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++ Mann randaliert auf Flug nach Hannover ++

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Zwischenfall auf einem Flug vom ägyptischen Badeort Hurghada nach Hannover: Dort ist ein betrunkener Passagier ausgeflippt und hat derart randaliert, dass er vom Bordpersonal gefesselt werden sollte. Wie die Polizei berichtet hatte der Mann die Regeln an Bord des Fliegers missachtet und war zunehmend aggressiv geworden. Weil er andere Fluggäste und die Sicherheit an Bord gefährdete, ordnete der Pilot die Fesselung des 27-jährigen an. Das Vorhaben gelang aber nicht, weil sich der Mann so heftig dagegen wehrte. Nach der Landung in Hannover kam die Bundepolizei zu Hilfe und nahm den Betrunkenen fest. Ein Atemalkoholtest ergab mehr als 2 Promille.  

++ Recken-Streit mit Hallenbesitzer geht vor Gericht ++

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Sportlich könnte es für die Handballer der TSV Hannover-Burgdorf kaum besser laufen. Die frisch gekürte „Mannschaft des Jahres“ steht in der Bundeliga auf Tabellenplatz Zwei. Wirtschaftlich aber werden die Planungen der Recken seit zwei Jahren von einem Streit mit dem Hallenbesitzer beeinflusst. Am Freitag soll die Justiz klären. Es geht um ausbleibende Zahlungen und die Frage: Wer hat den Vertrag gebrochen? Zur Saison 2017 hatten beide Seiten vereinbart, dass die Recken die meisten Spiele in der TUI-Arena austragen. Im Gegenzug sollte Hallenbesitzer Papenburg mit bis zu einer Million Euro für mögliche Etatlücken des Clubs aufkommen. Und tatsächlich machten die Recken damals einen Fehlbetrag von 400.000 Euro geltend. Papenburg will aber nicht zahlen. Er sagt ihm fehlt ein tieferer Einblick in die Finanzen des Vereins. Die Recken machen hier aber Datenschutzgründe geltend. Zuvor waren bereits Mediationsgespräche zwischen beiden Parteien gescheitert. Deshalb entscheidet nun das Gericht.

++ Urteil: Betrunkener E-Scooter-Fahrer muss Führerschein abgeben ++

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Wer betrunken auf einen E-Scooter steigt, riskiert seinen Auto-Führerschein - Es gelten die gleichen Promillegrenzen: Dies ist nun einem 22-Jährigen aus Seelze vor Gericht noch einmal vor Augen geführt worden. Er muss seinen Führerschein erst einmal abgeben. Der 22-jährige war im vergangen Sommer, kurz nach der Einführung des E-Scooter-Verleihs in Hannover, betrunken auf einem Elektro-Roller erwischt worden. Er fuhr mit 1,2 Promille durch die Fußgängerzone zwischen Kröpcke und Steintor. Gegen den damaligen Strafbefehl legte der 22-jährige Einspruch ein. Er habe nicht gewusst, dass es auch für E-Scooter eine Promille Grenze gibt. Aber Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Das Gericht entschied, dass der junge Mann knapp 1300 Euro Bußgeld für seine Alkoholfahrt zahlen und seinen Führerschein für zehn Monate abgeben muss. Auch für das E-Scooter Fahren verhängte das Gericht ein dreimonatigen Fahrverbot.

++ Oberricklingen: Mann zieht Schusswaffe und bedroht Schüler ++

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In Oberricklingen hat ein Mann eine Schusswaffe gezogen und auf einen Schüler gerichtet. Der Vorfall passierte in einer Stadtbahn. Dort hatte der 35-jährige zuvor eine Schülergruppe angepöbelt und bedroht. Ein 16-jähriger mischte sich ein, um eine weitere Eskalation zu verhindern. Doch dann wurde der Jugendliche selbst bedroht. Der Mann zog eine Schusswaffe und richtete sie direkt auf den 16-jährigen. Es gab ein wildes Handgemenge, wobei der Jugendliche einen Schlag mit der Pistole abbekam. An der Haltestelle Bartold-Knaust-Straße, konnte der 16-jährige den Angreifer aus der Bahn drängen und über ein Geländer stoßen. Der Mann fiel auf die Straße und zielte dann mit der Waffe auf mehrere umstehende Menschen, bevor er flüchtete. Die Polizei konnte den Mann später ausfindig machen und ermittelt nun gegen ihn wegen Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung. Er wurde in eine Psychiatrie eingewiesen.

++ Dobermann attackiert Jogger und Fußgänger in Isernhagen ++

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In Isernhagen hat ein Dobermann zwei Jogger und zwei Fußgänger angegriffen und gebissen. Nun wird gegen die Hundehalterin wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. Die 65-Jährige war gestern am späten Nachmittag in Isernhagen auf einem Feldweg in Höhe des Schulzentrums spazieren. Ihre Hündin war angeleint, doch als zwei Joggerinnen entgegenkamen, riss sich der Dobermann los und biss den beiden Frauen in die Waden. Als kurz darauf zwei Fußgänger vorbei kamen, ließ die Hündin von den Joggern ab und attackierte die beiden Fußgänger. Auch sie wurden durch Bisse in die Waden verletzt. Anschließend konnte die Halterin ihre Hündin wieder unter Kontrolle bringen und anleinen. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und den Vorfall dem zuständigen Veterinäramt gemeldet.

++ Geisterfahrer versucht vor Polizei zu fliehen ++

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Ein betrunkener Geisterfahrer hat auf der B3 un dder A37 für gefährliche Situationen gesorgt und versucht vor der Polizei zu fliehen. Mehrere Autofahrer hatten den Beamten kurz vor Mitternacht gemeldet, dass ein Geisterfahrer zwischen Schillerslage und Otze unterwegs war. Der Mann am Steuer setzte seinen Weg auf der A37 in Richtung Hannover fort und auch hier fuhr er auf der falschen Seite. Als er in Misburg von der Autobahn abfuhr, wurde der Geisterfahrer dann von zwei Streifenwagen der Polizei erwartet. Doch anstatt anzuhalten, raste der 31-jährige entgegen der eigentlichen Fahrrichtung auf der Buchholzer Straße davon. An der Kreuzung zur Abfahrt B3 versperrte ihm ein weiterer Streifenwagen den Weg und konnte den Geisterfahrer schließlich zum Anhalten zwingen. An dem Auto des Mannes stellten die Beamten Beschädigungen fest, die darauf hinweisen, dass der 31-Jährige auf seiner Fahrt an einem Verkehrsunfall beteiligt war. Daher bittet die Polizei um Hinweise von Zeugen.

++ Neugestaltung Steintorplatz: Gewinnerentwurf steht fest ++

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Eine bis zu 25 Meter hohe Lichtsäule in der Mitte, mehr Bäume am Rand, Platz zum Spielen und Skaten, aber auch für Veranstaltungen: So soll der neue Steintorplatz aussehen. Nach einem umfangreichen Bürgerbeteiligungsprozess hat die Jury heute den Gewinnerentwurf des Architektenwettbewerbs bekanntgegeben: er stammt aus der Feder eines Berliner Büros. Und sieht auch vor, sowohl den Treppenabgang als auch die komplette Mauerumrandung zu entfernen. Der Radverkehr soll künftig um den Platz vorbeigeführt werden. Insgesamt soll der Platz ein Ort werden, an dem sich die Menschen wieder gern aufhalten. Schon bald soll es dazu eine weitere Bürgerveranstaltung geben. Im kommenden Jahr könnten die Arbeiten auf dem Steintorplatz beginnen. Zu den Kosten wollte die Stadt noch keine Angaben machen.

++ Schüler bedroht: 35-Jähriger richtet Schusswaffe auf Kinder ++

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Mit vorgehaltener Schusswaffe hat ein Mann in Oberricklingen Schüler bedroht. Nach bisherigen Erkenntnissen war der 35-Jährige am Mittwochmorgen in einer Stadtbahn der Linie 7 unterwegs. Er geriet offenbar -kurz vor der Haltestelle Bartold-Knaust-Straße mit einer Schülergruppe in Streit und beleidigte die Kinder. Auch einen 16-Jährigen der die Schüler zum Aussteigen bewegen wollte pöbelte er Mann an und dabei sollte es nicht bleiben: Der Mann zog plötzlich eine Waffe und richtete sie auf den 16-Jährigen. Es kam zum Gerangel und der Mann schlug dem Jungen mit der Waffe auf die Augenhöhle. Der 16-Jährige seinerseits drängte ihn aus der Bahn und stieß ihn über ein Geländer. Der 35-Jährige fiel auf die Wallensteinstraße und zielte mit der Waffe noch auf weitere unbeteiligte und den Jugendlichen. Er flüchtete in Richtung Mühlenberg und konnte nach Fahndungsmaßnahmen noch am Nachmittag in Wettbergen festgenommen werden. Die Polizei ermittelt wegen Beleidigung, Bedrohung und Körperverletzung.

++ 737 Max Flugverbot: TUI geht von geringen Auswirkungen aus ++

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Mit dem Alltag im neuen Jahr beginnt für viele Menschen auch die Urlaubsplanung. Nach der Pleite von Thomas Cook, der Insolvenz von 22 Airlines und dem Flugverbot für die Boeing 737 Max herrscht aber bei vielen Planenden Verunsicherung. Immerhin mit Blick auf das Flugverbot gab die TUI gestern Entwarnung. „Man werde sicherstellen, dass die Urlaube 2020 wie geplant stattfinden“: sagte der Hannoversche. Dafür muss TUI wohl auch in diesem Jahr Ersatzflugzeuge Chartern. 15 Jets der TUI-Flotte sind vom Flugverbot betroffen und das zieht sich laut Boeing wohl noch bis zur Jahresmitte.

++ Schüler missbraucht: Berufschullehrer verliert seine Pension ++

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Nach dem sexuellen Missbrauch von mehreren Schülern, ist einem ehemaligen Berufschullehrer aus Hannover die Beamtenpension aberkannt worden. Das Verwaltungsgericht begründete das Urteil am Mittwoch damit, dass es sich bei dem Missbrauch um ein besonders schweres Dienstvergehen handelt. Wird das Urteil rechtskräftig, verliert der 67-Jährige seinen Beamtenstatus und erhält künftig nur noch eine gewöhnliche Rente – die laut dem Gericht erheblich geringer ausfallen wird als die Pension. Der Mann war bereits im März 2016 wegen sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen in 14 Fällen zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Die Landesschulbehörde hatte daraufhin eine Disziplinarklage gegen den Berufsschullehrer eingereicht. Darin ging es nicht nur um die bereits strafrechtlich sanktionierten Missbrauchsfälle von drei Schülern, sondern auch um sexuelle Übergriffe auf acht weitere Schüler. Diese sollen sich damals in der Wohnung des Lehrers abgespielt haben.