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++ Viele Lockerungen bei den Corona-Maßnahmen in Hannover ++

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Seit diesem Montag (25.5.) wird weiter gelockert. Die niedersächsiscche Landesregierung läutet Stufe 3 ihres 5-Stufen-Plans ein. Für uns in Hannover treten einige Neuregelungen in Kraft: Fitnessstudios und Sporthallen öffnen wieder, ebenso Freibäder, Freizeiparks, Minigolfanlagen oder Spielhallen. Auch Hotels dürfen wieder Gäste empfangen, maximal 60% der Betten dürfen belegt sein. Bei Restaurants entfällt ab heute die Begrenzung von Tischen. Für Feierlichkeiten wie Hochzeiten ist eine Höchstgrenze von 20 Personen erlaubt. Weiterhin gelten strenge Auflagen für die Lockerungen. Beim Sport etwa muss zwei Meter Abstand gehalten werden.

++ Weniger als 88 Stunden: Blitz-Baustelle auf der A2 pünktlich fertig ++

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Die A2-Baustelle im Schnelltempo ist erfolgreich fertig geworden. Am Ende dauerte es sogar nicht einmal ganz die besagten 88 Stunden: Bereits um 10.57 Uhr statt 12 Uhr am Sonntag waren laut Medienberichten die 3,6 Kilometer Asphaltdecke  zwischen dem Kreuz Buchholz und der Anschlussstelle Bothfeld fertig verlegt. Das Turbo-Bauprojekt ist damit also geglückt: Sonst dauern solche Arbeiten Wochen. Dank Dauerbetrieb und drohender Vertragsstrafen ging es in Rekordzeit, das hatte die Landesstraßenbaubehörde auf der A2 als besonders vielbefahrene Autobahn testen wollen.

++ Fitness ja, Busreisen nein: Das ist ab Montag wieder erlaubt ++

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Gute Nachricht für alle Sportler: Ab Montag dürfen die Fitnessstudios wieder öffnen, kontaktlose Sportarten dürfen wieder trainiert werden – draußen und drinnen. Und auch die Freibäder dürfen wieder aufmachen. Das geht aus der neuen Corona-Verordnung vor, die die stellvertretende Leiterin der Krisenstabs, Claudia Schröder, am Freitag in Hannover vorgestellt hat.

Im Bereich Tourismus dürfen Hotels und Camping-Plätze ab Montag stärker ausgelastet werden. Fahrrad- und Bootsverleih sind wieder erlaubt, auch Fahrten mit dem Boot. Busreisen aber bleiben verboten, wie Krisenstabs-Vize Schröder sagte, weil dort eine stärkere Enge herrsche als in anderen öffentlichen Verkehrsmitteln. Restaurants und Imbisse sollen ab Montag wieder mehr als die Hälfte ihrer Plätze besetzen dürfen. Spielhallen und Wettbüros sollen ebenfalls wieder öffnen.

Menschen mit Behinderung sollen allmählich in ihre Werkstätten zurückkehren können und auch die Tagespflege soll wieder anlaufen. Auch der Unterricht an den Schulen wird weiter ausgeweitet, in den Kitas soll es jedoch weiterhin nur eine Notbetreuung geben.

Der Besuch von Theatern, Kinos, Opern und Konzerthäusern hingegen bleibt vorerst verboten. Die neue Corona-Verordnung des Landes sieht in diesen Bereichen keine Lockerungen vor. Eine Neubewertung soll zur nächsten Phase des Stufenplans am 8. Juni erfolgen. Auch die Kontaktbeschränkungen bleiben zunächst bestehen. Demnach sollen Treffen mit anderen Menschen aufs Nötigste beschränkt werden.

Weitere Infos zu den Lockerungen unter www.niedersachsen.de

++ Handel: Straßensperrungen in der City "falsches Signal" ++

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Hannovers City-Händler schäumen vor Wut. Grund sind die jüngsten Vorschläge der SPD für Straßensperrungen in der Innenstadt. Das sei das völlig falsche Signal, teilte das Aktionsbündnis Stadtverkehr am Freitag mit. Viele Unternehmen kämpften in der Corona-Krise ums Überleben. Dazu komme nun noch eine mögliche Verschlechterung der Erreichbarkeit durch Straßensperrungen und damit weiterer Kundenschwund. Laut dem Aktionsbündnis, in dem sich unter anderem Hannovers Händler, Gastwirte und Hoteliers zusammengeschlossen haben, kommen Kunden aus dem Umland zu einem erheblichen Teil mit dem Auto in die City.

Die SPD hatte die grüne Forderung nach einer autofreien Innenstadt in der vergangenen Woche wieder aufgegriffen und ein Verkehrskonzept vorgelegt. Demnach sollen mehrere City-Straßen für den Durchgangsverkehr gesperrt werden, darunter etwa die Georg- und die Schmiedestraße, und mehr Parkplätze geschaffen werden. Der grüne Oberbürgermeister Belit Onay hatte zuvor bereits die Sperrung der Schmiedestraße ins Spiel gebracht. Die CDU fordert ein neues Stadtentwicklungskonzept.

++ A2: Blitz-Baustelle offenbar im Zeitplan ++

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„Läuft“ auf der A2 Richtung Dortmund: Die Blitz-Baustelle zwischen Kreuz Buchholz und Bothfeld ist „mehr als im Zeitplan“. Das hat die A2-Koordinatorin der Landesstraßenbaubehörde Kirsten Hauk am Freitag der dpa gesagt. Das Land Niedersachsen lässt die Autobahn derzeit auf knapp 4 Kilometern neu asphaltieren – und das in nur 88 Stunden. Sonst dauert so etwas Wochen.

Das Land hat aber einen Generalunternehmer beauftragt, dem Vertragsstrafen drohen, wenn er die Sanierung nicht rechtzeitig schafft. Seit Mittwochabend wird deshalb durchgängig auf der A2 zwischen Kreuz Buchholz und Bothfeld gearbeitet, um bis Sonntagmittag um 12 Uhr fertig zu sein. Die Autobahn ist eine der meistbefahrenen Deutschlands mit bis zu 125.000 Autos am Tag.

++ Raubserie in der Region: Polizei stellt Verdächtige in Wennigsen ++

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Eine Serie von Überfällen auf Tankstellen und Supermärkte hat die Region Hannover seit Anfang des Jahres in Atem gehalten. Nun hat die Polizei fünf Verdächtige festgenommen: Beamte stellten die Männer im Alter zwischen 16 und 21 Jahren am Mittwoch in Wennigsen, wie die Behörde am Freitag mitteilte. Anschließend durchsuchten Einsatzkräfte die Wohnungen der jungen Männer in Barsinghausen, Wennigsen und Bennigsen. Dabei stellten die Beamten unter anderem eine Schreckschusswaffe und zwei Schlagstöcke sicher.

Die mutmaßlichen Räuber sollen seit Anfang des Jahres mehrere Tankstellen, Supermärkte und eine Spielhalle überfallen und Geld erbeutet haben – und zwar in Berenbostel, Bennigsen, Wennigsen, Barnsinghausen und Wunstorf. Dabei sollen die Männer zum Teil auch Schüsse abgegeben haben.

++ Sparkasse Hannover: Bargeldfluss sinkt um ein Drittel ++

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Wir Hannoveraner setzen immer weniger auf Bargeld. Das geht laut einem HAZ-Bericht aus Erhebungen der Sparkasse Hannover hervor. Hauptgrund dafür ist auch die Corona-Situation: Immer mehr Menschen kamen in den Monaten März und April dem Aufruf nach, möglichst kontaktlos mit Karte zu bezahlen. Die Zahl der Transaktionen an Bargeldautomaten bei der Sparkasse Hannover betrug in diesen Monaten unter 2 Millionen. In den Vorjahren waren es im Vergleichszeitraum noch mehr als 3 Millionen. Der Bargeldfluss sank also etwa um ein Drittel. Auch Händler aus Hannover bestätigen den Trend. Bundesweit nimmt das bargeldlose Bezahlen seit Jahren beständig zu.

++ "Hygienedemos": Eine Protestkundgebung abgesagt ++

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Eine der sogenannten "Hygienedemonstrationen" ist für Samstag in Hannover abgesagt. Das hat der Organisator in einem Internetvideo mitgeteilt, wie die Neue Presse berichtet. Die Proteste, die sich gegen die Maßnahmen rund um die Corona-Einschränkungen richten, waren vergangenes Wochenende von zahlreichen Gegenprotesten begleitet worden. Davon fühlten sich die Hygienedemonstranten offenbar bedroht und zu wenig von der Polizei beschützt, hieß es. Viele Teilnehmer der Bewegung werden der Gruppe der Verschwörungstheoretiker zugeordnet. Sie bezeichnen die Coronamaßnahmen als diktatorisch.

++ Vatertag in der Region Hannover: Viele Ausflügler - kaum Bollerwagen ++

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Viele Ausflügler, aber Bollerwagentouren so gut wie Fehlanzeige; unterm Strich "erfreulich wenige Verstöße". So lautet die Bilanz der Polizei nach dem Feiertag am Donnerstag (Christi Himmelfahrt / Vatertag). Hotspots wie der Maschsee, die Kiesteiche oder das Steinhuder Meer im Umland seien wegen des Wetters zwar gut besucht gewesen, der Großteil der Menschen hielt sich aber an die Abstandsregeln. Im Stadtgebiet wurden laut Medienberichten 61 Platzverweise erteilt und 34 Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Auch im Umland blieb es ruhig, in manchen Teilen wurden überhaupt keine Verstöße registriert. Auch 77 Gastronomiebetriebe wurden kontrolliert, in den wenigsten Fällen mussten Tische auseinandergerückt werden, erklärte die Polizei.

++ Staatsschutz ermittelt nach Beleidigung gegen OB Onay ++

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Weil ein Unbekannter Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay auf einer Demo am Wochenende als „Hurensohn“ beschimpft hat, ermittelt nun der Staatsschutz. Onay soll sich nun schriftlich zu dem Vorfall äußern, sagte ein Polizei-Sprecher am Mittwoch auf Nachfrage von Radio Hannover, zuerst hatte die NP darüber berichtet.

Bei der Corona-Demo auf dem Steintorplatz am Samstag hatte Onay eine Rede gehalten und war dabei von dem Unbekannten wüst beschimpft worden. Der Mann verschwand daraufhin im Gedränge. Onay erstattete Anzeige. Der Staatsschutz soll nun unter anderem prüfen, ob die Beleidigung möglicherweise einen fremdenfeindlichen Hintergrund hat.