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++ Obdachlose unter den Karstadt-Arkaden müssen weichen ++

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Unter den sogenannten Karstadt-Arkaden in der Georgstraße lagern seit einiger Zeit Obdachlose. Doch das Camp soll Anfang kommender Woche geräumt werden, das sagte Sozialdezernentin Sylvia Bruns laut HAZ im entsprechenden Ausschuss. Sozialarbeiter würden bis zum Räumungstermin weiter versuchen, den Menschen Alternativen anzubieten, so Bruns. Das Obdachlosen-Lager unter den Karstadt-Arkaden sei hinnehmbar gewesen während der Corona-Beschränkungen, nun belebe sich die Innenstadt nun aber zusehends. Die wohnungslosen Menschen hatten dort auch für Verschmutzungen gesorgt. Dirk Machentanz von den Linken sagte laut Bericht hingegen, eine Großstadt müsse sowas aushalten können und die Obdachlosen müssten unter den Karstadt-Arkaden bleiben.

++ Gewerkschaften laufen Sturm gegen Spar-Ankündigungen von Finanzminister Hilbers ++

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Die Polizeigewerkschaft GPD, die Bildungsgewerkschaft GEW, sowie die Gewerkschaft ver.di in Niedersachsen haben den Vorstoß von Finanzminister Reinhold Hilbers vehement zurückgewiesen. Hilbers hatte mögliche Personalkürzungen für die kommenden Jahre ins Gespräch gebracht. Begründet hatte der CDU-Politiker dies mit den Steuerschätzungen für die Jahre bis 2024. In einer gemeinsamen Pressemitteilung teilten die Gewerkschaften mit: „Mit einer fortgesetzten Kürzungspolitik würde das Land endgültig vor den Aufgaben der Zukunft kapitulieren“. Die Polizei würde dafür stehen, gerade auch in Krisenzeiten die demokratische Grundordnung aufrecht zu erhalten. Einsparungen bezeichnete der GdP-Landesvorsitzende Dietmar Schilff als einen Schlag ins Gesicht. Ähnlich drastisch sieht es GEW-Chefin Laura Pooth. Die Schulen in Niedersachsen würden ohnehin bereits unter zu wenig Personal und schlechter Ausstattung leiden. Jetzt über Kürzungen auch nur nachzudenken, könne man nur als blinde Sparwut bezeichnen, so Pooth. Die Gewerkschaften forderten Ministerpräsident Stephan Weil gemeinsam dazu auf, in Bezug auf die Äußerungen seines Finanzministers umgehend für Klarheit zu sorgen und den öffentlichen Dienst finanziell künftig besser auszustatten. „Der Ministerpräsident muss den Kürzungsplänen seines Finanzministers eine eindeutige Absage erteilen und stattdessen eine Investitionsoffensive vorbereiten“, erklärten GPD, GEW und ver.di.

++ Kündigung gegen Primark-Betriebsrat ungültig ++

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Die fristlose Kündigung des Betriebsratsvorsitzenden von Primark Hannover, Ralf Sander ist vom Tisch. Das Arbeitsgericht Hannover fällte heute sein Urteil – nachdem die Gründe der Geschäftsführung für eine Entlassung nicht ausreichend gewesen sein. Sebastian Triebel von der Gewerkschaft ver.di zeigte sich zufrieden mit dem Urteil. „Die Bewertung der Kammer war eindeutig – Primark muss von seiner Kampagne gegen Betriebsräte endlich Abstand nehmen“, so Triebel. Ob der Konzern gegen das Urteil Berufung einlegen wird, ist noch offen. Vor der Verhandlung hatten sich auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Primark für Ralf Sander stark gemacht. Eine entsprechende Petition wurde zudem von mehr 1600 Menschen unterschrieben.

++ Gesundheitsministerin Behrens macht sich für Erhalt der Impfzentren stark ++

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Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrends will sich im Kampf gegen die Corona-Pandemie für den Erhalt der Impfzentren in Niedersachsen stark machen. Der Bund strebt an, die Zentren zum 30. September zu schließen – ab dann soll nur noch bei den Hausärzten geimpft werden. Die Zentren dürften erst geschlossen werden, wenn die Impfungen in allen Teilen der Gesellschaft sowie im ländlichen Raum so weit fortgeschritten sind, dass sie vom ärztlichen Regelsystem unkompliziert weitergeführt werden können, so Behrends. Auch die Deckelung der Liefermenge von 230.000 Impfdosen pro Woche würde die Pandemie-Bekämpfung behindern, erklärt die Gesundheitsministerin weiter.

++ Regionspräsident Jagau mahnt zur Vorsicht ++

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Optimismus ja – Leichtsinn nein!

Dazu hat Regionspräsident Hauke Jagau heute aufgerufen. In einer Videobotschaft zeigte sich Jagau erfreut über die positive Entwicklung der Corona-Infektionszahlen. Die Inzidenz liegt heute ja nur noch bei 51. Auch das morgen die Bundesnotbremse fällt, und es nach Monaten endlich Lockerungen gibt, zum Beispiel in der Gastronomie, im Einzelhandel, im Sport oder im Kultur-Bereich begrüßt Jagau ausdrücklich. Er richtete allerdings auch einen Appell an alle Menschen für die kommenden Wochen: "Ich kann nur dazu raten, unabhängig von Verordnungen vernünftig zu bleiben. Die Tendenz ist sehr positiv, aber die Pandemie ist noch nicht vorbei. Wir sind auf einem guten Weg, und das ist ein gutes Zeichen - denn die letzten Wochen waren für viele Menschen doch sehr ermüdend," so Jagau.

 

++ Neuer E-Bike-Verleih in Hannover gestartet ++

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Seit gut zwei Jahren konkurrieren mehrere Anbieter in Hannover um den Miet-Markt für E-Scooter. Einer von ihnen hat nun seine Fahrzeugflotte ergänzt. Das Unternehmen Lime bietet seit Mittwoch in Hannover auch E-Bikes zum Mieten an. Die ersten 100 Elektroräder sind bereits verfügbar. Das Unternehmen will das Angebot kurzfristig auf 300 Bikes erhöhen. In Hannover hat es bislang schon mehrere Fahrradverleih-Anbieter gegeben, allerdings ohne Elektroantrieb. Die beiden Unternehmen Obike und Mobike sind inzwischen wieder vom Markt, geblieben ist nur Nextbike. Zusätzlich gibt es Mieträder bei der Deutschen Bahn sowie vom Anbieter Swapfiets.

++ Inzidenz auf 51 gesunken ++

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Die Siebentage Inzidenz ist in der Region Hannover weiter gesunken und liegt am Mittwoch bei genau 51. Damit kratzt die Region nun bereits an der nächsten wichtigen Marke, wo noch weiter gelockert werden darf. Bei Werten stabil unter 50 dürften Ende Mai beispielsweise die Restaurants und Cafes nicht nur draußen, sondern auch drinnen Gäste empfangen. Auch Theater, Konzerte und Kino wären dann in geschlossenen Räumen mit Abstand möglich. Für Zoos, Tierparks und botanische Gärten gäbe es bei einer Inzidenz unter 50 draußen keine Beschränkungen mehr. Und Kontaktsportarten sollen dann auch für Erwachsene im Freien wieder möglich sein, beschränkt auf 30 Personen. Aber all dies wäre nach den Stufenplänen der Landesregierung erst Ende Mai möglich. Morgen am Donnerstag tritt für die Region Hannover nun zunächst einmal die Bundesnotbremse außer Kraft, weil die Inzidenz nun sieben Werktage in Folge unter 100 liegt. Das bedeutet unter anderem, dass die Ausgangsperre wegfällt, Außengastronomie erlaubt und auch Shopping ohne vorherige Terminvereinbarung möglich ist.

++ Nach Stadtbahnausfall im Winter: Üstra will sich besser auf den Schnee vorbereiten ++

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Es war der Schnee der im Februar zu dem zeitweisen Stadtbahn-Stillstand in Hannover geführt hat. Das abschließende Gutachten des TÜV Nord liegt nun vor. Und das bestätigt die bisherigen Annahmen: Baumängel oder Instandhaltungsversäumnisse scheiden als Ursache aus. Ungewöhnlich viel und besonders feiner Schnee, bei eisigen Temperaturen: das war die fatale Kombination. Asphalt und Bodenplatten an den Gleisen wurden zentimeterweit nach oben gedrückt. Laut Gutachten hätte eine Räumung mit Schneepflügen daran nichts geändert, da auch so viel Schnee auf den Gleisen liegen geblieben wäre. Die Üstra prüft nun, wie in Zukunft eine feinere Räumung der Gleise erfolgen kann, etwa mithilfe von Taumittel. Auch Investitionen in weitere Räumtechnik sind eine Option. Außerdem sollen die Bodenplatten künftig verschraubt und nicht nur aufgelegt werden. Die Reparatur an den Schadstellen läuft noch bis Herbst, die Kosten belaufen sich auf 1,5 Millionen Euro. Ob dafür eine Versicherung aufkommt, ist laut üstra noch unklar.

++ Tödlicher Unfall: abgestürztes Brückenteil trifft Bauarbeiter ++

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Tragischer Unfall auf einer Baustelle in Seelze. Beim Aufbau einer neuen Rad- und Fußgänger- Brücke an der Uferstraße in Letter ist am Dienstagnachmittag ein Arbeiter ums Leben gekommen. Ein Stützpfeiler der in die Brücke ingesetzt werden sollte, löste sich und traf zwei Männer, die sich im Korb einer Arbeitsbühne befanden. Einer von ihnen wurde so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Der zweite Bauarbeiter wurde leicht verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Wie genau es zu dem tragischen Unglück kommen konnte, ist noch unklar. Die Ermittlungen dazu dauern an. Die Arbeiten an der Brücke hatten erst am Dienstag begonnen.

++ Corona-Variante aus Indien: erste Fälle im Raum Hannover nachgewiesen ++

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Die indische Variante des Coronavirus ist auch in Niedersachsen angekommen. Die ersten vier Fälle seien inzwischen nachgewiesen worden, alle im Raum Hannover. Das sagte Claudia Schröder vom Corona-Krisenstab des Landes am Dienstag in Hannover.

Die Ausbreitung der Variante lasse sich allerdings, wie bei anderen auch, nur begrenzt beeinflussen, so Schröder. Besondere Verhaltensweisen im Umgang mit der Virusvariante seien derzeit nicht vorgesehen. Aber die Varianten gäben Anlass dazu, weiter sehr wachsam zu sein.