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++ Aventics in Laatzen: Hunderte Jobs sollen wegfallen ++

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Kahlschlag bei Aventics in Laatzen: Das Unternehmen will mehr als jeden dritten Arbeitsplatz streichen. Von den rund 600 Mitarbeitern sollen bis Ende 2022 insgesamt 250 gehen. Das hat die IG Metall am Donnerstag mitgeteilt unter Berufung auf das Aventics-Management. Betroffen seien die Produktion, Entwicklung, Verwaltung und das Zentrallager. Aventics reagiere damit unter anderem auf die Digitalisierung und die Verkehrswende, hieß es. Das Unternehmen ist ein Zulieferer für Druckluftkomponenten in der Industrie, im Fahrzeug- und Schiffbau. Die IG Metall kündigte Widerstand gegen den Jobabbau an. Der Zweite Bevollmächtigte in Hannover, Sascha Dudzik, man wolle eine Zukunftsvereinbarung für den Standort erreichen. Betriebsrat Michael Brozy sprach von einer menschlich, aber auch wirtschaftlich falschen Entscheidung.

++ Zoo Hannover: Bentheimer Schweine haben haufenweise Nachwuchs ++

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Es gibt Nachwuchs bei den Bunten Bentheimer Schweinen im Zoo Hannover. Schweine-Mama Gerda hat gleich zehn schwarz-weiß gepunktete Ferkel zur Welt gebracht. Das hat der Zoo am Donnerstag mitgeteilt und noch einmal darauf hingewiesen, dass die Bunten Bentheimer vom Aussterben bedroht sind. Die Ferkel klettern demnach munter auf der Mama herum und trinken sich so richtig satt. Und Schweine-Papa Gerd schaut dabei ganz gelassen zu. Fast so wie bei uns Menschen.

++ Hannover 96: Kocak will Vertrag vor Klassenerhalt offenbar nicht verlängern ++

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Hannover 96 will den Vertrag mit Kenan Kocak verlängern, aber der Trainer winkt offenbar ab. Er wolle erst Gespräche führen, wenn das Ziel Klassenerhalt erreicht sei, so Kocak in der „Bild“. Deshalb sei es seine Bitte an 96-Boss Martin Kind, erstmal weiter arbeiten zu dürfen. Kocaks Vertrag bei 96 läuft noch bis Juni. Die „Roten“ stecken immer noch im Abstiegskampf, derzeit rangieren sie auf Platz 14 in der Tabelle mit nur zwei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz. Am Montag geht es Zuhause gegen Holstein Kiel.

++ 100 Tage OB Onay: Schmiedestraße noch 2020 autofrei? ++

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Eine autofreie Innenstadt: Das war für Oberbürgermeister Belit Onay schon im Wahlkampf ein zentrales Thema. Die Schmiedestraße könnte nun den Anfang machen. Auf Höhe der Marktkirche soll dort wohlmöglich noch in diesem Jahr autofreie Zone sein. Das hat Onay am Mittwoch angekündigt, anlässlich seines bevorstehenden 100-tägigen Amtsjubiläums. Er sagte aber auch: bis es soweit ist, wird es eine breite Debatte zur Schmiedestraße geben.

Weitere Themen, die Onay nun vorantreiben will, sind unter anderem Digitalisierung, Integration oder Personalgewinnung. Kritik an der Bilanz der ersten 100 Tage des neuen OB kommt aus der Opposition: Bislang sei „inhaltlich in Hannover nichts passiert“, sagte CDU-Ratsfraktionsvize Jens-Michael Emmelmann zu Radio Hannover.

++ Ärzteschaft protestiert gegen Rauswurf von MHH Vize ++

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Mit einer Unterschriftenliste und einem offenen Brief, positioniert sich die Ärzteschaft klar gegen die Entlassung von MHH-Vizepräsident Andreas Tecklenburg. Die Mediziner fordern, dass die Vertragsauflösung zurückgenommen wird. Die Kündigung sei vorschnell vollzogen worden und stürze die Klinik damit in eine handfeste Krise. Es gäbe unabsehbare Folgen für die Mitarbeiter, die Patientenversorgung und Großprojekte, wie etwa dem Klinikneubau, heißt es in einem offenen Brief an Wissenschaftsminister Björn Thümler. Auch der Personalrat der MHH kritisierte, dass im Fall Igor K. allein Tecklenburg die Verantwortung dafür zugeschoben werde. Dem Klinik Vizepräsidenten wurde Organisations- und Kommunikationsversagen an der MHH während der Behandlung des mutmaßlichen Mafia Mitglieds aus Montenegro vorgeworfen.

++ Regiobus freut sich über Rekord-Fahrgastzahlen ++

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Die Regiobus freut sich über einen neuen Rekord bei den Fahrgastzahlen. Wie das Unternehmen mitteilte, haben im vergangenen Jahr so viele Kunden wie noch die über 120 Bus-Linien genutzt. Insgesamt sind es mehr als 28 Millionen Fahrgäste, was einer Steigerung von rund 1,5 Millionen Kunden im Vergleich zum Vorjahr entspricht oder einem Zuwachs von knapp sechs Prozent. Regiobus-Geschäftsführerin Elke van Zadel sprach von einer höchst erfreulichen Entwicklung. Einer der Gründe für das Rekordjahr sei aus ihrer Sicht die Tatsache, dass weniger Baustellen und damit weniger Umleitungen zu einer höheren Attraktivität der Verbindungen geführt hätten. Alleine die Sprinter Linien nutzen über 700.000 Fahrgäste mehr als im Vergleich zum Vorjahr. Die drei Linien haben einen Anteil von 20 Prozent am gesamten Fahrgastaufkommen von Regiobus, so Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz. Die positive Entwicklung zeige, dass Regiobus durch die Aufwertung der Sprinter Linien viele zusätzliche Fahrgäste gewinnen konnte.

++ MHH: Vizepräsident Andreas Tecklenburg entlassen ++

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Die Behandlung des mutmaßlichen Mafia-Mitglieds aus Montenegro in der MHH hat Folgen. Vizepräsident Andreas Tecklenburg ist entlassen worden. Er wird für erhebliches Kommunikationsversagen in der Klinik verantwortlich gemacht, hieß es am Montag Vormittag in einer Sondersitzung des Landtags hier in Hannover. Tecklenburg ist mit sofortiger Wirkung von allen Aufgaben entbunden worden. Als Verantwortlicher für das Ressort Krankenversorgung soll er das zuständige Wissenschaftsministerium viel zu spät über die Behandlung von Igor K. informiert haben, erklärte Minister Björn Thümler am Montag in der Sitzung. Tecklenburg selbst erfuhr auch erst drei Tage nach der Aufnahme von der dubiosen Behandlung. Jetzt muss er letztlich auch den Kopf hinhalten, weil ihn derart brisante Informationen von unten nicht rechtzeitig erreichten. Auch die Kosten für den massiven Polizeieinsatz, der mit dem montenegrinischen Patienten einherging, war im Landtag Thema. Rund 900.000 Euro soll das Ganze gekostet haben, teilte Polizeipräsident Volker Kluwe mit.

++ OB Onay wehrt sich gegen Hass-Kommentare im Netz ++

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Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay wehrt sich gegen Drohungen und Beleidigungen in den sozialen Medien. Er geht strafrechtlich dagegen vor.  Der türkischstämmige Onay ist der erste Oberbürgermeister mit Migrationshintergrund in einer Landeshauptstadt und war seit dem Wahlabend zunehmend im Internet beleidigt und bedroht worden. Strafrechtlich relevante Posts seien angezeigt worden, sagte Onay der Deutschen Presse-Agentur. Mit der Polizei habe er vom ersten Tag an zusammengearbeitet. Die Verfahren laufen noch. Seines Wissens nach habe man eine Person identifizieren können, die sehr beleidigende und rassistische Kommentare in den sozialen Medien gepostet hat, sagte der Oberbürgermeister. Er wolle das nicht auf sich beruhen lassen, denn diese Leute dürften nicht kommentieren können, wie sie wollen.

++ Blutbad in Hanau: Weil ruft zu Wachsamkeit auf ++

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Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat zur Wachsamkeit aufgerufen vor dem Hintergrund des mutmaßlich ausländerfeindlichen Anschlags in Hanau. Aus Hass und Hetze im Internet könnten grausame Taten werden, so Weil am Donnerstag in Hannover. Innenminister Boris Pistorius hatte den Rechtsterrorismus zuvor als größte Bedrohung für unsere Demokratie bezeichnet. In Hanau in Hessen hatte ein 43-Jähriger gestern Abend offenbar zehn Menschen und anschließend sich selbst erschossen, allein fünf der Opfer sollen türkische Staatsbürger gewesen sein. Der Generalbundesanwalt ermittelt in dem Fall.

Pistorius kündigte an, mit dem Muslimischen Landesverband über die Sicherheit und den Schutz von Menschen und Moscheen sprechen zu wollen. Der Verband verurteilte die Tat als einen „rassistisch motivierten Anschlag auf Andersgläubige“. Für Freitag um 18 Uhr hat der DGB zu einer Kundgebung gegen rechts hier in Hannover an der Marktkirche aufgerufen.

++ Mafia-Boss in der MHH soll abgeschoben werden ++

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Der mutmaßliche Mafia-Boss aus Montenegro, der seit zwei Wochen in der MHH behandelt wird, soll abgeschoben werden. Die Stadt habe dem Mann eine Ausweisungsverfügung zugestellt, wie das Innenministerium am Donnerstag in Hannover mitteilte. Der mutmaßliche Clan-Chef ist damit verpflichtet, Deutschland umgehend zu verlassen. Grund für die Ausweisung sei eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung, die von dem Mann ausgehe. Sollte der Mann nicht freiwillig ausreisen, werde er abgeschoben. Gleichzeitig habe man einen Antrag auf Schutzhaft gestellt, teilte das Innenministerium weiter mit. Die Polizei schützt derzeit den Montenegriner, das MHH-Personal sowie die Patienten. Der Mann war vor rund zwei Wochen mit schweren Schussverletzungen in die MHH verlegt worden.