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++ Den richtigen Riecher für Corona - TiHo bildet Corona-Spürhunde aus ++

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Dass Hunde Sprengstoff, Drogen und sogar Krankheiten erkennen können ist bekannt – doch jetzt sollen sie auch im Kampf gegen Covid-19 eingesetzt werden. Die Tierärztliche Hochschule Hannover bildet zusammen mit der Bundeswehr zehn Corona-Spürhunde aus. Momentan schnüffeln sich die Schäferhunde, Spaniel und Retriever durch menschliche Speichelproben mit inaktivierten Corona-Viren. Ihre Trefferquote liegt dabei bei 80 Prozent. Nach einem erfolgreichen Abschluss dieser Versuchsreihe folgt die nächste Hürde – dann wird mit aktiven Viren getestet. Diese Tests könnten allerdings noch einige Zeit in Anspruch nehmen, sagt TiHo-Doktorandin Paula Jendrny. Damit sich niemand mit den hochinfektiösen Proben ansteckt, müssen diese nämlich unter verschärften Bedingungen stattfinden.

++ Vom Schlaf übermannt – Polizei schnappt schlafende Räuber ++

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Zwei mutmaßliche Einbrecher haben es der Polizei am Wochenende sehr leicht gemacht. Sie waren in der Nacht zu Sonntag in eine Apotheke in Hannover-Mitte eingebrochen. Doch anstatt zu fliehen, schliefen sie noch am Tatort ein. Ein Zeuge hatte beobachtete, wie die beiden Männer die Eingangstür der Apotheke an der Niki-Saint-Phalle-Promenade zusammen aufgedrückten. Einer von ihnen betrat das Geschäft, der andere ruhte sich auf einer Rolltreppe aus. Als die Polizei ankam, legte sie den mutmaßlichen, schlafenden Dieben Handschellen an, weckte sie und nahmen sie fest. Bei einer Durchsuchung fanden die Beamten Bargeld, Mundschutzmasken und die geöffnete Registerkasse. Tests ergaben bei den beiden Männern einen Atemalkoholwert bis 1,13 Promille.

++ Ohne Maske shoppen – Niedersachsen diskutiert über Maskenpflicht ++

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Die Politik reagiert mit gemischten Gefühlen: Wirtschaftsminister Bernd Althusman äußerte sich gegenüber der Welt am Sonntag zunächst noch positiv zu einer freiwilligen Regelung und sagte, dass die Maskenpflicht eine Gefahr signalisiere, die es angesichts der regelmäßigen Abstände nicht mehr gäbe. Mittlerweile ruderte aber zurück und betonte, dass es aus seiner Sicht für eine generelle Abschaffung der Pflicht noch zu früh sei. Auch Ministerpräsident Stefan Weil zeigte sich skeptisch. Er ließ über eine Sprecherin mitteilen, dass man im Umgang mit Corona weiterhin sehr vorsichtig sein müsse. Trotzdem will die rot-schwarze Regierungskoalition die freiwillige Regelung beim Tragen des Mund-Nasenschutzes im Einzelhandel prüfen. Allerdings erst nach der Sommerpause – also Ende August.

++ Bundespolizei schnappt „Bahnhofs-Chiller“ ++

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Am Samstagabend nahmen die Beamten sechs Mitglieder der Jugendbande in Schutzgewahrsam, die seit mehreren Wochen Hannovers Innenstadt terrorisiert. Die 12 bis 17 Jährigen hielten sich ohne Reiseabsicht im Bahnhof auf und ignorierten einen Platzverweis. Bei einem 12 jährigen Mädchen fanden die Polizisten zudem ein Springmesser, gefälschte Fahrkarten und eine Bahnkarte mit fremden Namen. Sie verständigten die Eltern aus Barsinghausen, die das Mädchen von der Wache abholen mussten. Strafrechtliche Konsequenzen hat der Vorfall für die Schülerin nicht, da sie nicht strafmündig ist.

++ Bade-Drama am Märchensee: Fünfjährige ertrunken ++

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Nach bisherigen Informationen hat das Mädchen am Abend mit zwei Freundinnen am nördlichen Ufer des Märchensees im Stadtteil Sahlkamp gespielt. Gemeinsam sind sie ins Wasser gegangen, doch nur zwei der Kinder kamen wieder raus. Ein Zeuge hatte gesehen, wie das Mädchen unter der Wasseroberfläche verschwand und gegen 19:15 Uhr den Notruf abgesetzt. Als Polizei und Feuerwehr am See ankamen, eilten sie sofort in Wasser. Ein Polizeibeamter ertastete die Fünfjährige schließlich unter der Oberfläche und zog ihren leblosen Körper an Land. Trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen und einem schnellen Transport ins Krankenhaus verstarb das Kind wenig später. Die Polizei hat nun Ermittlungen eingeleitet. Zeugen, die sich am Freitagabend am Märchensee im Sahlkamp aufgehalten haben und Hinweise zu den beteiligten Personen geben können, sind aufgerufen sich zu melden. 

++ Sahlkamp: Räuber überfallen Mann am Märchensee ++

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Mit vorgetäuschten Hilferufen lockte sie ihr Opfer, dann schlug die Räuberbande zu. Im Sahlkamp ist ein 38-Jähriger Mann von mehreren Männern verprügelt und ausgeraubt worden. Jetzt sucht die Polizei nach weiteren Zeugen – insbesondere nach einer blonden Frau. Der Vorfall hatte sich bereits am frühen Dienstagnachmittag ereignet. Der 38-Jährige war in der Parkanlage am Märchensee unterwegs als er plötzlich Hilfeschreie  hörte. Ein Mann schien gestürzt zu sein. Doch als der 38-Jährige helfen wollte, kamen drei weitere Männer hinzu. Gemeinsam mit dem Lockvogel bauten sie sich um ihn auf, bedrohten und verletzten ihn mit einem spitzen Gegenstand. Nachdem sie ihm das Portemonnaie aus der Hosentasche gezogen hatten, schlugen die Räuber ihn zu Boden und traten auf ihn ein. Danach flüchteten sie in Richtung Stadtteilbauernhof. Die Polizei bittet um Hinweise – insbesondere von einer Frau mit gefärbten blonden Haar, die in der Nähe des Tatorts mit ihrem kleinen Hund unterwegs war und den Überfall beobachtet haben soll.

++ Jahrmarkt-Flair in der City: Stadt will Schausteller-Branche helfen ++

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Jahrmarktvergnügen mitten in der Stadt! Rund um die Marktkirche oder auch am Steintorplatz könnten schon bald Karussells und andere Buden stehen. Die Stadt will die Plätze für Schausteller freigeben, denn das Corona-Jahr hat auch diese Branche besonders getroffen. Seit März machen sie keine Umsätze mehr. Der Verwaltungsausschuss der Stadt hat das Vorhaben am Donnerstag beschlossen. Die Planungen seien bereits fortgeschritten, vielleicht noch in diesem Monat, spätestens aber im August soll es losgehen. Allerdings muss das Gesundheitsamt der Region Hannover noch grünes Licht geben. Abstands-und Hygieneregeln hätten natürlich weiter Bestand, durch das Verteilen der Attraktionen auf mehreren Cityplätzen soll der Besucheransturm besser gesteuert werden. Die Idee hatte zuvor das Mehrheitsbündnis im Rat ins Spiel gebracht. Zum einen solle so der angeschlagenen Schausteller-Branche geholfen werden, zum anderen sollen Hannovers Bürgerinnen und Bürger aber auch einen Ersatz für die abgesagten Volksfeste bekommen. Heute zum Beispiel wäre Hannovers traditionsreiches Schützenfest eigentlich eröffnet worden.

++ Radunfall in Ledeburg: Seniorin lebensgefährlich verletzt ++

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In einer Gartenkolonie im Stadtteil Ledeburg ist am Donnerstag eine Seniorin lebensgefährlich verletzt worden – durch einen Zusammenstoß mit einem jungen Radfahrer. Die Frau musste noch am Abend notoperiert werden. Auch die 70-Jährige war mit einem E-Fahrrad in der Gartenkolonie unterwegs. Als sich am späten Nachmittag die Wege der Radfahrer kreuzten, kam es zum Unfall. Durch einen hoch bewachsenen Garten hatten sich die Seniorin und der 15-jährige Mountainbike-Fahrer einfach nicht gesehen. Beide stürzten – die Seniorin aber so schwer, dass ein Notarzt sie direkt in ein Krankenhaus brachte, wo sie sofort operiert werden musste. Der Junge blieb unverletzt.

++ Prozessbeginn im Südstädter Stalker-Mord ++

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Ein halbes Jahr nach dem gewaltsamen Tod einer jungen Stewardess in der Südstadt, kommt der Fall am Freitag vor Gericht. Ein 35 Jahre alter Mann aus Dessau muss sich wegen heimtückischen Mordes aus niedrigen Beweggründen verantworten. Zwei Jahre lange soll der Mann die 23-Jährige im Vorfeld ihres Todes gestalkt haben. Beide hatten sich bei einem Job in einem Modegeschäft kennengelernt. Er soll sich eine Beziehung zu der jüngeren Frau gewünscht haben. Das Opfer allerdings nur einen rein freundschaftlichen Kontakt. Der 35-Jährige soll sich zurückgewiesen gefühlt und die junge Frau mehr und mehr belästigen und ihr nachgestellt haben. Telefonisch, in sozialen Netzwerken und auch persönlich. In der Tatnacht im Januar war der Mann dann laut Anklage über die Balkontür in die Hochparterre-Wohnung der Frau eingebrochen und hatte das Opfer im Badezimmer überrascht. Er soll auf die 23-Jährige eingeschlagen und sie mit einem Elektroschocker und Pfefferspray überwältigt haben, bevor er auf sie einstach.  Die junge Frau wurde später tot von einer Bekannten gefunden. Für den Prozess sind insgesamt 15 Verhandlungstage angesetzt.

++ Land will Veranstaltung für 500 Besucher erlauben ++

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Am kommenden Montag tritt in Niedersachsen eine neue Corona-Verordnung in Kraft. Aus einem Entwurf der Landesregierung geht laut Deutscher Presse Agentur hervor, dass dann Veranstaltungen mit bis zu 500 Besuchern möglich sein sollen. Bislang lag die Obergrenze bei 250. Voraussetzung ist weiterhin, dass die Zuschauer den Mindestabstand von eineinhalb Metern zu anderen Gästen einhalten, wenn sie nicht zu einer gemeinsamen Gruppe gehören. Außerdem müssen Sitzplätze eingenommen werden und in geschlossenen Räumen gilt die Maskenpflicht. Auch der Mannschaftssport könnte dem Entwurf zufolge wieder möglich sein.  Die Landesregierung erwägt offenbar, Sport in festen Kleingruppen von nicht mehr als 30 Personen ab dem kommenden Montag zuzulassen. Um gegebenenfalls Infektionsketten nachvollziehen zu können, müssten die Kontaktdaten erfasst werden. Am Freitag will der Krisenstab der Landesregierung über die kommende neue Verordnung informieren.