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++ 70 Kilo Drogen im Keller gehortet: Dealer-Trio vor Gericht ++

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Sie sollen im großen Stil mit Ecstasy Christal Meth, Amphetaminen und Haschisch gehandelt haben: Drei Männer aus Hannover müssen sich deshalb seit Freitag vor dem Landgericht verantworten. Die Liste der bei Hausdurchsuchungen gefundenen Drogen ist lang: 27 Kilo Ecstasy, fast 15 Kilo Amphetamine, zehn Kilo Haschisch, zwölf Kilo Marihuana, dazu noch Kokain, Ketamin und LSD Das alles im Wert von über 800.000 Euro hatte die Polizei  im November vergangenen Jahres bei den jungen Männern gefunden. Die Staatsanwaltschaft wirft den drei 27 - 35 Jährigen vor, zuvor über Monate Drogen beschafft, verkauft und gelagert zu haben. Zum Verhängnis geworden war den Männern eine Bestellung im Oktober 2018, als einer der Angeklagten wieder Kiloweise Meth und Marihuana aus Holland erwartete. Denn der Transporteur wurde auf der A2 zwischen Helmstedt und Magdeburg von Polizei und Zoll abgefangen. Dieser Fund brachte die Ermittler auf die Spur der Angeklagten in Hannover. Der Prozess wird übernächste Woche fortgesetzt.

++ Sparda Bank schließt Filialen auf Lister Meile und auf Hildesheimer Straße ++

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Das Sterben von Bank-Filialen geht weiter: Auch die Sparda Bank Hannover zieht ihr Personal aus zwei Filialen ab und wandelt diese in Selbstbedienungsstandorte um: Ab September gibt es an der Lister Meile und Hildesheimer Straße nur noch Automaten, bestätigte eine Sprecherin gegenüber Radio Hannover. Man folge damit dem Trend, dass Kunden immer mehr digitale Angebote nutzen. Persönliche Beratung gibt es dann im Stadtgebiet nur noch im Hauptsitz am Ernst August Platz. Die Sparda-Bank zählt mit 20 Filialen und elf Selbstbedienungsstandorten zu den größten Genossenschaftsbanken in Norddeutschland, aufgrund von Einbußen durch das anhaltende Zinztief hatte das Geldinstitut Anfang des Jahres auch Kontogebühren eingeführt.

++ Sicherheitspanne bei LKA: Sensible Dokumente gestohlen ++

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Schwere Sicherheitspanne beim Landeskriminalamt Niedersachsen: Nach Medienberichten haben Unbekannte einem LKA-Beamten seine Aktentasche mit hochsensiblen Informationen aus seinem privaten Auto gestohlen. Der Vorfall passierte dem Mitarbeiter, der auch V-Leute Betreut, bereits im Mai – allerdings soll das Innenministerium den Innenausschuss des Landtages erst Donnerstag über die Panne in Kenntnis gesetzt haben. Laut den Berichten soll ein Angler die Aktentasche erst drei Tage nach ihrem Verschwinden in einem Teich südlich von Hannover aufgefunden und bei der Polizei abgegeben haben. Demnach seien die „offensichtlich nicht gelesenen Unterlagen“ darin gewesen. Persönliche Gegenstände wie Bargeld und EC-Karte fehlten. Ein Sicherheitsschaden für die operativen Maßnahmen des LKA Niedersachsen sei bisher nicht feststellbar. Innenminister Boris Pistorius hat angekündigt, Freitag zunächst den Innenausschuss persönlich und anschließend gemeinsam mit LKA-Präsident Friedo de Vries die Öffentlichkeit zu informieren.

++ 50 Sparkassen-Schließfächer aufgebrochen ++

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Rund 50 Sparkassen-Schließfächer haben Unbekannte am Wochenende aufgebrochen und ausgeräumt. Betroffen sind die Filialen Limmerstraße und Ferdinand-Wallbrecht-Straße. Der oder die Täter spähten offenbar Kundendaten aus, um sich Zugang zum Schließfachbereich zu verschaffen, das geht mittels Magnetstreifen-Karte und PIN-Code. Wie hoch der Schaden ist, ist derzeit noch unklar. Die Sparkasse hat den Schließfachbereich in beiden Filialen gesperrt. Die Polizei ermittelt.

 

++ MHH mit Millionenverlust - Sparprogramm ++

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Die Medizinische Hochschule Hannover ist in den ersten fünf Monaten des Jahres offenbar tief in die roten Zahlen gerutscht. Bis Ende Mai stehe ein Minus von 12 Millionen Euro zu Buche. Das habe das MHH-Präsidium laut HAZ auf einer Mitarbeiterversammlung mitgeteilt. In den vergangenen Jahren hatte die MHH positive Ergebnisse eingefahren. Grund für die Entwicklung sei eine Neuregelung des Vergütungssystems für medizinische Leistungen. Die Krankenkassen prüften inzwischen jede fünfte Rechnung der MHH, so ein Sprecher. Die Uni-Klinik habe dadurch in den ersten fünf Monaten Leistungen in Höhe von 5,5 Millionen Euro nicht bezahlt bekommen. Das ist allerdings nur rund die Hälfte des zu Buche stehenden Verlustes von 12 Millionen Euro. Als Konsequenz hat das MHH-Präsidium offenbar ein Sparprogramm angekündigt. Leistungen sollten zurückgefahren, Personal abgebaut werden. Die Krankenkassen verwehrten sich laut dem Bericht gegen Kritik.

++ Hannover ist (schon fast) kriminellste Stadt Deutschlands ++

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Die kriminellste Stadt in Deutschland: Hannover ist auf dem besten Weg, sich diesen zweifelhaften Titel zu holen. Denn die Straftaten haben im Bezug zur Einwohnerzahl kräftig zugelegt, das geht aus dem Großstädtevergleich hervor, den die Stadt Mittwoch vorgelegt hat. Demnach kamen im Jahr 2017 auf 100.000 Einwohner hier in Hannover 14.600 Straftaten, das waren mehr als in Berlin. Einzig in Frankfurt am Main gab es noch ein bisschen mehr Kriminalität. Ein trauriger Aufstieg, denn Hannover hatte 2016 noch auf Platz 3 rangiert, 2012 sogar nur auf Platz 6. Besonders häufig sind in unserer Stadt übrigens Raub und Körperverletzung.

++ Mann aus Wennigsen wegen versuchter Brandstiftung verurteilt ++

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Ein Mann aus Wennigsen hatte im Finanzamt in Ricklingen Akten über sich vernichten wollen und deshalb selbst gebastelte Brandsätze in der Behörde platziert. Nur durch Zufall hatten diese damals nicht wie geplant funktioniert. Mittwoch ist der 66-Jährige vom Landgericht Hannover zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Der Richter sprach in seinem Urteil von einer massiven kriminellen Energie des Angeklagten. Er habe monatelang im Internet recherchiert, wie solche Brandsätze herzustellen seien. Durch die Tat wäre ein erheblicher Schaden zu erwarten gewesen, so der Richter. Der 66 Jährige Spediteur hatte im Prozess unter Tränen zugegeben, dass er die drei Brandsätze im Jahr 2017 im Finanzamt versteckt hatte. Durch das Feuer sollten Akten vernichtet werden, da der Unternehmer hoffte, dadurch eine Steuernachforderung über 300.000 Euro hinauszuzögern. Die Brandsätze explodierten jedoch nicht. In einem Fall hatte der Zünder versagt, bei den anderen beiden war zum Zeitpunkt des Auslösens das Benzin bereits verdunstet.

++ Einbrecher liefern sich Verfolgungsjagd mit Polizei ++

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Zwei Einbrecher haben sich in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Die beiden voll maskierten Täter waren von einem Zeugen gesehen worden, als sie in eine Tankstelle in Eldagsen eingebrochen waren. Der Mann hatte sich noch den Einbrechern in den Weg gestellt, wurde aber von den Beiden mit einem Brecheisen angegriffen und verletzt. Anschließend stiegen die Täter zu einem dritten Unbekannten in den Wagen und rasten in Richtung Hannover davon. Die alarmierte Polizei nahm die Verfolgung auf. Auf der gesamten Strecke ignorierte der Fahrer mehrfach rote Ampeln, wechselte immer wieder auf die Fahrspur des Gegenverkehrs und fuhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit. Bei Arnum beobachtete die Polizei wie einer der Täter einen Beutel aus dem Fenster warf. Der Gegenstand konnte später allerdings nicht gefunden werden. Bei der Fahrt durch Wülfingen gelang es den Einbrechern schließlich, ihren Verfolgern von der Polizei zu entkommen. Der Wagen der Täter wurde kurze Zeit später verlassen an einem Feldweg zwischen Wülfingen und Adensen gefunden.

++ Brandsätze im Finanzamt: Angeklagter soll Millionen am Fiskus vorbei geschleust haben ++

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Rund 1,2 Millionen Euro soll er am Fiskus vorbei geschleust haben – der Unternehmer, der sich derzeit vor dem Landgericht wegen der Brandsätze im Finanzamt Hannover-Süd verantworten muss. Das berichtet die NP unter Berufung auf Steuerprüfer.

Der 66-Jährige aus Wennigsen hatte gestern gestanden, 2017 insgesamt drei Brandsätze in dem Gebäude an der Göttinger Chaussee in Ricklingen versteckt zu haben. Durch das Feuer sollten Akten vernichtet werden, der Unternehmer wollte eine Steuernachforderung über 300.000 Euro hinauszuzögern. Die Brandsätze explodierten jedoch nicht, weil das Benzin vorzeitig auslief. Der 66-Jährige muss sich wegen versuchter Brandstiftung und Verstoß gegen das Waffengesetz verantworten. Er entschuldigte sich gestern für die Taten. Der Prozess wird fortgesetzt.

++ Wertstoffhof Burgdorf: Zwölf Aha-Mitarbeiter unter Verdacht ++

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Die Staatsanwaltschaft ermittelt offenbar gegen Mitarbeiter des Abfallentsorgers Aha. Zwölf Verdächtige sollen regelmäßig alte Elektrogeräte vom Wertstoffhof Burgdorf mit nach Hause genommen und verkauft haben, darunter Handys oder Werkzeug. Man ermittle wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Diebstahls, sagte der Hildesheimer Oberstaatsanwaltschaft Christian Gottfriedsen der HAZ. Laut dem Bericht hat die Polizei die Wohnungen der zwölf Verdächtigen durchsucht und Unmengen an gestohlenen Geräten sowie Datenträger sichergestellt. Von der Auswertung erhofften sich die Ermittler Erkenntnisse darüber, wie die Verdächtigen das Diebesgut verkauft haben. Die Höhe des Schadens stehe derzeit noch nicht fest. Aha wollte sich mit Blick auf die laufenden Ermittlungen nicht äußern.