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++ St. Pauli-Trainer Luhukay nennt 96 "eins der besten Teams" ++

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Hannover 96 ist eine der besten Mannschaften der Zweite Liga. Sagt Jos Luhukay, der Trainer des FC St. Pauli. Dort am Millerntor sind die „Roten“ morgen zu Gast. 96 sei als einer der Favoriten in die Saison gestartet, so Luhukay, dass die Realität nun eine andere sei, habe keiner erwartet. Er gehe aber davon aus, dass die Mannschaft mit dem neuen Trainer Kenan Kocak Stabilität und Sicherheit wiederfinde. Womöglich ja schon morgen bei St. Pauli. Die Hamburger sind seit sechs Ligaspielen sieglos und rangieren in der Tabelle auf Platz 13, noch deutlich vor den „Roten“ auf Rang 16. Anstoß in Hamburg am Millerntor ist morgen um 13 Uhr.

++ Kirchrode: Stadtbahn schleift 64-Jährige mit - schwer verletzt ++

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Eine Stadtbahn hat am Freitag in Kirchrode eine blinde Frau mitgeschleift. Die 64-Jährige ist dabei schwer verletzt worden. An der Haltestelle Großer Hillen war die Blinde heute Morgen zwischen die Stadtbahn und den Bahnsteig geraten. Der Fahrer bemerkte das laut Polizei nicht und fuhr an. Die 64-Jährige wurde mehrere Meter mitgeschleift und blieb dann schwer verletzt auf dem Gleis liegen. Rettungskräfte brachten die Frau in ein Krankenhaus, Lebensgefahr soll nicht bestehen. Wie genau die blinde Frau zwischen Bahn und Bahnsteig geraten konnte, ist unklar.

++ Zehntausende demonstrieren für Klimaschutz - Aegi blockiert ++

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Kein Durchkommen mehr am Aegi: Nach der Klima-Demo haben die „Fridays for future“ zeitweise den Aegidientorplatz blockiert. Die Polizei rief die Demonstranten auf, den Platz zu räumen. Gegen 16 Uhr zogen die Teilnehmer freiwillig ab.

Nach Angaben der „Fridays for future“ gingen am Freitag rund 45.000 Menschen in Hannover für mehr Klimaschutz und gegen das Klimapaket der Bundesregierung auf die Straße. Die Polizei hatte mit 7000 Teilnehmern gerechnet. Anlass war der vierte weltweite Klimastreik.

„Fridays for future“-Mitveranstalterin Lou Töllner sagte, sie erhoffe sich ein Zeichen für die Weltklimakonferenz in Madrid, die Montag beginnt. Man brauche nun konkrete Maßnahmen für den Klimaschutz.

Zeitgleich zu Demo und Blockade strömten heute Zehntausende in die Innenstadt, um beim sogenannten „Black Friday“ auf Schnäppchenjagd zu gehen. Am Samstag könnte es voll werden in der City. Busse und Bahnen können den ganzen Tag lang kostenlos genutzt werden.

++ Maststallbau in der Wedemark: Entscheidung vertagt ++

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Die Entscheidung, ob zwei neue Hühner-Mastställe in der Wedemark entstehen dürfen, ist am Mittwoch vom Verwaltungsgericht Hannover vertagt worden. Wie die Bürgerinitiative "Contra Industriehuhn Wedemark" gegenüber Radio Hannover mitteilte, soll am 19. Dezember ein Entschluss feststehen. Zuvor hatte der Naturschutzbund NABU gegen die Genehmigung des Stallbaus geklagt. Außerdem trafen sich Anhänger der Bürgerinitiative vor dem Verwaltungsgericht zu einer Demonstration. Konkret geht es dabei um zwei Mastställe eines Landwirts in der Wedemark. Der Betreiber der Anlagen will seine Produktionskapazität um 86.000 Tiere erweitern.

++ Windradsprengung am Kronsberg ++

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Auf dem Kronsberg wird heute ein Windrad gesprengt. Rotorblätter und Gondel sind bei der Windkraftanlage bereits abgebaut, jetzt soll nur noch der Turm aus Stahlbeton zum Einsturz gebracht werden. Das Windrad ging als eines der ersten in Niedersachsen im April 1990 in Betrieb, ist technisch mittlerweile aber veraltet. 
Gesprengt wird das alte Windrad heute im Laufe des Nachmittags. Aus Sicherheitsgründen bittet Enercity darum das Gebiet zu meiden, außerdem sollten Hunde wegen des Knalls an die Leine genommen werden.

++ Schwules Pärchen in der Südstadt: Vermieter lässt Fenster rosa streichen ++

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Rosa Fensterrahmen, stellen Sie sich das mal bitte kurz vor – woran denken Sie da? Vielleicht an gewisse Häuser nahe dem Hauptbahnhof? Vielleicht.

Ein Vermieter in der Südstadt hatte die Fensterrahmen einer Wohnung rosa streichen lassen, in der ein schwules Pärchen lebt. Die beiden Männer hatten zuvor einer Modernisierung der Wohnung widersprochen. Am Mittwoch ist der Prozess wegen Diskriminierung vor dem Amtsgericht Hannover mit einem Vergleich zu Ende gegangen, wie Medien berichteten.Demnach sollen die beiden Männer 1000 Euro als Wiedergutmachung vom Vermieter erhalten. Der wies den Vorwurf der Diskriminierung zurück: Die Fenster seien nicht rosa gestrichen gewesen, sondern lediglich – erdbeerfarben.

++ Waffensammler aus Stöcken muss drei Jahre ins Gefängnis ++

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Ein Waffensammler aus Stöcken muss für drei Jahre ins Gefängnis wegen vorsätzlichen Verstoßes gegen das Waffengesetz. Das hat das Landgericht Hannover am Mittwoch entschieden. Der 30-Jährige hatte unter anderem verbotene Gewehre, Maschinenpistolen und tausende Schuss Munition in seinem Zimmer gehortet. Ein anfänglicher Terrorverdacht hatte sich nicht erhärtet.

Den Vater des 30-Jährigen verurteilte das Gericht zu einer Bewährungsstrafe von sieben Monaten wegen fahrlässigen illegalen Waffenbesitzes. Der 53-Jährige hätte die Machenschaften seines Sohnes, der bei ihm wohnte, überprüfen müssen, so die Richter. Mit den Urteilen blieb das Landgericht deutlich unter den Forderungen der Staatsanwaltschaft.

++ Rathausaffäre geht vor Gericht: Prozessauftakt im Dezember ++

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Die Rathausaffäre geht vor Gericht: Der frühere Oberbürgermeister Stefan Schostok, sein damaliger Büroleiter Frank Herbert und der Ex-Personaldezernent Harald Härke müssen sich ab dem 10. Dezember vor dem Landgericht Hannover verantworten. Der Vorwurf: Untreue im besonders schweren Fall und Anstiftung dazu.

So soll Schostoks Ex-Büroleiter Herbert auf eine Gehaltszulage von 1300 Euro pro Monat gedrängt haben, die ihm Härke zwischen April 2015 und Mai 2018 auch gewährt haben soll. Herbert soll so unrechtmäßig knapp 50.000 Euro kassiert haben. Ex-OB Schostok soll spätestens im April 2017 davon erfahren, die Zahlungen aber nicht unterbunden haben.

Die Staatsanwaltschaft hatte im April dieses Jahres Anklage gegen die drei erhoben. Schostok war im Zuge der Rathausaffäre vorzeitig vom Amt des Oberbürgermeisters zurückgetreten. Der Prozess vor dem Landgericht beginnt am 10. Dezember.

++ Schnapsverbot bei Polizei-Weihnachtsfeier ++

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Dieses Jahr soll es so gesittet zugehen, wie es von Ordnungshütern erwartet wird. Für die diesjährige Weihnachtsfeier der Polizeidirektion Hannover gibt es laut Medienberichten ein paar Einschränkungen. Nichts Hochprozentiges und um 23 Uhr soll Schluss sein. Vergangenes Jahr war die Weihnachtsfeier der Behörde völlig eskaliert. Unter anderem wurde eine Beamtin verletzt, eine Geldkassette gestohlen und wildgepinkelt. Junge Polizisten injizierten sich Kochsalzlösung als Katervorbeugung. Das hatte für ordentlich Spott und Aufsehen gesorgt.

++ Urabstimmung: Bei Gilde droht unbefristeter Streik ++

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Bei der Gilde Brauerei drohen ab jetzt unbefristete Streiks. Bei einer Urabstimmung unter den Beschäftigten wurde mehrheitlich beschlossen, den Arbeitskampf fortzuführen. Das teilte die zuständige Gewerkschaft NGG mit. Insgesamt 94% der Gewerkschaftsmitglieder bei Gilde stimmten dafür. Das nötige Dreiviertel sei damit weit übertroffen worden, hieß es. Ob der Konflikt weiter eskaliert, liege bei der Geschäftsführung der Brauerei, wird der Betriebsratsvorsitzende Julian Weinz laut Mitteilung zitiert. Wann wieder zu Streiks aufgerufen wird, wurde nicht gesagt.