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++ Zwischenbilanz: Modellprojekt für Langzeitgeduldete gut angelaufen ++

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Geflüchtete Menschen leben zum Teil schon jahrelang gut integriert in Hannover, haben aber noch immer kein gesichertes Bleiberecht. Diesen Langzeitgeduldeten soll ein Modellprojekt der Stadt Hannover, des niedersächsischen Flüchtlingsrats und des Vereins kargah helfen. Nach dem ersten Projektjahr fällt eine Zwischenbilanz nun positiv aus. 

139 Geduldete konnten in Hannover seit Mai vergangenen Jahres von einer der Bleiberechtsregelungen profitieren. Teilweise durch eine gezielte Prüfung durch die Landeshauptstadt, teilweise durch Beratungsleistungen im Rahmen des Projekts. Die städtische Ausländerbehörde sichtet systematisch die Fälle und arbeitet dann mit Flüchtlingsrat und kargah e.V. sowie weiteren Beratungsstellen gemeinsam an individuellen Lösungen für Betroffene.

Das Projekt helfe, Sonderfälle mit positiver Perspektive zu identifizieren und Rechtssicherheit zu schaffen, sagt Oberbürgermeister Belit Onay. Das sei für alle ein Gewinn. Auch der Flüchtlingsrat ist nach dem ersten Jahr zufrieden: Das Projekt zeige, dass kommunal einiges erreicht werden könne, so die Vorsitzende Claire Deery.

++ Traditionell am 21.6.: Fête de la Musique unter Corona-Bedingungen ++

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Ein bisschen Normalität im hannoverschen Sommerkalender am Montag in der Innenstadt: bei der Fête de la Musique spielen Künstlerinnen und Künstler insgesamt 60 Konzerte an 13 Standorten, indoor und outdoor. Bühnen stehen zum Beispiel am Opernplatz, auf dem Trammplatz und auf der Wiese am Stadionbad.

Coronabedingt gibt es natürlich einige Regeln: So müssen Besucher etwa einen negativen Corona-Test oder einen Impf- bzw. Genesenen-Nachweis vorlegen. Anders als sonst bei der Fête üblich brauchen Sie außerdem Tickets, diese sind kostenfrei. Einige Konzerte sind aber schon ausgebucht.

Auch Radio Hannover ist mit einer eigenen Bühne bei der Fête de la Musique dabei – in einem Üstra-Bus am Aegi. Diese Tickets gab es nur zu gewinnen.

++ Schiffgraben: Autospur wird zur Fahrradspur ++

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Weniger Platz für Autos, mehr Platz für Fahrräder: Auf dem Schiffgraben startet die Stadt Hannover einen Verkehrsversuch. Ab der kommenden Woche wird stadtauswärts eine der beiden Fahrspuren zu einer reinen Fahrradspur. Das Ganze allerdings nur auf einem recht kurzen Abschnitt, zwischen den Einmündungen Lavesstraße und Hinüberstraße – also im Bereich der Brücke der Deutschen Bahn. Aktuell kann es dort auf dem Fuß- und Radweg schonmal etwas eng werden. Mit der dann umgewidmeten Fahrradspur soll sich das ändern. Die Stadt will das dann genau beobachten und schließlich entscheiden ob das zu einer dauerhaften Lösung wird.

++ Sparmaßnahme: Stadt gibt weniger Geld für den Sport ++

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So mancher Sportverein hier bei uns in der Stadt bekommt künftig weniger Geld. Die Verwaltung kürzt offenbar den Sport-Etat um 3 Millionen auf nunmehr 23 Millionen Euro, wie die HAZ berichtet. Demnach gibt es auch neue Förderrichtlinien, die Zuschüsse an die Zahl der Vereinsmitglieder knüpfen.

Im Gegenzug dürfen nun nun auch lose Sportgruppen Gelder beantragen, etwa Skater oder Läufer. Sie sollen dann Mittel aus dem Topf für sogenannten Fun Sport erhalten.

Stadt-Sprecher Udo Möller sagte laut Bericht, die Sportbedürfnisse der Bevölkerung hätten sich verändert. Immer mehr Menschen trieben Sport außerhalb von Vereinsstrukturen. Noch seien aber keine Gelder bewilligt worden, so der Sprecher. Einige Anfragen hätten abgelehnt werden müssen.

++ Hilfsverein aufgelöst: Vanessa Münstermann beklagt zu viel Bürokratie ++

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Vanessa Münstermann hat ihren Hilfsverein nach vier Jahren aufgelöst. Ziel war, Brandopfern in der ganzen Welt zu helfen. Allerdings sei ihr die Bürokratie zu viel geworden, teilte die 32-Jährige mit.

Münstermann hatte 2016 einen Säureanschlag überlebt. Ihr damaliger Freund hatte ihr die ätzende Flüssigkeit ins Gesicht geschüttet, seither ist eine Hälfte entstellt. Anschließend gründete Münstermann den Verein „AusGezeichnet“, um Menschen mit ähnlichem Schicksal beizustehen.

Allerdings gebe es auch gar nicht so viele Brandopfer, teilte Münstermann weiter mit. Die drei, die sie derzeit betreue, wolle sie aber weiter unterstützen. Darunter sei auch ein dreijähriges Mädchen, das bei einem Unfall mit kochend heißem Kaffeewasser verbrüht worden sei. Ihr wolle sie helfen, bis zur Volljährigkeit damit zurechtzukommen, so Münstermann.

Die Spenden, die der Verein gesammelt hat, sollen an Brandopfer in der ganzen Welt geflossen sein, unter anderem für Medikamente und Cremes.

++ Ungenutztes Notkrankenhaus auf dem Messegelände soll abgebaut werden ++

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Ein Notkrankenhaus mit 460 Betten für Corona-Patienten steht seit über einem Jahr auf dem Messegelände – ungenutzt. Glücklicherweise, muss man sagen. Aber: Bis Ende September könnte das Lazarett rund 40 Millionen Euro verschlungen haben. Denn dann läuft der Mietvertrag zwischen Land und Messe aus, und er soll auch nicht verlängert werden wegen der niedrigen Infektionszahlen, sagte ein Sprecher des Sozialministeriums der HAZ. Eine konkrete Auflistung der Kosten sei noch nicht möglich, da noch nicht alles abgerechnet sei, so der Sprecher. Laut Bericht kostet allein die Miete für die Messehalle um die 900.000 Euro pro Monat.

Das Notkrankenhaus sollte eigentlich andere Kliniken in der Region vor Überlastung schützen, allerdings wurde es auch dann nicht genutzt, als die Infektionszahlen stark anstiegen. Immerhin sollen etwa Beatmungsgeräte, Computertomografen und andere Maschinen künftig in Krankenhäusern in der Region benutzt werden. Ein entsprechender Antrag soll im Sozialministerium eingegangen sein.

++ Nachtflüge: SPD und CDU wollen Experten im Landtag anhören ++

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Das Thema ist seit Jahren ein Dauerbrenner: der nächtlicher Fluglärm rund um den Hannover Airport. Die SPD- und die CDU-Fraktion im Landtag wollen am Montag eine Anhörung dazu durchführen, unter anderem sollen Vertreter des Flughafens zu Wort kommen, aber auch von Wirtschaftsministerium und Stadt sowie von der Bürgerinitiative BON-HA und der Fluglärmkommission. Ein Kardiologe als Experte für gesundheitliche Folgen von Fluglärm soll ebenfalls an der Anhörung teilnehmen.

Die Nachtflugrereglung am Hannover Airport war erst vergangenes Jahr verschärft worden. Nach der Corona-Zwangspause starten nun die Ferienflieger aber wieder voll durch – sie sind es auch zum Großteil, die nachts starten und landen. Ein komplettes Nachflugverbot hätte laut Wirtschaftsministerium aber gravierende Folgen für die Beschäftigten, jeder dritte der rund 10.000 Jobs am Flughafen wäre dann bedroht.

++ Hannover vor weitreichenden Lockerungen der Corona-Regeln ++

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Hannover ist auf einem guten Weg: Auch am heutigen Montag liegt die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen unter 10, nämlich bei 7,1. Bleibt der Wert auch Dienstag unter 10, dann können auch bei uns die nächsten Lockerungen in Kraft treten.

Die neue Corona-Verordnung des Landes gilt inzwischen. Sie definiert nun eine sogenannte „Stufe 0“ – mit Regeln für Ort mit stabiler Inzidenz unter 10. Erlaubt sind etwa private Zusammenkünfte mit 25 Menschen drinnen und 50 draußen. Mehr sind auch erlaubt, dann aber nur mit Negativtest. Kinder bis 14, Geimpfte und Genesene zählen wie immer nicht mit. In Clubs und Discos entfallen Abstandsregeln und Maskenpflicht, dafür müssen Gäste negativ getestet sein.

Dann der Tourismus: Bei Übernachtungen müssen Sie nur noch bei der Anreise einen Negativtest vorlegen. Und zum Beispiel Stadtführungen sind wieder ohne Maske und Abstand erlaubt.

Zum Thema Einkaufen: keine Maskenpflicht mehr auf Wochenmärkten oder Parkplätzen von Supermärkten. Im Geschäft aber weiter bitte mit Maske.

++ Kirchrode: Lange-Feld-Straße ab heute gesperrt ++

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In Kirchrode ist seit dem heutigen Montag die Lange-Feld-Straße für den Verkehr gesperrt, und zwar auf einer Länge von etwa einem halben Kilometer zwischen der Feuerwache und der Bahnbrücke. Grund ist die Sanierung der Straße. So beginnen heute die Arbeiten für den Bau eines Regenwasserkanals, durch den künftig das Wasser ablaufen soll. Außerdem soll ein kombinierter Geh- und Radweg entstehen und die Straße neu asphaltiert werden. Eine Umleitung ist eingerichtet, Fußgänger und Radfahrer können die Lange-Feld-Straße jedoch weiter nutzen. Die Arbeiten sollen im Mai kommenden Jahres abgeschlossen sein.

++ EilenriedeGeheimnisse: Stadt stellt App vor ++

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Die Stadt Hannover hat heute die Umweltbildungsapp „Eilenriedegeheimnisse“ vorgestellt. Die Anwendung soll eine digitale Schnitzeljagd durch die nördliche Eilenriede ermöglichen. Teilnehmende brachen ein Smartphone oder Tablet, um die die kostenlose App herunterzuladen. Dann führt die Anwendung in einer Tour durch einige Rätsel für deren Lösung es Punkte gibt. Die Veröffentlichung der Anwendung ist des Jubiläumsprogramms rund um die Eilenriede, die vor 650 Jahren an die Hannoveranerinnen und Hannoveraner ging.