++ Arbeitsunfall in Sehnde: Lokführer wird Fuß abgetrennt ++

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Bei Rangierarbeiten auf dem Gelände eines Kaliwerkes im Sehnder Ortsteil Ilten ist es am Mittwoch Morgen zu einem schweren Arbeitsunfall gekommen. Einem Lokführer ist dabei der Fuß abgetrennt worden. Der 37 Jährige hatte beim Rangieren mit einer Fernbedienung im Vorderbereich der Lok gestanden. Aus bislang unbekannter Ursache übersah der Mann dann beim Befahren einer Kurve, dass auf einer Weiche noch einige Waggons standen  - und es kam zum Zusammenstoß. Der 37 Jährige wurde zwischen Rangierlok und Waggons eingeklemmt. Er musste von der Feuerwehr befreit werden und kam anschließend mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.  Die Polizei hat die Ermittlungen zu den Hintergründen des Arbeitsunfalls aufgenommen.

++ IHK: Fachkräftemangel bereitet weiterhin Sorgen ++

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Der Fachkräftemangel bereitet der Industrie- und Handelskammer Hannover immer mehr Sorgen. Nach Angaben der IHK suchen nahezu alle Branchen händeringend qualifiziertes Personal - und das werde zunehmend zum Hemmschuh fürs Wachstum, sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Horst Schrage am Mittwoch bei der Vorstellung der Herbstkonjunktur in Hannover. Für 60 Prozent der Unternehmen, die die IHK-Region befragt hatte, sei der Fachkräftemangel aktuell das größte Risiko. Vor zwei Jahren lag der Wert noch bei 43 Prozent. Insgesamt hat sich die regionale Wirtschaft von dem leichten Abwärtstrend zu Beginn des Jahres wieder erholt, und bleibt auch im dritten Quartal stabil auf Sommer-Niveau.

++ "Stadtradeln": Hannover an Spitze von Klima-Bündins-Kampagne ++

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Die Region Hannover radelt erneut zum Titel: Bereits zum dritten Mal in Folge steht die Region an der Spitze der internationalen Klima-Bündnis-Kampagne „Stadtradeln“. Die Bürger haben insgesamt 2,1 Millionen Kilometer auf dem Fahrrad zurückgelegt und damit knapp 300 Tausend Kilo CO2 eingespart. Die zurückgelegte Strecke entspricht knapp 5 Mal der Distanz zum Mond. Platz 2 bei der Stadtradeln Kampagne belegte hinter der Region Hannover die Stadt Leipzig, Platz drei Berlin.

++ Nord LB stellt Niedersachsens wirtschaftsstärkste Unternehmen vor ++

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Niedersachsens Wirtschaft brummt: Das geht aus einer Analyse der Nord LB hervor, die am Mittwoch in Hannover veröffentlicht worden ist. Die 100 größten Unternehmen konnten demnach ihren Umsatz im vergangen Jahr um sechs Prozent steigern und zwar auf insgesamt 436 Milliarden Euro. An der Spitze der Rangliste der wirtschaftsstärksten Unternehmen in Niedersachsen steht unverändert der Volkswagen Konzern, gefolgt von Continental und TUI. Laut Analyse spielt die Automobilindustrie eine dominierende Rolle. 67 Prozent der Wertschöpfung in Niedersachsen entfällt auf den Fahrzeugbau.

++ 50+1-Regel: Klage wird bald verhandelt ++

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Die Klage von Hannover-96-Boss Martin Kind gegen die Ablehnung seines Übernahmeantrags durch die Deutsche Fußball Liga soll bald verhandelt werden. Wie die Sport Bild berichtet will sich das Ständige Schiedsgericht der Lizenzligen noch in diesem Jahr damit befassen. Ob es dann auch zur Entscheidung kommt, bleibt offen. Es geht dabei um die Frage, ob die DFL dem 96-Präsidenten die komplette Vereinsübernahme verweigern darf oder nicht. Die DFL hatte im vergangenen Juli den entsprechenden Antrag für eine Ausnahme der 50+1 Regel abgelehnt. Mit der Begründung, dass der 96-Chef nicht die finanziellen Voraussetzungen erfülle. Daraufhin hatte Kind rechtliche Schritte eingeleitet.

++ Nach Autorennen durch Innenstadt: Raser zu Geldstrafen verurteilt ++

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Mit Vollkaracho… in den Gerichtssaal. Zwei Autoraser sind am Dienstag vor dem Amtsgericht Hannover zu Geldbußen verurteilt worden. Die 34 und 27 Jahre alten Männer hatten sich Anfang des Jahres mitten in der Nacht zu einem Autorennen auf der Hamburger Allee getroffen. Mit weit über 100 Stundenkilometern rasten sie über die Raschplatz Hochstraße in Richtung Südstadt. Polizeibeamte hatten das Rennen mitbekommen und die Verfolgung aufgenommen. Noch im Gerichtssaal entzog die Richterin den beiden Männern für ein halbes Jahr die Fahrerlaubnis. Hinzu kommen Geldstrafen: Für den einen 40 Tagessätze à 30 Euro zahlen; für den anderen 50 Sätze à 20 Euro. Die Verteidigung kündigte Revision an.

++ Misburg: Fünf Verletzte bei Garagenbrand ++

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Bei einem Garagenbrand in Misburg sind am Dienstagnachmittag mehrere Menschen verletzt worden. Als die alarmierte Feuerwehr gegen fünf Uhr eintraf, drang bereits dichter Rauch aus der Garage an der Anderter Straße. Ein 55-jähriger Mann kam mit schweren Verbrennungen  in ein Krankenhaus. Vier weitere Menschen erlitten leichte bis schwere Rauchgasvergiftungen und mussten zum Teil ebenfalls in einer Klinik behandelt werden. Die Feuerwehr war mit 13 Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften vor Ort. Sie hatten das Feuer schnell unter Kontrolle, dennoch dauerten die Löscharbeiten noch rund zwei Stunden an. Die Feuerwehr schätzt den Schaden auf 50.000 Euro – die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

++ Johnson Controls verkauft Batteriesparte in Marienwerder ++

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Der Mischkonzern Johnson Controls hat  seine gesamte Batteriesparte an Finanzinvestoren verkauft  –das betrifft auch Hannover. Denn in Marienwerder hat die Batteriesparte Power Solutions ihren europäischen Hauptsitz mit 1.300 Arbeitnehmern. Die amerikanische Johnson Controls hat den Verkauf am Dienstag offiziell bekannt geben. Neuer Eigentümer wird eine Gruppe kanadischer Investmentgesellschaften unter Führung von Brookfield Business Partners. Der Kaufpreis betrage 13,2 Milliarden US-Dollar. Das sind umgerechnet 11,7 Milliarden Euro. Der Eigentümer-Wechsel wird sich aber offenbar nicht negativ auf den Standort Hannover auswirken. Ein Sprecher der Europazentrale bewertet den Verkauf gegenüber der HAZ als gute Entscheidung. Auch der Betriebsrat und die Gewerkschaft IG Metall sollen die Entwicklung entspannt sehen.

++ Mord durch Insulin: Pfleger sitzt in Haft ++

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Mord durch Insulin: Ein polnischer Hilfspfleger soll die Leben mehrerer Patienten aus ganz Deutschland auf dem Gewissen haben – unter anderem auch das eines Hannoveraners. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag in München mit. Seit Jahresbeginn sitzt der Pfleger wegen Mordverdachts in Haft. Der 36-jährige soll im Februar einen Senior in Ottobrunn bei München mit Insulin getötet und dann beraubt haben. Umfangreiche Ermittlungen ergaben nun, dass es sich offenbar um einen Serienmörder handelt: Sechs Morde, drei versuchte Morde und drei Fälle der gefährlichen Körperverletzung werden dem Mann mittlerweile zur Last gelegt. Seine Waffe: Ein Insulin-Stift. Die Ermittler nehmen an, dass der Tatverdächtige im Juli vergangenen Jahres auch einen 66-jährigen aus Hannover bestohlen und ermordet hat. Der Beschuldigte gestand bereits das Verabreichen von Insulin in allen Fällen, bestreitet aber eine vorsätzliche Tötungsabsicht. Der 36-Jährige Pole war seit Mai 2015 als ungelernte Pflegehilfskraft im Rahmen von 24 Stunden Betreuungen bundesweit tätig.

++ Begrünte Dachterrassen: Umweltausschuss stellt Antrag ++

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Über begrünte Dächer spazieren – das ist offenbar der Renner in New York, und das könnte auch in Hannover kommen. Die Ampelkoalition hat gestern im Umweltausschuss einen entsprechenden Antrag eingebracht. Demnach sollen öffentliche Gärten auf Flachdächern entstehen, und die sollen dann über Brücken mit bereits vorhandener Dach-Gastronomie verbunden werden. Der Antrag wurde demnach einstimmig beschlossen. In New York ist die grüne Dachtrasse übrigens gut zwei Kilometer lang. Wie lang der Weg hier in Hannover werden könnte, wo er verlaufen würde und ob er überhaupt kommt, das ist alles noch unklar.

++ Stadtentwässerung: Abwassergebühren sollen steigen ++

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Es wäre die erste Erhöhung seit 15 Jahren: Die Abwassergebühren in Hannover sollen kräftig steigen, und zwar um mehr als ein Drittel. Das geht aus einem Antrag hervor, der gestern in den Betriebsausschuss für Stadtentwässerung eingebracht wurde und Radio Hannover vorliegt. Grund sind notwendige Investitionen ins Kanalnetz. Der Kubikmeter Schmutzwasser würde dann ab kommendem Jahr 2 Euro 33 kosten – ein Plus von 61 Cent. Wie die Stadt vorrechnet, bedeute das für einen Single-Haushalt 24 Euro mehr pro Jahr, für eine vierköpfige Familie schon rund 100 Euro. Nach der geplanten Erhöhung soll die Gebühr für drei Jahre stabil bleiben. Die CDU im Betriebsausschuss für Stadtentwässerung hat sich zunächst Bedenkzeit erbeten.

++ Sexuelle Belästigung: Region darf Mitarbeiter kündigen ++

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Die Region Hannover darf einem Mitarbeiter kündigen, der im Verdacht steht, eine Auszubildende sexuell belästigt zu haben. Das hat das Verwaltungsgericht Hannover am Montag entschieden. Der Gesamtpersonalrat der Region hatte die Zustimmung zur Kündigung des Mitarbeiters verweigert, der Vorsitzender des Gremiums war. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass ein dringender Verdacht gegen den Mann vorliegt: Die 23-jährige Auszubildende schilderte am Montag, wie der Vorgesetzte ihr immer wieder Komplimente gemacht und ihre Hand gestreichelt habe. Sie habe sich „total unwohl gefühlt“, zitiert die HAZ. Ein Regionssprecher sagte am Montag, man sehe sich in der Haltung gegenüber sexueller Belästigung bestätigt. Gegen das Urteil kann noch Beschwerde eingelegt werden.

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