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++ TUI gibt Bürostandorte auf und konzentriert Beschäftigte auf neuem Campus ++

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Die Tui plant in Hannover einen großen Umzug. Der Touristik-Konzern will zwei Bürostandorte aufgeben und an der Karl-Wiechert-Allee einen neuen Campus schaffen. Dort sollen viele Büros aus verschiedenen Einheiten zusammengelegt werden, um ein flexibleres Arbeiten mit mehr Homeoffice zu fördern und die Kosten zu drücken. TUI-Vorstandschef Fritz Joussen informierte die Belegschaft jetzt über den Stand der Pläne. Er sprach von einem Gemeinschaftsstandort mit offenen Arbeitsflächen und geteilte Arbeitszonen. Das Unternehmen plant für 3.000 Beschäftigte mit rund 1.700 Schreibtisch-Plätzen. Der in der Nachbarschaft gelegene Hauptsitz der Tui-Gruppe und die Büros im Heidkampe sollen aufgegeben werden. Der Verzicht auf die beiden Immobilien soll Kosten in zweistelliger Millionenhöhe einsparen. Der Umbau hängt laut TUI mit den Lehren der Pandemie zusammen, Pläne für ein mobiles Arbeiten habe es aber auch schon vorher gegeben.

++ Vor Impfgipfel: MP Weil kritisiert Stiko und drängt auf rasches Impfangebot für Kinder ++

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In der Debatte über eine Corona-Impfung für Schüler hat Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil Kritik an den jüngsten Äußerungen der Ständigen Impfkommission geübt. Dass die Stiko nun plötzlich den Sinn einer flächendeckenden Impfung von Schülern grundsätzlich infrage stelle, irritiere ihn und auch viele andere Menschen, sagte Weil dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Vor ein paar Wochen hieß es noch, Schulen seien Brutstätten der Pandemie. Jetzt heißt es plötzlich, Kinder und Jugendliche stellen so gut wie gar kein Risiko dar. Beides ist falsch", sagte Weil. "Kinder und Jugendliche können sich infizieren und das Virus weitergeben, deshalb müssen sie ein Impfangebot bekommen - sofern eine Zulassung vorliegt, bei der Nutzen und Risiken abgewogen wurden". Weil forderte die Bundesregierung auf, die notwendigen Impfdosen zur Verfügung zu stellen. "Notwendig sind zusätzliche Kontingente für Kinder und Jugendliche, es darf nicht zu einer Umverteilung zu Lasten prioritär Impfberechtigter kommen."

++ Surfen in der City: Baustart für die Leinewelle im Juni ++

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Surfen mitten im Herzen von Hannover – das soll schon im nächsten Jahr Realität werden. In einem Monat beginnen dafür die Bauarbeiten am Leineufer. Das teilte der Verein Leinewelle am Mittwoch mit.

Nach dem Vorbild der Münchner Eisbachwelle wird neben dem Landtagsgebäude eine künstliche Welle für Surfer*innen entstehen. Das Konzept beinhaltet auch den Schutz der Artenvielfalt im Gewässer. Dafür kooperiert das Surfprojekt mittlerweile mit dem Fischereiverein Hannover. Zuvor hatten die Angler erfolglos gegen den Bau der Wassersport-Welle geklagt. Trotz Baubeginn steht die Leinewelle noch vor einer weiteren Herausforderung: Aufgrund der aktuellen Entwicklung in der Baubranche sind die Baukosten um 200.000 Euro auf 1,4 Millionen gestiegen.  Um die Preissteigerung zu finanzieren hat die Leinewelle eine Spendenaktion gestartet. Außerdem sucht der Verein weitere Förder*innen und Partner*innen.

++ Kultur-Highlight: Nacht der Museen im Juni ++

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Es wird wohl eines der ersten Kultur-Highlights nach einer langen Durststrecke: Die Nacht der Museen in Hannover. Am 12. Juni wollen 13 Museumshäuser ihre Türen auch wieder für nächtliche Besucherinnen und Besucher öffnen. Alle Planungen müssen die dann gültigen Regeln der Niedersächsischen Corona-Verordnung berücksichtigen. Aber Hannovers Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf ist sich sicher: „Die Museen setzen mit der Museumsnacht ein Zeichen!“ Der Eintritt kostet einmalig sieben Euro, Kinder bis zu 14 Jahren haben freien Eintritt. Die Karten gibt es in den meisten beteiligten Häusern im Vorverkauf und sind auch während der Museumsnacht erhältlich. Weitere Infos zum Programm finden Sie hier.

++ Vahrenheide: Neues Corona-Testzentrum auf dem Markt ++

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Auf dem Vahrenheider Markt gibt es nun auch ein Corona-Testzentrum. Dank bürgerschaftlichen Engagements! Die Initiative ging von dem hannoverschen Mediziner Dr. Wjahat Waraich aus, der selbst in Vahrenheide lebt. Sein Antrieb: soziale Verantwortung übernehmen, um den Menschen vor Ort zu helfen. Mit der Unterstützung der Stadt konnte das Corona-Testzentrum realisiert werden.  Die Feuerwehr stellt die Zelte für die Testungen zur Verfügung.

Oberbürgermeister Belit Onay war am Mittwoch bei der Eröffnung dabei und verdeutlichte, dass die Pandemiebekämpfung in Stadtteilen, in denen viele Menschen auf engem Raum leben, eine besondere Herausforderung sei. Daher gelte sein Dank besonders dem engagierten Mediziner, der das Angebot möglich gemacht hat.

Unterdessen macht die von Stadt und Region Hannover gestartete Impfkampagne in beengten Wohnlagen Fortschritte. In dieser Woche sind die Teams in Garbsen im Stadtteil Auf der Horst aktiv. In der vergangenen Woche waren Impfteams in Mühlenberg unterwegs.

++ Kulturzentrum Faust: Trauer um Geschäftsführer Hans-Michael Krüger ++

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Das Kulturzentrum Faust trauert um seinen langjährigen Geschäftsführer Hans-Michael Krüger. Der 64-Jährige starb am vergangenen Pfingstsonntag nach langer, schwerer Krankheit. Das teilte das Lindener Kulturzentrum nun mit.

Die Faust wird in diesem Jahr 30 Jahre alt. Krüger hat ihre Geschichte und Entwicklung maßgeblich geprägt. Seit 1992 war er dabei: Erst als Teil der Kunstschweißerei KATT auf dem Gelände, später als Mitglied des Trägervereins. 2014 übernahm er die Geschäftsführung der Faust, zuvor war er viele Jahre Projekt- und Veranstaltungsleiter. Seine Nachfolge übernimmt nun seine Stellvertreterin Luna Jurado. Die Beisetzung wird im engsten Familienkreis stattfinden. Eine öffentliche Trauerfeier im Kulturzentrum ist geplant.

++ Oststadt: Fahrraddieb auf frischer Tat ertappt ++

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In der Oststadt ist der Polizei ein Fahrraddieb ins Netz gegangen. Der 40-Jährige schlug an der Rambergstraße zu und klaute zwei Fahrräder. Allerdings nicht unbeobachtet.

Ein Zeuge hatte den auffälligen Mann am Montagabend bemerkt und die Polizei alarmiert. Dank einer guten Beschreibung gelang es den Beamten den 40-Jährigen am Andreas-Hermes-Platz aufzuspüren. Als dieser allerdings die Polizei bemerkte, floh er auf einem der Räder in Richtung Raschplatz. Dort ließ er das Fahrrad liegen, rannte eine Treppe zur U-Bahnstation runter – und stürzte. Die Polizisten holten auf, leisteten Erste Hilfe und nahmen den Mann mit aufs Revier. Er muss sich nun wegen des zweifachen Fahrraddiebstahls verantworten. Die Eigentümer haben ihre Räder bereits zurück.

++ Fördermittel für Digitalisierung: Millionen für Hannovers Hochschulen ++

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Über die kommenden drei Jahre erhalten insgesamt 18 niedersächsische Hochschulen bis zu 38 Millionen Euro Fördergelder, um die Digitalisierung der Hochschullehre voranzutreiben. Darunter auch: die Leibniz Universität, die Medizinische Hochschule, die Tierärztliche Hochschule, die Hochschule für kommunale Verwaltung in Niedersachsen sowie die Hochschule Hannover. Die „Stiftung Innovation in der Hochschullehre“ vergibt die Fördermittel an bundesweite Hochschulen für die Stärkung von Studium und Lehre sowie zur Erprobung neuer Lehr- und Lernformate. Im ganzen Fördertopf befinden sich rund 330 Millionen Euro. Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler sieht in der Vergabe einen großen Erfolg für das niedersächsische Wissenschaftssystem: Von einer leistungsfähigen digitalen Hochschullandschaft profitieren wir alle, so Thümler.

++ Chorproben unter freiem Himmel: Stadt stellt Gärten und Parks zur Verfügung ++

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Darauf haben Hannovers Chöre lange warten müssen: Endlich können sie wieder gemeinsam singen. Für die Proben unter Freiem unterstützt die Stadt die Kulturszene und stellt Flächen in Gärten und Parks im ganzen Stadtgebiet zur Verfügung. "Die Chöre können wieder aufatmen – zumindest im Freien" freut sich Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf. Und der Andrang ist groß: Für die Freiluftprobenorte haben sich nach Angaben der Stadt bis jetzt schon rund 15 Chöre angemeldet. Für sie gelten die aktuellen Hygiene- und Abstandsvorschriften der Niedersächsischen Corona-Verordnung und die Sängerinnen und Sänger müssen einen Impf- oder Genesungsnachweis oder eine Bescheinigung über einen negativen Corona-Test vorlegen.

++ Auf der Horst: Impfaktion in Brennpunkt-Quartieren geht weiter ++

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Nach der ersten Aktion in Mühlenberg sind die mobilen Impfteams von Stadt und Region Hannover am Mittwoch und Donnerstag im Garbsener Ortsteil Auf der Horst im Einsatz. Das Angebot ist Teil eines Modellversuchs, bei dem Menschen in Quartieren mit besonders engen Wohnverhältnissen gegen Corona geimpft werden. Die mobilen Impfteams werden von Sozialarbeitern und Dolmetschern unterstützt, um mögliche Sprachbarrieren zu überwinden. Vergangene Woche waren die Impfteams bereits zwei Tage in Mühlenberg im Einsatz. In einer Zwischenbilanz hatte die Region mitgeteilt, dass das Angebot von den Anwohnern dort bereits gut angenommen wurde. Wenn die Impfaktion beendet ist, wollen Stadt und Region Bilanz ziehen und entscheiden, ob es ähnliche Angebote auch an anderen Orten geben soll.