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++ Last-Minute-Transfer: Hannover 96 holt Philipp Ochs ++

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Die Roten sicherten sich am letzten Tag der Winter-Transferperiode die Dienste von Philipp Ochs. Der 22-Jährige wechselte ablösefrei von der TSG Hoffenheim an den Maschsee. Philipp Ochs spielte bereits für die deutsche Junioren-Nationalmannschaft und soll jetzt das Mittelfeld von Hannover 96 verstärken. 

++ IAA kommt nicht nach Hannover ++

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Die Stadt ist raus aus dem Rennen. Die nächste Automesse IAA wird nicht in Hannover stattfinden. Der Verband der Automobilindustrie hat sich gegen das Konzept aus Hannover entschieden und die Mitbewerber Berlin, Hamburg und München eine Runde weiter geschickt. Nun will der Vorstand des VDA mit diesen drei Städten in konkrete Verhandlungen treten. Hannover hatte sich unter anderem mit dem Thema Verkehrswende und der autofreien Innenstadt beworben. Vergangene Woche hatte eine Delegation mit Vertretern der Deutschen Messe und des Rathauses das Konzept in Berlin vorgestellt. Gereicht hat es am Ende aber nicht. Messe-Chef Jochen Köckler sagte nach dem Ausscheiden, man nehme die Entscheidung sportlich und könne stolz darauf sein, dass Landeshauptstadt, Region, Messe und alle beteiligten Partner in kürzester Zeit ein zukunftsfähiges und mutiges Konzept für die IAA auf die Beine gestellt haben.  

++ Drogenkontrollen am Steintor: Fahnder werden wieder fündig ++

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Bei erneuten Drogenkontrollen am Steintor sind Zivilfahnder der Polizei ein weiteres Mal fündig geworden und einige Verstöße geahndet. Die Fahnder waren in den Straßen rund um den Marstall unterwegs. Dort beobachteten sie sowohl den Verkauf als auch die Übergabe von Drogen. 14 Beteiligte wurden kontrolliert und durchsucht. Dabei stellte die Polizei Beweise sicher, darunter Drogen wie Crack und Marihuana aber auch Bargeld. Gegen fünf mutmaßliche Dealer ist ein Strafverfahre eingeleitet worden. Auch in der Zukunft wollen die Fahnder verstärkt in der Drogenszene kontrollieren.

++ Wohnungen von mutmaßlichen Neonazis durchsucht ++

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 Die Staatsanwaltschaft hat die Wohnungen von drei mutmaßlichen Neonazis durchsuchen lassen. Sie sollen der Gruppierung „Calenberger Bande“ angehören. Den drei jungen Männern wird Sachbeschädigung und das Verwenden verfassungsfeindlicher Inhalte vorgeworfen. Laut Staatsanwaltschaft sind am Dienstag drei Objekte durchsucht worden. Dabei wurden Spraydosen und Datenträger gefunden, welche nun ausgewertet werden. Über die Plattform „Indymedia“ waren zuvor lange Berichte der Mitglieder der Calenberger Bande veröffentlicht worden. Indymedia ist eine linksgerichtete Plattform die von der extremen Szene und der Antifa zum Austausch benutzt wird.

++ Pendler verbringen in Hannover 89 Stunden im Stau ++

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Autofahrer in Hannover stehen seltener im Stau als in anderen Großstädten. Das geht aus den Daten des aktuellen Traffic-Index vom Navigationsanbieter TomTom hervor, die am Mittwoch veröffentlicht wurden. Hannover belegt dort unter den 26 deutschen Städten Platz 23 und hat damit ein vergleichsweise niedriges Stau-Niveau. Dennoch haben die Pendler in Hannover im vergangenen Jahr im Durchschnitt etwa 89 Stunden im Stau verbracht. Das Stau-Nivau lag bei 21 Prozent. Das bedeutet, dass eine Fahrt durchschnittlich 21 Prozent länger gedauert hat, also ohne Stau. Besonders hoch ist die Verkehrsbelastung während des morgendlichen und abendlichen Berufsverkehrs. Der Traffic-Index zeigt außerdem auf, dass der größte Zeitverlust immer am Donnerstagnachmittag in der Rush Hour zwischen 16 und 17 Uhr ist.  Deutsche Stau-Hauptstadt ist übrigens wie im Vorjahr Hamburg, gefolgt von Berlin, Wiesbaden, München, Nürnberg und Stuttgart.

++ Sitech: auch aktuelle Produktion gefährdet? ++

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Die Sorge um den Standort der VW-Tochter Sitech geht weiter. Das Werk in Stöcken läuft offenbar Gefahr, auch die Autositzproduktion für den aktuellen VW-Bulli T6.1 zu verlieren. Nach Angaben der Gewerkschaft IG Metall hat der Autozulieferer Faurecia die Vorrausetzungen dafür geschaffen, um zumindest einen Teil der Sitzherstellung im Werk in Stadthagen übernehmen zu können. IG Metall fordert von Volkswagen Nutzfahrzeuge nun ein klares Bekenntnis zum geschlossenen Vertrag mit Sitech. Alles andere wäre ein handfester Skandal der nichts mit Sozialpartnerschaft und einem fairen Umgang mit den Beschäftigten zu tun hat, so Dirk Schulze, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Hannover. Der Sitech-Standort in Stöcken mit rund 470 Beschäftigten ist von der Schließung bedroht. Zuerst hatte das Werk den Auftrag für die Sitze des ID Buzz verloren, nun soll auch der Großauftrag für den neuen T7 ins Ausland gehen.

++ Hannover 96 verliert 0:1 in Regensburg ++

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Hannover 96 hat den Start ins Fußball-Jahr 2020 gehörig in den Sand gesetzt. Nach einer enttäuschenden Leistung in der zweiten Halbzeit unterlagen die Roten bei Jahn Regensburg mit 0:1. Trainer Kenan Kocak und seine Mannschaft hatten sich soviel vorgenommen, wollten in Regensburg den Grundstein für erfolgreiche Monate legen, doch am Ende war 96 davon meilenweit entfernt. In der ersten Halbzeit war die Leistung noch in Ordnung, kurz vor der Pause verursachte Waldemar Anton dann einen dummen und dazu noch spielentscheidenden Foul-Elfmeter. Denn im zweiten Abschnitt fand 96 praktisch nicht mehr statt – die Leistung war ein Rückfall in vergessen geglaubte Zeiten. Es gibt nun einiges Aufzuarbeiten – und das schnell, denn so wie gestern sind die Roten ein Abstiegskandidat. Bereits am Samstag geht es für 96 mit dem Heimspiel gegen Wehen-Wiesbaden weiter.

++ Missbrauchs-Urteil: Pfleger muss fast fünf Jahre in Haft ++

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Vier Jahre und neun Monate Gefängnis: So lautet das Urteil gegen den ehemaligen Pfleger, der drei schwerstbehinderte Frauen sexuell missbraucht haben soll. Das Landgericht sprach den 59-Jährigen am Dienstag des Missbrauchs von widerstandsunfähigen Personen in zwölf Fällen schuldig. Strafmildernd habe sich das umfassende Geständnis des Angeklagten ausgewirkt. Der 59-Jährige hatte die Taten mit seiner schlechten Verfassung nach der Trennung von seiner Freundin begründet. Mit dem Urteil blieb das Landgericht aber nur knapp unter der Forderung der Staatsanwaltschaft von fünf Jahren Gefängnis. Der Heimbetreiber hatte den Pfleger angezeigt, nachdem Filme von den Übergriffen auf seinem Handy entdeckt worden waren. Die Taten ereigneten sich zwischen 2011 und 2018.

++ Metall- und Elektroindustrie schlägt Alarm ++

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Die Unternehmen rechneten mit noch schlechteren Geschäften als bislang. Besonders in der Autobranche sei die Situation alarmierend, sagte Niedersachsenmetall-Chef Volker Schmidt am Dienstag in Hannover. Einer Umfrage unter 800 Unternehmen zufolge bezeichnet jedes zweite sowohl die aktuelle Geschäftslage als auch die Aussichten als schlecht. Dazu komme, dass knapp vier von fünf Autozulieferern ihre Investitionen verringern oder komplett streichen wollten, so Schmidt. Er forderte die Politik auf, Unternehmen einen leichteren Zugang zu Kurzarbeit zu gewähren. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil signalisierte Zustimmung.

Die Metall- und Elektroindustrie steckt in einer Rezession. Die deutschen Autobauern hatten im vergangenen Jahr deutlich weniger Fahrzeuge produziert. Bei VW liefen die Geschäfte noch vergleichsweise gut, doch Konzernchef Herbert Diess hat seine Belegschaft inzwischen auch auf eine Konjunkturflaute vor allem in den USA und China vorbereitet.

++ 75 Jahre seit Auschwitz-Befreiung: Onay warnt vor Vergessen ++

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Die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau jährt sich zum 75. Mal. Deshalb haben in Hannover Oberbürgermeister Belit Onay und Regionspräsident Hauke Jagau an die Opfer des Holocaust erinnert. An der „Wand der Namen“ der Gedenkstätte Ahlem legten beide am Montag einen Kranz nieder. „Diese Erinnerung schmerzt. Vor allem schmerzt es, miterleben zu müssen, wie das heute von vielen Menschen vergessen wird. Es darf keinen Schlussstrich geben. Es braucht diese Erinnerungskultur“, sagte Oberbürgermeister Onay gegenüber Radio Hannover. Im KZ Ausschwitz-Birkenau in Polen haben die Nazis zwischen 1940 und 1945 zwischen 1,1 und 1,5 Millionen Menschen umgebracht. Rund 90 Prozent davon waren Juden.