++ Misburg: zwei Wohnungen ausgebrannt ++

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In Misburg sind am Dienstag zwei Wohnungen eines Mehrfamilienhauses an der Anderter Straße ausgebrannt. Menschen wurden dabei nicht verletzt. Wie die Polizei mitteilte, breitete sich das Feuer vom Balkon einer Wohnung im ersten Stock aus. Demnach hatte gegen 17 Uhr ein Dreijähriger seine 34-jährige Mutter auf die Flammen aufmerksam gemacht, die der Frau beim Nachsehen bereits entgegen schlugen. Die vierköpfige Familie verließ die Wohnung. Beim Eintreffen der Rettungskräfte hatte das Feuer schon auf die darüber liegenden Räume übergegriffen, in denen sich keine Menschen aufhielten. Beide Wohnungen brannten vollständig aus, die Brandursache ist laut Polizei nicht mehr feststellbar. Es entstand ein Schaden von einer halben Million Euro. Die Anderter Straße war zeitweise voll gesperrt.

++ Parkverbot in der Oststadt: Telekom bereitet Arbeiten vor ++

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Seit Ende Juli herrscht in etlichen Straßen der Oststadt Parkverbot. Die Telekom will hier Glasfaserleitungen verlegen, wie eine Sprecherin am Mittwoch auf Nachfrage von Radio Hannover mitteilte. Bislang aber tut sich nichts – zum Unmut der Anwohner. Die finden nämlich häufig keinen Parkplatz, etwa in der Großen Pfahlstraße. Die Telekom teilte weiter mit, man halte die Unannehmlichkeiten so gering wie möglich. Die Parkverbote gelten seit dem 30. Juli, bis wann, dazu wollte das Unternehmen keine Angaben machen.

++ Unfall auf dem Südschnellweg: drei Leichtverletzte ++

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Auf dem Südschnellweg hat es am Mittwoch einen Unfall gegeben: Dort sind zwei Autos und zwei Lkws zusammengestoßen. Drei Menschen wurden dabei leicht verletzt, wie ein Polizei-Sprecher gegenüber Radio Hannover sagte. Demnach übersah ein 56-Jähriger Lkw-Fahrer gegen halb elf zwischen Hildesheimer Straße und Landwehrkreisel ein Stauende. Der Lkw fuhr auf das Auto einer 43-Jährigen, die ihre 8-jährige Tochter auf der Rückbank hatte. Beide wurden leicht verletzt. Durch den Aufprall wurde das Auto auf einen weiteren Pkw geschoben. Der 41-Jährige Fahrer wurde ebenfalls leicht verletzt. Der Pkw wurde auf einen vor ihm befindlichen Lkw-Anhänger gedrückt, der Fahrer der Lkw blieb unverletzt. Die Verletzten wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht. Es entstand ein Sachschaden von 42.000 Euro. Der Südschnellweg war zeitweise voll gesperrt.

++ Rathausaffäre: Disziplinarverfahren gegen Schostok eingeleitet ++

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In der sogenannten Rathausaffäre hat die Kommunalaufsicht ein Disziplinarverfahren gegen Oberbürgermeister Stefan Schostok eingeleitet. Grund sind Anhaltspunkte für ein Dienstvergehen. Das bestätigte ein Sprecher des Innenministeriums, bei dem die Behörde angesiedelt ist, am Mittwoch gegenüber Radio Hannover. Allerdings hat die Kommunalaufsicht das Verfahren gleich wieder ausgesetzt wegen laufender Ermittlungen der Staatsanwaltschaft. Sie ermittelt gegen Schostok wegen des Verdachts der Untreue. Erst wenn die Ermittlungen abgeschlossen seien, werde das Disziplinarverfahren fortgeführt, so der Sprecher. Neben Schostok ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen seinen ehemaligen Büroleiter Frank Herbert und den früheren Personaldezernenten Harald Härke wegen des Verdachts der Untreue. Herbert soll gesetzeswidrige Zulagen erhalten haben. Schostok hatte beteuert, nichts von der Unrechtmäßigkeit der Zulagen gewusst zu haben.

++ Strohballen-Feuer in Grasdorf: Polizei geht von Brandstiftung aus ++

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Bei den 40 Strohballen, die am Montag in Laatzen in Flammen aufgegangen sind, geht die Polizei von Brandstiftung aus. Anwohner hatten das Feuer auf einem Feld an der Verlängerung der Straße „Reinekamp“ in Grasdorf gestern früh gegen 5 Uhr bemerkt und die Feuerwehr alarmiert, Radio Hannover berichtete. Die Einsatzkräfte löschten die Strohballen und verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf Bäume und Büsche. Der Schaden beläuft sich auf rund 2000 Euro. Wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat, melde sich bitte bei der Polizei – es soll nicht das erste Mal gewesen sein, dass auf der Wiese in Grasdorf Strohballen gebrannt haben.

++ Flughafen Hannover: Das ist der Grund für den Fraport-Ausstieg ++

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Fraport zieht sich vom Flughafen Hannover zurück, die Frankfurter Betreibergesellschaft verkauft ihren 30-Prozent-Anteil an den Finanzinvestor Icon Infrastructure zu einem Preis von 109 Millionen Euro. Grund für den Verkauf sind mangelnde Einflussmöglichkeiten. Fraport verfolge bei seinen Beteiligungen das Ziel, möglichst einen Mehrheitsanteil zu erwerben oder zumindest maßgeblichen Einfluss zu nehmen, berichtet das „Handelsblatt“ unter Berufung auf die Geschäftsführung. Beides sei in Hannover wegen der Beteiligungen des Landes und der Stadt nicht möglich gewesen. Immerhin könnte Fraport durch den Verkauf seine Gewinnprognose erhöhen, wie Sprecher Alexander Zell am Dienstag gegenüber Radio Hannover sagte. 

++ Springe und Ronnenberg: Polizei durchsucht Wohnungen ++

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Rund 90 Beamten der Bundespolizei waren am Dienstag in Springe und Ronnenberg im Einsatz. Die Ermittler durchsuchten die Wohnungen zweier Männer. Sie stehen im Verdacht, rund 22.000 Euro aus dem Tresor einer Bäckerei im Hauptbahnhof gestohlen zu haben. Die Tat hatte sich in einer Nacht im Februar ereignet, der Tresor wurde nicht gewaltsam geöffnet. Videoaufnahmen brachten die Ermittler auf die Spur eines 29-Jährigen aus Ronnenberg. Bei der Durchsuchung fanden die Bundespolizisten die Kleidung, die der Verdächtige auf den Aufnahmen getragen hatte. Zudem war der Mann im Besitz von verbotener Munition, Waffenteilen, einem Wurfstern und einem Totschläger sowie Marihuana. Auch in der Wohnung des zweiten Tatverdächtigen in Springe, einem ehemaligen Mitarbeiter der Bäckerei, stellten die Beamten Beweismittel sowie Drogen sicher. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die beiden 29-Jährigen wegen besonders schwerem Diebstahl.

++ Schulanfang: heiße Klassenzimmer - Open-Air-Unterricht ++

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Die Sommerferien sind fast zu Ende, Donnerstag geht die Schule wieder los. Während die Schüler sich noch mal im Freibad abkühlen, sind die Lehrer damit beschäftigt, die Hitze aus den Klassenzimmern zu bekommen – mit Durchzug ist es bei den Temperaturen nicht getan. In der Tellkampf-Schule am Maschsee setzt Direktorin Katharina Badenhoop auf Open-Air-Unterricht im Schulgarten. Mit dem Schulanfang am Donnerstag soll es dann glücklicherweise etwas kühler werden. 

++ Hitzewelle: Flughafen Hannover kühlt Landebahn ++

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Am Flughafen Hannover hatte die Hitze vor zwei Wochen Betonplatten bersten lassen. Seither kühlen die Betreiber die nördliche Start- und Landebahn mit Wasser. Dazu fahren zwei Fahrzeuge mit Tanks über die Bahn und wässern die Betonplatten, sagte ein Flughafensprecher mehreren Medien. Im Schnitt könne man die Temperatur der Landebahn so um fünf Grad Celsius abkühlen. Vor zwei Wochen war der Airport wegen Hitzeschäden auf der Nordbahn für eine Nacht geschlossen worden. 15.000 Passagiere waren betroffen, 85 Landungen und Abflüge konnten nicht planmäßig stattfinden. Der Ferienflieger TUIfly drohte, auf andere Flughäfen auszuweichen, sollte es zu einer weiteren Sperrung kommen. Die südliche Start- und Landebahn ist derzeit wegen Sanierung geschlossen.

++ Frauenleiche aus der Oststadt: Tatverdächtiger in Helmstedt festgenommen ++

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Die Polizei hat Dienstag Mittag in Helmstedt einen Mann festgenommen, der im Verdacht steht, in der vergangenen Woche eine 63-Jährige aus der Oststadt getötet zu haben. Passanten hatten die Leiche der Frau vergangenen Dienstag auf dem Spielplatz an der Gartenstraße entdeckt und die Polizei alarmiert. Eine Obduktion ergab, dass die 63-Jährige einem Verbrechen zum Opfer gefallen sein könnte. Die genauen Todesumstände sind noch unklar. Der Tatverdächtige hatte sich laut Polizei offenbar kurz nach dem Auffinden der Leiche nach Helmstedt abgesetzt. Der 44-Jährige soll noch heute einem Haftrichter vorgeführt werden.

++ Kröpcke-Station: Mädchen stürzt sechs Meter in die Tiefe ++

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Schwerer Unfall in der U-Bahn-Station Kröpcke: Das Mädchen war Sonntag Abend mit einer Freundin in der U-Bahn-Station Kröpcke unterwegs gewesen. In Höhe der Verteilerebene betraten die beiden Mädchen gegen halb zehn eine Rolltreppe. Dabei setzte sich die 15-Jährige offenbar auf den Handlauf, verlor das Gleichgewicht und fiel etwa sechs Meter in die Tiefe. Beim Aufprall zog sich das Mädchen schwere Verletzungen zu. Rettungskräfte versorgten die 15-Jährige zunächst vor Ort und brachten sie in ein Krankenhaus. 

++ Schlüsseldienst-Abzocke: 44 von 170 Opfer kommen aus Hannover ++

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Die Verbraucherzentrale warnt weiterhin vor unseriösen Schlüsseldiensten. Im laufenden Jahr habe es allein in Hannover bislang 44 Fälle (Niedersachsen: 170)  mit völlig überteuerten Türnotöffnungen gegeben, das teilten die Verbraucherschützer auf Nachfrage von Radio Hannover mit. Bei 44 Fällen von Hannoveranern ergibt das einen annähernden Schaden von ca. 23.000 Euro, wenn man die überhöhten Preise von seriösen Durchschnittspreisen vergleicht, sagte Pressesprecherin Christina Graf. Es gebe Fälle, in denen Rechnungen im vierstelligen Bereich erhoben werden. Deshalb fordert die niedersächsische Verbraucherzentrale, dass Google gezielt Anzeigenkunden prüft, denn: Viele Verbraucher würden auf die unseriösen Schlüsseldienste durch die Onlinesuche stoßen. Ist die Rechnung einmal bezahlt, sei im Nachhinein nicht mehr viel zu machen. Landesweit gingen in diesem Jahr bisher 170 Beschwerden wegen Wucher-Türöffnungen ein. Am Landgericht Kleve wird heute ein Urteil gegen zwei Angeklagte erwartet, die mit ihrer Firma seit 2008 bundesweit agierten.

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