Jetzt läuft auf Radio Hannover:
Hannover News - Radio Hannover - die Stimme der Stadt auf 100,0

++ Germanwings-Streik: Flughafen Hannover bleibt verschont ++

Kategorie:

Auch die kommenden Tage soll der Flughafen Hannover nicht vom Streik der Germanwings-Flugbegleiter betroffen sein. Das bestätigte ein Airport-Sprecher. Bundesweit fallen wegen des Streiks Montag, Dienstag und Mittwoch mehr als 170 Germanwings-Flüge aus. Dabei handelt es sich vor allem um innerdeutsche Verbindungen, aber auch einige Flüge nach Österreich und in die Schweiz sind abgesagt worden. Vor allem die Flughäfen Köln-Bonn, München, Hamburg und Berlin-Tegel sind betroffen.

+++ Silvester: Böllerverbot in Hannovers Innenstadt +++

Kategorie:

Das Silvesterfeuerwerk spaltet die Gemüter: Die einen freuen sich schon seit Wochen auf Raketen und Böller, die anderen sorgen sich um die Tiere oder die Feinstaubbelastung und würden das Feuerwerk am liebsten abschaffen. Auch die Umweltverbände fordern ein flächendeckendes Verbot in deutschen Innenstädten. In Hannover wird zum Jahreswechsel erneut für Teile der City ein Böllerverbot ausgesprochen. Und zwar genau wie im Vorjahr für die Bereiche zwischen Hauptbahnhof und Platz der Weltausstellung sowie zwischen Opernplatz und Steintor. Innerhalb der Verbotszone dürfen keine Böller, Raketen, Fontänen und andere Feuerwerke abgefeuert und auch nicht mitgeführt werden. Erlaubt sind zum Beispiel nur Knallerbsen oder Wunderkerzen. Polizei und Sicherheitsdienste werden die Verbotszone beim Jahreswechsel kontrollieren.

+++ Wolf reißt erneut Schafe in Burgdorf +++

Kategorie:

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage hat offenbar ein Wolf im Burgdorfer Holz Schafe gerissen. Diesmal wurden zwei Tiere getötet - darunter ein trächtiges Schaf - zwei weitere Tiere wurden verletzt. Mindestens ein Wolf soll am Wochenende in der Nacht zu Samstag einen Elektrozaun überwunden haben und die Schafsherde auseinandergetrieben haben. Erst das Wochenende davor soll ein Wolf dieselbe Herde bei Burgdorf angegriffen und acht Schafe gerissen haben. Der Besitzer der Schafe hat seine Tiere nach dem zweiten Vorfall nun nach Hülptingsen auf eine Koppel am Wohnhaus untergebracht und hofft, dass sich die Wölfe dort nicht hin trauen. Die Jägerschaft Burgdorf appelliert inzwischen an Hundehalter, ihre Tiere bei Spaziergängen in dem Gebiet immer an der Leine zu führen.

+++ Herrenloser Koffer sorgt für Sperrung am Schillerdenkmal +++

Kategorie:

Direkt am Schillerdenkmal auf der Georgstraße hat der schwarze Koffer gestanden. Passanten bemerkten ihn nach Angaben der Beamten gegen 16:40 Uhr am Samstagnachmittag und riefen die Polizei. Die sperrte den Bereich zur Sicherheit ab und holte Sprengstoffspürhunde und sogenannte Delaborierer dazu, also Einsatzkräfte die in der Lage sind Sprengsätze auseinanderzunehmen. Diese Fachkräfte konnten rund zwei Stunden nach der Entdeckung des einsamen Trolleys Entwarnung geben. Im Koffer befand sich offenbar keine Bombe sondern Müll.

+++ Hannoverscher Starpianist erhält antisemitische Morddrohungen +++

Kategorie:

Starpianist Igor Levit erhält antisemitische Morddrohungen. Das hat der Musiker in einem Gastbeitrag für den Tagesspiegel geschildert. Er berichtet darin unter anderem von einer E-Mail, die er vor ein paar Wochen erhielt, in der ihm ein Mordanschlag bei einem Klavier-Konzert in Süddeutschland angedroht wurde. Levit habe die Polizei eingeschalten und das Konzert trotzdem gespielt - unter Personenschutz und aufwendigen Sicherheitsmaßnahmen. Wut und Bürgerpflicht hätten ihn veranlasst seinen Zeitungsbericht zu veröffentlichen, sagt Levit. Immer wieder würden Menschen Opfer von Hass und Anfeindungen, beklagt er und nennt als Beispiel unter anderem den Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke. Der weltberühmte Pianist Levit stammt aus einer jüdischen Familie. Er hat seine Klavierausbildung an der Musikhochschule Hannover erhalten, an der er seit diesem Semester auch selbst als Professor tätig ist. Als Botschafter unterstützt er außerdem die Bewerbung Hannovers um den Titel Kulturhauptstadt 2025.

++ Verdacht auf Pflegemängel in Neustadt: Staatsanwaltschaft ermittelt ++

Kategorie:

Im Fall der Pflege-WG in Neustadt am Rübenberge ermittelt nun die Staatsanwaltschaft. Ehemalige Mitarbeiterinnen werfen der leitenden Angestellten vor, demente WG-Bewohner mit kalten Duschen bestraft, sie beleidigt und nachts eingesperrt zu haben, ohne Notrufmöglichkeit. Außerdem hätten die Hunde der Leiterin wiederholt ihr Geschäft in den Räumen verrichtet. Die Frau weist die Vorwürfe zurück. Von den sieben Bewohnern der Pflege-WG in Neustadt sind zwei zuletzt offenbar umgezogen, eine schwer kranke Frau soll gestorben sein. Da die Einrichtung privat ist, wird sie weder von der Region noch vom medizinischen Dienst kontrolliert. Die Staatsanwaltschaft will nun prüfen, ob eine Straftat vorliegt.

++ Wohnungsmangel: Stadt erteilt immer mehr Baugenehmigungen ++

Kategorie:

Um den Wohnungsmangel in Hannover in den Griff zu bekommen, hat die Stadt in den vergangen Jahren immer mehr Baugenehmigungen erteilt. In diesem Jahr sollen es rund 2700 gewesen sein, rund ein Drittel mehr als 2018. Das soll Stadtbaurat Uwe Bodemann vor Ratspolitikern gesagt haben, wie die HAZ berichtet. Im vergangenen Jahr hatte es massive Kritik am Bauamt gegeben. Seither kümmert sich eine Sondereinheit ausschließlich um Baugenehmigungen. Rund 6500 Wohnungen sollen zwischen 2013 und 18 hier bei uns in Hannover fertiggestellt worden sein.

++ Weihnachtsessen: Karpfen-Verkauf am Maschsee ++

Kategorie:

Am Heiligabend kommt bei vielen der Klassiker Kartoffelsalat und Würstchen auf den Tisch. Aber manche schwören auch auf Karpfen – natürlich aus dem Maschsee. Dort am Nordufer sind am Montag wieder die echten Maschseekarpfen verkauft worden – und das nicht zu knapp. 1200 Tiere sind den Züchtern ins Netz gegangen. Vor zwei Jahren hatten sie rund 3000 Jungkarpfen im Maschsee ausgesetzt. Wer für den Jahreswechsel vielleicht noch einen Karpfen möchte, kann ihn am 30. Dezember am Nordufer des Sees abholen – dann ist noch einmal Verkauf, allerdings nur auf Vorbestellung.

++ SITECH-Demo bei VWN ++

Kategorie:

Die Beschäftigten von SITECH haben Angst, dass man sie sitzen lässt. Die Mitarbeiter der Volkswagentochter sehen ihren Standort in Hannover gefährdet sind einem Aufruf der IG Metall gefolgt und haben am Freitag vor dem Volkswagennutzfahrzeugewerk demonstriert. Nach Angaben der Gewerkschaft waren mehr als 400 Menschen bei der Demo, darunter ein Großteil der Mitarbeiter von SITECH. Die Volkswagentochter SITECH stellt Autositze her. Laut der IG Metall sollen über 200 der etwa 470 Stellen in Hannover gestrichen werden. In Zukunft sollen die Sitze offenbar aus dem Ausland importiert werden.

++ Bundesrat verschärft Waffengesetz ++

Kategorie:

Der Bundesrat hat am Freitag einer Verschärfung des Waffengesetzes zugestimmt. Die Initiative für das Gesetz kommt vom Land Niedersachsen. Der Beschluss macht es möglich in Zukunft bestimmte Messer in der Nähe von Schulen, Einkaufszentren oder im Nahverkehr zu verbieten. Hintergrund der Initiative ist wohl die steigende Zahl an Messerattacken. Das Innenministerium registrierte bereits in den ersten neun Monaten des Jahres 50 Tötungsdelikte, die im Zusammenhang mit Messern stehen- offenbar deutlich mehr als  in den Vorjahren. Trotz der Verschärfung des Waffengesetzes wird es wohl Ausnahmen für zum Beispiel Jäger geben. Auch Taschenmesser sind weiterhin erlaubt- das Gesetz zielt besonders auf Messer mit feststehender oder feststellbarer Klinge ab.