++ Schützenfest mit deutlich weniger Besuchern ++

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850.000 Besucher und damit deutlich weniger als im Vorjahr – das ist die Bilanz des Schützenfestes, das am Sonntag zu Ende gegangen ist. Schützenpräsident Paul-Eric Stolle sprach von einem durchwachsenen Ergebnis und machte vor allem das Wetter verantwortlich. Beim Ausmarsch sei es heiß, am letzten Wochenende kalt gewesen, so Stolle. Auch das Niedersachsendorf mit regionalen Spezialitäten, eine der Neuheiten, sei nicht angekommen wie erhofft.

Die erste Stadträtin Sabine Tegtmeyer-Dette zeigte sich gegenüber Radio Hannover zufrieden. Das Schützenfest sei Teil der hannöverschen Identität. 2018 waren noch gut 1,1 Millionen Menschen aufs Schützenfest gekommen – rund 250.000 mehr als in diesem Jahr.

++ Pistorius will Rechtsextreme stärker beobachten lassen ++

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Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius will Rechtsextremisten stärker beobachten lassen. Als Vorbild solle ein System dienen, das die Länder bereits zur Bewertung islamistischer Gefährder nutzen. Die rechte Szene vernetze sich, sagte Pistorius der HAZ, und es falle ihm schwer, mit Blick auf den ermordeten hessischen Regierungspräsidenten Walter Lübcke an Theorien von Einzeltätern zu glauben.

Das Bewertungssystem ermögliche die Einstufung islamistischer Gefährder hinsichtlich ihres Risiko- und Gefahrenpotenzials. Es lasse sich nicht eins zu eins auf die rechte Szene übertragen, aber der Ansatz sei richtig. Deshalb wolle sich die Innenministerkonferenz auch in dieser Woche damit beschäftigen.

++ Hymnen-Skandal: Niedersächsischer Box-Präsident tritt zurück ++

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Die erste Strophe des Deutschlandlieds mit den Worten „Deutschland, Deutschland über alles“ diente den Nazis im Dritten Reich als Hymne – und kostet nun offenbar den Präsidenten des Niedersächsischen Boxsportverbands, Manfred Schumann, den Posten.

Schumann hat laut „Welt“ seinen Rücktritt angekündigt, weil die Strophe auf einer Veranstaltung mit Boxern aus Südafrika gespielt worden war, Ende Juni am Steinhuder Meer. Eigentlich hatte die dritte Strophe „Einigkeit und Recht und Freiheit“ laufen sollen, also die deutsche Nationalhymne.

Dem Bericht zufolge hatte der Präsident des deutschen Boxverbands, Jürgen Kyas, das Abspielen der Nazi-Hymne abbrechen lassen. Schumann sprach daraufhin von einem „tragischen Unglück“. Er habe sich bei allen Anwesenden entschuldigt, finde aber unverständlich, dass daraus eine große Sache gemacht werde. Mit Rassismus habe das „nichts zu tun“.

Der Präsident des Bundes Deutscher Berufsboxer, Thomas Pütz, nannte den Vorfall am Steinhuder Meer einen Skandal, der gründlich aufgearbeitet werden müsse.

++ Bakalorz bleibt Kapitän von Hannover 96 ++

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Marvin Bakalorz bleibt 96-Kapitän. Das hat der neu zusammengesetzte Mannschaftsrat beschlossen, wie die „Roten“ am Montag mitteilten. Kapitän zu sein mache ihn unheimlich stolz, so Bakalorz. Jeder seiner Mitstreiter müsse sich aber auch bewusst sein, dass er mehr geben muss als verlangt werde, um erfolgreich zu sein.

Weitere Mitglieder des Mannschaftsrats sind Edgar Prib, Waldemar Anton, Philipp Tschauner, Ron-Robert Zieler sowie erstmals auch Felipe. Die „Roten“ sind derzeit noch im Trainingslager in Österreich. Von zwei Testspielen am Wochenende hat 96 eins gewonnen.

++ "Section Control" noch nicht scharf geschaltet ++

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Wer am Freitag auf der B6 zwischen Gleidingen und Laatzen unterwegs ist, braucht keine Angst vor Knöllchen zu haben. Das Streckenradar „Section Control“ darf zwar wieder angeschaltet werden, die Polizei will den Termin aber vorher bekanntgeben.

Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius hatte sich am Donnerstag erfreut gezeigt über einen entsprechenden Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Lüneburg. Das hatte „Section Control“ für rechtmäßig erklärt auf Grundlage der Polizeigesetz-Novelle, die der Landtag im Mai beschlossen hat.

Ein Anwalt aus Laatzen hatte zuvor gegen das Streckenradar vor dem Verwaltungsgericht Hannover geklagt und Recht bekommen. Er sah das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung verletzt. „Section Control“ filmt die Nummernschilder aller Fahrzeuge und misst dann die Durchschnittsgeschwindigkeit über einen Abschnitt von zwei Kilometern. Gegen die Polizeigesetz-Novelle waren in Hannover Tausende auf die Straße gegangen.

++ Hannover stärkster Wirtschaftsstandort in Niedersachsen ++

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Hannover ist stärkster Wirtschaftsstandort in Niedersachsen. Das geht aus Zahlen hervor, die das Landesamt für Statistik am Donnerstag veröffentlicht hat. Demnach betrug das Bruttoinlandsprodukt in der Region Hannover zuletzt rund 52 Milliarden, in der Stadt waren es rund 34 Milliarden Euro. Wolfsburg als Sitz des Volkswagen-Konzerns rangierte mit rund 21 Milliarden deutlich dahinter. Dafür liegt die Stadt bei den Einkommen vorn.

Arbeitnehmer in Wolfsburg verdienten zuletzt durchschnittlich rund 52.000 Euro, in Hannover und der Region waren es um die 36.000 Euro. Die Zahlen des Statistikamts stammen aus dem Jahr 2017, es sind die neuesten verfügbaren Zahlen für Landkreise und Städte. Inzwischen hat sich das Wirtschaftswachstum in Niedersachsen allerdings leicht eingetrübt, viele Unternehmen befürchten einen Abschwung.

++ Hindenburgstraße wird Thema im OB-Wahlkampf ++

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Die Hindenburgstraße wird offenbar Thema im OB-Wahlkampf, nachdem der CDU-Kandidat Eckhart Scholz angekündigt hat, die Umbenennung stoppen zu wollen. Der Grüne OB-Kandidat Belit Onay hielt am Freitag in der HAZ dagegen.

Es sei richtig, Konsequenzen aus der Vergangenheit zu ziehen, so Onay. Der wissenschaftliche Beirat der Stadt empfehle eine Umbenennung nur, wenn ein Name in Verbindung zu schweren Menschenrechtsverletzungen stehe.Reichspräsident Paul von Hindenburg hatte unter anderem 1933 Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt.

SPD-Kandidat Marc Hansmann sagte, er wolle Umbenennungen nicht kategorisch ausschließen. Die Stadt wertet derzeit Vorschläge von Anwohnern aus und will demnächst sieben mögliche Straßennahmen zur Abstimmung stellen.

++ Wunstorf: Luftwaffe schickt Tankflugzeuge gegen den IS ++

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Premiere für den Luftwaffenstandort Wunstorf: Das Transportgeschwader 62 verlegt Maschinen des Typs Airbus A400M nach Jordanien. Von dort aus sollen die Tankflugzeuge eine Operation gegen die Terrormiliz IS unterstützen. Es ist laut dpa das erste Mal, dass das Geschwader mit einem Teil seiner Flugzeuge direkt an einem Auslandseinsatz beteiligt ist. Der Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Ingo Gerhartz, soll die Soldaten am Freitag in den Einsatz verabschieden.

++ Kulinarische Neuerungen beim Maschseefest ++

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Das kulinarische Angebot des diesjährigen Maschseefestes ist ausgebaut worden. Wie die Hannover Marketing und Tourismus GmbH mitteilte, werden auf dem Gelände der Seewirtschaft  am Maschseeostufer in diesem Jahr auch die Restaurants Franscesca e fratelli, das Al Dar und the Harp vertreten sein. Laut HMTG Geschäftsführer Hans Nolte soll dem Geibel durch das neue Konzept eine gastronomisch und kulturell spannende Note gegeben werden.

++ KRH Fuhrpark erneuert ++

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Das Klinikum Region Hannover hat seinen Fuhrpark erneuert. Für das KRH sind in Zukunft neun 18 Tonner und drei 26 Tonner im Wert von etwa zwei Millionen Euro unterwegs. Besonderen Wert legte das Klinikum nach eigener Aussage auf moderne Sicherheitstechnik. Demnach sind in allen LKW Abbiege- und Aufmerksamkeitsassistenten verbaut.

Die Lastkraftwagen der KRH transportieren mehrfach täglich Essen aus der Zentralküche in Empelde an die KRH Standorte und holen leere Tablettwagen wieder ab. Darüber hinaus gehört zu den Aufgaben des Fuhrparks auch der Geräte und Medikamententransport.

++ „Section Control“ auf B6 darf wieder in Betrieb gehen ++

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Das Streckenradar „Section Control“ auf der B6 darf wieder in Betrieb gehen. Das hat das Oberverwaltungsgericht Lüneburg entschieden. Grund ist das Niedersächsische Polizeigesetz, das der Landtag im Mai beschlossen hatte und das nun die Grundlage für den Weiterbetrieb liefert. „Section Control“ misst die Durchschnittsgeschwindigkeit von Fahrzeugen auf der B6 zwischen Gleidingen und Laatzen über einen Abschnitt von zwei Kilometern. Dazu werden die Nummernschilder aller Fahrzeuge gefilmt. Ein Anwalt aus Laatzen hatte dagegen geklagt. Er sah das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung verletzt. Gegen das Niedersächsische Polizeigesetz waren hier in Hannover Tausende auf die Straße gegangen.

++ Linden-Nord: Paketdienste sollen mit Lastenrädern liefern ++

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Für viele Verkehrsteilnehmer sind sie ein Ärgernis: die Zustellfahrzeuge von Paketdiensten, die gern auch mal in zweiter Reihe oder auf Gehwegen parken. Die Stadt will das nicht länger hinnehmen und führt zusammen mit DHL, Hermes und anderen ein Experiment in Linden-Nord durch: Dort sollen 20 Umschlagpunkte eingerichtet werden, an denen Pakete auf Lastenräder, Sackkarren und in Elektroautos umgeladen werden sollen, um dann die letzten Meter zum Empfänger zurückzulegen. Rund 1000 Pakete landen durchschnittlich pro Tag in Linden-Nord.

Projektleiter Tim Gerstenberger sagte, er wisse nicht, ob durch das Experiment weniger Zustellfahrzeuge unterwegs sein werden – er hoffe es aber. Nach einem Jahr soll ausgewertet und gegebenenfalls verlängert werden.

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