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++ Verbot unwirksam: Verwaltungsgericht erlaubt AfD-Demo nun doch ++

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Die AfD darf nun doch am Freitag auf dem Opernplatz gegen die Corona-Beschränkungen demonstrieren. Das hat das Verwaltungsgericht Hannover beschlossen und damit einem Eilantrag der Partei stattgegeben. Zuvor hatte die Region die Kundgebung verboten unter Verweis auf den Infektionsschutz. Nun muss das Gesundheitsamt der Region entsprechende Auflagen erlassen.

Gegen die Kundgebung hat sich breiter Widerstand formiert aus Parteien, Gewerkschaften und Kirchen. Vor allem deshalb, weil die AfD ausgerechnet heute am 75. Jahrestag des Kriegsendes auf dem Opernplatz demonstrieren will – direkt neben dem Holocaust-Mahnmal. Dabei sollen, so die Kritik, unter dem Deckmantel des Corona-Protestes auch szenebekannte Neonazis sprechen. Das Bündnis „Bunt statt braun“ hat zu einer Gegendemo aufgerufen.

++ AfD-Demo verboten: Verwaltungsgericht prüft Beschwerde ++

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Darf die AfD am Freitagnachmittag auf dem Opernplatz hier in Hannover gegen die Corona-Beschränkungen demonstrieren? Die Region hat die Versammlung mit Blick auf den Infektionsschutz verboten, die Partei wehrt sich mit einem Eilantrag vor dem Verwaltungsgericht. Das will darüber entscheiden.

Gegen die Kundgebung hat sich Widerstand formiert aus Parteien, Gewerkschaften und Kirchen. Vor allem deshalb, weil die AfD ausgerechnet am 75. Jahrestag des Kriegsendes auf dem Opernplatz direkt neben dem Holocaust-Mahnmal demonstrieren will. Dabei sollten, so die Kritik, unter dem Deckmantel des Corona-Protestes auch szenebekannte Neonazis sprechen. Das Bündnis „Bunt statt braun“ hat zu einer Gegendemo aufgerufen.

++ Mordfall Kirchrode: War es eine Beziehungstat? ++

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Im Fall der Leiche, die verscharrt auf einem Friedhof in Kirchrode entdeckt worden war, verdichten sich die Hinweise auf eine mögliche Beziehungstat: So haben die beiden Verdächtigen, eine 25 Jahre alte Frau und ein 23-jähriger Mann, ein Teilgeständnis abgelegt.

Laut Staatsanwaltschaft habe die Frau das spätere Opfer zunächst im Internet kennengelernt und anschließend mehrere Tage bei dem Mann in Bielefeld verbracht. Dort sei es dann aber zum Streit gekommen. Im April habe die Frau den 28-Jährigen schließlich zu sich nach Hannover eingeladen. In der Wohnung hätten sie und der 23-Jährige das Opfer dann mit zahlreichen Messerstichen getötet und Tage später auf dem Friedhof in Kirchrode verscharrt. Dort war die Leiche Mitte April gefunden worden. Die Verdächtigen waren am Mittwoch in der Wohnung unweit des Friedhofs festgenommen worden.

++ Schloss Marienburg wieder für Besucher geöffnet ++

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Das Schloss Marienburg ist seit Freitag wieder für Besucher geöffnet. Knapp zwei Monate war die Touristenattraktion bei Pattensen wegen Corona geschlossen – nun können Besucher wieder durch die Hallen flanieren.

Ganz so romantisch wie sonst dürfte es aber nicht werden: Um das Ansteckungsrisiko gering zu halten, werden Schutzwände aufgebaut und die Wege durchs Schloss teilweise anders geführt.

Zeitgleich zur Wiedereröffnung starten auch die Arbeiten am Museumsprojekt – denn die Marienburg soll in den kommenden Jahren von Grund auf saniert werden. 27 Millionen Euro könnte das kosten, Bund und Land wollen je die Hälfte zahlen.

++ Kein Ersatztermin: Paul McCartney-Konzert abgesagt ++

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Bitter für alle Beatles-Fans: Das für den 4. Juni geplante Konzert von Paul McCartney in der HDI-Arena hier in Hannover fällt nun ersatzlos aus. Anders als zunächst erwartet habe kein Nachholtermin gefunden werden können, teilte der Veranstalter Hannover Concerts am Donnerstag mit. Tickets könnten ab dem 18. Mai zurückgegeben werden.

McCartney selbst teilte mit, die Absage tue ihm sehr leid. Aber man befinde sich in Zeiten, die niemand für möglich gehalten habe. Die Gesundheit und Sicherheit aller stehe an erster Stelle. Das Konzert am 4. Juni wäre das einzige Deutschland-Konzert von McCartneys „Freshen Up Tour“ gewesen mit 40.000 Fans in der HDI-Arena.

Wer seine Tickets an VVK-Stellen gekauft hat, kann sie dort zurückgeben. Wer sie online bestellt hat, soll per E-Mail kontaktiert werden. Das alles ab dem 18. Mai.

++ Mordfall Kirchrode: Verdächtige festgenommen und geständig ++

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Ermittlungserfolg im Mordfall Kirchrode: Die Polizei hat am Mittwoch zwei Verdächtige festgenommen. Der 23-Jährige und die 25 Jahre alte Frau stehen im Verdacht, im April einen jungen Mann aus Bielefeld ermordet und auf einem Friedhof in Kirchrode verscharrt zu haben. Beide sollen die Tat bereits gestanden haben, Details sind nicht bekannt. Die Verdächtigen sollen noch heute einem Haftrichter vorgeführt werden, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilten.

Das 28-jährige Opfer war am 7. April in Bielefeld als vermisst gemeldet worden. Eine Woche später fanden Friedhofsmitarbeiter dann die Leiche auf dem Gelände am Kleinen Hillen in Kirchrode. Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar. Eine Mordkommission ermittelt in dem Fall.

++ Corona-Lockerungen: Busse und Bahnen fahren wieder öfter ++

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Ab Montag kehren Üstra und Regiobus zu ihren normalen Fahrplänen zurück. Grund sind die Lockerungen der Corona-Beschränkungen durch die Landesregierung, wie die Verkehrsunternehmen am Donnerstag mitteilten. Auch die Bahnen im GVH sollen ab Montag wieder weitgehend normal fahren. Nachtverkehre soll es aber weiterhin nicht geben. Aktuell fahren die Busse und Bahnen wegen der Corona-Pandemie noch nach einem Sonderfahrplan.

Der Verkehrsdezernent der Region, Ulf-Birger Franz, dankte heute den Mitarbeitern der Verkehrsbetriebe. Sie hätten die Mobilität unter schwierigen Bedingungen aufrechterhalten.

++ Mehr politisch motivierte Straftaten - vor allem von rechts ++

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Es gibt wieder mehr politisch motivierte Straftaten in Niedersachsen: Die Zahl ist im vergangenen Jahr auf rund 3200 gestiegen, ein Plus von 17 Prozent gegenüber 2018. Innenminister Boris Pistorius sagte am Donnerstag bei der Vorstellung der Zahlen in Hannover, einerseits gehe man davon aus, dass tatsächlich mehr Straftaten begangen worden seien. Andererseits gebe es aber auch eine höhere Bereitschaft bei Betroffenen, Delikte anzuzeigen.

Den mit Abstand größten Teil machten demnach rechte Straftaten aus. Sie sind um rund 14 Prozent gestiegen auf über 1600. Dabei handele es sich vor allem um Propagandadelikte, also etwa das öffentliche Zeigen von verbotenen Zeichen wie Hakenkreuzen, so Pistorius. Die rechten Terroranschläge von Halle und Hanau hätten aber auch deutlich gezeigt, wohin fremden- und judenfeindliche Hetze im Netz führen könne.

++ Herrenhäuser Gärten: Gartentheater glänzt wieder ++

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Das historische Gartentheater in den Herrenhäuser Gärten glänzt wieder: Denn dort sind am Donnerstag acht vergoldete Bleifiguren aufgestellt worden, die in einer Spezialwerkstatt in Regensburg restauriert worden sind. In einem zweiten Bauabschnitt sollen noch vier weitere Goldfiguren kommen. Die Kosten von rund 120.000 Euro trägt die Wenger-Stiftung für Denkmalpflege. Deren Vize-Vorsitzender Peter Königfeld sprach bei der Aufstellung der Figuren von einer herausragenden Bedeutung des Gartentheaters. Mehr als 300 Jahre nach seiner Entstehung wird das Theater in den Herrenhäuser Gärten in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt.

++ Weil zufrieden mit Corona-Lockerungen und Notfallkonzept ++

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Bund und Länder haben sich am Mittwoch auf eine erhebliche Lockerung der Corona-Beschränkungen geeinigt. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil zeigte sich zufrieden nach der Konferenz mit seinen Länderkollegen und Bundeskanzlerin Angela Merkel. Der „niedersächsische Weg“ sei „ausdrücklich bestätigt worden“, sagte Weil in Hannover. Die Landesregierung hatte in dieser Woche einen Fünf-Punkte-Plan zur schrittweisen Lockerung der Corona-Beschränkungen vorgelegt.

Eine Änderung ergebe sich einzig durch die neuen Kontaktbeschränkungen, die auch das Zusammensein mit Mitgliedern anderer Hausstände vorsähen. Das entspreche den Bedürfnissen vieler Menschen und sei angesichts der niedrigen Infektionszahlen in Niedersachsen auch vertretbar, so Weil. Die Zahl der Neuinfektionen im Land ist heute auf rund 10.600 geklettert, das ist ein leichtes Plus.

Die Ministerpräsidenten haben sich mit der Kanzlerin außerdem darauf geeinigt, dass in der Öffentlichkeit weiterhin ein Mindestabstand von anderthalb Metern einzuhalten ist. Alle Geschäfte egal welcher Größe sollen wieder öffnen dürfen. Schulen sollen den Unterricht schrittweise wieder aufnehmen, die Kinder-Notbetreuung soll schrittweise erweitert werden. Bewohner von Alten-, Pflege- und Behindertenheimen sollen zudem Besuch von einer festen Person bekommen dürfen. Sport unter freiem Himmel soll wieder erlaubt werden, und die Bundesliga soll ihren Spielbetrieb ab der zweiten Maihälfte wieder aufnehmen – allerdings ohne Zuschauer.

Die Länder sollen zudem sicherstellen, dass in Kreisen oder kreisfreien Städten ein Notfallkonzept umgesetzt wird – für den Fall, dass die Neuinfektionen die Zahl von 50 pro 100.000 Einwohnern überschreiten. Dann sollen Lockerungen zurückgenommen und Beschränkungen verschärft werden. Das Notfallkonzept soll verhindern, dass das ganze Land erneut heruntergefahren werden muss. Ministerpräsident Weil sprach heute in Hannover von einer „klugen Vorgehensweise, die die Zuständigkeit der Länder“ betone und durch bundeseinheitliche Maßnahmen begleitet werde.