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++ Blindgänger im Zooviertel erfolgreich entschärft: 15.200 Anwohner müssen Wohnungen und Häuser verlassen ++

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Im Zooviertel ist in der Nacht eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich entschärft worden. Die amerikanische Fünf-Zentner-Bombe war bei Bauarbeiten an der Lüerstraße entdeckt worden, wo die neue Sophienschule entstehen soll. 15.200 Menschen mussten am Abend für die Entschärfung der Fliegerbombe ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Betroffen waren auch fünf Altenheime, die Eilenriedeklinik, das Hotel am Stadtpark, der Zoo und das HCC. Die Räumung des betroffenen Gebietes verzögerte sich bis nach Mitternacht, weil sich mehrere Menschen weigerten, ihre Wohnungen zu verlassen. Die Polizei musste die Feuerwehr unterstützen. Kurz nach 1 Uhr früh war der Blindgänger dann aber entschärft und die Anwohner konnten wieder zurückkehren. Den Sprengstoffexperten war es gelungen, den Zünder der Bombe herauszudrehen und somit den Blindgänger unschädlich zu machen.

++ SEK stürmt Wohnung in Mittelfeld ++

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Spezialkräfte der Polizei haben am Montag eine Wohnung in Mittelfeld gestürmt und einen Mann festgenommen. Der 41-Jährige steht im Verdacht, einen 61-Jährigen auf offener Straße am Kamenzer Weg mit einer Schusswaffe bedroht zu haben. Zuvor waren die Männer in Streit geraten.

In der Wohnung des 41-Jährigen fand das Spezialeinsatzkommando die Schusswaffe, eine sogenannte Anscheinswaffe. So werden täuschend echte Attrappen bezeichnet. Der Mann muss sich nun wegen des Verdachts der Bedrohung verantworten.

++ Vergewaltiger wird von Opfer wiedererkannt: 33-Jähriger in U-Haft ++

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Ein Vergewaltigungsopfer hat ihren Peiniger wiedererkannt und an die Polizei ausgeliefert. Donnerstagnachmittag nahmen die Beamten einen 33-jährigen Mann fest. Er steht im Verdacht, sich vor knapp drei Wochen in der Calenberger Neustadt an einer 38-Jährigen vergangen zu haben. Der Mann soll die Frau zunächst an der Bahnstation Goetheplatz angesprochen, daraufhin verfolgt und in einem Verbindungsweg zwischen Goethestraße und Franz-Mock-Weg vergewaltigt haben. Donnerstagnachmittag sah sie den mutmaßlichen Vergewaltiger in der Innenstadt und alarmierte die Polizei. Der 33-Jährige befindet sich in Untersuchungshaft.

++ E-Scooter-Fahrer aufgepasst: Polizei kündigt schärfere Kontrollen an ++

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Kritischen Auges schaut die Polizei auf die Nutzung der neuen E-Scooter bei uns in Hannover. Denn kaum werden die Roller intensiv genutzt im Stadtverkehr, werden auch Verkehrsregeln zunehmend missachtet. Deshalb plant die Polizei jetzt verstärkte Kontrollen für die kommenden Wochen, berichtet die Neue Presse. Zu typischen Delikten zählen unzulässiges Fahren auf Gehwegen, ungeachtetes Abstellen der Scooter mitten im Raum und Fahren unter Alkoholeinfluss. In Lehrte hatte es am Mittwoch sogar einen ersten schweren Unfall mit einer E-Scooter-Nutzerin gegeben, die auf der falschen Straßenseite gefahren war und mit einem Auto kollidierte. 

++ Neues Tagungszentrum: Swiss Life plant Neubau für 30 Millionen Euro ++

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7.300 Quadratmeter Gesamtfläche wird Swiss Life nach eigenen Angaben für einen Neubau bereitstellen. Davon sollen fast 4000 Quadratmeter genutzt werden für Tagungs- und Bürofläche mit mehr als 30 Seminarräumen und einem besonders großen Saal für Veranstaltungen. Das alles in moderner Architektur und mit neuester Technik. Der Finanzdienstleister verspricht sich davon, eines der größten Tagungszentren in Hannover hochzuziehen. Der Komplex soll vor allem zur Weiterbildung von Finanzberatern und Mitarbeitern dienen. Freitagvormittag sei der Bauantrag bei der Stadt eingegangen. Nach einer Genehmigung will Swiss Life zeitnah mit dem Bau beginnen.

++ Regionsumlage: Regionspräsident Hauke Jagau verteidigt Pläne ++

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28 Millionen Euro mehr sollen die Städte und Gemeinden nächstes Jahr an die Region Hannover im Rahmen der der sogenannten Regionsumlage zahlen: Mit dieser wird die Region von den 21 Kommunen wesentlich finanziert. "Das ist eine normale Steigerung. Das liegt grundsätzlich daran, dass es den Kommunen finanziell immer besser geht", verteidigt Regionspräsident Hauke Jagau die Erhöhung. Den Kommunen wiederum ist die zu tragende Summe zu hoch. Ein finanzielles Entgegenkommen hatten die Bürgermeister der Kommunen ebenfalls abgelehnt. Das bezeichnete Jagau am Freitag als unbegreiflich. Die Verhandlungen zwischen Region und den Kommunen waren zuletzt gescheitert.

++ Sanierung der NORD/LB: Institut auf dem Weg zur Besserung ++

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Der Abbau von maroden Schiffskrediten, welche die Norddeutsche Landesbank in Schieflage brachten geht offenbar voran. Nach eigenen Angaben konnte die NORD/LB den eigenen Gewinn auf 149 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verdreifachen und damit den nächsten Schritt in Richtung Sanierung gehen. In der Zwischenbilanz zeigte sich das Institut optimistisch- trotzdem rechnet Vorstandschef Thomas Bürkle mit einem Verlust für das Gesamtjahr. Grund dafür seien die Kosten für den geplanten Stellenabbau.

++ Neue Continental-Zentrale: Bau schreitet voran und wird Verkehr beeinträchtigen ++

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Continental plant Großes bei der eigenen neuen Unternehmenszentrale: Insgesamt acht Gebäude sollen entstehen, die durch vier Brücken zu einem Komplex miteinander verbunden werden. Wie das hannoversche Technologieunternehmen am Freitag mitteilte, schreite der Bau voran. Mit dem Brückenbau werde in einem Monat begonnen. Eine der Brücken soll mit 71 Meter Spannweite über die Hans-Böckler-Allee führen. Dafür werden Teile der Hauptverkehrsstraße laut Conti am letzten Septemberwochenende gesperrt. Die Stadt habe schon einen Umleitungsplan für die zweieinhalb Tage genehmigt. Anfang Oktober soll dann die Schutzverkleidung der Brücke montiert werden. Bereits Ende des Jahres soll Richtfest gefeiert werden. In die neue Conti-Zentrale werden nach eigenen Angaben mehr als 1200 Mitarbeiter einziehen.

++ Arbeitslosigkeit: Zahl der Berufssuchenden steigt um einen Prozent ++

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Die Zahl der Arbeitslosen in der Region Hannover bleibt stabil. Knapp 42.000 Menschen galten im August als arbeitslos – das sind 6 Komma 6 Prozent der Einwohner und etwa 1 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahreswert. Das teilte die Agentur für Arbeit in Hannover mit. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen zeigt sich hingegen leicht rückläufig. Knapp 37% ist der Anteil der Langzeitarbeitslosen unter allen, die derzeit ohne Job sind. Im Vorjahresmonat waren es demnach noch etwa 40 Prozent. Wie aus dem Arbeitsmarkt-Report weiter hervorgeht, ist die Arbeitslosenquote innerhalb der Kommunen im Stadtgebiet Hannover mit 8 Prozent am höchsten. Regionsweit am geringsten ist sie in Burgwedel mit 3 Komma 7 Prozent.

++ Verbraucherpreise steigen: Besonders Alkohol, Tabak und Bildung werden teurer ++

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Dem Landesamt für Statistik zufolge sind die Verbraucherpreise in Niedersachsen im Vergleich zum Vorjahresmonat um etwa 1,4 Prozent gestiegen. Zwar ist die Inflationsrate im Juli etwa auf dem gleichen Niveau, aber gerade in den Abteilungen „Alkoholische Getränke und Tabakwaren“ sowie „Bildungswesen“ stiegen die Preise deutlich zwischen 2,5 und 3 % an. Zu Ausgaben im Bildungsbereich zählt das Landesamt etwa Bildungsdienstleistungen. Dazu gehören zum Beispiel Kosten für private Grund- und Waldorfschulen.