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++ Kampf um SPD-Vorsitz: Regionalkonferenz holt Kandidaten nach Hannover ++

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15 Sozialdemokraten bewerben sich für den SPD-Parteivorsitz. Ihre Ideen präsentieren sie auf mehreren Regionalkonferenzen in ganz Deutschland. Am heutigen Freitagabend sind die Kandidaten in Hannover auf Stimmenfang. Es ist nach dem Auftakt in Saarbrücken die zweite Regionalkonferenz. Nachdem sich das Kandidatenduo Lange und Ahrens zurückgezogen hat, sind noch sieben Paare und ein Einzelbewerber im Rennen. Prominentester Kopf im Kandidatenfeld ist Bundesfinanzminister Olaf Scholz. Und für Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius ist der Termin in Hannover ein Heimspiel.  Die Teams haben bei der Regionalkonferenz fünf Minuten Zeit, um sich und ihre Ideen vorzustellen. Anschließend darf jeder Kandidat eine Minute lang über aktuelle Fragen sprechen, danach kommt die Basis zu Wort. Die Veranstaltung im Hotel Wienecke soll insgesamt zweieinhalb Stunden dauern. Im Anschluss an die Regionalkonferenzen folgt eine Mitgliederbefragung. Im Dezember soll der Bundesparteitag das Ergebnis dann bestätigen.

++ Waffenfund in Stöcken: Anklage gegen Vater und Sohn ++

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Vor gut fünf Monaten hatte die Polizei in einer Wohnung in Stöcken einen brisanten Fund gemacht. Die Ermittler stellten bei einer Durchsuchung mehr als 30 teils scharfe Schusswaffen, jede Menge Munition, dazu 100.000 Euro Bargeld sowie zahlreiche Devotionalien aus der NS-Zeit sicher. Jetzt hat die Generalstaatsanwaltschaft Celle Anklage gegen die beiden Bewohner erhoben, einen 30-Jährigen und dessen 53 Jahre alten Vater. Sie sollen massiv gegen das Waffengesetz und das Kriegswaffenkontrollgesetz verstoßen haben. Die zahlreichen Waffen sollen Vater und Sohn über das Darknet bestellt haben. Die Ermittler gehen zudem davon aus, dass das viele Bargeld, das in der Stöckener Wohnung entdeckt worden ist, aus illegalen Geschäften stammt. Einen rechtsmotivierten Anschlag sollen die beiden Angeklagten laut Staatsanwaltschaft aber nicht vorbereitet haben.

++ Wochenlange Wartezeiten in Hannovers Bürgerämtern ++

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In Hannovers Bürgerämtern müssen Sie sich aktuell auf wochenlange Wartezeiten einstellen. So beträgt die Frist um einen Termin zu bekommen im Podbi Park aktuell zum Beispiel 6 Wochen. Die Stadt teilte gegenüber Radio Hannover mit, dass es schwierig war, in allen Bereichen die nötigen Stellen zu besetzen. Inzwischen sei das Personal aber da und rund 15 Mitarbeiter werden eingearbeitet. Durch die verspäteten Neueinstellungen entstand also eine Art Rückstau, der die Neueinstellungen erst mit Verspätung bemerkbar macht. Bei dringenden Angelegenheiten verspricht die Stadt aber auch ohne Termin für ihre Bürger da zu sein.

++ Elektroroller: Polizei stellt 29 Verstöße gegen Verkehrsordnung fest ++

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Mit dem E-Scooter durch die Innenstadt - Bei Kontrollen hat Hannovers Polizei wiederholt Elektro-Rollerfahrer in der Fußgängerzone erwischt. Die Beamten hatten nach eigenen Angaben bereits vor einer Woche und dann noch einmal am Dienstag mobile und stationäre Kontrollstationen eingerichtet. Dabei stellten sie offenbar 116 Verkehrsordnungswidrigkeiten fest, darunter immer wieder E-Scooterfahrer die in der Fußgängerzone unterwegs waren. Insgesamt stellten die Beamten 29 Verstöße im Zusammenhang mit den Elektrorollern fest, mit 86 Verstößen fiel der größte Teil der Ordnungswidrigkeiten aber auf Fahrradfahrer, die sich nicht an die Verkehrsregeln hielten.

++ Stadtbaurat Uwe Bodemann geht in den Ruhestand ++

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Hannovers Stadtbaurat Uwe Bodemann verlässt demnächst das Rathaus. Er hat angekündigt, dass er im kommenden Juni in den Ruhestand gehen wird. Das ist ein halbes Jahr vor Erreichen seines Pensionsalters. Bodemann steht bereits seit 2008 an der Spitze der hannoverschen Bauverwaltung, die mit ihren 700 Mitarbeitern nicht nur für Bauvorhaben zuständig ist, sondern auch für die Grundzüge der Stadtentwicklung sowie für alle Verkehrsfragen in der Stadt. Bodemann ist in Hannover nicht unumstritten. So hatte ihm unter anderem die CDU Missmanagement in seiner Bauverwaltung vorgeworfen und sogar seinen Rücktritt gefordert.

++ Perfekter Saisonstart: Recken gewinnen auch ihr viertes Spiel ++

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Die Handballer der TSV Hannover-Burgdorf haben auch ihr drittes Saisonspiel gewonnen. Sie bezwangen Aufsteiger Balingen-Weilstetten in der heimischen Swiss Life Hall mit 31:23. In der Tabelle sind die Recken damit nun Zweiter und punktgleich mit Spitzenreiter SC Magdeburg. Direkt am Sonntag steht das nächste Spiel an: Dann spielen die Recken gegen Lemgo.

++ Gefährliche Körperverletzung in Uetze: Mann hält sein Opfer noch stundenlang gefangen ++

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In Uetze hat ein Mann seine Ex-Frau mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. Der 33-Jährige hielt das Opfer danach noch stundenlang gefangen. Wie Kripo Hannover und Staatsanwaltschaft Hildesheim mitteilten, attackierte der 33-Jährige die Frau am Dienstagmittag in einem Haus im Uetzer Ortsteil Krätze mit einem Messer. Danach hielt er die schwer verletzte 51-Jährige für drei Stunden in dem Haus fest. Erst dann gelang ihr die Flucht. Nachbarn riefen die Polizei. Die nahm den 33-Jährigen noch in Tatortnähe fest. Die Ex-Frau kam in ein Krankenhaus. Die Behörden ermitteln nun gegen den 33-Jährigen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und Freiheitsberaubung.

++ JVA-Skandal: Opposition fordert lückenlose Aufklärung ++

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Nach Bekanntwerden der Ermittlungen im Fall der JVA Sehnde um Drogen- und Handyschmuggel, fordert die Opposition im niedersächsischen Landtag eine lückenlose Aufklärung. Am Wochenende hatte es eine groß angelegte Razzia in der Justizvollzugsanstalt gegeben. Es gibt Hinweise darauf, dass Justizvollzugsbeamte bestochen wurden und für Häftlinge Handys und Drogen ins Gefängnis geschmuggelt haben. Vier Beamte sind bis auf Weiteres vom Dienst suspendiert worden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Anja Piel von den Grünen sagte, die Justizministerin müsse aufklären, wie es möglich sei, dass sich solche kriminellen Netzwerke innerhalb des Justizvollzugs entwickeln können. Sie warf die Frage auf, welche Rolle Unzufriedenheit über schlechte Bezahlung oder Überlastung der Bediensteten bei den Vorgängen spielten. Auch die FDP fordert eine lückenlose Aufklärung. Der rechtspolitische Sprecher der Liberalen Marco Gente will wissen, welche Strukturen in Sehnde vorhanden waren und ob es ähnliche Strukturen auch in anderen niedersächsischen Justizvollzugsanstalten gibt. Den Anstoß für die Ermittlungen hatte offenbar ein Hinweis aus der Verwaltung der JVA Sehnde gegeben.

++ JVA Sehnde: Vollzugsbeamte vom Dienst suspendiert ++

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In der JVA Sehnde sind vier Vollzugsbeamte vom Dienst suspendiert worden. Das berichtete kürzlich die dpa. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, gemeinsame Sache mit Häftlingen gemacht und Handys, sowie Drogen in das Gefängnis geschmuggelt zu haben. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Hannover sprach von einem „außergewöhnlichen Fall“. In zwölf Hafträumen seien bei einer Razzia am Sonntag mutmaßliche Drogen sowie Streckmittel entdeckt worden. In Privatwohnungen hätten die Ermittler zudem 45 Mobiltelefone, SIM-Karten sowie Datenträger beschlagnahmt. Die Beweise würden derzeit ausgewertet. Neben den vier Vollzugsbeamten der JVA Sehnde stehen 21 Gefangene sowie sechs weitere Menschen unter dem Verdacht der Bestechung beziehungsweise Bestechlichkeit. Von organisierter Kriminalität wollte die Staatsanwaltschaft auf Nachfrage von Radio Hannover noch nicht sprechen. 

++ Zu zweit auf dem E-Scooter: 17-Jährige schwer verletzt ++

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Zwei Menschen auf einem Elektro-Tretroller, das sieht man immer öfter in unserer Stadt, obwohl es verboten ist. Gestern Abend ist so ein Scooter-Pärchen auf der Lister Meile verunglückt. Ein 19-Jähriger hatte eine Jugendliche mit auf dem Roller. Im Bereich der Sedanstraße fuhren die beiden zwischen zwei Pfosten durch, dabei blieb die 17-Jährige mit dem rechten Bein hängen und brach sich den Oberschenkel. Ein Rettungswagen brachte sie in ein Krankenhaus. Die Polizei ermittelt nun gegen den 19-jährigen Fahrer des E-Scooters wegen fahrlässiger Körperverletzung.