++ Hübers erleidet erneut einen Kreuzbandriss ++

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Ganz bittere Nachrichten für 96-Innenverteidiger Timo Hübers: zum zweiten Mal innerhalb von 24 Monaten hat sich der 22-Jährige einen Kreuzbandriss zugezogen und wird somit mehrere Monate ausfallen. Die Verletzung im linken Knie zog er sich Dienstag im Trainingslager im österreichischen Velden zu. Eine MRT-Untersuchung bestätigte dann Mittwoch Mittag die schlimmsten Befürchtungen. „Das ist ganz bitter für den Jungen“, sagte 96-Trainer André Breitenreiter nach der Diagnose. Hübers habe sich zuletzt toll entwickelt und auch in der Vorbereitung an die starken Leistungen der vergangenen Saison angeknüpft.
Auf eigenen Wunsch bleibt Hübers nun zunächst noch bei der Mannschaft in Österreich. 96 organisiert parallel einen zeitnahen Operationstermin. 

++ Wohnungsbrand in Linden-Mitte durch glimmende Zigarette ++

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In Linden-Mitte hat eine glimmende Zigarette am Mittwoch Morgen einen Wohnungsbrand verursacht. Eine Matratze in der Dachgeschosswohnung an der Davenstedter Straße war gegen sieben Uhr in Flammen aufgegangen, dadurch hatte der Rauchmelder angefangen zu Piepen. Das wiederum hatte ein Nachbar gehört und die Feuerwehr gerufen. Der Bewohner der Wohnung war zu dem Zeitpunkt gar nicht mehr zu Hause. Bevor er gegangen war, hatte er aber offensichtlich eine Zigarette nicht ausreichend ausgedrückt. Davon gehen Brandermittler der Polizei aus. Sie ermitteln nun gegen den Mann wegen fahrlässiger Brandstiftung.

++ Schwere Badeunfälle am Silbersee: Experten wollen über Maßnahmen beraten ++

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Nach einer Serie schwerer Badeunfälle am Silbersee in Langenhagen wollen Experten über mögliche Maßnahmen beraten, um den See sicherer zu machen. Es soll einen runden Tisch geben: Vertreter der Stadtverwaltung sowie aus der Politik setzen sich dann mit Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr, der Polizei und der DLRG zusammen. Bei einem Gespräch der Wasserretter mit Langenhagens Stadtbaurat Carsten Hettwer war die Idee zu dem runden Tisch entstanden. Wann der stattfinden wird, ist aber noch unklar. Über mögliche konkrete Maßnahmen, wie etwa eine Abtrennung des Nichtschwimmerbereichs mit einer Leine, wollte Stadtsprecherin Juliane Stahl im Gespräch mit Radio Hannover nicht spekulieren. Sie wolle den Ergebnissen nicht vorgreifen.
Am Silbersee waren zuletzt mehrere Badeunfälle passiert: Vor zwei Wochen war ein siebenjähriger Junge beim Baden verunglückt, wenige Tage später ein 15-Jähriger. Nur dem beherzten Eingreifen von Zeugen ist es zu verdanken, dass Beide noch gerettet werden konnten. 

++ Abschaffung der Kita-Gebühren ++

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Seit dem 01.08.2018 ist in Hannover und ganz Niedersachsen die Kita gebührenfrei. Das Land hat insgesamt gut 63 Millionen Euro überwiesen. Sie gehen an mehr als 3800 Einrichtungen, um die entfallenden Elternbeiträge zu ersetzen. Bislang war in Niedersachsen nur das letzte Jahr vor der Einschulung gebührenfrei – künftig sind es bis zu drei Jahre. Alle Kinder sollen die gleichen Bildungschancen erhalten, unabhängig vom sozialen Status der Eltern, sagte Gaby Willamowius in Hannover, Staatssekretärin im Kultusministerium. Aber auch kritische Stimmen werden zu der Neuregelung laut, wie die NP berichtet. Demnach dürften Kitas bei Eltern künftig keine Zusatzbeträge mehr stellen, für spezielle Angebote wie Englischunterricht, und dies müsse nun zwangsläufig eingedämmt werden – zulasten von Qualität.

++ Unfall auf der A2: Polizei jagt Gaffer ++

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Sogenannte Gaffer haben erneut bei einem schweren A2-Unfall ihre Handys auf Opfer gerichtet - jetzt wurden die Schaulustigen laut Medienberichten selber fotografiert, um später zur Rechenschaft gezogen zu werden. Nach dem schweren Unfall am Dienstag Morgen kurz vor dem Rasthof Garbsen wurden zwei Polizeibeamte vor Ort dazu eingesetzt, gezielt Gaffer von der Gegenfahrbahn ausfindig zu machen. Gegen sechs Verkehrsteilnehmer sei ein Verfahren eingeleitet worden. Gaffern können im äußersten Fall bis zu 2 Jahre Haft drohen. Bei dem Unfall war ein Transporter einem LKW aufgefahren – ein Mann wurde dabei lebensbedrohlich verletzt, das Führerhaus des Transporters wurde anderthalb Meter in den Laster gedrückt.

++ Spatenstich für neue Conti-Zentrale ++

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Der Reifenhersteller Continental beginnt mit dem Bau seiner neuen Unternehmenszentrale. Am Dienstag fand am Pferdeturm der erste Spatenstich statt. Der hannoversche Konzern plant nach eigenen Angaben, einen modernen Komplex mit offenen Räumen zu errichten. Der neue Campus soll insgesamt acht Gebäude umfassen, die über vier Brücken miteinander verbunden werden. 

Dazu sagte Conti Chef Dr. Elmar Degenhart: Der neue Hauptsitz sei ein deutlich sichtbares Bekenntnis zu Hannover. Bis Ende 2020 soll die erste Ausbaustufe fertig sein - rund 1250 Beschäftigte sollen darin untergebracht werden können.

 

++ Grüne wollen gegen Transitzentren demonstrieren ++

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Der Asyl-Streit in der Union hat die Gemüter erhitzt – auch hier in unserer Stadt. Die Grünen und mehrere Initiativen haben für Samstag eine Demonstration angekündigt gegen die Einrichtung sogenannter Transitzentren an der deutsch-österreichischen Grenze. Die Zentren stünden für eine Verschärfung der Asylpolitik, weil sie Flucht kriminalisierten, teilten die Grünen mit. Bereits am Montag hatte sich auf Radio Hannover der Vorsitzende der niedersächsischen Grünen, Stefan Körner, gegen die Pläne von Bundesinnenminister Horst Seehofer ausgesprochen, Flüchtlinge an der Grenze zurück zu schicken. Die Demonstration der Grünen gegen Transitzentren beginnt am Samstag um 14 auf dem Opernplatz.

++ Misburg: BMX-Bahn wiedereröffnet ++

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Die BMX-Rennstrecke in Misburg ist wieder in Betrieb. Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette zeigte sich heute bei der Wiedereröffnung zufrieden mit der Sanierung, die knapp ein Jahr gedauert hat. Die Sanierung der Anlage hat 214.000 Euro gekostet. Davon hat die Stadt den Großteil gestemmt, wie eine Sprecherin heute bestätigte. Ein Teil kam auch vom Stadtbezirk Misburg-Anderten und durch Spenden. Die Anfänge der Misburger BMX-Rennstrecke gehen in die 80er-Jahre zurück.

++ Nach Mord-Vorwurf: 18-Jähriger jetzt in U-haft ++

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Der 18 Jährige, der am Sonntag in Hannover auf der Flucht vor der Polizei einen 82 Jährigen in der Fußgängerzone angefahren und getötet hat, sitzt seit gestern Abend in Untersuchungshaft. Ein Richter erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl wegen Mordes. Hinzu kommen auch Vorwürfe  wie Gefährdung des Straßenverkehrs, Verkehrsunfallflucht und gefährliche Körperverletzung.  Der 18 Jährige war am Sonntagmorgen mit einem gestohlenen Mercedes SLK vor einer Polizeikontrolle geflüchtet. Dabei raste er mit hohem Tempo durch die Fußgängerzone. Zwischen Kröpcke und Hauptbahnhof erfasste der Sportwagen einen 82 Jahre alten Obdachlosen. Während die Polizei anhielt um Erste Hilfe zu leisten, raste der Unfallfahrer davon. Wenig später krachte er mit dem Wagen gegen einen Ampelmast und flüchtete mit seiner Beifahrer zu Fuß weiter.  Die 17 Jährige wurde kurz darauf festgenommen, der 18 Jährige stellte sich erst am späten Sonntagabend selbst der Polizei. Der angefahrene Fußgänger starb noch an der Unfallstelle.

++ 20 Prozent aller Lehrerstellen in Niedersachsen nicht besetzt ++

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Nach wie vor sind 20 Prozent aller ausgeschriebenen Lehrerstellen in Niedersachsen nicht besetzt. Dies geht aus einer Anfrage der FDP im Landtag hervor. Bildungsverbände warnen bereits vor einem chaotischen Schulstart nach den Sommerferien - vor allem in Grund, Haupt,- Real und Oberschulen auf dem Land. Nach Angaben des Kultusministeriums sind zum kommenden Schuljahr etwa 1600 ausgeschriebene Stellen zwar mittlerweile besetzt - aber auf rund 400 weitere Ausschreibungen hat sich kein einziger Interessent gemeldet.  Unistädte wie Hannover haben weniger Probleme. Hier ist das Interesse an den Schulen deutlich höher als an vermeintlich weniger attraktiven Orten, heißt es. Um nun die Unterrichtsversorgung landesweit sicherzustellen, müssen Lehrer abgeordnet und versetzt werden.

++ Erstmalig Videoüberwachung beim Schützenfest ++

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Durch den Einsatz der Videoanlage soll das Sicherheitsgefühl der Besucher weiter gestärkt werden, heißt es von Stadt und Polizei. Insgesamt werden fünf Kameras an den Eingängen zum Schützenplatzfest installiert. Es werden entsprechende Hinweise aufgestellt, dass die Besucher gefilmt werden. Auch wird es wie im letzten Jahr wieder Taschenkontrollen an den Eingängen geben. Außerdem ist erneut ein privater Sicherheitsdienst im Einsatz und als zentrale Anlaufstelle der Polizei fungiert wieder die Veranstaltungswache am Gilde-Tor. Beim Schützenausmarsch gilt in der Innenstadt zudem ein Lkw-Fahrverbot.

++ Schostok äußert sich zu Rathausaffäre ++

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In der Rathausaffäre hat Oberbürgermeister Stefan Schostok sein Schweigen gebrochen: in der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause verlas der OB am Donnerstag eine Erklärung, die auch der Staatsanwaltschaft vorliegt: Schostok betont in ihr von unzulässigen Gehaltszulagen nichts gewusst zu haben. Als er vor drei Jahren von seinem ehemaligen Büroleiter Frank Herbert um eine Gehaltserhöhung gebeten worden sei, hat ihn Schostok nach eigener Aussage an den damaligen Personaldezernenten Harald Härke verwiesen. Von einer Unrechtmäßigkeit habe Schostok erst im vergangenen August erfahren. Die Reaktionen auf seine Erklärung fielen gemischt aus: Das Ampelbündnis zeigte sich zuversichtlich - allerdings rät die grüne Fraktionschefin Freya Markowis dem OB auch erstmal in den Urlaub zu gehen. Von der Opposition hagelte es auch nach Schostoks Erklärung weiter Kritik. In der Rathausaffäre ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Schostok, Herbert und Härke wegen des Verdachts der Untreue.

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