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++ Trotz Verbot: Kneipe in Lehrte hatte heimlich geöffnet ++

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Skurril, welche Auswüchse das herrschende Kontaktverbot angenommen hat. Wie die HAZ berichtet, ist in Lehrte eine Kneipe aufgeflogen, die trotz Verbot heimlich öffnete und Gäste bediente. An der Straße Breite Lade wurde die Polizei Zeuge, dass Kunden durch ein diskretes Klopfen dort hereingelassen wurden, dann wurde die Tür wieder verschlossen. Das sei insgesamt fünfmal beobachtet worden, ebenso wie ein Wirt, der zeitweise am Tresen stand. Die Polizei ermittelt jetzt. Auch wenn sich die meisten an die Verbote halten, kam es in den vergangenen Tagen weiterhin auch zu vielen Dutzend Verstößen.

++ Gegen Laterne fahren: 71-Jähriger nach Unfall in Vinnhorst in Lebensgefahr ++

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Ein Mercedesfahrer schwebt nach einem Unfall in Vinnhorst in Lebensgefahr. Er fuhr Mittwochnachmittag mit seinem Wagen auf der Straße Alt-Vinnhorst gegen einen Laternenmast. Laut Polizeiangaben hatte der 71-Jährige zuvor offenbar einen akuten Krankheitsfall. Dadurch geriet er auf die Gegenfahrbahn und schließlich auf den Bürgersteig. Der Mann wurde von Ersthelfern versorgt, bis ein Notarzt eintraf. Das Vorderteil seines Wagens wurde durch den Aufprall an der Laterne massiv zerstört. Weitere Fahrzeuge waren bei dem Unfall nicht beteiligt.

++ 3 Milliarden Euro geknackt: Rekordumsätze bei enercity ++

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Grund zum Feiern gibt es bei Enercity. Der hannoversche Energieversorger hat im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben Rekordumsätze eingefahren. Erstmals sei die Marke von 3 Milliarden Euro geknackt worden. Auch der Gewinn lag demnach mit über 118 Millionen Euro über dem Vorjahr, erklärte die enercity AG im Rahmen ihrer Jahresbilanz. Bundesweit habe man zahlreiche Neukunden gewinnen können. Mit Blick auf die Corona-Krise habe das Unternehmen in den kommenden Monaten zudem eine besondere Verantwortung, sagte enercity-Chefin Susanna Zapreva. Die genauen Auswirkungen der Pandemie auf enercity seien aber noch nicht absehbar.

++ Baumärkte öffnen wieder - aber keine Lockerung der Kontaktbeschränkungen an Ostern ++

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Die scharfen Kontaktbeschränkungen bleiben bestehen. Bund und Länder haben sich am Mittwoch darauf geeinigt, dass die aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus nicht gelockert werden - auch nicht über die Osterfeiertage. Wir fühlen uns auf dem richtigen Weg, sind aber noch lange nicht am Ziel dieses Weges, sagte Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil zur Entwicklung der Corona-Pandemie. Die Infektionszahlen stiegen zwar nicht mehr so schnell, aber sie stiegen immer noch. Deswegen bestehe überhaupt kein Anlass, eine Lockerungsdiskussion zu führen. Der Ministerpräsident rief alle Bürger dazu auf, an Ostern zu Hause zu bleiben und auch über die Feiertage auf soziale Kontakte, Verwandtenbesuche, Reisen und Ausflüge zu verzichten. Untderdessen hat sich das Land aber darauf geeinigt, das Baumärkte und Gartencenter ab Samstag wieder für Privatleute öffnen dürfen. Ministerpräsident Weil sagte, man habe festgestellt, dass durch die Schließung der Baumärkte andere Geschäfte ihr Sortiment erweitert und dadurch weitere Kundschaft angelockt hätten. Auch habe es eine unerwünschte Wanderbewegung von Niedersachsen in andere Bundesländer gegeben. Dadurch verliere der Schutzgedanke an Wirksamkeit, sagte Weil und deswegen passe Niedersachsen die Regelung wieder den anderen Ländern an.

++ Corona-Soforthilfeprogramm der Stadt Hannover gestartet ++

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Das Corona-Soforthilfeprogramm der Stadt Hannover für lokale Unternehmen ist am Mittwoch gestartet. Ab sofort können Firmen die aufgrund der Pandemie in eine existenzgefährdende wirtschaftliche Schieflage oder massive Liquiditätsengpässe geraten sind, Anträge auf eine finanzielle Unterstützung stellen. Und zwar online unter: corona-soforthilfe-hannover.de. Für die Bearbeitung der Anträge hat die Stadt Hannover eine eigene Task-Force eingerichtet. In der Corona-Krise müsse gerade kleinen und mittelständischen Unternehmen schnell und unbürokratisch geholfen werden. Dafür habe die Stadt das Zehn-Millionen-Euro-Programm aufgelegt, sagte Oberbürgermeister Belit Onay. Das Sofortprogramm richtet sich an Selbstständige und Gewerbebetriebe mit bis zu 250 Mitarbeitern mit Sitz in Hannover. Abhängig von der Größe des Betriebes werden Förderungen von 3.000 bis 30.000 Euro als Einmalzuschuss gewährt. 

++ Auch LAVES macht künftig Corona-Tests ++

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Normalerweise kümmert sich das Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) um Tierseuchen. Nun soll es küntig auch Proben auf das Coronavirus testen. Das haben Verbraucherschutzministerin Barbara Otte-Kinast und Gesundheitsministerin Carola Reimann am Mittwoch angekündigt. Das Land Niedersachsen will damit seine Kapazitäten für Corona-Tests deutlich ausweiten und die Testzentren bei der Arbeit entlasten. Die tiermedizinischen Labore vom LAVES könnten täglich zwischen 1000 und 1500 Proben durchführen, sagte Otte-Kinast in Hannover. Dadurch soll sichergestellt werden, dass Mitarbeiter aus Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben unbürokratisch und zügig getestet werden können. Es könne damit verhindert werden, dass zum Beispiel Polizisten und Feuerwehrleute in Quarantäne müssen. In der kommenden Woche will das LAVES startklar sein.

++ Jagd auf Rodewalder Wolf eingestellt ++

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Über ein Jahr lang hat das Land vergeblich versucht den Leitwolf des Rodewalder Rudels zu töten. Der Rüde war zum Abschuss freigegeben worden, weil er zuvor immer wieder Nutztiere gerissen hatte. Doch jetzt ist die Jagd nach 14 Monaten eingestellt worden. Umweltminister Olaf Lies sagte, es sei trotz eines hohen Aufwandes nicht gelungen, den Rüden zu erlegen. Es habe sich gezeigt, dass das Bundesnaturschutzgesetz in seiner bisherigen Form untauglich war, Problemen mit bestimmten Wölfen zu begegnen. Der Umweltminister begründete die Entscheidung für die Einstellung der Jagd auch damit, dass es in der Region seit Juli vergangenen Jahres keine Risse mehr gegeben habe. Sollte der Wolf jedoch wieder beginnen, geschützte Nutztiere zu reißen, würde dieser wieder zum Abschuss freigegeben. Die Kosten für die vergebliche Jagd, an der auch ein Fallensteller aus dem Ausland beteiligt war, gab das Ministerium mit rund 100.000 Euro an. Eine unnötige Verschwendung von Steuergeldern, kritisiert der Naturschutzbund Niedersachsen. Das Vorhaben habe von Anfang an kaum Aussicht auf Erfolg gehabt, so der Nabu.

++ Conti kippt Prognose und schickt 30.000 Mitarbeiter in Kurzarbeit ++

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Der Autozulieferer und Reifenhersteller Contintal hat seine knapp vier Wochen alte Jahresprognose schon wieder zurückgenommen. Grund dafür sind die Unsicherheit über die Dauer der Corona-Krise und die Beeinträchtigungen bei Produktion, Lieferketten und Nachfrage. Es sei derzeit auch nicht abzuschätzen, wann ein neuer Ausblick gegeben werden kann, so Cortinental. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, stehen vor allem im Kerngeschäft mit der Autotechnik sowie in der Reifensparte inzwischen weltweit mehr als 40 Prozent der Produktion still.  In Deutschland sei für die Hälfte der Beschäftigten - rund 30 000 Menschen - Kurzarbeit angemeldet. Das Ziel sei der Schutz der Mitarbeiter sowie der Erhalt von Arbeitsplätzen. Die Kurzarbeit-Regelung gelte an mehreren Standorten zunächst für mehrere Wochen, je nach Entwicklung der Marktlage seien bis zu zwölf Monate möglich. Continental will zusätzliche Kosten kappen und Investitionen verschieben.

++ Königstraße wieder frei ++

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Nach zwei Jahren Sperrzeit ist die Königstraße wieder durchgängig befahrbar. Am Mittwoch ist die Straßensperrung an der Eisenbahnbrücke neben dem Hauptbahnhof augehoben worden, weil die Bauarbeiten jetzt abgeschlossen sind. Autos und Radfahrer haben dort nun wieder freie Fahrt und auch die Busse müssen keine Umleitungen mehr fahren und werden ab Montag, 6. April auf ihren üblichen Routen unterwegs sein. Die Baurbeiten an der Eisenbahnbrücke selbst waren schon Ende vergangenen Jahres beendet worden. In den vergangenen drei Monaten hatte die Stadt aber unter anderem noch Fuß- und Radwege erneuern lassen.

++ NGG pocht auch in Corona-Zeiten auf Arbeitsschutzregeln in Lebensmittelindustrie ++

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Kaum sind die Supermarkt-Regale mit Toilettenpapier oder Nudeln aufgefüllt, sind sie auch schon wieder leer. In der Lebensmittelbranche wird derzeit am Limit gearbeitet. Rund 5.500 Beschäftigte in der Region Hannover leisten einen entscheidenden Beitrag dafür, dass Essen und Trinken nicht knapp werden, so die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten. Die NGG warnte nun davor Gesetze bezüglich der Arbeitszeiten in der Lebensmittelindustrie auszuhebeln und macht sich Sorgen um eine Überlastung der Mitarbeiter. Überstunden und Extraschichten seien für die Beschäftigten seit Wochen an der Tagesordnung, sagte Lena Melcher von der NGG-Region Hannover. Dass täglich Nachschub in die Supermarktegale komme, sei ihr Verdienst. Zugleich übte die Gewerkschaft scharfe Kritik an den Supermarktketten: Sie forderten einerseits, dass in der Krise immer schneller produziert werden müsse, andererseits würden die Preise gedrückt. Das gehe auf Kosten der Beschäftigten, die ohnehin auf Volllast arbeiten, sagt Melcher. Sie warnte vor Eingriffen in das Arbeitszeitgesetz. Corona dürfe nicht dafür herhalten, die Höchstgrenzen auszuhebeln. Das Limit sei ganz klar 10 Stunden pro Tag und 60 Stunden pro Woche.