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++ "Monday for future" im Landtag - Kritik am geplanten Klimagesetz ++

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„Monday for future“: Die Aktivisten, die eigentlich immer freitags in Hannovers Innenstadt demonstrieren, waren am Montag im Landtag. Dort im Umweltausschuss haben sie deutlich gemacht, dass ihnen das geplante Klimagesetz der Landesregierung nicht weit genug geht. Aktivistin Lou Töllner kritisierte unter anderem, dass die Landesregierung den Kohlendioxid-Ausstoß bis 2030 nur um 55 Prozent gegenüber 1990 verringern wolle.

Der SPD-Umweltpolitiker Marcus Bosse kritisierte, dass die Forderungen der Klimaschützer „nicht verhandelbar“ seien. Einen Wandel könne es nur durch Innovation und nicht durch Verbote geben, so Bosse.

Die rot-schwarze Regierung will den Klimaschutz in der Verfassung verankern und unter anderem Erneuerbare Energien fördern, Gebäude dämmen und den Fuhrpark auf Elektro umstellen. Die Grünen kritisierten, die Maßnahmen gingen an den Herausforderungen der Zeit vorbei.

++ Box-Hotel: Gäste dürfen nur drei Nächte ohne Fenster sein ++

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Drei Nächte in Folge dürfen Gäste im Hotel ohne Fenster bleiben, länger nicht: Diese Auflage hat die Stadt dem Box-Hotel in der City gemacht. Damit setze man ein Urteil des Verwaltungsgerichts um, sagte eine Stadt-Sprecherin am Montag auf Nachfrage von Radio Hannover. Das hatte vergangenes Jahr entschieden, dass das Box-Hotel nicht gegen die Menschenwürde verstößt, weil es keine Fenster hat. Allerdings dürften sich Gäste dort nur ein paar Tage aufhalten.

Geklagt hatte damals der Betreiber des Box-Hotels, Oliver Blume, weil die Stadt ihm keine Baugenehmigung erteilen wollte. Nun will er erneut vor Gericht ziehen. Blume sagte auf Nachfrage von Radio Hannover, er fühlte sich diskriminiert, insbesondere gegenüber anderen Hotelbetreibern, die keine Auflagen bekämen.

Laut Blume bereitet die Stadt derzeit eine einstweilige Verfügung gegen ihn vor, weil sich das Box-Hotel nicht an die Auflage halte. Die Stadt-Sprecherin dementierte das.

++ Garbsener fährt mit Blaulicht und Sirene durchs Steintorviertel ++

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Mit Sirene und Blaulicht hinter der Windschutzscheibe ist ein Autofahrer am Wochenende durchs Steintorviertel gekurvt. Direkt vor die Füße von zwei Polizeibeamten.

Die stoppten den 30-Jährigen am Sonntagmorgen an der Scholvinstraße, als er gerade in falscher Richtung durch die Einbahnstraße fuhr. Als er die Polizisten sah, legte er den Rückwärtsgang ein und prallte dabei gegen gleich drei geparkte Autos. Die Polizei schätzt den Schaden auf 10.000 Euro. Damit aber nicht genug.

Der 30-Jährige flüchtete mit dem Auto, ein weiterer Polizist, der auf der Straße stand, musste noch zur Seite springen. Die Fahnder ermittelten den Fahrer wenig später in Garbsen und durchsuchten Haus und Wohnung. Er muss sich nun wegen Fahrerflucht, Gefährdung des Straßenverkehrs und missbräuchlicher Verwendung von Blaulicht und Einsatzhorn verantworten. Den Führerschein musste er abgeben.

++ Tausende Nager auf den Feldern: Region droht Mäuseplage ++

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Mäuse sind ja für viele ja der Inbegriff des Ekels. Und der Region Hannover droht nun eine Mäuseplage – allerdings nur auf Wiesen, Weiden und anderen Feldern. Denn die Feldmaus vermehrt sich dort gerade wie verrückt, wegen der anhaltenden Trockenheit und des milden Winters. Das hat das Landvolk am Montag in Hannover mitgeteilt. Demnach tummeln sich auf jeder zweiten Wiese oder Weide Tausende Mäuse – und verursachen Totalschaden an Gras und Wurzeln. Deshalb könne dort weder Futter angebaut werden, noch könnte Vieh dort weiden. Für reine Grünlandbetriebe seien die Feldmäuse eine echte Katastrophe, so das Landvolk.

++ Neuzugang bei Hannover 96 ++

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Der erste Neuzugang im neuen Jahr bei Hannover 96 steht fest: Der schwedische Nationalstürmer John Guidetti wechselt zu den Roten und stand bereits heute beim Nachmittagstraining auf dem Platz. Der 27-Jährige hat bisher beim spanischen Klub Deportivo Alavés gespielt und ist jetzt erstmal auf Leihbasis bei 96, bis zum Ende der Saison. Laut Gerhard Zuber, dem vorläufigen sportlichem Leiter der Roten, verfüge Guidetti über eine ausgezeichnete Schusstechnik und habe bei seinen bisherigen Stationen mit starken Standards auf sich aufmerksam gemacht. Die nächsten nicht öffentlichen Testspiele von Hannover 96 sind am Sonntag gegen den Vfl Wolfsburg und FC Viktoria. Vielleicht kann Guidetti sein können als Stürmer bereits dann unter Beweis stellen.

++ Stadt veröffentlicht Kulturentwicklungsplan ++

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Größere Ausstellungen im Sprengel Museum, mehr Platz für die Musikschule und zwei neue Kulturzentren: Das sind nur einige Vorschläge, die im nun veröffentlichen Kulturentwicklungsplan der Stadt Hannover auftauchen. Der Entwurf ist eine Art Wunschliste. Er soll erste Anreize geben, wie sich die Kulturlandschaft weiterentwickeln könnte, jetzt wo Hannover in die zweite Runde der Kulturhauptstadtbewerbung eingezogen ist. Neben einer Umgestaltung des Maschparks zur „Kunst-Agora“, prüft die Stadt zusammen mit der Region die Einrichtung eines „Internationalen Zentrums für Musik und Sound“. Welche dieser Ziele tatsächlich umgesetzt werden, entscheidet sich im Sommer. Bis dahin soll sich der Kulturentwicklungsplan auch durch öffentliche Diskussionen weiterentwickeln.   

 

++ Tote Frau in der Oststadt: Landgericht ändert Urteil zu Mord ++

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Es war doch Mord: Das Landgericht Hannover hat den Fall um den Tod einer Frau auf einem Spielplatz in der Oststadt heute noch einmal aufgerollt. Dabei kam das Gericht zu dem Schluss, dass die 63-Jährige doch ermordet wurde. Der Angeklagte Mohamad A. hatte die Frau im Sommer 2018 auf dem Spielplatz erstickt und erwürgt. Das Landgericht hatte dann im ersten Prozess geurteilt, dass es eine Vergewaltigung mit Todesfolge war und ihn zu 10 Jahren Haft verurteilt. Nachdem die Staatsanwaltschaft Revision eingelegt hatte, änderte das Landgericht das Urteil nun in Mord und verlängerte die Haft um ein Jahr.

++ Trecker-Demo und Fridays for Future Protest sorgen am Freitag für Verkehrsbehinderungen ++

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Autofahrer müssen sich in Hannover heute am Freitag wegen mehrerer Großdemonstrationen auf massive Verkehrsbehinderungen einstellen. Es werden mehr als 2000 Landwirte mit ihren Treckern erwartet und dazu mindestens 3000 Klimaschutz-Aktivisten der Fridays for Future Bewegung. Die Kundgebung der Initiative „Land schafft Verbindung“ findet zwischen 12 und 15 Uhr auf dem Trammplatz vor dem Neuen Rathaus statt. Die Landwirte haben sich zum Teil schon am frühen Morgen mit ihren Trecken aus dem Umland auf den Weg nach Hannover gemacht und werden hier dann auch über den West- und Südschnellweg fahren. Fridays for Future startet ab etwa 11 Uhr 30 mit drei Protestzügen. Treffpunkte sind der Heinrich Heine-Platz, die Leibniz Uni und die Musikhochschule. Von dort geht es zum Opernplatz, wo die zentrale Kundgebung stattfindet und von wo aus die Klimademonstranten dann gemeinsam durch die Innenstadt ziehen. Die Polizei rechnet damit, dass die Auswirkungen auf den Verkehr wahrscheinlich bis in den Abend spürbar sind. 

++ Verkehrschaos nach Unfall auf A2 ++

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Es gab kaum ein Durchkommen mehr auf der A2: Autofahrer die am Donnerstagabend zwischen Bad Nenndorf und Wunstorf-Kohlenfeld unterwegs waren, mussten viel Geduld mitbringen. Ein Lastwagen stand bis zum Abend quer auf mehreren Fahrbahnen. Bereits am frühen Nachmittag waren insgesamt drei Lkw ineinander gefahren und hatten dabei noch einen Transporter erwischt, der auf der linken Spur unterwegs war. Scheinbar hatte ein Lkw-Fahrer nicht bemerkt, dass seine zwei Kollegen vor ihm das Tempo drosselten. Ein Lkw schob sich durch die Wucht des Aufpralls quer über die Fahrbahn. Zwei Fahrer haben sich leicht verletzt. Die Fahrbahn musste bis in den späten Abend an der Unfallstelle vorbeigeführt werden, da an der Unfallstelle auch Öl ausgetreten war. Außerdem staute sich der Verkehr in der Gegenrichtung über mehrere Stunden. Gaffer bremsten andere Autofahrer aus. 

++ Hannover 96 trennt sich von Sportchef Schlaudraff ++

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Schlaudraff geht und Zuber kommt: Hannover 96 hat sich von Sportdirektor Jan Schlaudraff getrennt. Hauptgrund seien unterschiedliche Auffassungen über die zentralen Entscheidungen für die Zukunft der Roten, teilte der Verein mit. Für die Weiterentwicklung des Klubs seien in den nächsten Wochen die Weichen neu zu stellen. Dafür seien Klarheit, Ruhe, Geschlossenheit und Vertrauen notwendig. Überraschend ist die Nachfolgeregelung, denn die Aufgaben des Sportdirektors übernimmt kommissarisch Gerhard Zuber. Mit der einst rechten Hand von Ex-Manager Horst Heldt hatte sich 96 noch am Mittwoch wegen Vertragslaufzeiten vor dem Arbeitsgericht gestritten. Der Verein sagte dazu aber, dass Zuber trotzdem das volle Vertrauen der Geschäftsführung genieße.