++ Bewerbung als Kulturhauptstadt: Stadtspitze bemüht sich trotz Rathaus-Affäre um Fortschritte ++

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Immer wieder wird Hannovers Bewerbung als Europäische Kulturhauptstadt überschattet von neuen Entwicklungen in der Rathausaffäre. Trotzdem bemüht sich die Stadtspitze weiter um Fortschritte. Am Freitag ist nun bekannt geworden, wer federführend für die Bewerbung zuständig ist. Nämlich Sozialdezernentin Konstanze Beckedorf. Sie hatte vertretungsweise bereits das Kulturdezernat übernommen, nachdem Harald Härke im Zuge der Rathausaffäre Platz machen musste. Beckedorf wird das Team für die Bewerbung umbauen und aufstocken, kündigte Oberbürgermeister Stefan Schostok Freitag an. Leiterin des zuständigen Kulturhauptstadtbüros bleibt aber Melanie Botzki. Bestehende Strukturen würden dadurch gestärkt und später mit neuen Stellen besetzt werden.

Am 24. September startet das offizielle nationale Auswahlverfahren. Mitte Oktober stellen sich alle deutschen Bewerber in Berlin vor. Neben Hannover zum Beispiel noch Hildesheim, Dresden oder Nürnberg.

++ Branchenwettkampf: deliveroo zieht sich aus Hannover zurück ++

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In der hart umkämpften Branche der Essens-Lieferdienste gibt es in Hannover bald einen Anbieter weniger: Das Unternehmen „deliveroo“ zieht sich aus insgesamt 10 Deutschen Städten zurück. Neben Hannover sind das Essen, Dortmund, Dresden, Leipzig, Mainz, Stuttgart, Bonn, Düsseldorf und Nürnberg. Man  konzentriere sich auf die Städte, in denen man schnell expandiere, teilte das Unternehmen mit den türkisfarbenen Lieferboxen mit. Der britische Lieferdienst konkurriert etwa mit Lieferheld, Foodora und Lieferando. Wie viele Fahrer von dem Rückzug betroffen sind ist schwer zu sagen, denn von den radelnden Lieferanten sind nur sehr wenige bei „deliveroo“ fest angestellt.

++ Sommernachtskino: Hells Angels-Chef Frank Hanebuth zu Gast ++

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Das kleine Kino Lodderbast sorgt mit einer Veranstaltung jetzt politisch für großen Wirbel: In der Reihe „Sommernachtskino“ soll Rockerboss Frank Hanebuth in der Eisfabrik mit den Gästen über den Film „Easy Rider“ diskutieren – zum Ärger der Grünen: Man sei verwundert dass eine Einrichtung wie die Eisfabrik nicht mehr Fingerspitzengefühl bei der Auswahl ihrer Gäste aufweise, heißt es vom kulturpolitischen Sprecher der Grünen Ratsfraktion Daniel Gardemin, Die Person Hanebuth sei in Hannover mit anderen Dingen verbunden als mit seiner Vorliebe für schwere Motorräder. In der ausverkauften Veranstaltung werben die Lodderbast Macher mit ihrem Gesprächspartner als „Motorrad-Enthusiasten und Hells Angels Chef“. Sie weisen die Kritik zurück. Der Kulturbetrieb in Hannover sei zu bequem geworden, man wolle ein Programm machen das Diskussionen auslöst, sagte Johannes Thomsen vom Lodderbast gegenüber der HAZ.

++ 34 Jahre später: Täter wegen versuchten Mordes angeklagt ++

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Er soll bei einem Einbruch vor 34 Jahren in Hannovers Innenstadt einen Polizisten angeschossen haben. Nachdem die Ermittler den mutmaßlichen Täter in Albanien festgenommen haben, ist er jetzt nach Deutschland ausgeliefert worden. Der inzwischen 60 Jährige Mann soll am 8. Juni 1984 mit einem inzwischen Komplizen in ein Surfgeschäft an der Brühlstraße eingebrochen sein. Ein damals über dem Laden wohnender Kriminalbeamter hatte das bemerkt und die Täter verfolgt. Dabei gab der Einbrecher offenbar mehrere Schüsse auf den Beamten ab und verletzte ihn schwer. Sein Komplize, damals 19 Jahre alt, konnte noch am selben Tag gefasst werden. Der mutmaßliche Schütze blieb allerdings verschwunden, bis die Polizei ihn nach Akribischen Ermittlungen schließlich Ende vergangenen Jahres in der albanischen Hauptstadt Tirana festnehmen konnte. Nun muss sich der 60-Jährige wegen versuchten Mordes verantworten. 

++ Hakenkreuz-Ritzer: Polizei sucht Zeugen ++

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In Langenhagen hat ein unbekannter Hakenkreuz-Ritzer den Staatsschutz auf den Plan gerufen. Seit Anfang des Monats wurden bereits acht Autos beschädigt, alle in Godshorn, sechs davon durch eingeritzte Nazi Symbole. Zunächst in der Zeisigstraße und der Straße Am Moore. Einige Tage später dann in der Brinker Straße und am Clusberg. Hier konnte ein Zeuge den mutmaßlichen Täter beobachten. Mitten in der Nacht hatte der etwa 20 Jährige Mann sich auffällig an einem geparkten Auto aufgehalten. Die Polizei hofft nun auf weitere Zeugenhinweise. Insbesondere sucht sie einen Fahrradfahrer, der in der Nacht zum 8. August gegen halb drei am Clusberg an dem mutmaßlichen Täter vorbeifuhr.

++ Rathaus-Affäre: HAZ geht juristisch gegen Stadt Hannover vor ++

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Nächste Runde in der Rathaus-Affäre rund um unzulässige Gehaltszulagen: Die HAZ geht nun juristisch gegen die Stadt Hannover vor. Beim Verwaltungsgericht sei ein Antrag auf Unterlassung eingereicht worden, hieß es am Donnerstag in einer Mitteilung des Gerichts. Zuvor hatte die Stadt in einer Pressemitteilung einen Redakteur der Zeitung verdächtigt, sich "mutmaßlich illegal" Zugang zu Akten aus dem laufenden Ermittlungsverfahren verschafft zu haben. Dieser hatte Oberbürgermeister Stefan Schostok offenbar zuvor mit Details aus den Untersuchungen der Staatsanwaltschaft in der Rathausaffäre konfrontiert. Die Stadt gab danach ebenfalls eine Mitteilung heraus – sie habe bereits einen Tag zuvor mit einer sogenannten Schutzschrift die Abweisung des drohenden Verfügungsantrags beantragt. Somit werde laut Stadt über die beantragte Verfügung üblicherweise erst nach Anhörung beider Seiten in einer mündlichen Verhandlung entschieden.

++ Trockenheit: Grillverbot gilt nach wie vor ++

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Das Grillen in öffentlichen Parks und Grünanlagen in Hannover bleibt weiter verboten. Auch wenn es in dieser Woche etwas Regen gab, sind die Böden nach wie vor extrem trocken. Die Gefahr, dass allein ein kleiner Funkenflug ein Feuer verursachen kann, ist deswegen noch immer sehr hoch. Das Grill-Verbot gilt deswegen nach wie vor, und zwar bis auf Widerruf, sagte Stadtsprecher Dennis Dix auf Nachfrage von Radio Hannover.
Ende Juli hatte die Stadt das Verbot nach der langanhaltenden Trockenheit und Hitze verhängt.

++ Wettbüroüberfälle: Täter auf der Flucht ++

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Nahezu zeitgleich sind in der vergangenen Nacht gleich zwei Wettbüros in der Region Hannover überfallen worden. In beiden Fällen konnten die Täter unerkannt mit ihrer Beute flüchten. Mit Motorradhelmen maskiert betraten zwei Männer gegen 23 Uhr Mittwoch Nacht ein Wettbüro an der Empelder Straße in Badenstedt. Sie bedrohten die Angestellte, zwangen sie dazu, sich auf den Boden zu legen und griffen sich schließlich die Tageseinnahmen aus der Kasse. Die Täter waren beide dunkel gekleidet, sie sprachen deutsch ohne Akzent.
Der zweite Überfall passierte in Lehrte, ebenfalls gegen elf Uhr nachts. Hier war es ein Einzeltäter. Zu Geschäftsschluss passte er einen Mitarbeiter am Ausgang ab. Er bedrohte ihn von hinten mit einem spitzen Gegenstand und forderte Bargeld. Mit der Beute konnte auch dieser Räuber unerkannt entkommen. Und wie in Badenstedt blieb auch hier die Fahndung erfolglos. Der Kriminaldauerdienst bittet in beiden Fällen um Zeugenhinweise. 

++ Säureopfer fordert 250.000€ Schmerzensgeld ++

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Zwei Jahre nach der Säure-Attacke auf Vanessa Münstermann aus Hannover beschäftigt der Fall noch immer die Justiz.  Das Landgericht hat am Donnerstag über eine Schmerzensgeldforderung verhandelt. Das Opfer fordert 250.000 Euro. Und hat offenbar auch gute Chancen, diese Summe zugesprochen zu bekommen. Das ließ die Kammer bereits durchblicken. Die Forderung sei für deutsche Verhältnisse zwar ziemlich hoch. Aufgrund der extremen Folgen für das Opfer und der schweren Schuld des Täters sei sie aber auch in dieser Höhe angemessen. Am 2. Oktober wird das Gericht sein Urteil verkünden.
Ob Vanessa Münstermann das Geld aber auch tatsächlich bekommt ist offen. Ihr Ex-Freund soll mittellos sein. Im August 2016 hatte er die damals 27-Jährige in Leinhausen mit einer ätzenden Flüssigkeit übergossen. Das Gesicht der jungen Frau ist dadurch für immer entstellt. Für die Tat wurde er zu zwölf Jahren Haft verurteilt. Vanessa Münstermann setzt sich mittlerweile mit ihrem Verein „AusGezeichnet“ weltweit für Säure-Opfer ein.

++ Hannover 96: neuer Torwart, neuer Kapitän ++

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Neuer Torwart, neuer Kapitän: 96-Trainer André Breitenreiter hat am Donnerstag wichtige Personalentscheidungen für die neue Saison verkündet. Michael Esser wird demnach die neue Nummer eins zwischen den Pfosten und löst damit Philipp Tschauner als Stammkeeper ab. Esser habe sich in der zweiten Hälfte der Vorbereitung als einen Tick besser erwiesen, begründete Breitenreiter seine Entscheidung.
Die Kapitänsbinde der Roten trägt ab sofort Waldemar Anton. Der 22-Jährige ist damit der jüngste Kapitän der Bundesliga. Anton sei für 96 eine Identifikationsfigur, sagt der Trainer, und habe sich sowohl sportlich als auch persönlich zuletzt toll entwickelt. Anton selbst sagt: „Das macht mich extrem stolz“.

++ Leibnizufer: Reinigung und Pflege für die Nanas ++

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Die Nanas am Leibnizufer stehen an einer der Hauptverkehrsadern Hannovers – und auch Wind und Wetter setzen den berühmten Kunstobjekten von Niki de Saint Phalle zu. Mittwoch haben die drei Skulpturen darum eine Reinigungs- und Pflegekur erhalten. Zudem wurde Nana "Charlotte" farblich aufgefrischt. Knapp 10 000 Euro hat die Aktion gekostet. Laut Frithjof Peters vom Kulturbüro der Stadt können mit der Maßnahme aber erheblich höhere Reperaturkosten vermieden werden.

++ Alkoholverbot auf S-Bahn-Streckennetz ausgeweitet ++

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Die S-Bahn weitet ihr Alkoholverbot aus – seit Mittwoch darf auch im gesamten Streckennetz im Raum Hannover kein Alkohol mehr konsumiert werden – das Verbot gilt auch für das Mitführen von Getränken, die zum Verzehr während der Fahrt bestimmt sind. Verstöße können Strafen von 40 Euro nach sich ziehen, teilte die Deutsche Bahn mit. Geschlossene Getränke zum Beispiel als Einkäufe seien hingegen nicht verboten. Das Unternehmen hatte im Januar auf ausgewählten Linien ein Alkoholverbot eingeführt - unter anderem in der S-Bahn-Hannover und in Zügen zwischen Hannover und Bremen. Bislang waren einige Linien, die durch NRW fuhren, noch davon ausgenommen.

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