++ Stolzes Jubiläum: 100 Jahre Wochenmarkt auf dem Stephansplatz ++

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 Der Wochenmarkt auf dem Stephansplatz feiert 100-jähriges Bestehen. Die Historie des Marktes lässt sich bis ins Jahr 1919 zurückverfolgen. Inzwischen ist der Wochenmarkt auf dem Stephansplatz der größte in Hannover – auf der rund 5.700 Quadratmeter großen  Verkaufsfläche haben bis zu 85 Marktstände Platz. Der Wochenmarkt auf dem Stephansplatz hat heute (Freitag) noch bis 13 Uhr geöffnet – das Jubiläum wird dort mit einem bunten Rahmenprogramm gefeiert. Die Veranstaltung ist Teil des Zehn-Punkte-Plans, mit dem die Stadt die hannoverschen Wochenmärkte aufwerten und weiterentwickeln möchte.  

++ Sonntags das Auto waschen? Streit um Waschanlagenöffnungszeiten ++

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Sonntags mit dem Auto in die Waschanlage: Das ist in Niedersachsen strengstens verboten! Wie in fünf anderen Bundesländern müssen Waschstraßen auch in Niedersachsen an Sonntagen geschlossen bleiben. Der Tankstellenverband will das aber nun ändern: denn so eine Regelung sei nicht mehr zeitgemäß. Der Verband hat daher die Landesregierung aufgefordert, das Sonntagswaschverbot zu kippen. Die Gewerkschaft Verdi  lehnt das aber entschieden ab: Das Land habe schließlich gerade erst gesetzlich festgelegt, dass für eine Sonntagsöffnung „gesellschaftlich bedeutende Ereignisse“ gegeben sein müssten. Und das sei beim Autowaschen am Sonntag doch nun wirklich nicht der Fall, so Landesfachbereichsleiterin Sabine Gatz. Sechs Tage in der Woche könne man sein Auto an jeder Ecke waschen – da brauche es nicht auch noch den siebten Tag.

++ Vahrenwald: E-Scooter-Fahrer prallt gegen Streifenwagen ++

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Kuriose E-Scooter-Verfolgungsjagd in Vahrenwald: Dort endete die Flucht eines betrunkenen Rollerfahrers in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag an einem Streifenwagen der Polizei. Dem konnte der 20-jährige nämlich nicht mehr ausweichen, nachdem die Beamten ihn zuvor mehrfach aufgefordert hatten, anzuhalten. Die Streife wollte ihn kontrollieren weil er am Vahrenwalder Platz an einer Kreuzung über rot gefahren war. Der 20-Jährige setzte seine Fahrt auf dem E-Scooter aber fort. Kurz vor dem Niedersachsenring stellten die Polizisten ihren Wagen dann schließlich auf den Geh- und Radweg, um dem jungen Mann den Weg zu versperren. Rechtzeitig bremsen konnte der dann aber nicht mehr. Wohl auch weil er vorher ein paar Gläser getrunken hatte: ein Atemalkoholtest ergab 2,1 Promille. Seinen Führerschein ist der Mann nun erstmal los. 

++ NPD plant Demo: Großeinsatz für die Polizei ++

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Die Gewerkschaft spricht bei der Demo gegen einen namentlich genannten Journalisten von „Hetze“. Im Fokus steht NDR-Journalist Julian Feldmann. Der berichtet regelmäßig über das rechte Milieu. Konkret geht es um seinen Bericht über einen NS-Kriegsverbrecher, der in einem Interview den Holocaust relativiert. Die NPD wettert: „Schluss mit steuerfinanzierter Hetze, Feldmann in die Schranken weisen“. Die Polizei rechnet am 23. November mit mehreren hundert Teilnehmern - neben dem NPD-Aufmarsch sind auch sieben Gegendemonstrationen angemeldet. Ort des Geschehens wird die Südstadt sein, Einzelheiten will die Polizei noch bekanntgeben.

++ Nach Hetze im Netz: Politik und Gesellschaft zeigen sich solidarisch mit OB Onay ++

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Menschen aus Politik und Gesellschaft zeigen sich solidarisch mit Hannovers neuem Oberbürgermeister. Belit Onay sieht sich seit Tagen einer Welle der Anfeindung im Netz ausgesetzt.
Parteiübergreifend gab es Zuspruch für den türkischstämmigen OB: Unionspolitiker Dirk Toepffer bezeichnete die Hetze auf Twitter als unerträglich. Ministerpräsident Stephan Weil sprach von plumpen und abwegigen Unterstellungen. Auch die evangelische Landeskirche äußerte sich solidarisch. Selbst Onay war von der Menge an Hassbotschaften überrascht. Die Diffamierungen kommen aus verschiedenen Richtungen, etwa von Rechtsextremen oder radikalen Kurden.

++ Monatelange Bauarbeiten: Westschnellweg wird zum Staubrennpunkt ++

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Der Westschnellweg wird kommendes Jahr monatelang zum Staubrennpunkt. Die Niedersächsische Landesstraßenbaubehörde kündigte umfassende Sanierungen an, das berichtet die Hannoversche Allgemeine. Betroffen ist der Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Herrenhausen und Stöcken. Das sind rund dreieinhalb Kilometer. Die gute Nachricht aber: Der Westschnellweg soll in beiden Richtungen befahrbar bleiben. Derzeit wird von mehreren Monaten Bauzeit ausgegangen, ein genauer Zeitplan sei noch nicht erstellt. Beginn der Arbeiten soll womöglich nach der Hannover Messe Ende April sein.

++ Stadt Hannover plant höhere Steuer für Wettbüros ++

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Um gegen Spielsucht vorzugehen, soll hannoverschen Wettbüros das Leben schwerer gemacht werden. Die Stadt plant, die 30 Einrichtungen mit höheren Steuern zu belasten – einer neuen Wettbürosteuer. Das berichtet die HAZ. Den Antrag dafür brachte das Ampelbündnis aus SPD, Grünen und FDP ein. Damit könnte die Stadt neben der Spielsuchteindämmung jährlich rund 400.000 Euro einnehmen. Betroffen wären Wettbüros, bei denen man zu Liveübertragungen auf Sportveranstaltungen wetten kann. Den Liberalen geht die Steuermaßnahme allerdings noch nicht weit genug, sie wollen auch Glücksspielautomaten mit unter die Steuer fassen. Deswegen soll vorerst erneut über die Pläne beraten werden. Die betroffenen Unternehmen werden sich voraussichtlich zur Wehr setzen.

++ Streckenradar "Section Control" wieder in Betrieb ++

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Die Blitzeranlage Section Control ist seit Donnerstag wieder scharfgestellt. Am Mittwoch hatte das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg das Streckenradar auf der B6 für zulässig erklärt. Die Richter beriefen sich dabei auf das neue niedersächsische Polizeigesetz. Innenminister Boris Pistorius reagierte positiv auf das Urteil – das Langstreckenradar könne zu mehr Verkehrssicherheit beitragen, und das soll jetzt mit Rechtsgrundlage weiter getestet werden. Während die Anlage abgeschaltet war, seien noch weitere Optimierungen vorgenommen worden. Ein hannoverscher Rechtsanwalt, der gegen Section Control geklagt hatte, wird womöglich auf Bundesebene weiterklagen.

++ Messe Agritechnica legt Verkehr zeitweise lahm ++

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Die Agritechnica sorgt für Verkehrsbehinderungen. Seit Dienstag ist die weltweit größte Landtechnikmesse auch für Besucher geöffnet und seitdem wird es voll auf den Straßen in und um Hannover. Täglich sind rund 25.000 Autos mehr unterwegs. Doch nicht nur der Besucherverkehr sorgt für Staus. Gerade morgens und nachmittags sind durch Pendler neben dem Messeschnellweg auch die Ausweichstrecken überlastet. Holger Heuer von der Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen sagte gegenüber Radio Hannover, mittlerweile sei das Verkehrsaufkommen während der Agritechnica das größte im gesamten Messejahr. Im Berufsverkehr seien Zeitverluste von bis zu 30 Minuten daher üblich.

Bis Samstag (16.11.) läuft die Agritechnica auf dem Messegelände. Bis dahin kann es morgens und nachmittags verstärkt zu Staus und Verkehrsbehinderungen kommen.

++ Nach Engpässen: zweite Intensivstation für Nordstadtkrankenhaus ++

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Die geballte medizinische Kompetenz sorgt im Nordstadtkrankenhaus schon für Versorgungsengpässe. Deshalb bekommt die Klinik jetzt eine zweite Intensivstation. Das hat die Regionsversammlung am Dienstag einstimmig beschlossen, wie die NP berichtet. Nötig ist die neue Station, weil das Nordstadtkrankenhaus immer häufiger keinen Platz für Patienten hatte. Durch spezielle Behandlungen und Zentrenbildung schnellte die Nachfrage zunehmend in die Höhe. Die Kosten für den Ausbau belaufen sich auf gut 7 Millionen Euro. Die Region Hannover wird die Summe als Gesellschafterin des Regionsklinikums selber tragen.

Die neue Intensivstation wird dann direkt über der bisherigen gelegen sein. Bis 2021 soll sie fertig sein.

++ Zum 20-jährigen Jubiläum: 1.000 "Höllenengel" in Hannover erwartet ++

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Lange war es ruhig um die Hells Angels in Hannover, aber jetzt steht das 20-jährige Jubiläum an. Deshalb kommen die Rocker am 23. November in Hannover zusammen. Über die Pläne berichtete zuerst die H.A.Z.

Die Jubiläumsfeier soll auf dem Gelände der "FKK-Villa" am Tönniesberg steigen. Etwa 1.000 Hells Angels-Mitglieder aus ganz Europa sollen anreisen. Die Polizei kündigte an, die Veranstaltung mit entsprechenden Maßnahmen zu begleiten.

Jahrelang hatte der Rockerclubs am Steintor das Sagen. Nachdem ein Verbot drohte, löste sich das "Hannover-Chapter" auf. Immer wieder war in der Vergangenheit wegen verschiedener Delikte gegen die Hells Angels ermittelt worden.

 

++ Online-Hetze und Fake-Meldungen über Onay: Grüne prüfen rechtliche Schritte ++

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Nach Anfeindungen im Netz prüfen Belit Onay und die Grünen in Hannover mögliche rechtliche Schritte. Hintergrund ist, dass der neu gewählte Oberbürgermeister sich massiven Beleidigungen und Bedrohungen ausgesetzt sah. Unter anderem kursierten im Internet auch gefälschte Bilder und Videos. Er sei überrascht von der Masse an Hetzern, die Zahl habe seit der Wahl stark zugenommen, sagte Onay der dpa.

Bundesweit ist Belit Onay der erste Oberbürgermeister einer Landeshauptstadt mit Migrationshintergrund. Am 22. November wird er voraussichtlich sein Amt antreten. Am 28. soll er im Stadtrat vereidigt werden.

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