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++ Mehr Schutz gefordert: ÄKN will schnellere Impfung für Ärzte ++

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Die Ärztekammer Niedersachsen fordert einen schnelleren Zugang zu Corona-Impfungen für Ärzte. Der Großteil habe noch immer keinen Termin, kritisiert die Vizepräsidentin der Kammer, Marion Charlotte Renneberg. Dabei sei die Situation prekär: Ständig bestehe das Risiko einer Infektion, etwa wenn Ärzte Kranke zu Hause besuchten oder in den Praxen auf die neuen, ansteckenderen Virusvarianten träfen. Hinzu komme, dass auch die zur Verfügung stehenden Schutzmaterialien schon wieder knapp werden.

++ Profi-Plantage: Polizei schnappt Drogenkriminelle ++

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Sie sollen illegal Marihuana angebaut und dann damit sowie mit diversen anderen Drogen gehandelt haben: Zwei Männer aus Hemmingen und Hannover müssen sich nun wohl auf einiges gefasst machen.

Die Polizei kam den Verdächtigen am Donnerstag in Pattensen auf die Schliche – eigentlich durch einen Zufall. Sie kontrollierten zwei Männer, die gerade Gegenstände aus einem Kleintransporter in einen Container umluden. Die Beamten stellten dabei verbotene Böller sicher sowie mehrere Umzugskartons mit Marihuana, etliche Ecstasy-Tabletten, eine Schreckschusspistole und Zubehör für Cannabis-Plantagen. Gegen einen der Männer lief bereits ein Drogen-Verfahren. Und darin ist auch der zweite Verdächtige bereits verwickelt. Wohnungsdurchsuchungen erhärteten den Verdacht gegen Beide. Bei Elze entdeckte die Polizei außerdem eine Profi-Plantage mit mehreren hundert Marihuanapflanzen.

++ Eltern wollen schnellere Kita-Öffnung ++

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Erste Geschäfte dürfen wieder öffnen – aber Kitas nicht? Viele Eltern verstehen das nicht. Sie machen nun Druck für eine frühere Öffnung von Kindertagesstätten in Niedersachsen. In anderen Bundesländern gehe das doch auch, kritisieren die Kita-Landeselternvertretung und die Initiative Familien. Während Kitas woanders bereits wieder offen seien, oder eine Öffnung bald bevorstehe, gehöre Niedersachsen zu den Schlusslichtern. Die schwierige Situation von Familien und Kindern werde weiterhin nicht ernst genommen. Die Forderung: Je nach Infektionslage vor Ort sollen Kiras bereits jetzt wieder öffnen – mit festen, separaten Gruppen und zusätzlichem Einsatz von Schnelltests. Eine entsprechende Online-Petition hatte am Freitagnachmittag bereits über 3.700 Unterstützer.

Aktuell gilt in Niedersachsens Kitas noch das Szenario C – nur mit Notbetreuung mit maximal halber Auslastung. Kultusminister Grant Hendrik Tonne hatte zuletzt eher vage eine mögliche Öffnung im März angekündigt.

++ Festnahmen: Polizei schnappt falsche Polizisten ++

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Falsche Polizeibeamte am Telefon, die versuchen an die Ersparnisse gutgläubiger Menschen zu kommen: diese Betrugsmasche scheint sich doch immer mehr herumzusprechen. Denn immer weniger Menschen fallen darauf herein: Innerhalb einer Woche hat die Polizei Hannover nun drei mutmaßliche Betrüger festgenommen, zuletzt am Donnerstagabend. In allen drei Fällen hatten die Angerufenen selbst die die Polizei eingeschaltet. Sie waren hellhörig geworden als sie vermeintliche Beamte der Polizei Hannover am Telefon davon zu überzeugen versuchten, hohe Bargeldsummen zu übergeben. Bei den zunächst vereinbarten Übergaben vor den Haustüren klickten dann jeweils die Handschellen, zwei Mal in Hannover einmal in Seelze. Gegen die zwei Männer und eine Frau laufen nun Ermittlungen wegen versuchten banden- und gewerbsmäßigen Betrugs.

++ Stöcken: Mann nach Brand leblos im Bett gefunden ++

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Tragisches Unglück in Stöcken: Dort ist ein 36-Jähriger in seiner eigenen Wohnung an den Folgen einer Rauchgasvergiftung gestorben. Zeugen fanden den Mann am Mittwoch leblos in seinem Bett. Bereits am Vortag hatte es in der Wohnung offensichtlich gebrannt. Untersuchungen von Brandermittlern der Polizei ergaben am Donnerstag, dass der Tote womöglich seinen Herd versehentlich angelassen hatte. Einige Küchenutensilien waren dadurch in Brand geraten. Die giftigen Rauchgase könnten bei dem Mann dann im Schlaf zum Tod geführt haben. Weil Fenster und Türen in der Wohnung geschlossen waren, erlosch das Feuer von selbst.

++ Corona-Regeln: FDP will Rechte des Landtags stärken - und scheitert ++

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Wie viel Mitsprache braucht der Niedersächsische Landtag bei den Corona-Regeln? Mehr als er aktuell hat – fordert die FDP-Fraktion. Das Parlament müsse über die Maßnahmen entscheiden. Nicht allein die Landesregierung mit Verordnungen. Fraktionschef Stefan Birkner begründet das mit den teils sehr tiefen Eingriffen in die Grundrechte durch die Corona-Schutzmaßnahmen. Einen Gesetzentwurf der FDP lehnte der Landtag am Donnerstag allerdings mehrheitlich ab. Der Entwurf hatte vorgesehen, dass die Regierung zwar weiterhin Verordnungen erlassen kann. Diese allerdings dem Parlament zur Zustimmung vorlegen müsste. Eilverfahren wären nur in Notfällen möglich.

Gesundheitsministerin Carola Reimann argumentierte dagegen: Die Unterrichtung des Parlaments über die Verordnungen mit anschließender Debatte habe sich bewährt. Außerdem werde die Corona-Verordnung teilweise in sehr kurzen Abständen überarbeitet. Hierfür sei der Gesetzentwurf nicht geeignet.

++ Stalker-Mord: Täter muss lebenslang ins Gefängnis ++

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Der Richter spricht von einer verstörenden Tat: Wegen Mordes hat das Landgericht Hannover am Donnerstag einen Stalker zu lebenslanger Haft verurteilt. Außerdem stellte es die besondere Schwere der Schuld fest. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der 35-jährige seinem Opfer bewusst aufgelauert hatte, um es zu töten.

Im Januar 2020 war der Täter in die Wohnung der 23-jährigen Frau in der Südstädter Meterstraße eingebrochen. Dort hatte er auf sie gewartet und sie dann erstochen. Täter und Opfer hatten sich einige Jahre zuvor kennengelernt. Nachdem die junge Frau eine Liebesbeziehung mit dem Täter abgelehnt hatte, soll er sie jahrelang gestalkt haben.

Die Verteidigung hatte in dem Prozess auf Totschlag und neun Jahre Gefängnis plädiert. Das Gericht folgte in seinem Urteil nun aber der Ansicht der Staatsanwaltschaft. Der Mord sei geplant gewesen – aus Rache für die Zurückweisung der jungen Frau. 

++ Ernst August von Hannover muss in Österreich vor Gericht ++

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Er kommt aus den Negativschlagzeilen nicht heraus: Hier in Hannover hat Welfenprinz Ernst August seinen Sohn verklagt und fordert unter anderem die Marienburg zurück. In Österreich muss sich der 66-Jährige nun selbst vor Gericht verantworten. Wegen seiner jüngsten Eskapaden und Ausraster. Ernst August von Hannover wird vorgeworfen, sich im vergangenen Sommer durch Alkohol und Medikamente mehrfach fahrlässig in einen Rausch versetzt zu haben. In diesem Zustand soll der 66-Jährige zwischen Juli und September mehrere Straftaten begangen haben. Darunter schwere Körperverletzung, Nötigung und Sachbeschädigung sowie Widerstand gegen die Staatsgewalt. Ernst August Senior soll sich unter anderem heftig gegen Polizisten gewehrt haben, auch mit einem Baseballschläger. Und auch eine Angestellte soll der Welfenprinz bedroht haben. Bei einer Verurteilung drohen Ernst August von Hannover bis zu drei Jahre Haft.

++ Neubaugebiet Buchholzer Grün – Hälfte der Wohnungen und Häuser bezugsfertig ++

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Nach dem großen Baugebiet am Kronsberg und der Wasserstadt in Limmer zählt die Siedlung Buchholzer Grün zu einem der aktuell größten Wohn-Bauprojekte in Hannover. Jetzt ist auf dem Gelände des früheren Oststadtkrankenhauses der erste Bauabschnitt fertig gestellt. Dort können nach Angaben des Projektentwicklers Hanova insgesamt 138 Wohnungen und 44 Reihenhäuser von den Mietern und Eigentümern bezogen werden. Damit ist seit Ende der Erschließungsarbeiten 2019 knapp die Hälfte der geplanten Wohnungen fertiggestellt. Auch die Straßen, Wege und Plätze sind im westlichen Teil des Bucholzer Grüns weitestgehend angelegt, heißt es. Hanova geht davon aus, das gesamte Siedlungsprojekt bis Ostern 2022 abschließen zu können. Bis dahin sollen dort insgesamt rund 400 neue Wohnungen entstanden sein.

++ Zufall: Strafgefangener wieder festgenommen ++

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Beamte der Bundepolizeidirektion Hannover haben heute morgen im Hauptbahnhof einen 33-Jährigen überprüft, weil er keine Maske trug. Dabei kam heraus, dass es sich um einen gesuchten Strafgefangenen handelte. Nach Angaben der Bundespolizei war der Mann aus Hannover im vergangenen Jahr zu 120 Tagen Haft verurteilt worden. Er saß wegen Nötigung in 17 Fällen in der Justizvollzugsanstalt Sehnde ein. Vor zwei Wochen kehrte er nicht mehr aus dem offenen Vollzug zurück. Der 33-Jährige wurde nun wieder in die JVA gebracht um die Reststrafe abzusitzen.