++ Wochenlang festgesetzt in Italien: Kurdischer Hannoveraner darf nach Haftbefehl aus der Türkei nach Hause ++

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Er wurde auf Geheiß der türkischen Regierung im Italienurlaub festgenommen. Nach starkem politischem Druck steht jetzt fest: Der 45-jährige Deutsch-Türke aus Hannover kommt wieder frei, das berichtet die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ). Der Mann, der für die hannoversche Stadtverwaltung arbeitet, war Mitte September in Bozen (Italien) überraschend festgenommen worden. Die Türkei hatte einen internationalen Haftbefehl ausgesprochen. Der Vorwurf: Mord und Terrorismus. Er war zunächst im italienischen Gefängnis, später aber nur noch in Arrest. Hannovers Ex-Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg hatte sich unter anderem für die Freilassung des Hannoveraners eingesetzt. Der 45-Jährige lebt seit 1996 in Deutschland und arbeitet für die Stadtverwaltung als Psychologe.

++ 96-Trainer Slomka: "Werden gegen Dresden anderes Gesicht zeigen" ++

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Nach der Heimpleite gegen Nürnberg hat 96-Trainer Mirko Slomka eine deutlich bessere Leistung gegen Dynamo Dresden am Samstag angekündigt. Man wolle, müsse und werde ein anderes Gesicht zeigen, sagte Slomka in einem Interview auf der Homepage der „Roten“. Die Leistungssteigerung werde vollkommen zu Recht von der Mannschaft erwartet.

96 hatte am Montag Zuhause gegen Nürnberg einen blamablen Auftritt gezeigt und 0 zu 4 verloren. Die „Roten“ rangieren in der Tabelle nun auf Platz 15 und damit gerade noch so oberhalb der Abstiegszone.

++ Kind in Hundekäfig gesperrt: Mutter muss ins Gefängnis ++

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Schwere Kindesmisshandlung, Körperverletzung und Freiheitsberaubung: Die 44-Jährige, die ihre Tochter in Burgwedel mehrfach in einen Hundekäfig gesperrt hat, ist am Mittwoch vom Landgericht Hannover zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden.

Zur Begründung hieß es, die Mutter habe das damals sechs beziehungsweise sieben Jahre alte Mädchen zwischen 2016 und 17 mindestens drei Mal für längere Zeit in die Hunde-Transportbox gesperrt. Außerdem soll die Frau dem Kind mindestens sieben Mal einen Stromstoß mit einem Elektrohalsband für Hunde versetzt haben, das berichtet die dpa.

Das Gericht blieb mit dem Urteil deutlich unter der Forderung der Staatsanwaltschaft, die fünf Jahre Gefängnis verlangt hatte. Die Verteidigung wollte zwei Jahre auf Bewährung.

Die 44-Jährige war mit der Erziehung des Kindes überfordert. Das Mädchen, das seit zwei Jahren nicht mehr bei der Mutter lebt, hat dadurch schwere psychische Schäden erlitten.

++ Mann in der List niedergeschossen ++

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Am Sonntagabend ist ein Mann in der List niedergeschossen und lebensgefährlich verletzt worden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, wird wegen eines versuchten Tötungsdeliktes ermittelt. Ein Täter konnte bisher aber nicht gefasst werden. Anwohner hatten gegen 21 Uhr die Polizei alarmiert, weil ein Mann stark blutend auf der Gorck-Fock-Straße lag. Nachbarn hatten davon berichtet, dass sie einen lauten Knall wie einen Schuss gehört hatten. Zeugen sahen außerdem einen Mann vom Tatort fliehen. Die Polizei leitete sofort eine Fahndung mit mehreren Streifenwagen und Spürhunden ein. Doch der Täter wurde nicht gefunden. Das Opfer, ein 43-jähriger Mann, kam mit Schussverletzungen in eine Klinik. Er musste in der Nacht notoperiert werden und  schwebt weiterhin in Lebensgefahr. Die Polizei sucht Zeugen zu den Schüssen an der Gorck-Fock-Straße.

++ Recken verpflichten Weltmeister Hansen ++

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Die Handballer der TSV Hannover Burgdorf haben einen Nachfolger für Timo Kastening gefunden. Zur nächsten Saison im kommenden Sommer hat der Verein den dänischen Handball Weltmeister Johan Hansen verpflichtet. Er bekommt einen Zweijahresvertrag. Hansen sagte zu seinem Wechsel, dass es immer sein Traum war, einmal in Deutschland zu spielen, da diese Liga sehr stark und professionell sei. Die Recken hatten am Freitag bekanntgegeben, dass Timo Kastening in der kommenden Saison zum Bundesliga-Rivalen MT Melsungen wechseln wird.

++ Sperrungen an Südschnellweg-Brücke in Döhren ++

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Autofahrer, die den Südschellweg nutzen, brauchen von Montag an viel Geduld. Und das für die kommenden sechs Wochen. Es drohen Staus, weil die Brücke über die Hildesheimer Straße gesperrt wird. Ab Montag (30.9.) gibt es zunächst eine dreiwöchige Vollsperrung in Fahrtrichtung Peine. Der Verkehr wird parallel an der Brücke vorbeigeleitet und dann wieder auf den Schnellweg geführt. Auf der Gegenfahrbahn kann der Bereich in dieser Zeit nur mit Tempo 30 passiert werden. Wie die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mitteilte, ist die Sperrung nötig, um Schäden an der Brücke reparieren zu können. Ab dem 18. Oktober soll dann die Gegenrichtung nochmals für drei Wochen gesperrt werden. Die Landesbehörde rät Autofahrern, den Bereich der Südschnellwegbrücke weiträumig zu umfahren, weil trotz der Umleitung mit erheblichen Behinderungen zu rechnen ist.

++ Recken Siegesserie reißt nicht ab ++

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Auch im siebten Spiel waren die Recken der TSV Hannover Burgdorf nicht zu schlagen. Selbst gegen den amtierenden Deutschen Meister die SG Flensburg Handewitt konnte sich das Team um Trainer Carlos Ortega durchsetzen. Zwar lagen die Recken immer wieder zurück und konnten zu Halbzeit auch nur knapp zum ausgleichen. Am Ende lag Hannover Burgdorf aber mit 23 zu 22 vorne. Damit wurde der Rekordstart in die Handballbundesliga auf sieben Siege in sieben Spielen verlängert. Das nächste Mal müssen die Recken direkt wieder gegen Flensburg ran, dann im DHB-Pokal Achtelfinale auswärts in der Flens-Arena.

++ Maschsee: Transporter fährt Mädchen an und begeht Unfallflucht ++

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Bei einem Ausflug mit ihrer Schulklasse ist eine Elfjährige von einem Transporter angefahren worden. Der Mann setzte seine Fahrt offenbar fort ohne sich um das junge Mädchen zu kümmern. Nach Angaben der Polizei war die Schülergruppe mit dem Fahrrad gegen Viertel vor 12 auf der sogenannten Papageienbrücke am Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg unterwegs. Demnach passierte der Transporter ebenfalls die Brücke und erfasste die Elfjährige mit dem Außenspiegel. Das junge Mädchen fiel zu Boden und der Wagen rollte über ihren rechten Fuß. Ohne anzuhalten setzte der Transporter seine Fahrt in Richtung Kanuclub fort. Eine anschließende Fahndung der Polizei verlief offenbar erfolglos. Die Elfjährige wurde mit einem Rettungswagen leicht verletzt in eine Klinik gebracht.

++ Konzernumbau: Angst vor Stellenstreichungen bei Conti ++

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Bei Conti stehen in den kommenden zehn Jahren 7000 Stellen auf der Kippe – und das allein in Deutschland. Weltweit sollen 20.000 Jobs von „Veränderungen“ betroffen sein. So hat es der Konzern gestern in einer Mitteilung ausgedrückt. Und auch in hier bei uns in Hannover sind einige Conti-Mitarbeiter verunsichert, wie Radio Hannover am Donnerstag vor dem Werkstor in Stöcken erfuhr. Mit „Veränderungen“ meint der Konzern offenbar Stellenstreichungen oder Verlegungen von Jobs an andere Standorte. Mit dem Umbauprogramm „Strategie 2030“ will sich Conti fit machen für die Zukunft – vor allem mit Blick auf die Digitalisierung und die Elektromobilität.

++ Gilde droht Warnstreik - Streit um Geld und Aufspaltung ++

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Katerstimmung bei „Gilde“: Der Brauerei droht ein Warnstreik, am Donnerstag fand eine Betriebsversammlung statt. Grund ist, dass die Geschäftsführung den Betrieb umstrukturieren will, weil er rote Zahlen schreibt. Lena Melcher von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten sagte auf Nachfrage von Radio Hannover, sie gehe von einem schichtübergreifenden Warnstreik in naher Zukunft aus. Die NGG kritisiert die geplante Aufteilung des Unternehmens in vier Einheiten und fordert einen Haustarifvertrag. Die Geschäftsführung soll ein für diese Woche geplantes Gespräch kurzfristig abgesagt haben.

Bei Gilde schwelt seit Jahren ein Streit um die Bezahlung. Seit der Übernahme der Brauerei durch die TCB-Gruppe aus Frankfurt an der Oder vor drei Jahren sollen Beschäftigte mit älteren Verträgen für die gleiche Arbeit deutlich mehr bekommen.

++ Pferdeturm: Conti verschiebt Brückenbau - Indians atmen auf ++

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Erleichterung bei den „Indians“: Die Vollsperrung der Hans-Böckler-Allee ab morgen ist vom Tisch – das Stadion am Pferdeturm zum Eishockey-Derby gegen die „Scorpions“ ganz normal erreichbar. Grund: Der Autozulieferer Continental verschiebt den Einbau einer Fußgängerbrücke in seine neue Konzernzentrale. Ursprünglich war geplant, die Hans-Böckler-Allee am Wochenende sowohl für den Verkehr als auch für die Stadtbahnen zu sperren. Die Üstra hat den geplanten Ersatzverkehr inzwischen abgesagt. Conti will eine 71 Meter lange Fußgängerbrücke zwischen zwei Gebäuden einhängen lassen. Das soll nun aber erst im kommenden Frühjahr passieren, weil laut dem Konzern Teile fehlen. Die „Indians“ waren gegen den Einbautermin wegen des Derbys sogar vor Gericht gezogen – dort aber gescheitert.

++ Lahe: Müllwagen rammt Ampel - Kreuzung gesperrt ++

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Ein schwebender Müllcontainer hat am Donnerstag in Lahe eine Ampel gerammt. Kein Witz. Der Container schwebte an der Kreuzung im Klingenkampe/Kirchhorster Straße über dem Fahrerhaus eines Müllwagens. Der 37 Jahre alte Fahrer hatte vergessen, den Frontlader mitsamt dem Behälter wieder nach unten zu fahren, das sagte ein Polizeisprecher auf Nachfrage von Radio Hannover. Bei dem Zusammenprall in mehreren Metern Höhe fiel die Baustellenampel um. Auch eine Baustellenwasserleitung kippte auf die Straße, dicke blaue Rohre blockierten die Kreuzung im Klingenkampe/Kirchhorster Straße. Die Polizei musste weitläufig sperren, wie der Sprecher sagte.Verletzt wurde niemand. Das Gebiet ist inzwischen wieder freigegeben. Derzeit herrscht dort unter anderem wegen der Sperrung der A2 Richtung Berlin ein besonders hohes Verkehrsaufkommen.

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