++ Fusion von Karstadt und Kaufhof: Sorgen in Hannover ++

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Nach Berichten um eine mögliche Fusion der beiden großen Warenhaus-Konzerne Karstadt und Kaufhof wächst auch in Hannover die Sorge vor einem Stellenabbau. Laut der Süddeutschen Zeitung sollen bei Kaufhof deutschlandweit 5000 Arbeitsplätze gestrichen werden. Unklar ist, ob im Zuge einer Fusion auch Filialen schließen müssten und ob auch in Hannover Arbeitsplätze wegfallen. Nicht nur die Beschäftigten sondern auch die Stadt Hannover machen sich vor dem Hintergrund der Entwicklungen Sorgen. Gegenüber der Neuen Presse sagte Wirtschaftsdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette,  dass der Strukturwandel auch für Hannover Folgen haben könnte. Insofern wäre es möglich, dass Entscheidungen zu den Strukturen der Kaufhäuser unabhängig vom umsatzstarken Standort Hannover getroffen werden, sagte sie. Die Möglichkeit solcher Konzern-Entscheidungen mit negativen Auswirkungen für Hannovers Filialen und den Beschäftigten mache der Stadt natürlich Sorgen, so die Wirtschaftsdezernentin in dem Bericht.

++ Hannover City: Tausende demonstrieren gegen Polizeigesetz ++

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Bis zu 10.000 Menschen werden am Samstag in Hannover zur Großdemo gegen das geplante niedersächsische Polizeigesetz erwartet. Mehr als 130 Bündnispartner haben sich dem Protest angeschlossen. Darunter Parteien, Gewerkschaften, Datenschützer, aber auch linksradikale Organisationen und Ultra-Gruppierungen verschiedener Fußballvereine wollen auf die Straße gehen. Während der Demo ist am Samstag mit erheblichen Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt zu rechnen, weil parallel auch der Maschsee-Triathlon stattfindet. Es kommt zeitweise zu Straßensperrungen. Besucher der City sollten am besten öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Die Großdemo gegen das Polizei Gesetz beginnt morgen mit einer Kundgebung um 11 Uhr auf dem Ernst-August Platz. Zwei Stunden später startet der Demonstrationszug durch die Innenstadt, der mit einer Abschlusskundgebung in der Nähe des Landtags endet. 

++ Seelze: Polizei fasst schlafenden Autodieb ++

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Lag es vielleicht am Drogenrausch oder hatte er sich der Dieb bei seinem Autoklau zu sehr verausgabt? Die Polizei Seelze hat im Ortsteil Almhorst einen mutmaßlichen Autodieb festgenommen, der schlafend in einem gestohlenen Volvo saß. Ein aufmerksamer Anwohner hatte den Wagen mit dem schlafenden Mann bemerkt, Verdacht geschöpft und die Polizei verständigt. Die Beamten weckten den 30-Jährigen und stellten fest, dass der Wagen vor kurzer Zeit in Hannover gestohlen worden war. Gegen den Mann lag bereits ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Hannover wegen diverser Delikte vor. Die Polizei stellen den gestohlenen Wagen sicher. Bei dem festgenommenen 30-Jährigen wurde außerdem noch eine geringe Menge Heroin und Kokain gefunden.

++ Enercity zieht Bilanz: Mehr Ökostrom ++

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Enercity hat am Donnerstag Halbjahresbilanz gezogen. Der Energieversorger verdoppelte den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf rund 35 Prozent. Möglich wurde das durch den Verkauf des Steinkohlekraftwerks Mehrum im vergangenen Jahr, die Stadtwerke investierten daraufhin in Windkraft. Jetzt will Enercity den Dienstleistungssektor ausbauen, sagte Vorstandsmitglied Marc Hansmann am Donnerstag gegenüber Radio Hannover: "Wir investieren stark in eine Kundenplattform, weil der bundesweite Vertrieb geht natürlich nicht mit Kundencenter, geht nicht mit Direktvertrieb vor Ort, sondern nur über Online-Plattformen." Hansmann zeigte sich zufrieden mit dem ersten Halbjahr. Die Stadtwerke haben ihren Gewinn vor Steuern und Zinsen um 36 Prozent gesteigert auf 142 Millionen Euro.

++ Diesel-Urteil in Frankfurt: OB Schostok gegen flächendeckende Fahrverbote ++

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Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok lehnt flächendeckende Fahrverbote für Dieselfahrzeuge weiterhin ab. Das hat ein Stadt-Sprecher am Donnerstag auf Nachfrage von Radio Hannover gesagt. Demnach befürworte der OB die Einführung einer blauen Plakette, um alte Diesel aus der Umweltzone fernzuhalten, sollte Hannover den Grenzwert für Stickstoffdioxid auch künftig nicht einhalten. Die Deutsche Umwelthilfe hat deshalb gegen die Stadt geklagt. Einen Verhandlungstermin gebe es derzeit noch nicht, sagte ein Sprecher des Verwaltungsgerichts Hannover. Erst am Mittwoch hatte das Verwaltungsgericht Wiesbaden die Stadt Frankfurt am Main zur Einführung von Diesel-Fahrverboten verpflichtet. Grundlage ist der Grenzwert für das Diesel-Gas Stickstoffdioxid von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft.

++ Stadtbahnlinie 8: Bus-Ersatzverkehr ++

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Auf der Stadtbahnlinie 8 zwischen „Peiner Straße“ und „Messe-Nord“ fahren am Freitag und am Wochenende Busse. Grund sind Gleisarbeiten, wie die Üstra mitteilte. Demnach entfällt die Haltestelle „Stadtfriedhof Seelhorst“. Als Alternative werde die Haltestelle „Lehrter Platz“ angefahren. An der „Wiehburgstraße“ könnten Fahrgäste zudem in die Linien 1 und 2 umsteigen. Der Busersatzverkehr soll Freitag um 17 Uhr beginnen und bis Sonntag Betriebsschluss dauern.

++ Vahrenheide: Zwei Autos abgebrannt ++

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An der Straße „Alter Flughafen“ in Vahrenheide sind Donnerstag Nacht zwei Autos ausgebrannt. Die Flammen beschädigten auch ein Bürogebäude. Wie das Feuer entstanden war, konnten Brandermittler nicht mehr feststellen, teilte die Polizei heute mit. Gegen 0.30 Uhr hatte ein 60-Jähriger einen Knall gehört, die beiden brennenden Autos bemerkt und die Rettungskräfte alarmiert. Die Feuerwehr konnte den BMW X5 und den Mazda 3 nicht mehr retten, Fassade und Fenster des angrenzenden Bürogebäudes wurden ebenfalls beschädigt. Der Schaden beläuft sich auf rund 50.000 Euro, Menschen wurde nicht verletzt.

++ Unfall-Schwerpunkt A2: Minister Althusmann klärt Lkw-Fahrer auf ++

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Alle paar Tage kommt es auf der A2 bei Hannover zu schweren Lkw-Unfällen. Niedersachsens Verkehrsminister Bernd Althusmann hat deshalb am Donnerstag Lkw-Fahrer auf der Raststätte Auetal auf mögliche Gefahren hingewiesen. Althusmann sagte, Gründe für Unfälle seien hohe Geschwindigkeiten in Kombination mit Übermüdung, Ablenkung und zu wenig Abstand. Es war der erste von mehreren geplanten Aktionstagen unter anderem des Verkehrsministeriums. Erst am Dienstag war ein Lkw-Fahrer in Höhe Wunstorf-Luthe auf ein Stau-Ende gefahren und eingeklemmt worden. Der Mann erlag seinen Verletzungen. Die Polizei kontrolliert schon seit Wochen Geschwindigkeit und Abstand auf der A2. Lkw-Fahrer halten sich demnach besonders häufig nicht an Überholverbote. Der nächste Aktionstag des Verkehrsministeriums soll am 18. September auf der Raststätte Zweidorfer Holz Nord stattfinden.

++ Regiobus: Standorte könnten zusammengelegt werden ++

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Der Verkehrsdienstleister Regiobus prüft eine Reduzierung seiner fünf Standorte auf vier. Gutachter hätten dem Unternehmen empfohlen, die Betriebshöfe in Eldagsen und Wunstorf zu einem zusammenzulegen. Der neue Standort solle dann im Bereich Ronnenberg, Weetzen und Gehrden entstehen und auf Elektromobilität ausgerichtet werden. Regiobus-Chefin Elke van Zadel sagte am Mittwoch gegenüber Radio Hannover: "Im Prinzip kommt der Gutachter zu der Erkenntnis, dass aufgrund der Linienfahrwege und des neuen Angebots und der Elektromobilität ein Einsatzort weiter im nördlichen Bereich sinnvoll wäre, weil wir dann weniger Leerkilometer fahren müssen und das hat natürlich sehr viele betriebswirtschaftliche Vorteile und es hat auch die Vorteile, dass wir die Elektrobusse von einem neuen Standort aus fahren könnten, weil wir von den derzeitigen Standorten das Thema Elektromobilität nicht bedienen können." Der Aufsichtsrat soll Ende September über das neue Betriebshofkonzept entscheiden und möglicherweise eine Empfehlung an die Gesellschafter geben. Regiobus gehört mit seinen 390 Bussen zu den größten regionalen Busunternehmen und hat jedes Jahr etwa 28 Millionen Fahrgäste.

++ Maschsee-Triathlon am Wochenende: Teilnehmer-Rekord ++

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Schwimmen, Radfahren, Laufen: Am Wochenende findet wieder der Maschsee-Triathlon statt. Und die Veranstalter verzeichnen einen neuen Teilnehmer-Rekord. Bis zum Sonntagabend haben sich 2090 Triathleten und Kinder angemeldet, wie die Macher heute mitteilten. Den Anfang macht am Freitag der Nachwuchs beim „Kids Triathlon“, am Samstag sind dann die Erwachsenen dran. Vom Start- und Zielbereich am Strandbad geht es dann wahlweise auf die Volks- oder die Olympische Distanz.

++ Erneuter Unfall auf der A2: Lkw-Fahrer tot ++

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Auf der A2 Richtung Dortmund hat es am Dienstag erneut einen schweren Lkw-Unfall gegeben. Ein Mensch kam dabei ums Leben, einer wurde leicht verletzt. Gegen halb zwölf war ein Lkw-Fahrer hinter der Anschlussstelle Wunstorf-Luthe aus bislang ungeklärter Ursache auf einen anderen Lkw aufgefahren, der an einem Stauende stand. Durch die Wucht des Aufpralls wurden insgesamt drei Lkw aufeinander geschoben, der Unfallverursacher wurde in seinem Fahrerhaus eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Ein Rettungshubschrauber brachte den Mann lebensgefährlich verletzt in eine Klinik, wo er starb. Ein 53-Jähriger Lkw-Fahrer wurde leicht verletzt. Die Polizei schätzt den Schaden auf 120.000 Euro. Die A2 Richtung Dortmund musste in Höhe Wunstorf Luthe gesperrt werden. Immer wieder kommt es auf der Autobahn zu schweren Lkw-Unfällen.

++ Brücke Königstraße wird saniert: Massive Behinderungen im Bahnverkehr ++

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Die Deutsche Bahn erneuert ab 1. Oktober die Eisenbahnbrücke über der Königstraße. Dazu muss die Ostseite des Hauptbahnhofs in Hannover fast komplett gesperrt werden, wie die Bahn am Dienstag mitteilte. Im Nah- und Fernverkehr kommt es deshalb zu massiven Behinderungen in Richtung Osten und Süden. Lediglich ein Gleis in Richtung Lehrte bleibe befahrbar, sagte Titus Kolbe von der DB Regio gegenüber Radio Hannover: "Von Lehrte her haben wir nur noch einen stündlichen Zug, ansonsten sind es drei Linien, die auf Hannover zulaufen von Celle und Hildesheim. Es gibt keine durchgängige Verbindung mehr zwischen Hameln und dem Flughafen. Viele Fahrgäste müssen in Linden-Fischerhof umsteigen. Das Problem ist vor allen Dingen, dass es überhaupt keine direkte Verbindung zwischen Hannover Bismarckstraße und Hannover Hauptbahnhof gibt." Die Bauarbeiten an der Bahnbrücke Königstraße sollen zunächst zwei Wochen dauern, los geht’s am 1. Oktober. Über Behinderungen und Ersatzverkehre informieren wir sie dann natürlich hier bei Radio Hannover.

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