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++ Roofwalks für Hannover? Umweltausschuss genehmigt städtische Gelder ++

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Ein Spaziergang über begrünte Dächer, die durch kleine Brücken miteinander verbunden sind. Das Projekt der Roofwalks soll eine neue Attraktion für Hannover werden. Und nun hat der Umweltausschuss die Weichen dafür gestellt. Nachdem der Bund 2,7 Millionen Euro für das Vorhaben zugesagt hat, haben nun die Ratspolitiker im Umweltausschuss städtische Eigenmittel genehmigt- in Höhe von 200.000 Euro. Jetzt muss abschließend noch der Stadtrat zustimmen. Wann der Bau der Rooflwalks allerdings genau beginnen könnte, ist noch unklar. Aktuell liegt laut Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer Dette nur eine Projektskizze vor. Es steht noch nicht fest, auf welchen Dächern ein solcher Roofwalk umgesetzt werden könnte. Es laufen aber Gespräche.

++ Angebot an Testmöglichkeiten wächst: Weitere Teststationen in Hannover ++

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Das Angebot an Testmöglichkeiten wächst in Hannover: Während in dieser Woche zwei weitere private Corona-Teststationen in Bahnhofsnähe öffnen, kündigen auch Drogeriemärkte die ersten Selbsttests für Zuhause an. In den Räumen von The Escape Room in der Röselerstraße bietet das Hamburger Start-Up Corona Freepass seit dieser Woche PCR-Tests an. Am Mittwoch will der Betreiber CovidZentrum aus Berlin eine Teststation im Hauptbahnhof in Betrieb nehmen. Neben PCR-Tests soll es auch Antigen-Schnelltests geben, die ein Ergebnis innerhalb von 20 Minuten liefern. Die Drogerieketten Rossmann und dm wollen ab der kommenden Woche die ersten Laientests im Sortiment anbieten.   

++ Arbeitslosigkeit in der Region: Weiter auf hohem Niveau ++

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Die Arbeitslosigkeit in der Region Hannover bleibt weiterhin auf hohem Niveau. Im Februar lag die Quote bei 8,2 Prozent und damit 1,6 Prozentpunkte über dem Vorjahresniveau. Das geht aus dem Monatsreport der Agentur für Arbeit Hannover hervor. Insgesamt sind rund 51.870 Menschen in der Region arbeitslos gemeldet. Gut 600 mehr als noch im Januar. Damit drückt die Corona-Krise weiter auf die Bremse. Agenturchefin Heike Döpke fällt auf, dass die jahreszeitülichen Abmeldungen aus der Arbeitslosigkeit fehlen. Auch sei anhand der geringen Stellenzugänge zu erkennen, dass viele Betriebe noch zögern Mitarbeiter einzustellen. Nach Einschätzung von Döpke warten sie noch auf die Möglichkeit wieder zu öffnen.

++ Überraschender Rücktritt: Gesundheitsministerin Reimann legt Amt nieder ++

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Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann hat am Montag überraschend ihr Amt niedergelegt. Das teilte die Staatskanzlei mit. Wer Reimanns Nachfolge antreten wird, soll zeitnah bekannt gegeben werden. Für Reimanns sofortigen Rücktritt seien gesundheitliche Gründe ausschlaggebend. In den vergangenen Wochen hätten medizinische Untersuchungen ergeben, dass ein zeitnaher Krankenhausaufenthalt für sie erforderlich sein wird, so Reimann. Am Vormittag informierte sie Ministerpräsident Stephan Weil über ihr Vorhaben. In einem schriftlichen Statement äußerte sich der Landeschef betroffen: Er habe großes Verständnis für Reimanns Entscheidung. Inmitten der Corona-Pandemie sei die immens anspruchsvolle und zeitintensive Aufgabe einer Sozial- und Gesundheitsministerin unter diesen Bedingungen nicht zu realisieren, so Weil. Darüber hinaus dankte er ihr für ihre Arbeit in den vergangenen dreieinhalb Jahren als Ministerin – insbesondere für einen enormen Einsatz während der Corona-Pandemie.

++ Millioneninvestition: Stadt will selber Wasserstoff herstellen ++

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Es sei eine zukunftsweisende Investition: Die Stadt Hannover plant die eigene Herstellung von Wasserstoiff auf dem Großklärwerk Herrenhausen. Dabei sollen alle bei dem Vorgang entstehenden Produkte verwendet werden. Allen voran: Wasserstoff. Der könne unter anderem als Treibstoff für Busse im öffentlichen Nahverkehr und für Logistik-Fahrzeuge genutzt werden. Bei der Herstellung entstehen aber auch Sauerstoff und Abwärme. Die entstehende Wärme will enercity für das Fernwärmenetz nutzen. Den Sauerstoff will die Stadtentwässerung im Klärwerksprozess einsetzen. Das Projekt umfasst ein Investitionsvolumen von rund elf Millionen Euro. Für die Umsetzung sollen Landes- und Bundesfördermittel beantragt werden. Sofern die Gelder bewilligt werden, soll die Produktionsstätte 2024 erbaut und ein Jahr später in den Regelbetrieb starten.

++ Impffortschritt in Region: Weniger Corona-Erkrankungen bei Senior*innen ++

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Die Impfungen zeigen offenbar Wirkung: Nach Angaben der Region Hannover hat sich das Infektionsgeschehen in den Altersgruppen mittlerweile verschoben. Während bei den Menschen über 80 die Zahl der Erkrankungen deutlich sinkt, steigt die Zahl bei Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 19 Jahren. Also bei den Kindern, die derzeit vorwiegend nicht in die Schule gehen. Regionspräsdent Hauke Jagau hat dazu am Montag eine Videobotschaft veröffentlicht: https://youtu.be/E-bm9QknzIY

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt in der  Region Hannover tagesaktuell bei 107,2. Landesweit bei 68,8. Der aktuelle R-Wert für ganz Niedersachsen ist 1,06.

++ Illegales Straßenrennen in der City: Radfahrerin angefahren ++

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Bei einem illegalen Autorennen in der Innenstadt hat ein Raser am Sonntag die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und eine Radfahrerin schwer verletzt. Schon vor dem Unfall hatte der 23-jährige Fahrer mehrere riskante Situationen provoziert – als er mit überhöhtem Tempo aus der Reuterstraße in die Goethestraße abbog und dort kurzzeitig ins Schleudern kam. Danach heizte er weiter und bog bei gelber Ampel in die Brühlstraße ab. Dabei verlor er aber komplett die Kontrolle über seinen Wagen. Der BMW 5er schleuderte gegen eine 24-jährige Radfahrerin, ein weiterer Radfahrer konnte gerade noch ausweichen. Die 24-Jährige kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Der Raser und seine beiden Beifahrer blieben unverletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen gegen den 23-Jährigen aufgenommen - unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung. Dabei stellte sich heraus, dass der Fahrer erst vor kurzem seinen Führerschein zurückbekommen hatte. Papiere und Auto ist er jetzt erstmal wieder los.

++ Mahnwache: Aktivisten gegen Südschnellwegausbau ++

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Ein Bündnis aus Klimaschützern hat am Freitagnachmittag gegen den Südschnellwegausbau demonstriert. Unter anderem waren Vertreter des Fahhradclub ADFC sowie von Parents- und Fridays for future dabei. Sie hielten eine Mahnwache am Opernplatz ab und legten Kerzen und Plakate an einem toten Baum nieder. Dabei stellten sie sich nicht nur gegen die Pläne beim Südschnellweg, sondern bezogen sich auch auf andere Ausbauvorhaben von Autobahnen in Deutschland.

++ Ermittlungserfolg: Festnahme nach Schüssen an der Büttnerstraße ++

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Nach der versuchten Tötung vor drei Wochen an der Büttnerstraße in Vahrenwald sind die Ermittler ein ganzes Stück weitergekommen. Am Donnerstag wurde ein 19 Jahre alter Tatverdächtiger in Linden festgenommen – das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft heute mit. Der Wunstorfer steht im dringenden Verdacht, einen 24-Jährigen in den Bauch geschossen zu haben – das Opfer wurde lebensgefährlich verletzt. Der Verdächtige verweigerte bisher die Aussage. Er sollte laut Mitteilung noch am Freitag einem Haftrichter vorgeführt werden. Hintergründe zur Tat sind weiter unbekannt, auch die Tatwaffe wurde bisher nicht gefunden.

++ CDU empört: Onay gefährdet gesamtes Südschnellweg-Projekt ++

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Die CDU hat empört von auf den Vorstoß von Oberbürgermeister Belit Onay reagiert, den Südschnellweg weniger breit auszubauen und dafür mit einen Radweg zu versehen. Der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion, Felix Semper sagte am Freitag. Onay habe Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer „eigenmächtig und ohne Absprache mit den Fraktionen" aufgefordert, den Südschnellweg nach jahrelanger Vorbereitung komplett zu überarbeiten. Die Stadtverwaltung habe den geforderten Radweg vor Jahren abgelehnt, so Semper.

Der altersschwache Südschnellweg muss erneuert werden, weil alle vier Brücken baufällig sind. Der Bund übernimmt dabei die Kosten für einen Tunnel unter der Hildesheimer Straße. Der OB gefährde mit seinem Vorgehen nicht nur den Zeitplan, sondern auch die beschlossenen Investitionen, so Semper. Wenn bis 2023 kein Baurecht vorliege, müssten die maroden Brücken für den Verkehr gesperrt werden.

Ein Bündnis aus Umweltschultz- und anderen Verbänden will heute in Hannovers Innenstadt gegen den Ausbau der Südschnellwegs in der Leinemasch demonstrieren.