++ Kampf um S-Bahn: Deutsche Bahn gibt nicht auf ++

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Die Deutsche Bahn versucht weiterhin, den drohenden Verlust des hannoverschen S-Bahn Streckennetzes zu verhindern. Die Bahn habe Beschwerde beim Oberlandesgericht Celle eingelegt, berichtet die NP. Zuvor hatte das Unternehmen vor der Vergabekammer Lüneburg eine Nachprüfung beantragt und Verfahrensfehler reklamiert - dieser Antrag war allerdings abgewiesen worden, und das will die Bahn nicht hinnehmen. Wann das Oberlandesgericht in Celle entscheiden wird, steht laut dem Bericht noch nicht fest. Nach derzeitigem Stand soll die Nordwestbahn in drei Jahren das S-Bahnnetz im Raum Hannover übernehmen. Der Deutschen Bahn droht, damit das letzte große Streckennetz im niedersächsischen Nahverkehr zu verlieren.

++ Brandstiftung in Linden-Nord: drei Autos stehen in Flammen ++

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Nächtlicher Großeinsatz in Linden-Nord: Dort sind am Montag gegen 23.30 Uhr mehrere Fahrzeuge in Flammen aufgegangen – vermutlich war es Brandstiftung. Wie die Feuerwehr gegenüber Radio Hannover mitteilte, seien drei Fahrzeuge betroffen gewesen – in Medienberichten war zunächst von vier Autos die Rede. Die Fahrzeuge, die komplett ausbrannten, waren in der Fröbelstraße, in der Asseburgstraße und am Bethlehemplatz abgestellt. Die Polizei, wollte sich aktuell nicht äußern – nach Informationen des NDR handelte es sich bei den Autos womöglich um Falschparker. 22 Streifenwagen und ein Hubschrauber waren im Einsatz – eine Fahndung der Täter blieb in der Nacht zunächst ohne Erfolg.

++ Strengere Regeln für Straßenmusiker in Hannover ++

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Das Thema Straßenmusik hat in Hannover immer wieder für Diskussionen gesorgt – ab sofort gibt es jetzt strengere Regeln: Musiziert werden darf, wie die Stadt Hannover am Montag mitteilte, künftig nur an ausgewiesenen Plätzen, 17 in der Innenstadt 9 auf der Lister Meile. Und nur zwischen 12 und 19.30 Uhr nur jeweils in der ersten halben Stunde. Dann sind eine Spielpause und ein Ortswechsel nötig. Musik-Gruppen dürfen nur noch aus maximal 4 Personen bestehen, CD Player und andere Verstärker sind künftig verboten. Der städtische Ordnungsdienst wird im Rahmen seiner Streife kontrollieren, ob die Regeln eingehalten werden. Die Regeln werden ab Montag in einem Flyer an Straßen-Musiker verteilt, den es in acht Sprachen gibt.

++ Projekt Leinewelle: Fischereiverein wehrt sich ++

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Gegen das Projekt Leinewelle regt sich Widerstand: Fischereiverein und Landesanglerverband wehren sich gegen den Bau einer stehenden Welle in der Altstadt, die das Surfen auf der Leine ermöglicht. Zur Begründung hieß es, das Gebiet sei ein wichtiger Laichplatz, zudem könne der Verein sein Fischereirecht nicht mehr ausüben. Der Initiator der Leinewelle, Heiko Heybey, sieht das Projekt dennoch nicht in Gefahr: "Der Anglerverein hat wie alle anderen beteiligten Umweltverbände, -ministerien, alle die da sozusagen gefragt werden müssen, die Verfahrensunterlagen bekommen und kann sich dazu äußern und hat das auch getan, das ist nichts Ungewöhnliches und ändert für uns überhaupt gar nichts. Wir gucken ganz entspannt und gelassen, wie die Fachleute entscheiden werden." Als Kompromiss schlägt der Fischereiverein einen Fischpass vor, über den Fische am Wehr vorbeischwimmen können. Bis Ende des Jahres will die Region über den Bauantrag entscheiden. In München gibt es bereits eine Welle zum Surfen auf der Isar.

++ Unfall bei Wunstorf: 79-Jährige schwer verletzt ++

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Eine 79-jährige Autofahrerin ist am Sonntag bei einem Unfall nahe Wunstorf schwer verletzt worden. Gegen Viertel nach zwei wollte die Frau auf der B442 Richtung Klein Heidorn abbiegen, dabei übersah sie offenbar eine 54-jährige Autofahrerin. Bei dem Zusammenstoß erlitt die 79-Jährige schwere, die 54-Jährige leichte Verletzungen. Beide wurden in Krankenhäuser gebracht. An den Autos entstand ein Schaden von rund 10.000 Euro. Die B442 war bis 17 Uhr zwischen Wunstorf und Klein Heidorn voll gesperrt.

++ Leinhausen: Investor plant Freilichtbühne ++

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Auf dem Gelände des ehemaligen Eisenbahn-Ausbesserungswerks in Leinhausen soll eine Freilichtbühne entstehen. Das berichtet die „Neue Presse“. Für die bislang geplanten Wohnungen will das Baudezernat keine Genehmigungen erteilen, weil es sich um ein Industriegebiet handelt. Dort gelten Lärmgrenzen, die mit Wohnungsbau nicht vereinbar seien. Laut Bericht will Investor Axel Stelter deshalb die Freilichtbühne für rund 1000 Besucher bauen. Eröffnung soll am 22. September sein. Neben dem Eisenbahn-Ausbesserungswerk will Stelter auch die frühere Eisenbahn-Kantine im Leinhausenpark umbauen – und zwar zu einer Event-Location. Stelter ist Geschäftsführer des Musiktheaters Bahnhof Leinhausen.

++ Uetze: Flex-Arbeiten verursachen Scheunenbrand ++

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Das Feuer in einer Scheune in Uetze am Freitag ist vermutlich durch Funkenflug ausgelöst worden. Brandermittler der Polizei haben die Scheune am Montag untersucht. Sie gehen davon aus, dass Arbeiten mit einem Trennschleifer – einer sogenannten Flex – die Ursache waren. Die Feuerwehr hatte den Brand in der Scheune am Kirchweg am Freitagabend gelöscht. Allerdings wurde das Gebäude stark beschädigt. Der Schaden beträgt rund 20.000 Euro. 

++ Nach Stadtbahnunfall: 16-Jährige in Lebensgefahr ++

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Die 16-Jährige, die am Sonntag in Stöcken von einer Stadtbahn erfasst wurde, schwebt in Lebensgefahr. Das sagte ein Polizeisprecher heute auf Nachfrage von Radio Hannover. Das Mädchen hatte am Sonntag gegen 15 Uhr die Schienen an der Haltestelle Freudenthalstraße überquert und die Stadtbahn der Linie 5 offenbar übersehen und überhört. Die Fahrerin bremste, könnte einen Zusammenstoß aber nicht mehr verhindern. Dabei wurde das Mädchen zwischen der Bahn und dem Aufgang zum Hochbahnsteig eingeklemmt. Die 16-Jährige musste von der Feuerwehr befreit werden, ein Rettungswagen brachte sie in eine Klinik. Bereits am Samstag hatte ein 11-jähriger Junge an der Stöckener Straße eine Bahn übersehen. Er wollte mit seinem Fahrrad die Straßenseite wechseln, dabei kam es zum Zusammenstoß, der 11-Jährige wurde ebenfalls schwer verletzt.

++ 96: Vertrag von Manager Horst Heldt bis 2021 verlängert ++

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Erst vor wenigen Wochen hatte Hannover 96 groß die Vertragsverlängerung mit Trainer Andre Breitenreiter bekanntgegeben. Ganz heimlich dagegen haben die Roten, wie am Montag bekannt wurde, auch mit Manager Horst Held verlängert – und das bereits im Januar. Clubchef Martin Kind bestätigte dem  Portal „Sportbuzzer“ am Wochenende, dass der Vertrag mit Horst Heldt vorzeitig bis 2021 verlängert wurde. Warum der Verein dies anders als bei Breitenreiter oder seinem Torjäger Niclas Füllkrug nie öffentlich kommuniziert hat, dazu gibt es noch keine Stellungnahme. Zwischen Kind und Heldt war es in der vergangenen Saison zu Dissonanzen gekommen, weil der 48 Jahre alte Manager zunächst zum 1. FC Köln und dann im Frühjahr zum VfL Wolfsburg wechseln wollte.

++ Unfälle mit Stadtbahnen: 11-Jähriger und 16-Jährige nach Kollisionen schwer verletzt ++

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 Bei zwei Stadtbahnunfällen in Stöcken sind am Wochenende ein 16 Jähriges Mädchen und ein 11-Jähriger Junge schwer verletzt worden. Die 16-Jährige hatte Sonntag Nachmittag an der Haltestelle Stöckener Straße offenbar versucht die Gleise zu überqueren und dabei die Stadtbahn übersehen. Sie wurde zwischen Bahn und Bahnsteigkante eingeklemmt. Die Stadtbahnfahrerin erlitt einen Schock. Bereits einen Tag zuvor hatte ein 11 Jähriger Junge ganz in der Nähe eine Bahn übersehen. Er wollte an der Stöckener Straße mit einem Fahrrad die Straßenseite wechseln, stieß dabei mit der Bahn zusammen und wurde ebenfalls schwer verletzt.

++ Nach Demo gegen Polizeigesetz: Schwarz-Rot bleibt hart ++

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Tausende Menschen haben am Wochenende in Hannover friedlich gegen das neue Polizeigesetz demonstriert – dennoch will die schwarz-rote Landesregierung an der geplanten Ausweitung der Polizeibefugnisse festhalten. Das gebe nicht den Ausschlag irgendetwas zu verändern, sagte SPD Fraktionsvize Ulrich Watermann der HAZ, auch der Stellvertretende CDU-Fraktionschef Uwe Schünemann sagte, es sei dringend notwendig, so schnell wie möglich die neuen Befugnisse der Polizei umzusetzen. Rund 130 Organisationen hatten zum Protest aufgerufen, laut Veranstaltern kamen rund 15.000 Menschen zu der Demo. Die Polizei sprach von 8300, die am Samstag in Hannover demonstriert haben.

++ Seelze: Zwei Männer überfallen Busfahrer ++

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Früh im Morgengrauen haben zwei bislang unbekannte Räuber am Freitag in Seelze einen Busfahrer überfallen. Die Polizei sucht Zeugen. Der 32-jährige Busfahrer war gegen halb sieben auf der Linie 572 zwischen Ahlem und Seelze unterwegs. An der Haltestelle „Am Kanal“ stiegen die späteren Täter ein. Sie waren zu dem Zeitpunkt die einzigen Fahrgäste. Bei einem planmäßigen Stopp an der Endhaltestelle kamen die Beiden dann nach vorne zum Busfahrer, hielten ihm einen unbekannten Gegenstand an den Kopf und verlangten Geld. Der Busfahrer gab es ihnen, die Räuber flüchteten anschließend und liefen über einen Waldweg davon. Die Polizei leitete sofort eine Fahndung ein, die blieb aber erfolglos. Nun hoffen die Ermittler auf Zeugenhinweise.

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