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++ E-Bike-Fahrer nach Unfall in Schloß Ricklingen lebensbedrohlich verletzt ++

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Ein Radfahrer schwebt in Lebensgefahr nach einem Unfall im Garbsener Ortsteil Schloß Ricklingen. Der 62-Jährige ist am frühen Donnerstagabend an der Burgstraße von einem PKW erfasst worden, teilte die Polizei mit. Der E-Bike-Fahrer wollte zuvor die Fahrbahn an einer Bedarfsampel auf Höhe der Raststätte Garbsen Nord überqueren. Ob er Grün hatte oder bei Rot fuhr, wird nun Gegenstand der Ermittlungen sein. Infolge des Unfalls musste der lebensbedrohlich verletzte Radfahrer mit einem Hubschrauber in eine Klinik gebracht werden. Die Burgstraße war während der Unfallaufnahme voll gesperrt.

++ Schulunterricht startet gestaffelt und in kleineren Klassengrößen ++

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Ab dem 27. April läuft die Schule in Niedersachsen wieder an – schrittweise und eingeschränkt.  Zuerst starten nur die Abschlussklassen dann folgen nach und nach die jüngeren Schüler. Eine Rückkehr zur Normalität wird es aber nicht sein. Der Unterricht wird anders stattfinden als vor Corona. Das hat Kultusminister Grandt Hendrik Tonne jetzt deutlich gemacht. In allen Schulen gelten weitreichende Schutzmaßnahmen, vor allem bei Hygiene und Abstand. So sollen zum Beispiel nicht alle Schüler zeitgleich in die große Pause gehen. Und es wird nicht in voller Klassenstärke unterrichtet. Eine Hälfte der Klasse bleibt zu Hause und bekommt Aufgaben, die andere geht zur Schule. Regelmäßig wird gewechselt.  Die Aufteilung in Gruppen soll den nötigen Abstand zwischen den Schülern schaffen. Ab sofort werden die Schulen laut Kultusministerium umfassend darüber informiert, wie der Schulbetrieb unter Corona-Bedingungen laufen soll.

++ Mann nach Unfallflucht auf A2 gefasst ++

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Ein 34 Jahre alter  Mann hat am Donnerstagmorgen einen Unfall auf der A2 bei Barsinghausen verursacht und seinen Wagen dann einfach unbeleuchtet und quer auf der Fahrbahn zurückgelassen. Zwei weitere Autofahrer prallten anschließend in das Fahrzeug und wurden dabei verletzt. Der Unfall passierte gegen 5:30 Uhr. Der 34-Jährige war mit überhöhter Geschwindigkeit ins Heck eines anderen Wagens gefahren. Durch die Kollision blieb der Mercedes quer auf der A2 stehen. Der Unfallfahrer und sein Beifahrer flüchteten zu Fuß. Die Polizei suchte anschließend nach ihnen mit einem Hubschrauber, fand die beiden Männer später auf einem Feld und nahm sie fest. Der Unfallfahrer musste eine Blutprobe abgeben, weil der Verdacht bestand, dass er unter Alkoholeinfluss gefahren ist. Die Ermittlungen dauern an. 

++ Leichenfund auf Friedhof: Identität geklärt ++

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Nach dem Leichenfund auf einem Friedhof in Kirchrode ist nun die Identität des Opfers geklärt. Wie die Polizei mitteilte, handelt es sich bei dem Toten um einen 28 Jahre alten Mann aus Bielefeld, der seit vergangener Woche Dienstag als vermisst galt.  Auch nach der Obduktion der Leiche gehen die Ermittler weiter davon aus, dass der Mann einem Gewaltverbrechen zum Opfer fiel. Es wurde eine  Mordkommission eingerichtet. Am Donnerstag haben Polizeibeamte erneut das Friedhofsgelände am Kleinen Hillen abgesucht. Dort hatten Friedhofsmitarbeiter Mittwochmorgen den Toten entdeckt. Die genauen Umstände des Gewaltverbrechens sind noch unklar. Zeugen, die seit Gründonnerstag am Friedhof verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sollen sich bei der Polizei melden.

++ Trostloser Sommer in Hannover: Volksfeste, Konzerte und Events finden nicht statt ++

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Bittere Gewissheit gibt es jetzt für den Sommer in Hannover: Wie am Mittwoch beschlossen wurde, bleiben Großveranstaltungen bis 31. August untersagt. Damit fällt der Pandemie auch das beliebte Maschseefest zum Opfer. Das Fest gehört mit bis zu 2,5 Millionen Besuchern jährlich zu den wichtigsten Events der Stadt. Besonders schmerzhaft sei die Absage für die Gastronomen, sagte Hans Christian Nolte von Hannover Tourismus. Auch das Schützenfest und etliche Open Air-Konzerte (Paul McCartney, AnnenMayKantereit, Volbeat) werden abgesagt. Auch der Feuerwerkswettbewerb wurde auf nächstes Jahr verschoben.

++ Schrittweise zurück: Geschäfte bis 800 m² dürfen ab Montag wieder öffnen ++

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In kleinen Schritten zurück in die Normalität: Kanzlerin Angela Merkel hat sich mit den Ministerpräsidenten gestern auf erste Lockerungen nach dem Shutdown verständigt. Der Schulbetrieb hier bei uns in Hannover soll ab dem 27. April wieder starten, zunächst nur für Abschlussklassen. Eine Woche später, am 4. Mai, sollen weitere Klassenstufen folgen, das erklärte Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil am Mittwochabend in Hannover. Auch in der Wirtschaft soll es nach und nach wieder losgehen: Friseure nehmen auch ab 4. Mai unter Auflagen ihren Betrieb auf. Geschäfte dürfen unterdessen ab kommenden Montag wieder öffnen, wenn sie maximal 800 Quadratmeter groß sind. Diese Regelung stößt unter Hannovers Händlern auf gemischte Gefühle: Das Signal bewerteten viele laut Medienberichten positiv. Insbesondere Händler mit größerer Verkaufsfläche, wie etwa Möbelhäuser, kritisierten die Regelung aber scharf.

++ Messerangriff am Maschsee: Tatverdächtiger stellt sich ++

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Drei Tage nach dem schweren Messerangriff am Maschsee hat sich am Mittwochnachmittag der gesuchte Tatverdächtige gestellt. Der 21 Jährige erschien in Begleitung seines Anwalts beim Amtsgericht. Er gab an, sich gegen das Opfer am Maschsee gewehrt zu haben. Nähere Angaben zur Tat oder den Hintergründen des Streits machte der junge Mann aber nicht. Der zuständige Richter erließ einen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags. Der 21-Jährige sitzt nun in Untersuchungshaft. Am Ostersonntag soll er bei einer Auseinandersetzung am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer auf einen Gleichaltrigen eingestochen haben. Das Opfer musste notoperiert werden. Die Polizei prüft Hinweise auf eine Beziehungstat.

++ Kirchrode: Leiche auf Friedhofsgelände entdeckt ++

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Auf dem Gelände des Jabobi-Friedhofs am Kleinen Hillen in Kirchrode ist am Mittwochmorgen die Leiche eines Mannes gefunden worden. Die Polizei geht nach ersten rechtsmedizinischen Untersuchungen von einem Gewaltverbrechen aus und ermittelt wegen eines Tötungsdeliktes.  Die Leiche des Mannes war gegen 7 Uhr von Friedhofs-Mitarbeitern entdeckt worden. Die genauen Hintergründe der Tat, die Todesursache und die Identität des Mannes sind noch unklar. Genauere Aufschlüsse soll eine Obduktion bringen. Die Polizei befragte vor Ort Anwohner und sicherte Spuren am Tatort. Die Ermittler suchen nun Zeugen, die seit Gründonnerstag verdächtige Beobachtungen auf dem Friedhof gemacht haben.

++ Lange Schlangen vor Wertstoffhöfen ++

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Ob in Burgdorf, Pattensen Bissendorf oder Gehrden: Am ersten Tag der Wiedereröffnung von Wertstoffhöfen und Grünannahmestellen hat die Polizei am Mittwoch in der Region Hannover den Verkehr an einigen Standorten regeln müssen. Dutzende Autos standen Schlange und es bildeten sich lange Rückstaus. Es gab aber auch Verwechslungsprobleme: So warteten zum Beispiel etliche Autos vergeblich vor dem Wertstoffhof in Ronnenberg, obwohl dieser Werstoffhof gar nicht zu denen gehört, die wieder offen sind. Bislang sind nach Angaben der Abfallwirtschaft Aha nur zehn Wertstoffhöfe in der Region wieder offen. Und es werden zunächst auch nur Sperrabfälle und pflanzliche Gartenabfälle angenommen. Zusätzlich sind 51 Grüngutannahmestellen geöffnet.

++ Zusätzliche Unterkunft für Obdachlose in Jugendherberge ++

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Hannovers Obdachlose sind durch die Einschränkung vieler Hilfsangebote durch die Corona-Krise zusätzlich belastet. Um diesen Menschen schnell und unbürokratisch eine alternative Rückzugsmöglichkeit zu geben und gleichzeitig die Gefahr der Virus-Ausbreitung auf der Straße zu minimieren, hat die Stadt nun die Jugendherberge als zusätzliche Unterkunft für Obdachlose angemietet. Der Caritasverband und das Diakonische Werk haben sich bereit erklärt, sowohl soziale Betreuung und ärztliche Checks zur Verfügung zu stellen als auch Ansprechpartner für die Menschen vor Ort zu sein. Die Kosten für Anmietung, Versorgung und Verpflegung werden zu je einem Drittel vom Land Niedersachen, der Region Hannover und der Stadt Hannover getragen. Die Jugendherberge bietet Platz für rund 200 Menschen und hat heute den Betrieb aufgenommen. Als weiteres Angebot stellt die Stadt im Stadionbad Duschmöglichkeiten für obdachlose Menschen zur Verfügung.