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++ Ratsbeschluss: hohe Priorität für den Klimaschutz ++

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Das Thema Klimaschutz ist am Donnerstag in der Ratssitzung diskutiert worden, begleitet von einer Demonstration der Fridays for Future Bewegung. Die Aktivisten kritisierten, dass der Antrag immer wieder in die Fraktionen gezogen und abgeändert wurde. So dauerte es jetzt über ein Jahr bis er tatsächlich durchging. Inhaltlich sieht der Antrag die Umsetzung der Klimaschutzziele bis möglichst 2035 vor und nicht wie zuvor für 2050. Außerdem will die Stadt ihre Wälder schützen und Klimaschutzaktivitäten stärken.

++ Kinderschutzbericht: Gefährdungszahlen gehen zurück ++

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Der Fachbereich Jugend der Region Hannover hat einen Bericht zum Kinderschutz vorgelegt. Die Auswirkungen der Coronakrise belasten offenbar besonders Kinder, Jugendliche und Familien. Die Zahl der Kinder, die in Obhut genommen werden musste, sei zwar Rückläufig, der Fachbereich geht aber davon aus, dass sich „im Lockdown“  auch weniger Menschen melden konnten. Trotzdem blickt die Region insgesamt auf eine positive Entwicklung. Die Zahl der Gefährdungseinschätzungen bei Minderjährigen und deren Familien ging um rund ein Drittel zurück, außerdem nimmt die Zahl der Kindeswohlgefährdungen ab.  

++ Darknet: Razzien auch in Niedersachsen ++

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In einer Bundesweiten Aktion sind Beamte am Dienstag gegen illegalen Internethandel vorgegangen. 22 Razzien gegen Nutzer des Darknet-Portals crimenet.co gab es auch hier in Niedersachsen. Die Ergebnisse hat das LKA  veröffentlicht. Die Beamten beschlagnahmten Drogen, Kryptowährungen zahlreiche Datenträger, Handys und Laptops. An dem Einsatz waren hier im Land über 150 Beamte beteiligt. Die Liste der Straftaten wegen derer sie ermitteln ist lang, es geht unter anderem um Betrug, Datenhehlerei, Geldwäsche, Urkundenfälschung, illegalen Handel mit Drogen und Medikamenten und um Verstöße gegen das Waffengesetz.

++ Polizei Hannover & Leibniz Uni: Gemeinsam gegen Cybercrime ++

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Internetkriminalität soll künftig im Verbund aufgeklärt werden – und zwar von der Polizei Hannover gemeinsam mit der Leibniz Universität Hannover. Beide Institutionen kooperieren bereits – mit einer neuen Vereinbarung soll die Arbeit intensiviert werden, erklärten Polizei und LUH in einer gemeinsamen Mitteilung. Grundidee sei, dass die Ermittler von der Uni IT-Experten an die Seite bekommen, um Cybercrime-Fälle besser aufzuklären. Studierende wiederum können Leistungspunkte erhalten, indem sie an entsprechender Softwarenentwicklung beteiligt sind. Sogar Europol benutzt schon Tools, die in dieser Kooperation entstanden sind. Polizeipräsident Volker Kluwe sprach von einer Win-Win-Situation.

++ GVH will Ticketpreise erhöhen ++

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Bus- und Bahnfahren soll wieder teurer werden. Der Großraum Verkehr Hannover (GVH) will die Ticketpreise zum Jahreswechsel erhöhen. Laut Zeitungsberichten allerdings weniger als in den Vorjahren. Ein Tagesticket soll 20 Cent mehr kosten, Einzelfahrscheine 10 Cent mehr. Monatskarten können je nach Zone bis zu 2,30 Euro teurer werden. Auch der Sozialtarif soll angehoben werden. Hingegen gleich bleiben sollen zum Beispiel das Kurzstreckenticket und das Semesterticket für Studierende. Durchschnittlich ist im GVH eine Erhöhung um 0,74 Prozent vorgesehen. Die Politik muss den Plänen erst zustimmen. Auch Kartenzahlung würden Üstra und regiobus gern einführen – hierfür warten sie auf Förderungen des Bundes.

++ "Nordadler"-Verbot: Razzien auch in der Region Hannover ++

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Bundeslandübergreifende Razzien hat die Polizei gestern durchgeführt: In NRW, Sachsen und Brandenburg und auch bei uns in der Region Hannover. Hintergrund ist das Verbot der  rechtsextremistischen Gruppierung "Nordadler" durch das Bundesinnenministerium.

Die Razzien in den vier Bundesländern richteten sich gegen führende Mitglieder der nun verbotenen Nordadler. Zwei der Hauptverantwortlichen kommen aus Niedersachsen. Nach Informationen der Deutschen Presse Agentur gab Durchsuchungen im südniedersächsischen Herzberg und auch hier bei uns in der Region Hannover. Zu Festnahmen kam es aber nicht. Die rechtsextreme Gruppe agiert vorwiegend im Netz und verfolgt nach Einschätzung des Innenministeriums eine nationalsozialistische Ideologie. Die Mitglieder bekennen sich demnach zu Adolf Hitler und anderen Vertretern des Nazi-Regimes und nutzen dessen Symbole und Sprache. Die Gruppe wird als ausgeprägt antisemitisch beschrieben. Bereits vor gut zwei Jahren hatte es im Auftrag der Bundesanwaltschaft Durchsuchungen bei mutmaßlichen „Nordadler“-Verantwortlichen gegeben.

++ Black Lives Matter Hannover: Nächste Demo am Samstag ++

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Aktivisten wollen am Samstag (27.6.) um 16 Uhr wieder gegen Rassismus und Polizeigewalt auf die Straße gehen. Die Organisatoren von Black Lives Matter Hannover kündigten eine erneute Demonstration an. Diesmal soll sie auf dem Waterlooplatz stattfinden, dort sollen die geltenden Abstandsregeln besser eingehalten werden können. Die Veranstalter erklärten auf Instagram: Am 6. Juni hatten zwei Organisationen getrennt zu Demos aufgerufen, ab jetzt finde sie gemeinsam statt. Das Motto für Samstag lautet „No freemdom til we’re Equal“. Erwartet werden rund 4.000 Teilnehmer. Anfang Juni waren sogar 8.500 Demonstranten dabei.

++ Kitabericht 2020: Entspannen sich allmählich die Engpässe? ++

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In vielen Bezirken von Hannover herrscht weiterhin Mangel an Kitaplätzen, es könnte sich aber langsam entspannen. Das zeigt der diesjährige Kitabericht, der laut Medienberichten jetzt im Jugendhilfeausschuss präsentiert wurde. Dem zufolge lag die Versorgungsquote unter den 3- bis 6-Jährigen im Jahr 2019 bei nur 97,6%. Kommendes Jahr könnte die Stadt wieder an die 100% erreichen. Um die Nachfrage zu bewältigen, seien viele temporäre Kitaplätze geschaffen worden. Für kommendes Jahr seien, Stand jetzt, insgesamt 360 neue Plätze in Planung.

Zuletzt hatten Geburtensanstieg, Zuzüge und eine Flexregelung beim Einschulungsalter für Engpässe gesorgt. Innerhalb der Bezirke gibt es laut Bericht weiterhin große Versorgungsunterschiede. Demnach seien in sozial schwächeren Gebieten der Stadt auch die Engpässe größer. Besonders schlimm ist die Situation im Bezirk Misburg-Anderten, hier liegt die Quote bei den 3- bis 6-Jährigen bei knapp 81%. Ebenfalls unterversorgt sind u.a. Ahlem-Badenstedt-Davenstedt, Bothfeld-Vahrenheide und Ricklingen. Am entspanntesten ist die Kitasituation in Südstadt-Bult und im Bezirk Nord.

Da die Geburtenzahlen rückläufig sind, zeichnet sich bei den Krippenplätzen bereits eine Entspannung ab.

++ Jugendgang am HBF: Polizei plant Sondereinsätze ++

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Die Polizei und andere Sicherheitsakteure wollen sich verstärkt mit der neuen Jugendbande beschäftigen, die seit etwa drei Wochen am Hauptbahnhof Hannover ihr Unwesen treibt. Wie die HAZ berichtet, seien bei der Bundespolizei Sondereinsätze geplant. Außerdem sollen die sozialen Umstände der Jugendlichen geklärt werden. Diebstahl, Körverletzung und Beleidigung gehen bislang auf das Konto der bis zu 30-köpfigen Gruppe. Die selbsternannten "Bahnhofs-Chiller" bestehen laut Polizei aus 15- bis 23-Jährigen mit deutschem Pass und halten sich meist zwischen Hauptbahnhof, Kröpcke und Oper auf. Offenbar gibt es auch Streit mit einer rivalisierenden Jugendbande. Die genauen Hintergründe sind zunächst noch unbekannt.

++ Hochbahnsteig Bothfeld: Kugelfangtrift wird Langzeitbaustelle ++

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Der nächster Bauabschnitt für den geplanten Hochbahnsteig Bothfeld beginnt - und das hat vor allem Auswirkungen für Autofahrer. Ab Montag (22.6.) wird ein Teil der Straße Kugelfangtrift zur Einbahnstraße. Auf Höhe der Haltestelle Bothfeld wird sie in Richtung Sutelstraße für rund anderthalb Jahre gesperrt. Autofahrer müssen sich dort auf teils massive Behinderungen und längere Staus einstellen, das kündigte die für die Bauarbeiten zuständige infra an. Der Haltepunkte der Stadtbahnlinie 9 soll barrierefrei werden. Anfang Juni hatte das Bauprojekt zunächst mit Leitungsarbeiten begonnen. Im Frühjahr 2022 soll der Hochbahnsteig planmäßig in Betrieb gehen.