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++ Corona-Meldestelle für Freiwillige: Land sucht Pflegepersonal ++

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Zur Bewältigung der Corona-Krise hat das Land Niedersachsen gemeinsam mit der Pflegekammer Niedersachsen eine zentrale Meldestelle für Freiwillige eingerichtet. Denn der Corona-Krisenstab des Landes rechnet damit, dass sich die Versorgung der Erkrankten noch über einen längeren Zeitraum ziehen wird. Über die Meldestelle sollen weitere Pflegekräfte zeitnah kontaktiert werden. Freiwillige sollen sich direkt per Mail bei der Pflegekammer Niedersachsen melden: unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

++ Social-Distancing-Test: Behörden zufrieden ++

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Deutschlandweit haben die Behörden den Samstag als eine Art "Testlauf" für mögliche Ausgangssperren oder Kontaktverbote betrachtet. Dabei zeigten sich Polizei und Stadt Hannover zufrieden mit dem Sozialverhalten der Bürger. Viele Menschen sind als Maßnahme gegen die weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu hause geblieben oder haben an der frischen Luft den nötigen Sicherheitsabstand eingehalten. Auch Kanzlerin Angela Merkel dankte den Menschen die sich rücksichtsvoll verhalten haben. Bund und Länder entschieden sich aber trotzdem für ein einheitliches "Kontaktverbot".

++ Kontaktverbot: Ministerpräsident Weil begrüßt Maßnahmen ++ ++

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Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat das, mit dem Bund beschlossene, Kontaktverbot als notwendigen Eingriff in die Freiheit der Bürger beschrieben. Es gehe darum Menschenleben zu schützen, so Weil. Das Kontaktverbot des Bundes sieht mindestens für zwei Wochen Einschränkungen im sozialen Leben vor. Es bleibt z.B. erlaubt mit maximal einer haushaltsfremden Person nach draußen zu gehen. Verstöße gegen die Maßnahmen werden voraussichtlich mit empfindlichen Geldstrafen geahndet.

++ Erste Corona-Todesfälle in der Region Hannover ++

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Wie das Gesundheitsamt der Region mitteilte sind am Freitag zwei Menschen an den Folgen einer Infektion mit Covid-19 gestorben. Es handelt sich um zwei Männer im Alter von 70 und 84 Jahren. Beide verstarben in Kliniken der Region Hannover.

„Unsere Anteilnahme gilt den Angehörigen und den Freunden der beiden Verstorbenen“, sagte Regionspräsident Hauke Jagau. „Diese Todesfälle führen uns noch einmal deutlich vor Augen, dass Corona auch bei uns Leben beenden kann und dies auch weiter tun wird.“ Deswegen ruft der Regionspräsident erneut alle dazu auf sich an die verordneten Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus zu halten, um sich weder selbst, noch andere zu gefährden.  

++ Immer mehr Corona-Fälle: Restaurants müssen schließen ++

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In Niedersachsen haben sich inzwischen mehr als 1260 Menschen mit dem Corona-Virus angesteckt – jeder vierte davon in der Region Hannover. Das ist ein deutliches Plus gegenüber Donnerstag, wie am Freitag aus aktuellen Zahlen des Gesundheitsministeriums hervorging. 

Um die Ausbreitung zu verlangsamen, sollen sämtliche Restaurants, Cafés und Imbisse spätestens ab morgen 18 Uhr schließen. Das kündigte Ministerpräsident Stephan Weil an. Außer-Haus-Verkauf solle weiter möglich sein, auch Lieferdienste sollten weiterarbeiten können. Mögliche spätere Ausgangssperren wollte der Ministerpräsident nicht ausschließen.

Der Präsident der Region Hannover, Hauke Jagau, hat noch einmal an jüngere Menschen appelliert, Verantwortung zu übernehmen. Wer Corona erst einmal habe, könne auch Menschen anstecken, für die das Virus lebensbedrohlich werden könne. Auch ältere Menschen mahnte Jagau, nicht sorglos mit der Ansteckungsgefahr umzugehen.

++ Üstra und Regiobus streichen Nachtverkehr wegen Corona ++

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Üstra und Regiobus verzichten wegen Corona am Wochenende auf den Nachtverkehr. Damit reagiere man auf die ohnehin eingeschränkten Freizeitmöglichkeiten, teilten beide Unternehmen mit. Bei den Stadtbahnen und Bussen der Üstra falle der Sternverkehr aus, die letzten Bahnen sollen zwischen Mitternacht und ein Uhr morgens fahren. Regiobus will die sogenannten Nachtliner und Ruftaxen zwischen 1 und 5 Uhr ausfallen lassen. Der Fahrdienst Moia soll seinen Betrieb in Hannover komplett einstellen, und zwar ab April. Grund sei die eingebrochene Nachfrage wegen Corona.

++ Hannover 96 berät über Zukunft mit Kocak ++

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Die Spitzen von Hannover 96 sollen sich zu einem Gespräch über die sportliche Zukunft getroffen. Dabei soll auch eine mögliche Vertragsverlängerung mit Trainer Kenan Kocak Thema gewesen sein, wie die dpa berichtet. Die ursprüngliche Planung, erst nach Erreichen Klassenerhalts über den Vertrag zu sprechen, sei durch die Spielpause hinfällig. 96-Boss Martin Kind möchte gern langfristig mit Kocak und Sportchef Gerhard Zuber zusammenarbeiten. Kocaks Vertrag läuft noch bis Ende Juni.

++ Pistorius zu Corona: Ausgangssperren werden kommen, wenn ... ++

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Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius hält Ausgangssperren wegen Corona für nicht ausgeschlossen. Pistorius sagte am Donnerstag auf der Landespressekonferenz, er sei überzeugt, dass eine Ausgangssperre kommen werde, wenn klar sei, dass alles andere nicht funktioniere.

Der Minister appellierte noch einmal an die Menschen, soziale Kontakte auf das Nötigste zu beschränken. Polizei und Ordnungskräfte würden notfalls Cafés, Eisdielen und Restaurants schließen und Menschenansammlungen auflösen. Zuletzt hatte es Berichte über gut gefüllte Gaststätten und sogar Corona-Partys gegeben.

++ Region Hannover: Zahl der Corona-Infizierten steigt kräftig ++

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Die Zahl der Corona-Infizierten in der Region Hannover ist auf 238 gestiegen – ein Plus von 50 gegenüber Donnerstagmittag. Das hat die Regionsverwaltung am Abend mitgeteilt. Die meisten bestätigten Fälle gibt es demnach in Hannover mit 126, dahinter Burgwedel mit 14 und Uetze mit 10. In ganz Niedersachsen sollen es inzwischen rund 1000 Fälle sein.

++ Rathausaffäre: Anklage fordert Bewährungsstrafe für Ex-OB Schostok ++

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Acht Monate auf Bewährung wegen schwerer Untreue für Ex-Oberbürgermeister Stefan Schostok. Das hat die Staatsanwaltschaft am Donnerstag im Prozess um die Rathausaffäre vor dem Landgericht gefordert.

Schostok habe spätestens im Oktober 2017 von der Unrechtmäßigkeit der Gehaltszulagen an seinen damaligen Büroleiter Frank Herbert erfahren, aber nicht sofort gehandelt. Das sei ein „Unterlassen“, sagte Oberstaatsanwältin Hilke Markworth in ihrem Plädoyer.

Herbert hatte insgesamt fast 50.000 Euro an Zulagen von der Stadt kassiert. Nach dem Willen der Anklage soll er eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und zwei Monaten bekommen und die Zulagen zurückzahlen.

Für den früheren Personaldezernenten Harald Härke forderte die Staatsanwaltschaft ein Jahr und drei Monate auf Bewährung. Schostok, Herbert und Härke sollen zudem jeweils 15.000 Euro für einen wohltätigen Zweck zahlen. Der Prozess um die Rathausaffäre soll im April weitergehen, dann mit den Plädoyers der Verteidiger.