++ Gegen Elterntaxis vor Grundschulen: Stadt und Polizei kontrollieren wieder ++

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Für mehr als 4000  Erstklässler in Hannover hat am Montag der Ernst des Lebens begonnen: Und damit kontrollieren der Verkehrsaußendienst der Stadt und die Polizei auch wieder verstärkt im Bereich von Grundschulen, ob dort Parkverstöße von Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen, die Verkehrssicherheit gefährden. Zudem nimmt der Verkehrsaußendienst telefonisch hinweise über besondere Brennpunkte entgegen. Die Sogenannten „Elterntaxis“ sind seit Jahren in der Kritik, sowohl bei den Behörden, als auch bei Schulleitern. Darum plant die Stadt, ihr Pilotprojekt gegen „Elterntaxis, dass an der Albert-Schweitzer-Grundschule in Limmer erfolgreich verlaufen war, auf alle weiteren Grundschulen auszuweiten, das bestätigte Oberbürgermeister Stefan Schostok der HAZ.  Einen genauen Startzeitpunkt gebe es aber noch nicht.

++ Neuer Besucherrekord: Seh-Fest zu Ende gegangen ++

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Mit dem Familienfilm „Jim Knopf“ und mit einem Besucherrekord ist am Wochenende das Seh-Fest auf der Gilde Parkbühne zu Ende gegangen. Dank des sommerlichen Wetters kamen in diesem Jahr mehr als 27.200 Filmfans zu dem Vierwöchigen Open-Air-Kino. Damit konnte die Bestmarke aus dem Vorjahr noch einmal übertroffen werden. Laut Veranstalter René Schweimler vom Fahrgastfernsehen sei es eine perfekte Open-Air-Saison gewesen. An 20 von 21 Abenden war die Parkbühne mit 1.300 Gästen ausverkauft. Auch im kommenden Jahr wird es wieder ein Seh-Fest in Hannover  geben.

++ Linden-Mitte: Balkonbrand durch Solarlampe ++

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 Bei einem Feuer in Linden-Mitte sind am frühen Montag Morgen drei Menschen verletzt worden. Gegen viertel vor sechs war ein Balkon eines Mehrparteienhauses an der Jacobsstraße in Brand geraten. Die 62-jährige Mieterin bemerkte die Flammen auf ihrem Balkon und versuchte noch gemeinsam mit ihrem 66 Jahre alten Mann den Brand zu löschen. Ohne Erfolg. Erst die alarmierte Feuerwehr brachte das Feuer unter Kontrolle. Die beiden Wohnungsmieter sowie ein weiterer Bewohner erlitten leichte Verletzungen und kamen ins Krankenhaus. Durch das Feuer wurden zwei Balkone, die Außenfassade sowie die Wohnung im zweiten Stock beschädigt – es entstand ein Schaden in Höhe von etwa 50.000 Euro. Brandermittler der Polizei kamen zu dem Schluss, dass ein technischer Defekt an einer Solarlampe das Feuer verursacht haben muss.

++ Zwei Unfälle auf der A2: Drei Menschen sterben ++

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Nach zwei Schweren Unfällen auf der A2 gibt es nach wie vor in Richtung Hannover erhebliche Behinderungen: Zwischen Braunschweig-Watenbüttel und Hämelerwald sind in den frühen Morgenstunden insgesamt drei Menschen bei zwei Auffahrunfällen ums Leben gekommen. Laut Polizei passierte der erste Unfall um kurz nach halb 6 – bei Peine fuhr ein LKW am Stauende auf einen anderen Laster auf. Ein nachfolgender Kleintransporter übersah das und krachte in die Unfallstelle hinein – Fahrer und Beifahrer kamen bei dem Unfall ums Leben. Etwa eine Stunde später passierte dann im Rückstau auf der A2 der nächste tödliche Unfall mit insgesamt 4 beteiligten LKWs. Der Fahrer des letzten Lasters verstarb noch an der Unfallstelle. Zwei weitere Beteiligte wurden schwer verletzt und mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen.

++ Sturmtief "Oriana": Uetze besonders betroffen ++

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Sturmtief „Oriana“ ist am Donnerstag über die Region Hannover gefegt, die meisten Orte sind glimpflich davongekommen. Nicht aber Uetze. Laut HAZ soll im kleinen Ort Eltze ein großer Baum auf ein Haus gestürzt sein und hohen Sachschaden angerichtet haben. Zwischen Eltze und Dedenhausen seien zudem 45 Bäume auf die Straße gestürzt. Auf der Kreisstraße 145 zwischen Dedenhausen und Wehnsen sei es ähnlich schlimm gewesen. Wie die Region mitteilte, bleibt K 145 bis in die kommende Woche gesperrt. Wann sie wieder frei sein wird, ist noch unklar. Die Regiobus teilte zudem mit, Dedenhausen bis auf weiteres nicht anzufahren. Auch im Erse-Park in Uetze stürzten Bäume um, einige trafen Fahrgeschäfte. Der Park teilte auf Facebook mit, man brauche nun „erst mal ein paar Tage zum Aufräumen“. Der Bahnverkehr am Hauptbahnhof normalisiert sich allmählich: Die Sperrung zwischen Hannover und Hamburg ist aufgehoben, wie die Bahn mitteilte. Reisende sollten sich dennoch im Vorfeld informieren.

++ Hainhölzer Bad wegen Bakterien geschlossen ++

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Das Hainhölzer Naturbad ist ab Freitag Nachmittag geschlossen. Grund ist eine erhöhte Konzentration von Pseudomonas-Bakterien, wie die Stadt mitteilte. Pseudomonas kann besonders Menschen mit schwachem Immunsystem gefährlich werden und unter anderem zu Atemwegs- oder  Herzerkrankungen führen. Die Ursachen würden untersucht, teilte die Stadt weiter mit, vermutlich sei die Hitzewelle schuld. Am Montag werde erneut gemessen und entschieden, ob das Hainhölzer Bad wieder öffnen kann. Seit der Öffnung vor zwei Monaten waren 25.000 Besucher in dem Naturbad.

++ 17-Jähriger fährt auf ICE-Dach mit - Stromschlag ++

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Ein 17-Jähriger ist in Hamburg auf das Dach eines ICE geklettert und bis Nienburg mitgefahren – bei Tempo 200. Der junge Mann bekam einen Stromschlag und wurde schwer verletzt. Er musste in die MHH nach Hannover gebracht werden – sein Gesundheitszustand ist stabil. Der Vorfall hatte sich bereits am Donnerstag ereignet, wie die Bundespolizei am Freitag mitteilte. Der Jugendliche fuhr auf dem Dach des ICE mit, der von Hamburg nach Nienburg unterwegs war. In der Nähe von Verden erhielt er möglicherweise den Stromschlag aus der Oberleitung und wurde schwer verletzt. Beim Halt des Zuges in Nienburg stieg der Jugendliche vom Dach und suchte Hilfe bei einer Baufirma. Mitarbeiter verständigten den Rettungsdienst. Der entschied, den jungen Mann mit einem Hubschrauber in eine Klinik nach Hannover zu fliegen. Laut Bundespolizei ist der Jugendliche derzeit in einem stabilen Zustand. Er soll noch weiter befragt werden. Und die Polizei warnt: Mitfahrten auf Zügen können wegen der Absturzgefahr tödlich enden. Stromschläge verursachen häufig innere Verletzungen, die auch Wochen später noch zum Tod führen können.

++ Ricklingen: Baden im Dreiecksteich verboten ++

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Immer mehr Blaualgen breiten sich an den Ricklinger Kiesteichen aus: Seit Donnerstag Abend gilt auch ein Badeverbot für den Dreiecksteich, für den Siebenmeter-Teich besteht es bereits. Am großen Teich sei die Situation zwar deutlich besser, heißt es in der Mitteilung der Region Hannover, dennoch sollten Badende auf die Hinweise vor Ort und die Trübungen im Wasser achten. Das Verschlucken von Blaualgen kann für Kinder und Hunde lebensgefährlich werden. Ein Aufkommen ist wetterbedingt und kann sich innerhalb kurzer Zeit auch wieder ändern.

++ Unfall: Staubwolke auf der A7 ++

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Ein LKW-Unfall hat den Verkehr auf der A7 am Donnerstag lahmgelegt. Es entstand nicht nur ein langer Rückstau – auch eine Staubwolke aus Zement beeinträchtigte die Verkehrssicherheit. Der Unfall ereignete sich am Vormittag zwischen den Anschlussstellen Großburgwedel und Dreieck Hannover Nord. Ein LKW-Fahrer bemerkte zu spät ein Stau-Ende, touchierte beim Ausweichen einen weiteren Lastwagen und riss dessen Siloauflieger auf. Der beschädigte Lastwagen hatte Zementpulver geladen, das sich daraufhin auf der Autobahn verteilte. Die Verschmutzung  erstreckte sich auf allen drei Fahrstreifen auf einer Länge von etwa 75 Metern. Unfallaufnahme und Reinigungsarbeiten führten zu Verkehrsbehinderungen – die maximale Staulänge betrug 10 Kilometer. Den Sachschaden schätzt die Autobahnpolizei auf 130.000 Euro.

++ Beziehungsdrama in Altwarmbüchen: Tatverdächtige bleibt in U-Haft ++

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Nach dem tödlichen Beziehungsdrama in Altwarmbüchen laufen die Ermittlungen weiter auf Hochtouren. Die 34-jährige Frau, die ihren Lebensgefährten erstochen haben soll, bleibt vorerst in Untersuchungshaft – das hat das Amtsgericht Burgwedel am Donnerstag nach Angaben der HAZ entschieden. Demnach hatte der Anwalt der Frau beim Haftprüfungstermin erklärt, dass seine Mandantin aus Notwehr gehandelt habe. Die Ermittler werfen ihr allerdings Totschlag vor. In der Nacht zum 18. Juli war der Beziehungsstreit in der Wohnung des Paares eskaliert, wobei der Mann tödliche Stichverletzungen erlitten hatte.  Anschließend soll die Frau einer Nachbarin von der Tat berichtet haben. Die 34 Jährige wurde noch in der Wohnung  festgenommen – seitdem sitzt sie in Untersuchungshaft.

++ Unwetter: geringe Schäden dank Sicherheitsmaßnahmen ++

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Mit Sturmböen und Starkregen zog Unwetter Nadine am Donnerstag über den Norden – in der Region Hannover ist es aber zu keinen größeren Schäden gekommen; auch dank vorsorglichen Sicherheitsmaßnahmen. Aber auch hier fielen Bäume und Äste auf Straßen, Autos und Oberleitungen. Das führte zu Verkehrsbehinderungen auf Straßen und Schienen: Die Deutsche Bahn stellte beispielsweise noch am Abend den Fernverkehr nördlich von Hannover komplett ein. Für gestrandete Reisende wurden unter anderem auch am Hauptbahnhof Hannover Hotelzüge eingerichtet. Wegen der Aufräumarbeiten kommt es auch noch heute zu Streckensperrungen im Fernverkehr – beispielsweise auf den Verbindungen von Hannover nach Hamburg oder Wolfsburg.  Da nicht abzusehen war, wie stark die Region vom Unwetter betroffen sein wird, blieb das Maschseefest Donnerstag Nachmittag vorerst geschlossen – Standbetreiber durften erst am Abend gegen halb acht wieder öffnen. Auch der Zoo Hannover sagte aus Sicherheitsgründen sein Abendangebot ab.

++ Prozess beginnt: Tödlicher Unfall an Neustädter Bahnübergang ++

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Vor dem Amtsgericht in Neustadt hat am Donnerstag der Prozess gegen einen 37-Jährigen begonnen. Der Mann muss sich unter anderem wegen fahrlässiger Tötung verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, im vergangenen Jahr eine Schranke an einem Bahnübergang im Neustädter Ortsteil Eilvese geöffnet zu haben, obwohl sich ein Zug näherte. In der Folge war der Zug mit einem Lkw zusammengestoßen, der Lkw-Fahrer wurde dabei getötet, mehrere Zugreisende wurden verletzt. Die automatische Schrankenanlage am Bahnübergang Eilvese war an dem Tag außer Betrieb gewesen wegen Modernisierung, der Angeklagte verantwortete das Öffnen und Schließen einer Befehlsschranke.

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