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++ Nach Corona-Pause: Nun wieder alle Jahrgänge im Präsenzunterricht ++

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An Niedersachsens Schulen haben nun alle Schüler erstmals seit dem Beginn der Corona-Krise wieder Präsenzunterricht. Am Montag sind als letzte Jahrgänge die Erst-, Fünft- und Sechstklässler zurückgekehrt. Allerdings gelten nach wie vor Einschränkungen. Der Unterricht findet in geteilten Gruppen mit maximal 16 Schülern statt und der Sportunterricht ist erst einmal noch untersagt. Außerdem schreibt das Land in den Schulen einen Mindestabstand von eineinhalb Metern vor. In den Kindertagesstätten dauert es noch eine Woche, bis wieder alle Kinder betreut werden. Ab nächstem Montag soll es für alle wieder einen Betreuungsplatz geben, hatte Kultusminister Grant Hendrik Tonne angekündigt. In einer Woche könnte zudem auch die fünfte und bisher letzte Phase des niedersächsischen Stufenplans für die Corona-Lockerungen greifen. Dann läuft die aktuelle Corona-Verordnung aus. Wenn das Infektionsgeschehen es nötig mache, könne die Verordnung aber auch verlängert werden, hieß es aus dem Krisenstab.

++ Gelbe Tonne statt Sack: CDU kritisiert Vorgehen von Aha ++

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Hannovers CDU kritisiert die geplante Umstellung von gelbem Sack auf gelbe Tonne in Stadt und  Region. Das Vorgehen des Abfallentsorgers Aha sei eine Frechheit, sagte der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion Jens Seidel am Freitag  – vor allem die Verwendung des Begriffs „Tonnenverweigerer“. Offenbar sind damit Menschen gemeint, die den gelben Sack behalten wollen. Die HAZ hatte aus einem Papier der Region Hannover zitiert, wonach solche „Tonnenverweigerer“ ihren Verpackungsmüll künftig selbst zum Wertstoffhof bringen müssten.

Aha plant die Umstellung von Sack auf Tonne zum 1. Januar 2023. Dann müssten allein im Stadtgebiet 71.000 Tonnen aufgestellt werden. In der Region fährt derzeit noch das Privatunternehmen Remondis die Säcke ab. Hier könnte ab 2025 umgestellt werden. Voraussetzung ist, dass Aha mit dem Dualen System Deutschland verhandeln darf, denn das ist für Verpackungsmüll zuständig. Die Region Hannover will am Donnerstag über ein entsprechendes Mandat beraten.

++ Geplanter Kahlschlag bei Tuifly: Land will vermitteln ++

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Der Tui-Ferienflieger Tuifly hat die Entscheidung zu den geplanten Job- und Flottenkürzungen zunächst vertagt. Grund seien Vermittlungsgespräche der niedersächsischen Landesregierung, wie die Gewerkschaft Verdi am Freitag mitteilte. Demnach hat Wirtschaftsminister Bernd Althusmann für Montag zu einem runden Tisch geladen, an dem Tui-Chef Fritz Joussen, Betriebsräte und Gewerkschafter über die Lage bei Tuifly beraten sollen.

Die Airline mit Sitz in Langenhagen muss massiv sparen wegen fehlender Buchungen in der Corona-Krise. Tuifly will die Zahl der Maschinen halbieren, hunderte Jobs streichen und drei Standorte schließen. Die Gewerkschaft Verdi fordert, die Kürzungen deutlich zu reduzieren. Beschlüsse will Tuifly nun am Donnerstag fassen.

++ Corona bei UPS-Mitarbeitern: 156 sind inzwischen infiziert ++

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Die Zahl der Corona-Infizierten beim Paketdienst UPS in Langenhagen ist weiter gestiegen: Inzwischen haben sich nach Angaben der Region Hannover 156 UPS-Mitarbeiter mit dem Virus angesteckt. Das ist eine Verdopplung der Fälle gegenüber Ende Mai, als der Corona-Ausbruch bei UPS bekannt wurde. Laut Region sind 49 Mitarbeiter inzwischen wieder gesund, weitere Tests seien nicht vorgesehen. Die Gewerkschaft Verdi hatte flächendeckende Tests der gesamten UPS-Belegschaft in Langenhagen gefordert. Die Region verwies aber auf die räumliche Trennung der Abteilungen.

++ Hilferuf: Hannoveraner bittet um Stammzellspende ++

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Ein Hannoveraner ruft um Hilfe: Der 58-Jährige hat eine gefährliche Knochenmarkerkrankung und die Corona-Krise macht die Suche nach einem passenden Stammzellspender schwer – denn sogenannten Typisierungsaktionen sind derzeit nicht möglich. Das hat das Norddeutsche Knochenmark- und Stammzellspenderregister, kurz NKR, hier in Hannover mitgeteilt.

Doch es gibt die Möglichkeit, die Typisierung zu Hause zu machen – nämlich mit einem Wattestäbchen, das man durch die Mundschleimhaut zieht und dann einschickt. Wer dem 58 Jahre alten Knochenmarkerkrankten aus Hannover mit einer Stammzellenspende helfen möchte, kann ein Typisierungsset anfordern unter www.nkr.life

++ Corona in Schulen und Kitas: Mehr Einrichtungen betroffen ++

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Am 22. Juni öffnen die Kitas wieder für alle Kinder. Zugleich steigt in Einrichtungen der Region auch die Zahl an Corona-Infektionen. Laut Medienberichten seien fünf Kitas von bestätigten Fällen betroffen, davon zwei im Umland. In Isernhagen etwa erkrankte jüngst ein Krippenkind an Corona. Auch unter den Schulen steigen die Fallzahlen: Mittlerweile sind 15 Schulen in der gesamten Region von Coronafällen betroffen.

Wie die Region mitteilte, könnten die Infektionen in Schulen und Kitas auch im Zusammenhang  mit den Ausbrüchen beim Paketzusteller UPS stehen. Familien könnten das Virus untereinander weitergetragen haben. Am Standort in Langenhagen stieg die Zahl an positiv getesteten Mitarbeitern auf 156. Das sind mehr als doppelt so viele wie noch Ende Mai. Die Gewerkschaft ver.di forderte daher flächendeckende Tests für die gesamte Belegschaft.

++ Ab 2023: Gelbe Tonne statt gelbe Säcke im Stadtgebiet ++

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Der gelbe Sack wird in Hannover langfristig abgeschafft. Der Abfallverband aha will stattdessen das Zeitalter einer gelben Tonne einläuten, das berichtet die HAZ. Zum 1. Januar 2023 sollen die gelben Säcke als Behältnis für Plastikmüll abgelöst werden, zumindest im Stadtgebiet, wenn dort ein neuer Vertrag in Kraft tritt. Im Umland bliebe noch mindestens zwei weitere Jahre alles beim Alten. Den Vorstoß zur gelben Tonne hatte das städtische Ampelbündnis auf den Weg gebracht. Hintergrund ist, dass gelbe Säcke häufig aufreißen und den Müll wieder in den Straßen verteilen. Aha kündigte an: Wer auf eine Tonne nicht umstellen will, wird den Müll dann selbst zum Wertstoffhof bringen müssen.

++ "Fehlverhalten" bei Mitarbeitern: Gilde rechtfertigt Kündigungen ++

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Die Gilde Brauerei reagiert auf Vorwürfe der Gewerkschaft NGG. Diese hatte kritisiert, dass mehrere Mitarbeiter fristlos gekündigt worden seien, angeblich unter fragwürdigen Umständen. Dem hat die zuständige Abfüllgesellschaft der Brauerei nun laut Medienberichten vehement widersprochen. Gilde beruft sich bei den Kündigungen auf massives Fehlverhalten. Die Mitarbeiter hätten am vergangenen Freitag mehrere Stunden vor Schichtende das Gelände verlassen, obwohl Maschinen noch liefen, die sie zu bedienen hatten. Dadurch sei der Brauerei erheblicher Schaden entstanden, heißt es. Ob die Gewerkschaft NGG weiterhin eine Kündigungsschutzklage durchziehen will, ist unklar.

++ SPD-Chefin Esken relativiert Rassismus-Vorwurf: "Nienburg ist nicht Minneapolis" ++

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Unterschwelligen Rassismus hat SPD-Chefin Saskia Esken deutschen Sicherheitskräften vorgeworfen, Hintergrund war der gewaltsame Tod des Afro-Amerikaners George Floyd durch einen Polizisten in den USA. Esken hat am Donnerstag zusammen mit Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius die Polizeiakademie in Nienburg besucht. Dabei betonte sie, dass die meisten Polizisten keine Rassisten in ihren Reihen wollten und schockiert seien, wenn so etwas ans Licht käme. Deutschland sei nicht die USA und Nienburg nicht Minneapolis, so Esken.

Die SPD-Bundesvorsitzende bekräftigte heute noch einmal ihre Forderung nach unabhängigen Beschwerdestellen für Polizisten in allen Bundesländern, damit Rassismus besser bekämpft werden könne. In Niedersachsen gibt es eine solche Stelle bereits.

++ Explosion in der List: Ursache nicht mehr feststellbar ++

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In der List hatte es Mittwoch Abend eine Explosion gegeben, mehrere Menschen waren zum Teil schwer verletzt worden, Radio Hannover berichtete. Wie es zu der Explosion kommen konnte, bleibt wohl unklar. Brandermittler der Polizei waren am Donnerstag in dem Mehrfamilienhaus in der Robertstraße und konnten wegen der starken Zerstörung in der Wohnung keine Ursache mehr feststellen. Hinweise auf Brandstiftung oder einen anderen Vorsatz gebe es nicht, so die Polizei. Gestern Abend gegen kurz vor neun war es im Hochparterre des Hauses zu der Explosion gekommen, ein 34-Jähriger erlitt dabei starke Verbrennungen und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Acht weitere Hausbewohner, darunter zwei Kleinkinder, erlitten Rauchgasvergiftungen. Die Feuerwehr rettete insgesamt 19 Menschen aus dem Mehrfamilienhaus an der Robertstraße in der List. Das ist derzeit unbewohnbar. Die Polizei schätzt den Schaden auf über eine Million Euro.