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++ Bund fördert intelligentes Verkehrsmanagement der Region ++

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Der Bund fördert ein Projekt der Region Hannover für ein intelligentes Verkehrsmanagement mit fast 550.000 Euro. Der entsprechende Zuwendungsbescheid ist nun eingegangen. Bei dem insgesamt rund 1,1 Millionen Euro teuren Projekt geht es um große LED-Anzeigetafeln, die bis Ende 2021 an zehn Standorten um die Stadt aufgestellt werden sollen -  in der Regel an Kreuzungen und insbesondere auf den Schnellwegen. Sie sollen bei Großveranstaltungen dabei helfen den Verkehr zu lenken. Die LED-Tafeln werden dann mit Informationen aus der Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen bestückt. Damit sollen Autofahrer bei Engpässen oder Störungen auf Hannovers Hauptverkehrsstraßen schon auf den Zulaufstrecken über Alternativrouten informiert werden und idealerweise zu Park-and-Ride-Plätzen geleitert werden, wo der Umstieg auf Busse und Bahnen möglich ist.

++ LKA: Zahl der Fahrraddiebstähle gesunken ++

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Die Zahl der Fahrraddiebstähle in Niedersachsen hat abgenommen. Das Landeskriminalamt teilte mit dass im vergangenen Jahr 31.000 Tausend 565 Fahrräder gestohlen wurden- und damit rund 500 Räder weniger als noch im Vorjahr. Damit nimmt die Zahl der gestohlenen Fahrräder weiter ab- ein Trend der sich bereits seit 2014 fortsetzt. Damals wurden noch über 39.000 Fahrräder entwendet.

Aber auch wenn die tatsächliche Fallzahl sinkt, steigt die Schadenshöhe. Womöglich liegt das daran, dass immer mehr E-Bikes und Pedelecs gestohlen werden. Außerdem liegt die Dunkelziffer gestohlener Räder nach Angaben der Polizei vermutlich deutlich höher als registriert. Offenbar werden nur die wenigsten Diebstähle angezeigt. Vermutlich eben vorallem die besonders teurer Räder.

++ KEP 2030: Stadt stellt Kulturentwicklungsplan vor ++

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Der Blick geht „vorwärts nach weit“ und zwar bis ins Jahr 2030: Die Stadt Hannover hat unter dem Titel „vorwärts nach weit“ ihren Kulturentwicklungsplan für die nächsten zehn Jahre vorgestellt. Mit den vier angepeilten Handlungsfeldern und 133 Maßnahmen setzt die Verwaltung nach eigenen Angaben wichtige Leitlinien auf dem Weg zur Kulturhauptstadt 2025. Bis dahin soll die Finanzierung auch kontinuierlich weiter aufgestockt werden. Für den Kulturetat ist eine jährliche Steigerung in Höhe von 1,5 Prozent vorgesehen.

++ Ärztekammer Niedersachsen empfiehlt Arztbesuche in dringenden Fällen ++

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Trotz der Corona-Ausbreitung empfiehlt die Ärztekammer Niedersachsen weiterhin in wichtigen Fällen zum Arzt zu gehen. Sollten bei Ihnen Vorsorge oder Impftermine anstehen scheuen sie nicht den Weg zum Arzt so die ÄKN. Das schließt besonders Menschen ein die zum Beispiel an Bluthochdruck oder Diabetes leiden. Demnach müssten Ärzte sowieso Vorkehrungen treffen um Corona-Ansteckungen in der eigenen Praxis zu verhindern. Außerdem sei es nur mit frühzeitiger Diagnose und Therapie möglich Risiken  noch vor dem Ausbruch einer Krankheit abzuwenden.  Die Kammer beschränkt die Empfehlung nicht nur auf Allgemeinmediziner.

++ MHH-Forscher testen Impfstoff gegen Corona ++

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Hoffnung im Kampf gegen Corona: Wissenschaftler der Medizinischen Hochschule testen derzeit einen Impfstoff, der die Abwehrkräfte des Körpers gegen das Virus stärken soll. Der Leiter der Studie, Professor Christoph Schindler sagte der HAZ, es gebe Grund für Optimismus. Man könne theoretisch bereits in zwei bis drei Monaten erste Aussagen über die Wirksamkeit treffen.

Bei dem Impfstoff werden dem Körper offenbar kleinste Mengen an genetisch veränderten Tuberkuloseviren zugeführt, das soll das Immunsystem aktivieren und Abwehrkräfte aufbauen. Die Forscher hoffen, dass schwere Corona-Verläufe so verhindert werden können. Ende April soll der Impfstoff an bundesweit 1000 Menschen getestet werden, 300 an der MHH.

++ 7100 Corona-Fälle landesweit, jeder fünfte in Hannover ++

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Mehr als 7100 Menschen in Niedersachsen haben sich mit Corona angesteckt. Das ist Plus von rund 260 gegenüber gestern, wie die Leiterin des Krisenstabs der Landesregierung, Claudia Schröder, am Donnerstag in Hannover mitteilte. 157 Menschen sind inzwischen an Corona gestorben. Zwar zeigten die Verhaltensregeln schon Wirkung, so Schröder, das reiche aber noch nicht.

Hier bei uns in der Region Hannover ist die Zahl der Infizierten auf 1389 gestiegen, das ist ein Plus von 79 gegenüber gestern. 23 Menschen sind an Corona gestorben.

++ Streit eskaliert: Tötungsversuch am Hauptbahnhof ++

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Am Hauptbahnhof soll ein 30-Jähriger versucht haben, einen anderen Mann umzubringen: Donnerstagfrüh gegen eins habe es aus ungeklärter Ursache einen Streit zwischen den beiden Betrunkenen gegeben. Dabei habe der 30-Jährige den 36-Jährigen zu Boden geschubst und ihm mehrfach gegen Kopf und Oberkörper getreten, teilte die Polizei mit. Dann sei der Angreifer geflüchtet, Beamte hätten ihn jedoch in der Nähe des Hauptbahnhofs festgenommen. Die Staatsanwaltschaft habe eine Blutprobe angeordnet und ermittelt nun wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Morgen soll der 30-Jährige dem Haftrichter vorgeführt werden. Wie es dem Opfer ging, war zuletzt unklar.

++ Bußgelder beschlossen: Zu wenig Abstand - 150 Euro ++

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Wer den Mindestabstand von anderthalb Metern zu einem Mitmenschen nicht einhält und dabei erwischt wird, muss möglicherweise 150 Euro bezahlen. Wer mit zwei oder mehr Personen unterwegs ist, für den werden 200 bis 400 Euro fällig – pro Nase wohlgemerkt. Das geht aus dem Bußgeldkatalog hervor, den der Corona-Krisenstab des Landes am Mittwoch beschlossen hat.

Der Katalog sei jedoch lediglich als Orientierungshilfe für die Behörden in den Städten und Gemeinden gedacht, sagte der Leiter des Krisenstabs, Heiger Scholz, heute in Hannover. Der Mindestabstand von anderthalb Metern müsse demnach auch in Bussen und Bahnen gewahrt werden. Aber wo das nicht gehe, da gehe es eben nicht, so Scholz weiter. Der gesamte Bußgeldkatalog für Verstöße gegen die Corona-Verhaltensregeln findet sich auf der Homepage des niedersächsischen Sozialministeriums.

++ Keine Entspannung: Wieder deutlich mehr Corona-Infizierte ++

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Die Zahl der Corona-Infizierten ist wieder stärker gestiegen als in den vergangenen Tagen. Hoffnungen auf ein Abflachen der Ansteckungskurve sind damit vom Tisch. Stand Mittwoch gab es 6845 Fälle in Niedersachsen, ein Plus von über sechs Prozent. Das hat der Krisenstab des Landes mitgeteilt. In der Region Hannover waren es rund 1300 Corona-Erkrankte.

Ein Grund für die niedrigen Zuwachsraten der vergangenen Tage seien Meldeverzögerungen beim Landesgesundheitsamt nach dem Wochenende gewesen, sagte der Leiter des Krisenstabs Scholz, heute in Hannover. Ein weiterer, dass etliche Arztpraxen offenbar schon in den Osterferien seien und weniger getestet werde. Die Zahl der Toten liegt den Angaben zufolge landesweit bei 139. Rund ein Drittel der Infizierten ist inzwischen wieder gesund.

++ Tourismusverband fordert: Sommerferien verschieben! ++

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Die Sommerferien sollen wegen der Corona-Krise nach hinten verschoben werden – zumindest wenn es nach der Tourismusbranche geht. Für diese Ausnahmesituation könnte das eine Lösung sein, sagte der Vorsitzende des Tourismusverbands Niedersachsen, Sven Ambrosy, am Mittwoch in Hannover. Wenn jetzt wegen Corona auch noch die Sommerferien als Reisezeit ausfallen sollten, wäre das eine ganz große Katastrophe für Tourismusgebiete wie etwa die Nordsee.

Vom Wirtschaftsministerium forderte Ambrosy ein Investitionsprogramm, um  den Tourismus wieder anzukurbeln.

Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, hatte den Zeitungen der Funke Mediengruppe gesagt, er glaube nicht, dass die Deutschen in diesem Sommer schon wieder Urlaubsreisen machen könnten. Der Harzer Tourismusverbands teilte mit, das würde einen Großteil der Betriebe in die Insolvenz treiben.