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++ Neues Besuchszimmer: Angehörige trotz Corona in städtischen Pflegeeinrichtungen besuchen ++

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Die Stadt will die Besuchssituation in Pflege- und Altenheimen verbessern. am Dienstag ist dafür ein speziell eingerichtetes Besuchszimmer vorgestellt worden. Bewohner können trotz Kontaktsperren ihre Angehörigen in einem Raum treffen, der durch eine Wand mit einem Sichtfeld aus Glas getrennt ist. Gesprochen wird dann über Telefon oder eine Freisprecheinrichtung. Persönlicher Kontakt ist weiterhin nicht möglich. Besucher werden von außen hereingeführt, sodass sie das Heim gar nicht weiter betreten müssen. Das erste Besuchszimmer ist gestern im Heinemanhof in Kirchrode in Betrieb gegangen. Bei vier weiteren städtischen Pflegeeinrichtungen soll es folgen.

++ Mait Patrail verlässt Recken ++

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Nach acht Jahren heißt es Abschied nehmen. Handballer Mait Patrail verlässt die Recken. Sein Vertrag mit Bundesligist TSV Hannover Burgdorf läuft Ende Juni aus und wird nicht verlängert. „Mait kein neues Angebot unterbreiten zu können, war für uns aus emotionaler Sicht eine belastende Entscheidung, denn wir wissen um seine Verdienste für den Verein. Am Ende haben uns die allerorts spürbaren Beeinträchtigungen allerdings auch keine andere Wahl mehr gelassen“, sagte RECKEN-Geschäftsführer Eike Korsen. Der wehmütige Abgang wird durch das vorzeitige Saisonende und die fehlende Verabschiedung auf dem Spielfeld zusätzlich erschwert. Mait Patrail sagte: „Ich wäre den gemeinsamen Weg mit den RECKEN gerne noch weiter gegangen, denn ich bin überzeugt davon, dass ich dem Club noch helfen kann. Ich muss die Entscheidung aber akzeptieren und nach vorne schauen. Ich habe hier sehr viele Freunde gefunden und werde dem Verein emotional verbunden bleiben“. Neben Patrail werden die Recken zum Saisonende auch Timo Kastening, Morten Olsen, Joshua Thiele und Cristian Ugalde verlassen.

++ Kein Abstand gehalten: Schule schließt Zehntklässler vom Unterricht aus ++

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Die KGS Barsinghausen hat drei Zehntklässler vom Unterricht ausgeschlossen und ins Home Schooling verbannt. Die Jugendlichen hatten auf dem Pausenhof mehrfach gegen die Abstandsregeln verstoßen, obwohl sie wiederholt von den Lehrern ermahnt wurden, so die Landesschulbehörde. Es sei eine Kernaufgabe der Schulleitung, die Sicherheit der Schüler sicherzustellen. Die Regeln seien den Kindern und Jugendlichen zuvor mehrfach schriftlich und mündlich erklärt worden. Auch, dass Verstöße nicht toleriert werden und mit dem Ausschluss vom Unterricht geahndet werden. Mit Hilfe ihrer Lehrer müssen sich die drei Schüler nun erst einmal zuhause auf ihre noch im Mai bevorstehenden Abschlussprüfungen vorbereiten.

++ Ideen Expo auf Sommer 2022 verschoben ++

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Es gibt die nächste Corona-Absage: Auch die für das erst nächste Jahr geplante Ideen Expo wird wegen der Folgen der Pandemie nicht stattfinden und muss auf den Sommer 2022 verschoben werden. Das hat der Veranstalter am Dienstag bekannt gegeben. Niedersachsenmetall-Chef Volker Schmidt sprach als Aufsichtsratsvorsitzender der Ideen-Expo von einer schwierigen Entscheidung. Für viele teilnehmende Firmen sei es aber angesichts der aktuellen Probleme nun vorrangig, Zahlungsfähigkeit und Liquidität sicherzustellen und die Kosten in den Griff zu bekommen. Das Jugend-Event findet alle zwei Jahre statt, mit dem Ziel junge Menschen für Naturwissenschaften und Technik zu begeistern. Zuletzt waren in Hannover schon mehrere andere Messen wegen der Viruskrise abgesagt worden - so etwa die IAA Nutzfahrzeuge oder die Hannover Messe.

Unfall beim Kochen: 83-Jährige erleidet tödliche Verbrennungen ++

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Tragisches Unglück in der Oststadt: Dort ist eine alte Dame beim Kochen in der Küche in Brand geraten. Sie erlitt tödliche Verbrennungen. Angehörige der 83-Jährigen waren durch einen Rauchmelder auf das Feuer aufmerksam geworden. Offenbar war die Kleidung der Seniorin beim Kochen am Gasherd aus noch ungeklärter Ursache in Brand geraten. Die Angehörigen konnten das Feuer selbst löschen, zeitgleich alarmierten sie die Einsatzkräfte.  Die 83-Jährige kam mit schwersten Verbrennungen in eine Klinik, wo sie später verstarb. Die Polizei geht von einem Unglücksfall aus.

++ OVG kippt Quarantänepflicht für Auslandsurlauber ++

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Niedersächsische Urlauber die aus dem Ausland zurückkehren, müssen künftig nicht mehr pauschal in Quarantäne gehen. Das hat das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht entschieden und einen entsprechenden Paragraphen der Landesverordnung außer Kraft gesetzt. Geklagt hatte ein Mann, der ein Ferienhaus in Schweden besitzt und die 14-tägige Quarantänepflicht nicht akzeptieren wollte. Das Gericht gab ihm Recht. Im Hinblick auf die weltweiten Fallzahlen, die in Relation zur Weltbevölkerung zu setzen seien, könne auch bei Berücksichtigung einer hohen Dunkelziffer ein Auslands-Rückkehrer nicht pauschal als Krankheits- oder Ansteckungsverdächtiger angesehen werden, heißt es in dem Gerichtsbeschluss. Die Freiheit der unter Quarantäne Gestellten würde in erheblichem Maße beschränkt. Das OVG hat zugleich mehrere Alternativen aufgezeigt, wie eine solche Quarantäne-Regel zukünftig rechtskonform aussehen könnte – beispielsweise durch die Ausweisung von Risikogebieten oder die verpflichtende Meldung bei den Gesundheitsämtern. Das Land Niedersachsen will die Anregungen nun prüfen und neue Regeln mit dem Bund abstimmen.

++ Abiklausuren 2020: Auftakt in Schulen lief reibungslos ++

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In Hannover haben die Abiturprüfungen begonnen. Den Auftakt machten am Montag die Geschichtsklausuren. Am Dienstag wurde Mathematik geschrieben. Laut Medienberichten lief für die Schulen der erste Prüfungstag weitestgehend reibungslos. In diesem Jahr findet das Abitur unter besonderen Maßnahmen statt: Wegen der Corona-Ausbreitung stehen die Tische in den Prüfungsräumen noch weiter auseinander als sonst. Klausurzettel werden mit Handschuhen ausgeteilt. Allerdings ist auch die Zahl der Prüflinge in diesem Jahr erheblich geringer. Wegen der Rückkehr zu G9, also zu 13 statt zwölf Schuljahren, streben dieses Jahr nur rund 12.000 Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen die Hochschulreife an, sonst sind es etwa dreimal so viele.

++ Zu viele Anträge: Elterngeldstelle schließt vorübergehend für Kundenverkehr ++

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Um den Berg an Akten abzuarbeiten, macht die Elterngeldstelle am Ihmezentrum (Spinnereistraße) mal wieder ihre Schotten dicht. Die Stadt teilte mit, dass die Behörde die gesamte Woche (11.-15.5.) für Kundenverkehr geschlossen bleibe. Mitarbeiter sollen dadurch ungestört das Antragsvolumen abarbeiten können. Zu diesem Mittel greift die Elterngeldstelle bereits zum vierten Mal und schließt auch eine weitere Abschottung im Juni nicht aus. Die Behörde hat seit Langem schon mit Personalmangel zu kämpfen. Zum Teil müssen Eltern über Monate auf ihre Gelder warten. Nach Stadt-Angaben stauen sich derzeit rund 1800 Anträge von etwa 1200 Neugeborenen.

++ Corona in Schlachthöfen: Niedersachsen will kurzfristig testen ++

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Deutsche Schlachthöfe haben ein massives Problem mit Corona-Infektionen. Das zeigten zuletzt ganze Ansteckungswellen unter Beschäftigten der Branche in benachbarten Bundesländern. Auch bei uns in der Region sollen die Fleischbetriebe jetzt schnellstens auf das Virus überprüft werden. Das teilte der Krisenstab der Landesregierung am Montag in Hannover mit. Landesweit seien kurzfristig mehrere Tausend Tests geplant. Betriebe müssen außerdem eine sogenannte Gefährdungsbetrachtung vorlegen. Mitarbeiter dürfen künftig nicht mehr zwischen Standorten wechseln. Für die Gewerkschaft NGG, die flächendeckende Tests fordert, seien die Corona-Ausbrüche in Schlachthöfen eine Folge der meist schlechten Arbeitsbedingungen.

++ Wohnnebenkosten: Hannover gehört zu den teuersten Städten ++

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Die Wohnnebenkosten sind in keiner anderen Landeshauptstadt in den letzten Jahren so stark gestiegen wie in Hannover- das hat eine Auswertung des Bundes der Steuerzahler Niedersachsen ergeben. Demnach musste der Musterhaushalt etwa 200 Euro, also rund 11 Prozent mehr zahlen als noch 2016. Die Gesamtkosten für diesen Beispielhaften Drei-Personen-Haushalt in städtischer Randlage liegen bei 1.960 Euro. Der Bund der Steuerzahler geht davon aus, dass der Anstieg auf die steigenden Abfallgebühren zurückgeht. Hannover gehört nach Angaben des Vereins zu den Städten mit den teuersten Müllgebühren in ganz Deutschland.