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++ "stayathome"-Marathon: Läufer trotzen der Absage des HAJ-Marathons ++

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Der Hannover Marathon ist ausgefallen, gelaufen wurde trotzdem. Der Veranstalter des Sportevents rief stattdessen zu einem "stayathome"-Marathon auf. Läufer gingen am Sonntag in Hannover allein für sich ins Freie und liefen ihren eigenen Marathon. Teilnehmer sollten lediglich auf genug Abstand achten und frequentierte Strecken wie Maschsee oder Eilenriede meiden. Auch die Polizei hatte die Initiative im Vorfeld begrüßt. Ursprünglich sollte am Sonntag die 30. Auflage des Hannover Marathons steigen. Zehntausende Amateur- und Profi-Läufer waren angemeldet.

++ Erste Schulöffnungen: Hygienekonzepte auf dem Prüfstand ++

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Nach sechs Wochen Pause startet in Hannover der Schulunterricht. Zunächst kehren in Gymnasien sowie Gesamt-, Real- und Hauptschulen nur die angehenden Abschlussklassen zurück. Unter besonderer Beobachtung stehen in der erste Woche vor allem die entwickelten Schutzmaßnahmen der Schulen. Bei Familien und Schulpersonal herrschte bis zuletzt Verunsicherung und Skepsis. Viele fürchten, dass die Hygienekonzepte noch nicht praxistauglich sind. Schulen beklagten, dass das Kultusministerium bei den Vorbereitungen zu wenig unterstützt habe.

++ Geschäfte und ÖPNV: Maskenpflicht tritt in Kraft ++

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In Hannover ist am Montag die Maskenpflicht in Kraft getreten. Sie soll dort greifen, wo ein Mindestabstand von 1,50 Meter nicht konsequent eingehalten werden kann: in Supermärkten und anderen Geschäften, Einkaufszentren, bei der Post und auf Wochenmärkten. Ausgenommen sind Banken. Außerdem gilt die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr: in Bussen und Bahnen, an Haltestellen und an Bahnhöfen. Polizei und Ordnungsamt werden die neue Regel durchsetzen, auch die Geschäfte können Leuten ohne Mund-Nasen-Schutz den Zutritt verweigern. Mit Bußgeldern als letztes Druckmittel will die Landesregierung für den Anfang noch warten. 

++ Schulen: Keine Maskenpflicht im Unterricht ++

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Am Montag geht die Schule wieder los, zumindest für die Abschlussklassen. Das Tragen eines Mund-Nasenschutzes im Unterricht ist dabei nicht vorgesehen, der Mindestabstand in den Räumen sei gewährleistet. Das hat Kultusminister Grant Hendrik Tonne am Freitag in Hannover gesagt bei der Vorstellung der neuen Corona-Verordnung des Landes. Trotzdem sollten sich Schüler und Lehrer regelmäßig die Hände desinfizieren und sich nicht zu nahe kommen: Händeschütteln und Umarmungen seien tabu, so Tonne.

In den Bussen und Bahnen zur Schule gilt die Maskenpflicht ab Montag natürlich schon. Allerdings sind die Fahrer laut Corona-Verordnung nicht verpflichtet, das Tragen eines Mund-Nasenschutzes zu kontrollieren. Verkehrsbetriebe hätten allerdings eigene Regeln, an die sich die Schülern halten müssten.

++ Frisöre öffnen wieder - unter Auflagen ++

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Privat die Haare schneiden, das ist – notgedrungen – voll im Trend. Wem die Kontrolle über die Mähne inzwischen aber entglitten ist, der kann sich freuen: Ab 4. Mai dürfen Frisöre wieder öffnen, allerdings unter Auflagen. Das geht aus der geänderten Corona-Verordnung des Landes hervor, die die Vize-Chefin des Krisenstabs, Claudia Schröder am Freitag vorgestellt hat.

Frisöre müssen sich demnach die Hände vor und nach dem Haareschneiden desinfizieren. Und sie müssen den Namen und beispielsweise die Telefonnummer jedes Kunden notieren und für drei Wochen aufbewahren. So soll gewarnt werden können, wenn ein Corona-Fall auftritt.

++ Land will private Kinderbetreuung erlauben ++

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Das Thema „Wohin mit den Kindern“ beschäftigt viele Eltern. Ab Mitte Mai will die Landesregierung nun private Kinderbetreuung erlauben. Eine Öffnung der Kitas sieht Kultusminister Tonne derzeit nicht, wie er am Freitag im Landtag in Hannover sagte. Das lasse der Infektionsschutz noch nicht zu.

Künftig sollen bis zu fünf Kinder einschließlich der eigenen zu Hause betreut werden können. Allerdings müsse es dafür feste Betreuer geben, außerdem dürfe kein anderes Kind nachrücken, wenn eines ausscheide. Die genauen Regeln will das Land in den kommenden Tagen mit den Kommunen erarbeiten und im Mai vorstellen.

++ Herrenhäuser Gärten wieder geöffnet ++

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Ab Freitag sind die Herrenhäuser Gärten teilweise wieder geöffnet, das hat die Stadt mitgeteilt. Besucher können demnach wieder durch den Großen Garten und den Berggarten schlendern. Dort blühen derzeit Tulpen, Narzissen und Kaiserkronen und verströmen herrlichen Frühlingsduft. Im Großen Garten sprudeln derweil die Wasserspiele.

++ Rathausaffäre: Freispruch für Schostok, Haft für Härke ++

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Der Prozess um die Rathausaffäre vor dem Landgericht ist am Donnerstag zu Ende gegangen – mit einem Freispruch für den früheren Oberbürgermeister Stefan Schostok. Der sagte gegenüber „Radio Hannover“, er sei sehr glücklich und freue sich über das Urteil. Alle Beweise seien gewürdigt worden.

Das Landgericht sah es als erwiesen an, dass Schostok erst relativ spät im Oktober 2017 von der Unrechtmäßigkeit der Zulagen für seinen früheren Büroleiter Frank Frank Herbert erfahren habe. Dieser muss rund 20.000 Euro Geldstrafe zahlen. Er hatte fast 50.000 Euro an illegalen Zulagen erhalten, die er ebenfalls zurückzahlen muss.

Der frühere Personaldezernent Harald Härke hingegen erhielt eine Gefängnisstrafe von elf Monaten auf Bewährung. Das Landgericht begründete das Urteil damit, dass Härke die Zulagen durchgewunken und gegenüber kritischen Nachfragen gerechtfertigt hatte. Härkes Anwalt prüft derzeit eine mögliche Revision gegen das Urteil.

++ Keine Maskenpflicht an Schulen ++

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Am Montag geht die Schule wieder los, zumindest für die Abschlussklassen. Eine Pflicht zum Tragen von Atemmasken, wie sie in Geschäften oder öffentlichen Verkehrsmitteln vorgesehen ist, soll es an den Schulen aber nicht geben. Das geht aus dem Hygieneplan des Kultusministeriums hervor.

Kultusminister Grant Hendrik Tonne sprach am Donnerstag von einer „Grundlage für das Durchführen von Prüfungen und Unterricht unter Corona-Bedingungen“. Im Unterricht sei das Tragen von Masken demnach nicht nötig, weil der Sicherheitsabstand gewährleistet sei. Bis zu 16 Schüler sollen gleichzeitig in einen Klassenraum dürfen. Schüler und Lehrer, die einen Mund-Nase-Schutz tragen wollten, müssten diesen selbst mitbringen und bekämen keinen gestellt.

Ab Montag gilt Maskenpflicht beim Einkaufen und in Bussen und Bahnen, zur Not soll aber auch ein Schal oder Tuch ausreichen.

++ "Gewaltige Belastungen": Stadt stockt Kredite wegen Corona auf ++

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Die Kosten wegen der Corona-Krise klettern in ungeahnte Höhen: Auf 800 Millionen Euro hat die Stadt Hannover ihren Kreditrahmen aufgestockt, das hat der Rat in seiner Sitzung am Donnerstag beschlossen. Zuvor war rund die Hälfte vorgesehen gewesen.

Die Krise stelle den städtischen Haushalt vor massive Herausforderungen, sagte Stadtkämmerer Axel von der Ohe, die Belastungen würden Zitat „gewaltig“. Derzeit muss die Verwaltung notleidende Unternehmen und Selbständige stützten, sozial Schwachen beispringen und kostspielige Schutzkleidung etwa für Einsatzkräfte anschaffen. Gleichzeitig brechen die Einnahmen etwa durch Gewerbesteuern weg.

Oberbürgermeister Belit Onay forderte von Bund und Ländern einen Schutzschirm für die Kommunen. Man werde die Lasten der Corona-Krise dauerhaft nicht alleine tragen können.