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++ Keine Kita-Öffnung am Montag ++

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Der Sieben-Tage- Inzidenzwert in der Region Hannover liegt weiter über 100 – genau bei 105,3. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Gesundheitsamtes der Region hervor. Damit liegen die Chancen, dass die Kitas am Montag öffnen dürfen bei null. Denn laut den neuesten Beschlüssen des Niedersächsischen Kultusministeriums ist ein Wechsel der Kitas in den eingeschränkten Regelbetrieb erst ab einer konstanten Inzidenz unter 100 vorgesehen. Diese Marke kann die Region bis Montag nicht mehr erreichen. Damit bleiben die Kitas im Notbetrieb.

++ Niedersachsen will Impftempo erhöhen ++

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Niedersachsen will das Impftempo im Land deutlich erhöhen. Zwei Änderungen in der Impfstrategie sollen dazu führen, wie heute Vizeministerpräsident Bernd Althusmann im Rahmen einer Regierungserklärung im Landtag verkündete. Der Wirtschaftsminister musste Ministerpräsident Stephan Weil vertreten, da sich dieser nach einem Corona-Fall in der Staatskanzlei in Quarantäne befindet. Um die Impfquote in Niedersachsen zu steigern, sollen die Impfzentren im Land künftig an sieben Tagen pro Woche – also auch am Wochenende – impfen. Das sei man der Bevölkerung schuldig, so Althusmann. Zudem sollen ab Ende März die Arztpraxen schrittweise stärker miteinbezogen werden. Dafür sollen tausende Praxen in Niedersachsen Impfstoff erhalten. Nach aktuellen Zahlen des Robert Koch Instituts ist die Impfquote in Niedersachsen im Bundesvergleich weiterhin eine der niedrigsten.   

++ 30 Zentimeter zu hoch: Schwerlasttransporter bleibt an A2-Brücke hängen ++

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Ein LKW-Fahrer hat die Höhe einer Autobahnbrücke auf der A2 bei Bothfeld falsch eingeschätzt. Der beladene Schwerlasttransporter war 30 Zentimeter zu hoch. Das Gespann blieb hängen und beschädigte die Brücke so stark, dass Betonbrocken herausbrachen und auf die Fahrbahn stürzten. Ein Teil traf ein Begleitfahrzeug des Schwerlasttransports. Verletzt wurde zum Glück aber niemand. Den Gesamtschaden an der Brücke, den Fahrzeugen und der Ladung bezifferte die Polizei mit rund 100.000 Euro. Das Gespann des Schwerlasttransporters hätte eigentlich nur 4 Meter 40 hoch sein dürfen, es überragte die Zulassung allerdings um 30 Zentimeter. Die A2 wurde in Richtung Dortmund für über drei Stunden gesperrt. Die beschädigte Brücke musste einer statischen Prüfung unterzogen werden.

++ Großbrand bei Autohändler in Hainholz ++

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Großbrand bei einem Autohändler in Hainholz: In der vergangenen Nacht hat ein Feuer auf einem Firmengelände am Schachtebeckweg mehrere Fahrzeuge schwer beschädigt und zerstört. Als die Feuerwehr gegen 3 Uhr am Einsatzort eintraf, standen bereits fünf PKW und ein Kleinbus voll in Flammen. Das Feuer hatte außerdem auf einen großen Lagerschuppen, ein Carport und die Fassade eines Nebengebäudes und der dortigen Auto-Werkstatt übergegriffen. Nach und nach konnte die Feuerwehr die Flammen unter Kontrolle bringen und so verhindern, dass sich der Brand weiter im Gebäude sowie auf die benachbarten Werkstätten und Hallen ausbreitet. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand. Die Feuerwehr geht von einem hohen Sachschaden im sechsstelligen Bereich aus.  Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.

++ Stadt lässt Landschaftsschutzgebiet an der Leine kontrollieren ++

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Private Partys, rücksichtslose Jogger, frei laufende Hunde, Vandalismus: Die Stadt Hannover lässt ab sofort die Leinemasch in Herrenhausen und Stöcken kontrollieren. Ein Sicherheitsdienst wird dort im Landschaftsschutzgebiet ab Freitag regelmäßig patrouillieren und nach dem Rechten sehen. Die Stadtverwaltung reagiert damit auf die steigenden Regelverstöße. Seit Ende 2015 sind dort immer wieder Weidezäune und Tore beschädigt worden. Über die Wiesen führen mittlerweile Trampelpfade, weil Spaziergänger und Jogger querfeldein unterwegs sind. Hundehalter lassen ihre Tiere frei herumlaufen. Auch illegale Partys sind vorgekommen. Der Sicherheitsdienst kontrolliert nun vor allem die sogenannte Große Koppel, die in einem Leinebogen in Herrenhausen liegt und im Süden durch das Leinewehr und im Osten durch einen Spazierweg begrenzt wird. Der Sicherheitsdienst wird außerdem auch die Leinaue in Stöcken im Blick behalten, die ebenfalls zum Landschaftsschutzgebiet gehört.

++ Niedersachsen öffnet schrittweise Schulen ++

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Wenn der Inzidenzwert es zulässt, können die Schulen in Niedersachsen bald wieder schrittweise öffnen. Die Landesregierung Niedersachsen hat die Pläne für die Rückkehr in die Klassen vorgestellt. Diese sehen vor, dass die Klassen 5 bis 7 sowie der 12. Jahrgang das reine Homeschooling ab dem 15. März beenden. Die Schüler kehren im Wechselmodell in den Präsenzunterricht zurück. Das heißt, sie werden in halben Lerngruppen abwechselnd zu Hause und in der Schule unterrichtet. Eine Woche später folgen dann die restlichen Jahrgänge ins Wechselmodell. Für Grundschüler und Abschlussklassen gilt bereits vom kommenden Montag an wieder die Präsenzpflicht. Bisher konnten die Eltern entscheiden, ob sie ihre Kinder in die Schule schicken oder von zu Hause aus lernen lassen wollen. Ebenfalls ab Montag sollen zudem auch die Kitas wieder öffnen – im eingeschränkten Regelbetrieb. Die genannten Lockerungen gibt es aber nur, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz mindestens an drei aufeinanderfolgenden Tagen unter 100 liegt.

++ Corona-Fall in der Niedersächsischen Staatskanzlei ++

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Eine leitende Mitarbeiterin habe am Wochenende erste Grippe-Symptome gezeigt und sei mittlerweile positiv auf den Virus getestet worden, teilte die Staatskanzlei mit. Ministerpräsident Stephan Weil zählt zu den engen Kontaktpersonen und wird deswegen offenbar für die nächsten fünf Tage in Quarantäne müssen – und das obwohl ein erster Schnelltest negativ ausfiel. Deswegen wird er die für Freitag geplante Regierungserklärung im Landtag zu den Lockerungs-Beschlüssen in Niedersachsen nicht halten können. Ebenfalls in Quarantäne müssen der Chef der Staatskanzlei, Jörg Mielke, und Regierungssprecherin Anke Pörksen.

++ Großrazzia in der Region: Kopf der Drogenbande kommt aus Hannover ++

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Tonnenweise Drogen soll diese Bande von Spanien nach Deutschland geschmuggelt haben. Bis ihr Ermittler gestern das Handwerk legten: Polizei, Landeskriminalamt und Staatsanwaltschaft Hannover stellten heute eine Bilanz ihres Großeinsatzes vor: 12 Festnahmen gab es demnach im Raum Hannover - auch der Kopf der Bande soll von hier sein. Weitere mutmaßliche Haupttäter nahm die Polizei in Celle und Lettland fest. Bei ihren Durchsuchungen in insgesamt 65 Objekten stellten über 1.000 Beamte auch etliche Beweismittel sicher. Außerdem Vermögensgegenstände im Wert von 1,3 Millionen Euro, darunter allein 800.000 Euro Bargeld. Kriminaldirektor Christian Zahel sprach heute von dem „größten Erfolg für die Ermittlungsgruppe Rauschgift seit 30 Jahren“. Die Staatsanwaltschaft Hannover geht davon aus, dass das Verfahren in spätestens drei Monaten abgeschlossen ist. Die Beweislage sei gut.

++ Stadtsportbund fordert Stadt auf Haushalt zu korrigieren ++

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Hannover Sportvereine leiden unter der Corona-Krise. Entsprechend schwer treffen sie die Einsparungspläne der Stadt Hannover in der aktuellen Haushaltsplanung. Beispielsweise sollen die Zuwendungen für den Sportstättenbau um 100.000 Euro reduziert werden. Daran äußert der Stadtsportbund Hannover deutliche Kritik und fordert die Stadt auf, ihren Haushaltsplan zu korrigieren. Man habe zwar großes Verständnis dafür, dass die Stadt aufgrund der Corona-Pandemie sparen müsse, sagt Stadtsportbund-Präsidentin Rita Girschikofsky. Jedoch täten die Kürzungen den Vereinen richtig weh, ohne das sie eine spürbare Wirkung auf den Gesamthaushalt hätten.

++ Nach Drohbrief an OB Onay - Mann wegen Volksverhetzung verurteilt ++

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Ein 20-Jähriger hatte Briefe mit Morddrohungen an mehrere Menschen mit ausländisch klingenden Namen verfasst. Auch an Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay. Das Amtsgericht hat den jungen Mann  wegen Volkverhetzung verurteilt. Er muss für zwei Wochen in Dauerarrest, einen sechsmonatigen sozialen Trainingskurs absolvieren und an Beratungsgesprächen teilnehmen. Das Gericht bezeichnete die Drohbriefe als menschenverachtend und perfide. Das Urteil wurde nach Jugendstrafrecht gesprochen, weil das Gericht bei dem 20-Jährigen eine Reifeverzögerung sah. Der junge Mann hatte seine rechtsradikalen Schreiben in 18 Briefkästen in der Südstadt eingeworfen. Darin drohte er den Empfängern mit der Ermordung, sollten diese nicht auswandern. Ein Schreiben ging auch ans Rathaus. Der 20-Jährige drohte Oberbürgermeister Belit Onay mit einem Sprengstoffanschlag, sollte dieser nicht von seinen politischen Ämtern zurücktreten. Ermittler hatten den jungen Mann im vergangenen Frühjahr nach Zeugenaussagen fassen können.