++ Aufnahmestopp für Pflegeheime ++

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Nach mehreren Corona-Infektionen und Todesfällen in einem Wolfsburger Alten- und Pflegeheim hat das Land am Montag schärfere Maßnahmen für ganz Niedersachsen angeordnet. Gesundheitsministerin Carola Reimann verhängte einen Aufnahmestopp für neue Bewohner in Pflegeheimen.  Damit soll die Ausbreitung des Coronavirus in den Einrichtungen so weit es geht aufgehalten werden. Ausnahmen gebe es nur, wenn eine 14-tägige Quarantäne für neue Bewohner gewährleistet sei, so die Gesundheitsministerin. Reimann appellierte zudem nochmals, auf Besuche älterer Angehöriger zu verzichten, um diese vor einer Infektion zu schützen. Es gebe viele Hinweise, dass die Besuchsverbote für Alters- und Pflegeheime nicht beachtet worden seien. Reiman ordnete außerdem an, dass 22 niedersächsische Reha-Einrichtungen umgehend Patienten aus Krankenhäusern übernehmen sollen. Dadurch würden Kapazitäten von rund 2.000 Klinik-Betten für Corona-Erkrankte frei. Bei den zu verlegenden Patienten handele es sich um leichtere stationäre Fälle.

++ Corona-Soforthilfe vom Land: 2,6 Mio. Euro bewilligt ++

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Mehr als zweieinhalb Millionen Euro hat die Investitions-und Förderbank (NBank) bereits bewilligt, um Soforthilfen für niedersächsische Unternehmen zu leisten. Das Geld sei zur Auszahlung angewiesen und soll an 500 kleinere Firmen fließen, teilte die Bank am Sonntag in Hannover mit. Die Nachfrage ist angesichts der Coronakrise außerordentlich hoch: Bis Samstagabend waren bei der NBank etwa 22.000 Anträge eingegangen. Zeitweise war vergangene Woche die Webseite der Bank wegen Überlastung zusammengebrochen. Die Gelder kommen im Rahmen des Programms „Liquiditätssicherung für kleine Unternehmen“ in die Wirtschaft. Betriebe mit bis zu 49 Beschäftigten können Förderung beantragen. Die Zuschüsse liegen zwischen 3.000 und 20.000 Euro.

++ Skurril: 19-jähriger Schwarzfahrer gibt sich als "Adolf Hitler" aus ++

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Als "Führer" dürfe er kostenlos Zug fahren: Dieser Meinung war ein 19-Jähriger, der bereits am Freitag in einem ICE von Münster nach Hannover gesessen hat. Und er wollte bis nach Berlin fahren. Der bizarre Fahrgast gab gegenüber dem Bahnpersonal vor, er sei Adolf Hitler und brauche keinen Fahrschein. Er war ohne Geld oder Ausweis unterwegs und weigerte sich, von selbst den Zug zu verlassen. Die Bundespolizei Hannover musste den aggressiven und offenbar verwirrten jungen Mann schließlich gewaltsam aus dem Zug holen. Er wurde in eine Psychiatrie gebracht.

++ Corona-Behelfskrankenhaus: 500 Betten zur Messe transportiert ++

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Das Behelfskrankenhaus auf dem Messegelände wächst. Am Wochenende haben zahlreiche Helfer 500 Betten und 350 Nachtschränke von Springe nach Laatzen transportiert und mit dem Aufbau begonnen.

Die Region Hannover bereitet sich auf steigende Covid-19-Infektionen vor. In dem gerade entstehenden Behelfskrankenhaus sollen künftig die Patienten behandelt werden, die wegen ihres Krankheitsverlaufs nicht mehr zuhause bleiben können, aber auch nicht auf die Intensivstation müssen. 150 Helfer haben Betten und Schränke am Wochenende verstaut, transportiert und verräumt. Im Einsatz waren freiwillige Feuerwehren aus der Region, Mitarbeiter des Abfallunternehmens aha und des Klinikums Region Hannover - aus dessen Bestand auch die Möbel stammen. „Wir sind dankbar für die Unterstützung“, teilte Regionspräsident Hauke Jagau aus seiner Quarantäne mit. Er sei froh, dass man in dieser Krise - neben all den Unsicherheiten - auch eine enorme Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung erlebe. Wann genau das Behelfskrankenhaus auf dem Messegelände fertig sein wird, steht nach Informationen der Region noch nicht fest.

++ Wegen Corona untersagt: Polizei beendet Gottesdienst in Groß-Buchholz ++

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Trotz Kontaktverbot hat die Polnische Katholische Mission am Sonntag einen Gottesdienst abgehalten. Bis zu 50 Gläubige kamen laut Medienberichten in Groß-Buchholz zusammen. Die Polizei ließ den Gottesdienst daraufhin auflösen. Die Betroffenen akzeptierten die Entscheidung, zeigten sich aber eher uneinsichtig. Sie hielten die Maßnahme der Polizei für überzogen. Der Pfarrer habe dazu aufgerufen, Abstand zu halten und nicht miteinander zu sprechen, sagten die Gläubigen. Laut Polizei muss sich die Glaubensgemeinde auf eine Anzeige gefasst machen. Wegen der Corona-Situation sind derzeit auch Gottesdienste untersagt.

++ Corona-Fälle steigen - Weil: Noch zu früh für Lockerung ++

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Die Zahl der Corona-Infizierten in Niedersachsen und hier bei uns in der Region ist noch einmal kräftig gestiegen: Sie liegt im Land nun bei 3175 und in der Region bei 661. In den Krankenhäusern in und um Hannover liegen demnach derzeit 102 Patienten mit Corona-Infektion, 31 davon auf Intensivstation. Wie das Gesundheitsministerium am Freitag mitteilte, ist zudem ein weiterer Mensch an dem Virus gestorben, im Landkreis Osnabrück. Insgesamt liegt die Zahl der Toten damit bei elf. Allerdings sind den Angaben zufolge auch mehr Menschen als gestern wieder gesund, nämlich landesweit 288.

Ministerpräsident Stephan Weil sagte, es sei noch zu früh, um über mögliche Lockerungen der Schutzmaßnahmen zu sprechen – zumindest solange man keinen wesentlichen Rückgang bei den Infektionen sehe. Nach den Osterferien würden Bund und Länder über die geltenden Maßnahmen beraten, so Weil im ZDF. Aktuell sei man immer noch dabei, das Gesundheitssystem auf die „riesengroßen Herausforderungen“ durch Corona vorzubereiten. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel mahnte die Bürger zur Geduld. Man könne derzeit noch nicht einmal absehen, ob und wie die beschlossenen Schutzmaßnahmen wirkten.

++ Abi-Prüfungen werden um drei Wochen verschoben ++

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Die Abi-Prüfungen hier bei uns in Hannover und in ganz Niedersachsen werden wegen der Corona-Krise um drei Wochen nach hinten verschoben. Erster Haupttermin soll der 11. Mai im Fach Geschichte sein, wie Kultusminister Grant Hendrik Tonne am Freitag in Hannover ankündigte. Die Abi-Zeugnisse sollten dann am 9. und 10. Juli ausgehändigt werden. Es sei das Recht der Schülerinnen und Schüler, Prüfungen abzulegen, so Tonne weiter. Das wolle man ihnen nicht vorenthalten.

Mögliche weitere Verschiebungen der Abi-Prüfungen lehnte der Kultusminister heute ab. Sollte das nötig sein, müssten die Abschlussnoten auf Grundlage der bisherigen Leistungen vergeben werden. Er lege aber Wert auf ein abgestimmtes Vorgehen der Länder, so Tonne. Die Schule soll nach derzeitigen Planungen am 20. April wieder anfangen. Möglicherweise würden die Schließungen aber noch Tage oder Wochen andauern - im schlimmsten Fall bis zu den Sommerferien.

++ Einbrecher stiehlt Damenschuhe in Wettbergen ++

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Die Polizei in Wettbergen hat einen mutmaßlichen Einbrecher und Schuhdieb auf frischer Tat ertappt. Der 33-Jährige steht unter Verdacht, am Dienstagabend in ein Haus am Grandeweg eingestiegen und mehrere paar Damenschuhe gestohlen zu haben. Seine eigenen Treter ließ der Einbrecher am Tatort zurück. Die Polizei stellte den 33-Jährigen in der Nähe des Hauses – an den Füßen trug er die gestohlenen Damenschuhe.

++ S4 und S5: Bahn dünnt S-Bahn-Takt weiter aus ++

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Die Deutsche Bahn dünnt den S-Bahn-Verkehr wegen der Corona-Krise weiter aus – betroffen sind vor allem Züge der Linien S4 und S5. Die S4 zwischen Hannover und Bennemühlen soll ab Montag nur noch stündlich fahren, wie Bahn und Region mitteilten. Gleiches gelte für die S5 zwischen Hannover Flughafen und Paderborn.

Und Stichwort Flughafen: Am Airport fallen am Wochenende fast alle Flüge aus, so wie schon in den vergangenen Tagen. Für 1500 Mitarbeiter gilt dort seit Mittwoch Kurzarbeit.

++ Hannover 96: Auch Jannes Horn ist wieder Corona-frei ++

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Hannover 96-Profi Jannes Horn ist wieder gesund. Der Innenverteidiger sei zwei Mal negativ auf Corona getestet worden, teilten die Roten am Freitag mit. Damit darf der 23-Jährige die häusliche Quarantäne nach zwei Wochen wieder verlassen.

Horn war am 12. März positiv getestet worden, nach Teamkollege Timo Hübers. Daraufhin musste die gesamte Mannschaft vorsorglich in Quarantäne.

++ Doch keine Verschiebung: Hannover Messe fällt aus ++

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Erst sollte sie auf Juli verschoben werden – nun ist klar: Die Hannover Messe fällt wegen des Corona-Virus in diesem Jahr ersatzlos aus. Einreisebeschränkungen, Kontaktverbote und eine Verfügung der Region machten die Ausrichtung der weltgrößten Industrieschau unmöglich, teilte die Deutsche Messe am Donnerstag mit.

Konzernchef Jochen Köckler sagte, die Absage sei die erste in der 73-jährigen Geschichte der Hannover Messe. Vergangenes Jahr waren 215.000 Besucher zur weltgrößten Industrieschau gekommen.

Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann nannte die Absage „alternativlos“. Die nächste Hannover Messe soll vom 12. bis 16. April kommenden Jahres stattfinden.

++ 201 Corona-Infizierte sind wieder gesund ++

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Endlich mal gute Nachrichten: Bei uns in Niedersachsen sind laut Landesgesundheitsamt 201 Corona-Infizierte wieder genesen. Gesundheitsministerin Carola Reimann sagte am Donnerstag in Hannover, die Zahl mache Mut. Es sei gut zu wissen, dass die meisten Corona-Patienten wieder gesund würden.

Gesundheitsministerin Reimann. Die Zahl der Infizierten ist landesweit auf mehr als 2700 gestiegen, in der Region Hannover haben sich 588 Menschen angesteckt, ein Plus von 78 gegenüber Mittwoch.

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