++ 96-Neuzugang Weydandt: "Bin angekommen" ++

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Hendrik Weydandt heißt der Neue bei „Hannover 96“. Am Montag hat der 23-Jährige seinen Profi-Vertrag unterschrieben, am Dienstag stellte er sich hier in Hannover den Fragen der Presse: "Ich bin wahnsinnig froh, war sicherlich alles zügig und unerwartet, aber es ist schon ein Glücksgefühl jetzt richtig angekommen zu sein." Der Mittelstürmer schoss im Pokalspiel gegen Karlsruhe zwei Tore in sieben Minuten für die „Roten“, beim Bundesliga-Auftakt gegen Bremen dann sogar das einzige Tor. Der 23-Jährige war in diesem Jahr vom Regionalligisten Germania Egestorf zu Hannovers U23 gekommen – und nun zu den Profis. Manager Horst Heldt sprach am Montag von einem Fußballmärchen, das wahr geworden sei.

++ Nord LB in Schieflage: Mitarbeiter demonstrieren ++

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Die Nord LB ist seit Längerem in Schieflage, im zweiten Quartal hat das Institut nun rote Zahlen geschrieben. Mitarbeiter haben am Dienstag Mittag um 5 vor 12 für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze demonstriert. Sie fürchten den Einstieg privater Investoren bei dem öffentlich-rechtlichen Institut. Jörg Reinbrecht, Landesfachbereitsleiter bei Verdi, sagte heute gegenüber Radio Hannover: "Es geht hier um 6000 Beschäftigte und man hat das Gefühl, dass die Politiker und die Entscheider bisher das gar nicht realisieren und die Beschäftigten gar nicht ernst nehmen." Derzeit hält das Land Niedersachsen 60 Prozent an der Nord LB. Finanzminister und NordLB-Aufsichtsratschef Reinhold Hilbers hatte zuletzt angedeutet, das Land wolle auch künftig über 50 Prozent der Anteile halten.

++ Bult/Seelhorst: 76-Jährige tagelang festgehalten ++

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Zwei Unbekannte haben am Wochenende auf der Bult eine 76-Jährige in ihre Gewalt gebracht und gegen ihren Willen festgehalten. Zudem versuchten die Männer, die Frau auszurauben. Die 76-Jährige fuhr am Samstagnachmittag gegen halb vier in der Stadtbahn-Linie 6 Richtung Messe-Ost. Kurz hinter der Haltestelle Aegidientorplatz setzten sich die Männer neben sie. Als die Frau an der Kerstingstraße aussteigen wollte, stellte ihr einer ein Bein in den Weg und forderte sie zum Sitzenbleiben auf. An der August-Madsack-Straße in Seelhorst zwangen die Männer die Frau zum Aussteigen. Dann gingen sie mit der 76-Jährigen zu einem Rohbau an der Straßenecke Döhrbruch/Honiggrasweg. Auf dem Weg bedrohte einer der Männer die Frau mit einem Messer und nahm ihr die Handtasche ab. Im fünften Stock des Rohbaus hielten die Männer die Frau bis Montagfrüh um 1 fest. Dann gaben sie ihr die Handtasche samt Inhalt zurück und ließen sie allein. Als die 76-Jährige die Baustelle verlassen wollte, stürzte sie und verletzte sich leicht. Zuhause verständigte sie die Polizei, die bittet Zeugen, sich zu melden.

++ Seelze: Mehrfamilienhaus in Flammen - vorsätzliche Tat ++

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Nach einem Brand im Seelzer Ortsteil Letter haben Ermittler die Brandursache ermittelt: Der Kriminaldauerdienst geht bei dem Feuer von einer vorsätzlichen Tat aus. Am Donnerstagabend war in einem Mehrfamilienhaus an der Heinrich-Spät-Straße Feuer ausgebrochen – ein Anwohner hatte gegen 22 Uhr 30 den in Flammen stehenden Dachstuhl bemerkt und die Feuerwehr gerufen. Die Bewohner konnten sich nach Polizeiangaben unverletzt ins Freie retten. Trotz aufwändiger Löscharbeiten konnte nicht mehr verhindert werden, dass der Dachstuhl erheblich in Mitleidenschaft gezogen wurde. Der Schaden beträgt laut Schätzungen eine Viertelmillion Euro. Um die weiteren Umstände der Brandstiftung zu klären, wird weiterhin nach Zeugen gesucht.

++ Hannover zeigt Solidarität mit Chemnitz: Friedensweg gegen Rechtsextremismus ++

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Der Friedensweg des Bündnisses "Bunt statt braun" am Montag in der Innenstadt hat seine Erwartungen übertroffen. Nach Angaben der Organisatoren schlossen sich dem Marsch gegen Hass und Fremdenfeindlichkeit mindestens 3.000 Menschen an. Unter den Teilnehmern waren auch einige Personen aus der Öffentlichkeit - darunter Ministerpräsident Stephan Weil, Oberbürgermeister Stefan Schostok und der evangelische Landesbischof Ralf Meister. Die Demonstranten zogen am späten Nachmittag vom Nordufer zur Aegidienkirche. Plakate wie "Herz statt Hetze" oder "Hass ist krass, Liebe ist krasser" zeigten, worum es den Menschen ging. Die Aktion war als parallele Unterstützung zu dem Konzert in Chemnitz geplant, aufgerufen hatten der DGB und das Bündnis bunt statt braun.

++ WG-Zimmer: Mietpreise in Hannover unter Bundesdurchschnitt ++

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Studenten wissen es vielleicht schon: WG-Zimmer in unserer Stadt sind teurer geworden. Dennoch rangiert Hannover noch unter Bundesdurchschnitt. Durchschnittlich kostet ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft derzeit 330 Euro und damit 27 Euro mehr als im vergangenen Jahr. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend unter Berufung auf eine Studie des Moses Mendelssohn Instituts. Der Mietpreis für ein WG-Zimmer in Hannover liegt demnach noch unter dem Bundesdurchschnitt von 363 Euro. Am teuersten sind Zimmer in München, hier müssen Studenten durchschnittlich 600 Euro berappen. Dahinter rangieren Hamburg und Stuttgart, Hannover liegt auf Platz 34. Für die Studie hat das Institut Mietpreise an rund 100 Hochschul-Standorten in Deutschland untersucht.

++ Verfassungsschutz: "Junge Alternative" der AfD im Visier ++

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Der Verfassungsschutz in Niedersachsen überwacht ab sofort die Jugendorganisation der AfD „Junge Alternative“. Es handle sich um eine verfassungsfeindliche Organisation, sagte Innenminister Boris Pistorius am Montag in Hannover. Menschen anderer Herkunft würden stigmatisiert, diskriminiert und beleidigt. Die Grenze sei deutlich überschritten worden. Unter anderem hatte der Chef der „Jungen Alternative“ Lars Steinke den Hitler-Attentäter Claus Schenk Graf von Stauffenberg auf Facebook als Verräter bezeichnet. Die Entwicklung der Jugendorganisation und der AfD allgemein sei besorgniserregend, so der Innenminister. Die Partei hatte zuletzt auch mehrfach zu Kundgebungen in Chemnitz aufgerufen.

++ VW Nutzfahrzeuge: Belegschaft fürchtet Stellenstreichung - Kooperation mit Ford ++

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In der Belegschaft bei Volkswagen Nutzfahrzeuge macht sich offenbar Unruhe breit. Grund sind Spekulationen, dass der Konzern Teile seiner Produktion in die Türkei verlegen könnte – das berichtet das Handelsblatt. VWN Chef Thomas Sedran hatte zuvor Pläne angekündigt, künftig mit dem Konkurrenten Ford kooperieren zu wollen. Ziel sei es, Kosten in Produktion und Entwicklung einzusparen. Sedran gelobte allerdings, dass das nicht zulasten der Beschäftigten gehen solle. Auch Betriebsratschef Bernd Osterloh schaltete sich ein: Trotz wirtschaftlichen Nutzens müsse die Auslastung in Hannover laut Vereinbarung weiterhin bestehen bleiben. Im Werk in Stöcken sind insgesamt rund 14.000 Menschen beschäftigt.

++ 2500 Euro Leergut: Polizei fasst 21-jährigen Dieb ++

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Ein junger Mann hat versucht, im großen Stile Leergut zu klauen - allerdings kam ihm die Polizei zuvor. Der 21-Jährige war in der Nacht zu Sonntag auf ein Firmengelände an der Bornumer Straße eingedrungen. Dort versuchte er laut Polizeiangaben, mehrere Säcke mit Pfand zu entwenden - allerdings wurde er von einem Anwohner bemerkt, der gegen viertel vor 4 die Einsatzkräfte alarmierte. Der Verdächtige wurde noch vor Ort angetroffen und vorläufig festgenommen. Gegen ihn wird jetzt wegen versuchten schweren Diebstahls ermittelt - der Gesamtwert des bereitgestellten Leergut betrug rund zweieinhalb Tausend Euro.

++ Sprühdose explodiert - drei Jungen erleiden Brandverletzungen ++

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Beim Zündeln in einem Waldstück in Otternhagen bei Neustadt haben sich drei Jungen zum Teil schwere Brandverletzungen zugezogen. Sie hatten mit einer Sprühdose hantiert. Die 11 und 12 Jahre alten Freunde hatten nach Informationen der Polizei am Freitagnachmittag in dem Waldstück zunächst Laub angezündet. In das Feuer fiel dann – offenbar versehentlich – die Sprühdose mit Autolack. Kurze Zeit später explodierte sie. Die drei Jungen erlitten dabei Verbrennungen und liefen verletzt nach Hause. Die beiden Elfjährigen wurden von ihren Eltern ins Krankenhaus gebracht. Einer erlitt leichte Brandverletzungen, der andere schwere und musste von einem Rettungshubschrauber in eine andere Klinik geflogen werden. Auch der 12-Jährige hatte sich bei der Explosion schwere Brandverletzungen zugezogen. Ihn brachte ein Helikopter direkt von zu Hause ins Krankenhaus. 

++ Nach Vorfällen in Chemnitz: Protestmarsch in Hannover ++

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Angesichts der Ereignisse von Chemnitz solidarisiert sich Hannover gegen Rassismus. Für einen geplanten Friedensweg werden am Montag Tausende auf den Straßen der Innenstadt erwartet. Die Protestaktion wird organisiert vom Deutschen Gewerkschaftsbund und dem Bündnis „Bunt statt Braun“ – auch der Initiativkreis „Offene Gesellschaft“ rief zur Teilnahme auf. Ab 17 Uhr laufen die Demonstranten vom Maschsee-Nordufer zur Aegiedienkirche. Zeitgleich findet in Chemnitz unter dem Hashtag #wirsindmehr ein Großkonzert gegen Rechts statt, unter anderem mit den Toten Hosen, Kraftklub, Materia und Feine Sahne Fischfilet. Auch die hannoverschen Grünen und der niedersächsische Flüchtlingsrat kündigten an, in Chemnitz Flagge zu zeigen.

++ Burgwedel: Abwasser wird teurer ++

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Ab 2019 sollen die Menschen in Burgwedel für Abwasser tiefer in die Tasche greifen. Der Preis für den Kubikmeter steige um 23 Cent auf 2,12 Euro. Das berichtete die HAZ unter Berufung auf den Finanzausschuss. Der habe die erste Erhöhung seit sieben Jahren am Donnerstag abgesegnet. Grund sei die teure Sanierung des Kanalnetzes in Wettmar, dies sei aber eine Ausnahme gewesen. Die Stadt Burgwedel plant laut Bericht für die Sanierung im Abwasserbereich jedes Jahr eine halbe Million Euro ein.

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