++ Besuchsregelung: Gesundheitsministerium nimmt Verordnung zurück ++

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 Am Freitag hat das Niedersächsische Gesundheitsministerium neue Besuchsregelungen erlassen, bereits am Samstag ruderte die Behörde zurück. "Die Verordnung schießt über das Ziel hinaus“: hieß es vom Ministerium. Den Auflagen zufolge, wäre der Kontakt mit Menschen die nicht dem Haushalt angehören in der eigenen Wohnung verboten. Damit wäre etwa auf Nachbarskinder aufpassen oder einsame ältere Verwandte besuchen mit Bußgeld geahndet worden. Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann präzisierte die Verordnung am Wochenende. Sie betonte: "während der Corona-Maßnahmen sollten sich die Bürgerinnen und Bürger auf möglichst wenige Kontakte beschränken."

++ Polizeieinsätze am Wochenende: Bilanz Positiv ++

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Flächendeckend mussten Autowaschanlagen geschlossen werden, davon abgesehen halten sich aber die meißten Menschen an das Kontaktverbot. Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius hat nach den Polizeieinsätzen am Wochenende eine positive Bilanz gezogen. Gegenüber dem vorangegangenen Wochenende waren noch einmal mehr Beamte unterwegs. Nach Angaben des Ministers hatten die Menschen auf der Straße aber Verständnis für die Maßnahmen und die Kontrollen. Auch für das kommende Wochenende und die Osterfeiertage hat Pistorius umfassende Kontrollen angekündigt.

++ "Wir hinterlassen Spuren": FFF-Demo am Rathaus ++

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Fußabdrücke, die mit Kreide und Acrylfarben vor das Rathaus und in die Herrenhäuser Gärten gemalt wurden, sollen auf die Lage Geflüchteter an der Griechischen Grenze aufmerksam machen. Unter dem Motto „wir hinterlassen Spuren“ hat die Fridays for Future-Bewegung eine bundesweite Protestaktion gestartet. Dabei waren die Menschen hier in Hannover dazu aufgerufen mit gebotenem Abstand alleine oder zu zweit farbige Fußabdrücke am Rathaus zu hinterlassen.  Die Initiatoren der Aktion fordern solidarisches und gemeinsames Handeln der EU-Staaten. Darüber hinaus finden die Fridays for Future-Demonstrationen weiterhin statt. Allerdings im Internet unter dem Hashtag "Netzstreik fürs Klima".

++ Mehr häusliche Gewalt - Stadt und Region schaffen Schutzplätze für Frauen und Kinder ++

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Die Fälle häuslicher Gewalt nehmen wegen der verordneten Ausgangsbeschränkungen im Zusammenhang mit der Pandemie erschreckend zu. Die Stadt und Region Hannover haben deshalb 23 zusätzliche Schutzplätze geschaffen. Sie stehen ab sofort zur Verfügung und sollen weiteren gewaltbetroffenen Frauen und Kindern in der aktuellen Situation einen sicheren Rückzugsort bieten. Es sei schnelles Handeln gefordert, sagt die städtische Gleichstellungsbeauftragte Friederike Kämpfe. Denn besonders jetzt, da die räumliche Enge sowie existenzielle Ängste und Nöte Familien schwer belasten, müssten schnelle Auswege aus häuslicher Gewalt geschaffen werden. Die Schutzorganisationen würden bereits sehen, dass die Gewalt innerhalb der Familien deutlicher, häufiger und intensiver wird. Deshalb seien vorübergehende Schutzplätze so erforderlich. Das neue Angebot wird zu gleichen Teilen durch die Stadt und Region finanziert. Es ist zunächst für zwei bis drei Monate geplant und wird vom neuen Frauenhaus24 umgesetzt. Der Verein hat eine rund um die Uhr Hotline eingerichtet und organsiert die Aufnahmen.

++ CDU fordert schnelle Hilfe für das Kaifi ++

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Hannovers CDU fordert schnelle Hilfe für die Kaifi-Sportslodge. Das große Freizeitsportcenter in Ricklingen soll abgerissen werden. Auf dem Gelände ist ein moderner Bürokomplex geplant. Die CDU-Ratsfraktion fordert nun, dass die Stadt alle rechtlichen Möglichkeiten auslotet, die Sportanlage entweder zu erhalten oder aber die sportliche Nutzung als Teil des Büro-Neubaus sicherzustellen. Es sei noch nicht zu spät, eine tragfähige Lösung zu finden, so Felix Semper, der baupolitischer Sprecher der Christdemokraten. Die Zeit ticke für das Kaifi, sodass trotz der widrigen Umstände der Corona-Krise umgehend gehandelt werden müsse. Mit der Schließung der Sportslodge würde Hannover das größtes Freizeitsportcenter der Stadt verlieren. Dies gelte es im letzten Moment zu verhindern, sagt auch der sportpolitischer Sprecher Thomas Klapproth. Bestimmte Sportarten ließen sich stadtweit und in der näheren Region ausschließlich im Kaifi ausüben. Ein Verlust dieser Sportfläche würde neben privaten Sportlern auch Vereine und Schulen betreffen. Eine adäquate Ausweichmöglichkeit sei für viele nicht gegeben.

++ Jazz-Festival "Swinging Hannover" auf September verschoben ++

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Zum ersten Mal seit Jahrzehnten wird das traditionelle Jazz-Festival "Swinging Hannover" auf dem Trammplatz nicht an Himmelfahrt stattfinden. Die beliebte Veranstaltung ist nun, wie so viele andere auch, verschoben worden. Der Jazz-Club und der Sponsor Enercity haben sich darauf verständigt, dass das Open-Air-Festival erst am 20. September stattfinden soll. Aber auch dann werde es wieder ein stimmungsvolles Bühnenprogramm mit hochkarätigen Bands geben, so die Veranstalter.

++ Polizei erwartet Treffen von Autotuner-Szene und hat Kontrollen angekündigt ++

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An Ostern trifft sich auch in der Region Hannover jedes Jahr aufs Neue die Auto-Tuner Szene zum Car-Freitag. Die Polizei rechnet damit, dass es trotz der Corona-Kontaktsperren ein großes Treffen der Szene geben wird und hat deshalb strenge Kontrollen angekündigt. Eine spezielle Einheit wird demnach einen Schwerpunkteinsatz durchführen. Verstöße gegen das Kontaktverbot sollen konsequent geahndet werden, ebenso Geschwindigkeitsverstöße der Tuning-Fans. Bereits in den vergangenen Tagen hatten viele Autofahrer die derzeit leeren Straßen nutzen, um zu rasen. Auch am Donnerstag ahndete die Polizei etliche Tempo-Verstöße - so zum Beispiel auf dem Bremer Damm. Fünf Autofahrer waren sogar so schnell unterwegs, dass sie mit einem Fahrverbot rechnen müssen. Die höchst gemessene Geschwindigkeit lag bei 140 km/h. Erlaubt waren aber nur 60 Stundenkilometer. Bezüglich des Car-Freitags appelliert die Polizei an alle Tuning-Fans auf ein Treffen in der Region Hannover zu verzichten und zu Hause zu bleiben.

++ Hannovers Innenstadt nur noch ein Bruchteil so gut besucht wie sonst ++

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Gespenstisch sieht es in Hannovers Innenstadt aus, seitdem die corona-bedingten Schließungsmaßnahmen und das Kontaktverbot greifen. Inzwischen sind nur noch rund ein Sechstel so viele Menschen in der City unterwegs wie sonst - das berichtet die Neue Presse, die sich auf Daten der Plattform "EveryoneCounts" beruft. Demnach würden an regulären Tagen im Schnitt rund 60.000 Menschen in der Georgstraße gezählt. Aktuell sind es nur noch um die 10.000 Passanten. Vergangenen Sonntag waren es die wenigsten mit gut 3.000. Zum Vergleich: Im Vorjahr zählte dieser Tag fast 30 Mal so viele Fußgänger. Gestiegen ist hingegen die Zahl der Fahrradfahrer: Laut Auswertung der Zählstationen durch die Plattform nutzen inzwischen doppelt so viele Menschen in Hannover das Rad im Vergleich zu Zeiten vor der Pandemie.

++ Bis zu 25.000 Euro Strafe: Land will Corona-Maßnahmen mit Bußgeldkatalog durchsetzen ++

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Mit einem Bußgeldkatalog will die Landesregierung das herrschende Kontaktverbot durchsetzen, das teilte der Krisenstab des Landes in Hannover mit. Bei Verstößen können demnach Bußgelder von bis 25.000 Euro fällig werden. Eine genaue Staffelung der Summen ist noch nicht bekannt. Der Bußgeldkatalog soll kommende Woche in ganz Niedersachsen in Kraft treten. Ausgangssperren sind weiterhin nicht geplant. Kommunen können aber einzelne Anlaufpunkte sperren, um Ausflügler fernzuhalten und so die Corona-Verbreitung geringzuhalten. Mit Blick auf die Ostertage soll etwa das Steinhuder Meer in Teilen unzugänglich sein. Weiträumige Sperrungen lehnte die Region aber bislang ab.

++ Polizei erhöht zum Wochenende Zahl der Einsatzkräfte ++

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Das Wetter soll laut Deutschem Wetterdienst an diesem Wochenende schön werden. Erfahrungsgemäß werden daher viele Bürger ihre freie Zeit wohl unter freiem Himmel verbringen wollen. Die Polizei Hannover rechnet damit, dass sich einige nicht an das geltende Kontaktverbot halten werden und es zu größeren Menschenansammlungen an beliebten Ausflugszielen kommen wird. Zum Beispiel in der Eilenriede, am Maschsee oder am Steinhuder Meer. Die Polizei bereitet sich deshalb auf einen größeren Einsatz vor und erhöht zum Wochenende die Zahl der Einsatzkräfte. Die Beamten werden dann deutlich Präsenz zeigen und die Regelungen zur Beschränkung von sozialen Kontakten kontrollieren und die Verbote konsequent durchsetzen. Bei schönem Wetter werden dazu neben der Reiterstaffel auch zusätzlich Fahrradstreifen eingesetzt. Die erhöhte Polizeipräsenz ist aber nicht nur für das Wochenende vorgesehen. Auch in den kommenden Tagen und Wochen, insbesondere während der Osterfeiertage, wird die Polizei Hannover unterwegs sein und bei Verstößen tätig werden.

++ Tödlicher Raubüberfall auf Modeladen - Tatverdächtiger gefasst ++

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Bei einem Raubüberfall auf einen Second-Hand-Laden in der List war Ende Februar eine Verkäuferin schwer verletzt worden. Sie starb später im Krankenhaus. Der Räuber konnte damals mit Bargeld entkommen. Nun ist ein 24 Jahre alter Tatverdächtiger in Ungarn nach einem anderen Raub festgenommen worden. Er sitzt dort jetzt in einem Gefängnis. Im Fall aus der List wird gegen den Mann wegen Raubes mit Todesfolge ermittelt. Die hannoverschen Ermittler gehen aktuell davon aus, dass der 24-Jährige für weitere schwere Straftaten in Hannover verantwortlich ist. So soll er versucht haben in ein Wohnhaus in der Nordstadt einzubrechen und am selben Tag im selben Mehrfamilienhaus einen Rentner ausgeraubt und leicht verletzt haben. Darüber hinaus ermittelt die Polizei gegen ihn wegen eines versuchten Raubmordes. Bei dieser Tat soll der Verdächtige einen 55-Jährigen in der Nordstadt schwer verletzt haben. Die Ermittlungen dauern an.

++ Stadt will Kreditrahmen auf 800 Mio Euro erhöhen ++

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Die Stadt Hannover will sich in der Corona-Krise für Notfälle wappnen und ihren Finanzrahmen erweitern. Stadtkämmerer Axel von der Ohe möchte die Höchstgrenze für kurzfristige Kassenkredite auf 800 Millionen Euro verdoppeln. Er will damit sicherstellen, dass die Stadt genug Handlungsspielraum hat, um die Corona-Krise abzufedern. Eine Verdopplung des Kreditrahmens sei sinnvoll, um wegbrechende Erträge genauso wie auftretende Mehraufwendungen in jedem Fall kompensieren zu können. Außerdem solle damit ein „Sicherheitsnetz“ gespannt werden, um auch für den denkbar schlechtesten Verlauf sowie unvorhersehbare Entwicklungen gewappnet zu sein, heißt es in einem schriftlichen Statement gegenüber Radio Hannover. Die Verwaltung beabsichtige, kurzfristig einen Nachtragshaushalt einzubringen. Voraussichtlich kurz nach den Osterferien, wobei die Termine eng mit dem Rat abgestimmt werden sollen.

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