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++ Bund der Steuerzahler kritisiert Kosten für Neuanstrich des Hellebardiers ++

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Die Verzögerungen und Kosten für den Neuanstrich des Hellebardiers am Maschsee beschäftigen nun auch den Bund der Steuerzahler. Eigentlich sollte das imposante Kunstwerk gegenüber des Sprengel Museums schon längst in frischem Rot erstrahlen, aber seit vier Monaten ist nichts passiert. Der Grund ist, dass sich die Kulturverwaltung in der ganzen Zeit noch nicht mit der zuständigen Stiftung, die den Neuanstrich genehmigen muss, einigen konnte. Schon im März hatte die Stadt ein Baugerüst für den Neuanstrich aufbauen lassen. Die Miete dafür soll bislang 14.000 Euro betragen haben. Außerdem hat die Stadt Montag damit begonnen, das Baugerüst unverrichteter Dinge wieder abbauen zu lassen, weil die Aufbauarbeiten für das Maschseefest bevorstehen. Das ganze Vorgehen und die hohen Kosten sorgen nun für Kopfschütteln beim Bund der Steuerzahler. Dieser hat sich mit einem Schreiben an Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf gewandt, und um eine Stellungnahme gebeten. Schließlich wünscht sich der Steuerzahlerbund einen sparsamen Umgang mit öffentlichen Mitteln. Er will nun genau wissen, wie die Stadt mit der Planung für den Neuanstrich umgegangen ist und ob die Panne mit dem Baugerüst hätte vermieden werden können.

** Polizei warnt vor neuer Betrugmasche ++

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Die Polizei Hannover warnt vor einer neuen Betrugsmasche mit falschen Mitarbeitern von Microsoft. Die Trickdiebe haben sich Zugriff auf Computer verschafft und Geld von Bankkonten erbeuten können. Eine Frau aus Hannover war von einem angeblichen Sicherheitsmitarbeiter der Firma Microsoft angerufen worden. Der Betrüger behauptete, dass der PC der 59 Jährigen gehackt worden sei und sie seinen Anweisungen folgen sollte. Im weiteren Verlauf des mehrere Stunden andauernden Telefonats ermöglichte die Frau einen Fernzugriff auf ihren Computer sowie ihr Smartphone. So konnten die falschen Microsoft-Mitarbeiter mindestens 5.000 Euro von ihren Konten sowie dem ihrer Mutter erbeuten. Zusätzlich eröffneten die Täter im Namen der Hannoveranerin zwei Onlinekonten, um diese für weitere Straftaten zu nutzen. Nun ermittelt der Zentrale Kriminaldienst gegen die unbekannten Betrüger.

++ Marvin Bakalorz bleibt Kapitän von Hannover 96 ++

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Mittelfeldspieler Marvin Bakalorz bleibt Kapitän von Hannover 96. Das hat der neu zusammengesetzte Mannschaftsrat beschlossen, wie der Verein heute mitteilte.  Bakalorz Stellvertreter ist Edgar Prib. Kapitän zu sein mache ihn unheimlich stolz, so Bakalorz. Jeder müsse sich aber auch bewusst sein, dass er mehr geben muss als verlangt werde, um erfolgreich zu sein. Weitere Mitglieder des Mannschaftsrats sind Waldemar Anton, Philipp Tschauner, Ron-Robert Zieler sowie erstmals auch Felipe. Die „Roten“ sind derzeit noch im Trainingslager in Österreich. Von zwei Testspielen am Wochenende hat 96 eins gewonnen.

++ Massenschlägerei im Sahlkamp ++

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Bei einer verabredeten Massenschlägerei im Sahlkamp sind mehrere junge Männer mit Messern und Stöcken aufeinander losgegangen.  Es gab zwei Verletzte. Anwohner hatten Sonntagabend gegen 21 Uhr die Polizei alarmiert, weil sich etwa 15 Leute im Alter zwischen 18 und 25 Jahren an der Stadtbahnhaltestelle Alte Heide prügelten.  Als die Beamten am Tatort eintrafen, waren die Kontrahenten allerdings bereits verschwunden. In einem Auto in der Nähe traf die Polizei aber auf drei Syrer die offenbar an der Massenschlägerei beteiligt waren. Ein 21 Jähriger hatte Stichwunden am Arm erlitten und musste im Krankenhaus behandelt werden. Ein 28-Jähriger war leicht verletzt. Grund für die blutige Auseinandersetzung im Sahlkamp war laut Polizei offenbar ein Streit wenige Tage zuvor. Um diesen zu klären, hatten sich die Beteiligten verabredet, doch das Treffen eskalierte. Weitere Hintergründe sind noch unklar. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und sucht nach Zeugen des Geschehens.

++ Schützenfest mit deutlich weniger Besuchern ++

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850.000 Besucher und damit deutlich weniger als im Vorjahr – das ist die Bilanz des Schützenfestes, das am Sonntag zu Ende gegangen ist. Schützenpräsident Paul-Eric Stolle sprach von einem durchwachsenen Ergebnis und machte vor allem das Wetter verantwortlich. Beim Ausmarsch sei es heiß, am letzten Wochenende kalt gewesen, so Stolle. Auch das Niedersachsendorf mit regionalen Spezialitäten, eine der Neuheiten, sei nicht angekommen wie erhofft.

Die erste Stadträtin Sabine Tegtmeyer-Dette zeigte sich gegenüber Radio Hannover zufrieden. Das Schützenfest sei Teil der hannöverschen Identität. 2018 waren noch gut 1,1 Millionen Menschen aufs Schützenfest gekommen – rund 250.000 mehr als in diesem Jahr.

++ Pistorius will Rechtsextreme stärker beobachten lassen ++

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Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius will Rechtsextremisten stärker beobachten lassen. Als Vorbild solle ein System dienen, das die Länder bereits zur Bewertung islamistischer Gefährder nutzen. Die rechte Szene vernetze sich, sagte Pistorius der HAZ, und es falle ihm schwer, mit Blick auf den ermordeten hessischen Regierungspräsidenten Walter Lübcke an Theorien von Einzeltätern zu glauben.

Das Bewertungssystem ermögliche die Einstufung islamistischer Gefährder hinsichtlich ihres Risiko- und Gefahrenpotenzials. Es lasse sich nicht eins zu eins auf die rechte Szene übertragen, aber der Ansatz sei richtig. Deshalb wolle sich die Innenministerkonferenz auch in dieser Woche damit beschäftigen.

++ Hymnen-Skandal: Niedersächsischer Box-Präsident tritt zurück ++

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Die erste Strophe des Deutschlandlieds mit den Worten „Deutschland, Deutschland über alles“ diente den Nazis im Dritten Reich als Hymne – und kostet nun offenbar den Präsidenten des Niedersächsischen Boxsportverbands, Manfred Schumann, den Posten.

Schumann hat laut „Welt“ seinen Rücktritt angekündigt, weil die Strophe auf einer Veranstaltung mit Boxern aus Südafrika gespielt worden war, Ende Juni am Steinhuder Meer. Eigentlich hatte die dritte Strophe „Einigkeit und Recht und Freiheit“ laufen sollen, also die deutsche Nationalhymne.

Dem Bericht zufolge hatte der Präsident des deutschen Boxverbands, Jürgen Kyas, das Abspielen der Nazi-Hymne abbrechen lassen. Schumann sprach daraufhin von einem „tragischen Unglück“. Er habe sich bei allen Anwesenden entschuldigt, finde aber unverständlich, dass daraus eine große Sache gemacht werde. Mit Rassismus habe das „nichts zu tun“.

Der Präsident des Bundes Deutscher Berufsboxer, Thomas Pütz, nannte den Vorfall am Steinhuder Meer einen Skandal, der gründlich aufgearbeitet werden müsse.

++ Bakalorz bleibt Kapitän von Hannover 96 ++

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Marvin Bakalorz bleibt 96-Kapitän. Das hat der neu zusammengesetzte Mannschaftsrat beschlossen, wie die „Roten“ am Montag mitteilten. Kapitän zu sein mache ihn unheimlich stolz, so Bakalorz. Jeder seiner Mitstreiter müsse sich aber auch bewusst sein, dass er mehr geben muss als verlangt werde, um erfolgreich zu sein.

Weitere Mitglieder des Mannschaftsrats sind Edgar Prib, Waldemar Anton, Philipp Tschauner, Ron-Robert Zieler sowie erstmals auch Felipe. Die „Roten“ sind derzeit noch im Trainingslager in Österreich. Von zwei Testspielen am Wochenende hat 96 eins gewonnen.

++ "Section Control" noch nicht scharf geschaltet ++

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Wer am Freitag auf der B6 zwischen Gleidingen und Laatzen unterwegs ist, braucht keine Angst vor Knöllchen zu haben. Das Streckenradar „Section Control“ darf zwar wieder angeschaltet werden, die Polizei will den Termin aber vorher bekanntgeben.

Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius hatte sich am Donnerstag erfreut gezeigt über einen entsprechenden Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Lüneburg. Das hatte „Section Control“ für rechtmäßig erklärt auf Grundlage der Polizeigesetz-Novelle, die der Landtag im Mai beschlossen hat.

Ein Anwalt aus Laatzen hatte zuvor gegen das Streckenradar vor dem Verwaltungsgericht Hannover geklagt und Recht bekommen. Er sah das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung verletzt. „Section Control“ filmt die Nummernschilder aller Fahrzeuge und misst dann die Durchschnittsgeschwindigkeit über einen Abschnitt von zwei Kilometern. Gegen die Polizeigesetz-Novelle waren in Hannover Tausende auf die Straße gegangen.

++ Hannover stärkster Wirtschaftsstandort in Niedersachsen ++

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Hannover ist stärkster Wirtschaftsstandort in Niedersachsen. Das geht aus Zahlen hervor, die das Landesamt für Statistik am Donnerstag veröffentlicht hat. Demnach betrug das Bruttoinlandsprodukt in der Region Hannover zuletzt rund 52 Milliarden, in der Stadt waren es rund 34 Milliarden Euro. Wolfsburg als Sitz des Volkswagen-Konzerns rangierte mit rund 21 Milliarden deutlich dahinter. Dafür liegt die Stadt bei den Einkommen vorn.

Arbeitnehmer in Wolfsburg verdienten zuletzt durchschnittlich rund 52.000 Euro, in Hannover und der Region waren es um die 36.000 Euro. Die Zahlen des Statistikamts stammen aus dem Jahr 2017, es sind die neuesten verfügbaren Zahlen für Landkreise und Städte. Inzwischen hat sich das Wirtschaftswachstum in Niedersachsen allerdings leicht eingetrübt, viele Unternehmen befürchten einen Abschwung.