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++ Nachfrage nach Urlaubreisen steigt - TUI weitet Angebot aus ++

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Die Nachfrage nach Urlaubsreisen steigt. Nach monatelangen Beschränkungen weitet der hannoversche Reiseanbieter TUI sein Angebot wieder aus. Immer mehr Mittelmeerziele öffnen nach und nach für touristische Reisen. Allein in der vergangenen Woche wurde laut TUI ein deutliches Buchungsplus im Vergleich zum Sommer 2019 verzeichnet. Die Aufhebung der Reisewarnung für die Kanaren sei ein wichtiger Schritt, zudem gingen jetzt auch die Hotels des Konzerns in Portugal und Italien an den Start. Derzeit gehören die Kanarischen Inseln zusammen mit Mallorca zu den am stärksten gebuchten Urlaubsregionen. Wegen der großen Nachfrage waren über Pfingsten sogar Sonderflüge auf die Kanaren gestartet - auch von Hannover aus. Ab dem kommenden Wochenende fliegt die TUI dann auch Portugal an.

++ Großer Besucher Andrang am Steinhuder Meer ++

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In der Region Hannover haben viele Menschen das Pfingstwochenende draußen in der Sonne verbracht. Nicht nur im heimischen Garten, sondern auch an beliebten Ausflugszielen wie am Maschsee oder dem Steinhuder Meer. Vor allem in Steinhude war der Besucherandrang groß. Bereits mittags waren die Parkplätze voll und es gab Stau auf den Straßen, sodass die Polizei die Tagestouristen darum, bat auf einen Besuch zu verzichten. Die Beamten überprüften die Einhaltung der Corona-Beschränkungen. Gravierende Verstöße gab es aber nicht.

++ Waspo 98 ist Deutscher Meister ++

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Hannovers Wasserballer von Waspo 98 haben es geschafft: Sie haben am Pfingstwochenende ihren Titel erfolgreich verteidigen können und sind erneut Deutscher Meister geworden. Im dritten Spiel der Best-of Five-Finalserie in Berlin besiegten sie Spandau mit 10:7. Spandaus Ambition, die Finalserie offen zu halten und ein viertes Match in Hannover zu erzwingen, hatte nur eine Halbzeit Bestand. Das erste Viertel ging mit 3:2 an den gastgebenden Rekordmeister, die beiden folgenden aber holte Waspo. Die Führung konnten Hannovers Handballer dann  im Schlussabschnitt erfolgreich verteidigen.

++ Niedersachsen rudert zurück - Maskenpflicht im Einzelhandel soll bleiben ++

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Niedersachsen rudert nach breiter Kritik auch aus der Bundesregierung zurück. Die Landesregierung will die Maskenpflicht nun doch im Einzelhandel beibehalten und nicht wie zunächst angedacht bei niedrigen Inzidenzwerten aufheben. Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens stellte am Freitag über Twitter klar, es werde keine Aufhebung der Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung in Niedersachsen geben. Die Regierung hatte zuvor erwogen, die Maskenpflicht in Regionen mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter 35 ab Dienstag nach Pfingsten aufzuheben. Nach Bekanntwerden dieser Lockerungspläne erreichte die Landesregierung viel Kritik aus der Bevölkerung sowie von Beschäftigten aus dem Einzelhandel. Sie äußerten Ängste um ihre Gesundheit, wenn die Menschen wieder ohne Maske einkaufen dürften. Auch die Bundesregierung lehnt mögliche Lockerungen der Regeln zum Maskentragen als verfrüht ab. Es gebe Grund genug, dieses wirksame Mittel der Maske im Schutz vor Ansteckungen nicht aus der Hand zu geben, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert.

++ Erste Zwischenbilanz: Brennpunkt-Impfungen bisher gut angenommen ++

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In dieser Woche haben Stadt und Region Hannover damit begonnen auch Menschen in Quartieren mit besonders engen Wohnverhältnissen gegen Corona zu impfen. Begonnen hat die Aktion in Mühlenberg. Eine erste Zwischenbilanz der Region zeigt, dass das Angebot gut angenommen wird. Es heißt: es gebe ein großes Interesse und eine breite Zustimmung. An zwei Tagen sind dort bisher 250 Personen geimpft worden. Den Einsatz unterstützen rund 40 Mitarbeiter des Impfzentrums, Sozialarbeiter und Dolmetscher. Die nächste Aktion ist für kommende Woche in Garbsen Auf der Horst geplant.

++ Normalbetrieb in Niedersachsen Schulen ab Ende Mai möglich ++

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Weil die Infektionszahlen sinken, dürfen Niedersachsens Schüler Ende Mai wieder gemeinsam in der Schule unterrichtet werden. Voraussetzung dafür ist, dass die Sieben-Tage-Inzidenz in der Region stabil unter 50 liegt. Auch die Kitas sollen dann zum Regelbetrieb zurückehren dürfen. Das sieht der neue Stufenplan vor, den Kultusminister Grant Hendrik Tonne am Freitag vorgestellt hat. Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 165 gilt das Modell B mit Wechselunterricht und geteilten Klassen, bei unter 50 der normale Regelbetrieb mit vollen Lerngruppen und ab einer Inzidenz über 165 müssten die Schüler ins Homeschooling. Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne, sagte, diese Systematik sei klar und gebe Orientierung und Verlässlichkeit. Das inzidenzbasierte Vorgehen wird auch weiterhin mit Sicherheitsmaßnahmen ergänzt. So sollen sich Schüler und Lehrkräfte auch künftig zweimal pro Woche selbst auf Corona testen. Auch die Maskenpflicht gilt weiterhin außerhalb der Klassenräume, wo kein Abstand gehaltn werden kann. Ab einer Inzidenz von 35 müssen an weiterführenden Schulen auch im Unterricht Masken getragen werden. Die Vorgaben des neuen Stufenplans gelten ab dem 31. Mai.

++ Über 300 neue Jobs: Lekkerland baut Lager in der Wedemark ++

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Rund 340 neue Arbeitsplätze sollen nördlich von Hannover in der Wedemark entstehen: Dort baut der Großhändler Lekkerland ein neues Zentrallager für Norddeutschland. Der Umschlagsplatz im Industriegebiet Gailhof soll Ende 2022 in Betrieb gehen. Man sei sehr froh, dass die Gemeinde Wedemark die Ansiedlung des Lagers ermögliche und wolle ein guter Nachbar sein, sagte Lekkerland Logistik-Chef Dirk Klein-Hietpas laut Mitteilung. Das Unternehmen gehört zum Supermarktkonzern Rewe und hat sich auf Lebensmittel zum Mitnehmen sowie unter anderem Tabakwaren spezialisiert. Das Lekkerland-Lager in Gailhof soll 35.000 Quadratmeter groß werden, rund 340 Jobs sollen dort neu entstehen.

++ Klage: "Querdenker"-Polizist soll kein Beamter bleiben ++

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Weil er sich bei den sogenannten Querdenkern engagiert hat, hat die Polizeidirektion Hannover Disziplinarklage gegen einen Beamten eingereicht. Der 57-Jährige solle aus dem Beamtenverhältnis entlassen werden, teilte die Behörde mit. Die Ermittlungen seien abgeschlossen, das Verfahren liege nun beim Verwaltungsgericht Hannover.

Der Kriminalhauptkommissar hatte im August bei einer „Querdenker“-Demo in Dortmund eine Rede gehalten und sich als Polizist zu erkennen gegeben. Seither sprach er regelmäßig auf Veranstaltungen. Bei den Querdenkern sammeln sich Corona-Kritiker, aber auch Reichsbürger und Neonazis, die die freiheitlich-demokratische Grundordnung abschaffen wollen.

++ Südschnellweg: Lkw rammt Brücke - Chaos im Berufsverkehr ++

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Verkehrschaos am Freitagfrüh auf dem Südschnellweg: Die Brücke über die Hildesheimer Straße musste heute in beiden Richtungen gesperrt werden, nachdem ein Lkw einen Pfeiler des maroden Bauwerks gerammt hatte. Nun müssen Statiker die Stabilität der Brücke auf dem Südschnellweg überprüfen.

Der Laster war gegen drei Uhr aus bislang ungeklärter Ursache gegen den Pfeiler gefahren. Verletzt wurde niemand, wie eine Polizei-Sprecherin auf Nachfrage von Radio Hannover sagte. Die Brücke über die Hildesheimer Straße ist marode und muss mit Stahlseilen verstärkt werden. Nach der Sperrung musste der Verkehr vor der Brücke vom und dahinter wieder auf den Südschnellweg gelenkt werden. Es kam zu erheblichen Behinderungen im Berufsverkehr.

++ Streit eskaliert: Ernst August und Sohn gehen offenbar vor Gericht ++

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Diesmal knirscht es nicht nur im Gebälk, es knackt so richtig – und zwar bei den Welfen wegen der Marienburg. Ernst August Prinz von Hannover hatte seinem Sohn das Welfenschloss 2004 geschenkt, inzwischen fordert er es aber zurück, angeblich wegen „groben Undanks“ des Juniors. Der hat nun offenbar eine Meditation in dem Streit abgelehnt. Eine einvernehmliche Lösung des Konflikts sei unter den derzeitigen Umständen nicht möglich, soll der 37-Jährige an das Landgericht Hannover geschrieben haben, berichtet die HAZ. Damit geht der Streit nun offenbar vor Gericht.

Ernst August senior, der zuletzt in Österreich wegen berauschter Randale aufgefallen war, schiebt die Schuld auf den Sohn. Der setze auf Konflikt, während der Senior an einer einvernehmlichen Lösung interessiert sei. Hintegrund ist offenbar auch ein Streit um das Familienvermögen. Ernst August junior hat die sanierungsbedürftige Marienburg vor einem Jahr in eine Stiftung eingebracht, die mehrheitlich von der öffentlichen Hand kontrolliert wird. Der 37-Jährige sagte, der gerichtlichen Auseinandersetzung mit seinem Vater sehe er daher gelassen entgegen.