++ Streit eskaliert: Tötungsversuch am Hauptbahnhof ++

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Am Hauptbahnhof soll ein 30-Jähriger versucht haben, einen anderen Mann umzubringen: Donnerstagfrüh gegen eins habe es aus ungeklärter Ursache einen Streit zwischen den beiden Betrunkenen gegeben. Dabei habe der 30-Jährige den 36-Jährigen zu Boden geschubst und ihm mehrfach gegen Kopf und Oberkörper getreten, teilte die Polizei mit. Dann sei der Angreifer geflüchtet, Beamte hätten ihn jedoch in der Nähe des Hauptbahnhofs festgenommen. Die Staatsanwaltschaft habe eine Blutprobe angeordnet und ermittelt nun wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Morgen soll der 30-Jährige dem Haftrichter vorgeführt werden. Wie es dem Opfer ging, war zuletzt unklar.

++ Bußgelder beschlossen: Zu wenig Abstand - 150 Euro ++

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Wer den Mindestabstand von anderthalb Metern zu einem Mitmenschen nicht einhält und dabei erwischt wird, muss möglicherweise 150 Euro bezahlen. Wer mit zwei oder mehr Personen unterwegs ist, für den werden 200 bis 400 Euro fällig – pro Nase wohlgemerkt. Das geht aus dem Bußgeldkatalog hervor, den der Corona-Krisenstab des Landes am Mittwoch beschlossen hat.

Der Katalog sei jedoch lediglich als Orientierungshilfe für die Behörden in den Städten und Gemeinden gedacht, sagte der Leiter des Krisenstabs, Heiger Scholz, heute in Hannover. Der Mindestabstand von anderthalb Metern müsse demnach auch in Bussen und Bahnen gewahrt werden. Aber wo das nicht gehe, da gehe es eben nicht, so Scholz weiter. Der gesamte Bußgeldkatalog für Verstöße gegen die Corona-Verhaltensregeln findet sich auf der Homepage des niedersächsischen Sozialministeriums.

++ Keine Entspannung: Wieder deutlich mehr Corona-Infizierte ++

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Die Zahl der Corona-Infizierten ist wieder stärker gestiegen als in den vergangenen Tagen. Hoffnungen auf ein Abflachen der Ansteckungskurve sind damit vom Tisch. Stand Mittwoch gab es 6845 Fälle in Niedersachsen, ein Plus von über sechs Prozent. Das hat der Krisenstab des Landes mitgeteilt. In der Region Hannover waren es rund 1300 Corona-Erkrankte.

Ein Grund für die niedrigen Zuwachsraten der vergangenen Tage seien Meldeverzögerungen beim Landesgesundheitsamt nach dem Wochenende gewesen, sagte der Leiter des Krisenstabs Scholz, heute in Hannover. Ein weiterer, dass etliche Arztpraxen offenbar schon in den Osterferien seien und weniger getestet werde. Die Zahl der Toten liegt den Angaben zufolge landesweit bei 139. Rund ein Drittel der Infizierten ist inzwischen wieder gesund.

++ Tourismusverband fordert: Sommerferien verschieben! ++

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Die Sommerferien sollen wegen der Corona-Krise nach hinten verschoben werden – zumindest wenn es nach der Tourismusbranche geht. Für diese Ausnahmesituation könnte das eine Lösung sein, sagte der Vorsitzende des Tourismusverbands Niedersachsen, Sven Ambrosy, am Mittwoch in Hannover. Wenn jetzt wegen Corona auch noch die Sommerferien als Reisezeit ausfallen sollten, wäre das eine ganz große Katastrophe für Tourismusgebiete wie etwa die Nordsee.

Vom Wirtschaftsministerium forderte Ambrosy ein Investitionsprogramm, um  den Tourismus wieder anzukurbeln.

Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, hatte den Zeitungen der Funke Mediengruppe gesagt, er glaube nicht, dass die Deutschen in diesem Sommer schon wieder Urlaubsreisen machen könnten. Der Harzer Tourismusverbands teilte mit, das würde einen Großteil der Betriebe in die Insolvenz treiben.

++ Wertstoffhöfe sollen nach Ostern wieder öffnen ++

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Gute Nachricht für viele, die während der Corona-Krise Zuhause ausgemistet haben, und nun nicht wissen, wohin mit dem Zeug: Der Abfallentsorger Aha öffnet nach Ostern wieder einen Teil der Wertstoffhöfe. Ab kommender Woche Mittwoch sollen privates Sperrgut und Gartenabfälle angenommen werden, teilte Aha am Mittwoch mit.

Unter anderem auf den Höfen und Deponien in Lahe, Linden und der Südstadt, in Bissendorf, Burgdorf, Garbsen, Gehrden, Sehnde, Pattensen und Wunstorf. Außerdem will Aha 52 Grüngutannahmestellen in der Region öffnen. Weitere Informationen unter www.aha-region.de

++ Corona: Erstmals mehr Gesunde als Neuinfizierte ++

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Erstmals seit dem Ausbruch von Corona ist die Zahl der aktiv infizierten Menschen in Niedersachsen gesunken. Stand Dienstag seien weniger Neuinfektionen hinzugekommen als Menschen gesund geworden. Das hat die stellvertretende Leiterin des Corona-Krisenstabs, Claudia Schröder, im Landtag in Hannover gesagt. So habe es seit Montag 141 neue Infektionen und 221 Genesene gegeben. Schröder wollte aber aus den Tageswerten noch keine generelle Trendwende ableiten und mahnte weiterhin zur strikten Einhaltung der Kontaktbeschränkungen, auch an Ostern.

Niedersachsenweit waren zuletzt mehr als 6300 Menschen mit Corona infiziert, in der Region waren es 1234.  

Die Landesregierung hat heute auch einige der Corona-Verhaltensregeln präzisiert: So dürfen etwa bei Hochzeiten und Beerdigungen höchstens zehn Menschen anwesend sein und Autowaschanlagen dürfen wieder öffnen, sofern es dort nicht zu direktem Kontakt zwischen Menschen kommt.

++ OB Onay darf wieder ins Rathaus - will aber nicht ++

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Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay darf wieder ins Rathaus – will aber nicht: Onay hat Corona überstanden und steht nicht mehr unter häuslicher Quarantäne. Bis Ostern will er aber trotzdem weiter von Zuhause aus arbeiten und Besprechungen per Telefon und Video führen. Das hat die Stadt am Dienstag mitgeteilt. Onay appellierte noch einmal an alle Menschen in Hannover, die Verhaltensregeln zu beachten und sich und andere zu schützen.

Beim OB war vor rund zwei Wochen das Corona-Virus festgestellt worden. Etliche Personen, mit denen der OB Kontakt hatte, mussten ebenfalls in Quarantäne, darunter fast alle Dezernenten der Stadt. Auch für sie ist der Zuhause-Zwang nun beendet.

++ 96-Sportchef Zuber: Corona brutaler Nachteil für die "Roten" ++

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Ein brutaler Nachteil für Hannover 96 – so stuft der Sportchef der „Roten“, Gerhard Zuber, die mehrwöchige Zwangspause für die Mannschaft durch das Corona-Virus ein. Andere hätten trainiert, während die 96-Profis in Quarantäne mussten, sagte Zuber dem „Sportbuzzer“. Der 44-Jährige forderte klare Regeln von der Deutschen Fußball-Liga DFL, damit jeder die gleichen Voraussetzungen habe.

Hannover 96 war Mitte März der erste deutsche Proficlub mit Corona-Fällen gewesen. Timo Hübers und Jannes Horn wurden positiv auf das Virus getestet. Inzwischen hat die Mannschaft das Training wieder aufgenommen.

++ ADFC fordert zusätzliche Spuren für Radfahrer ++

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New York, Berlin und Bogota: geht es nach dem ADFC sollte sich Hannover ein Beispiel an diesen Städten nehmen. Während der Corona-Krise haben sich die drei Metropolen entschieden zusätzliche Fahrstreifen für Radfahrer auszuweisen. Ähnliche Maßnahmen fordert auch der ADFC. Demnach sollten Autospuren auch auf großen Straßen wie an der Marienstraße, an der Vahrenwalder Straße oder am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer umgewidmet werden. Zusätzlich sei laut ADFC die Anordnung von Tempo 30 und eine Umstellung der Ampelschaltungen zu Gunsten von Fuß und Radverkehr sinnvoll.

++ Essen auf Herd vergessen: Rauchwarnmelder rettet Leben ++

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Bei einem Brand in der Südstadt ist am Sonntag eine bewusstlose Person gerade noch rechtzeitig gerettet worden – dank aufmerksamer Anwohner*innen! Die hatten nämlich am Nachmittag das Piepsen eines Rauchwarnmelders gehört und die Feuerwehr verständigt. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war in dem Mehrfamilienhaus auf dem Emmerberge bereits eine Rauchentwicklung zu sehen. Umgehend inspizierte ein Trupp mit Atemschutzmasken die verqualmte Wohnung im zweiten Obergeschoss. Dabei entdeckten die Einsatzkräfte die bewusstlose Person in der Küche. Sie kam mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Nach Angaben der Feuerwehr hatte angebranntes Essen auf dem Herd den Rauchwarnmelder ausgelöst.

++ Motorradunfall in Uetze: Junger Biker lebensgefährlich verletzt ++

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Bei einem schweren Unfall in Uetze ist am Sonntagabend ein junger Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt worden. Der 25-Jährige wurde auf der Bundesstraße 188 von einem Auto angefahren. Der 37 Jahre alte Fahrer des Wagens kam aus Uetze und war in Richtung Kreuzkrug unterwegs als er links auf einem Feldweg abbiegen wollte. Dabei bemerkte er den entgegenkommenden Motorradfahrer offenbar zu spät. Bei dem Zusammenstoß zog sich der Motorradfahrer lebensgefährliche Verletzungen zu. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in eine Klinik. Für die Unfallaufnahme war die B188 bis 23:15 Uhr voll gesperrt.

++ Corona-Soforthilfe: Förderprogramm der Stadt bereits ausgeschöpft ++

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Das Corona-Soforthilfeprogramm der Stadt Hannover ist bereits ausgeschöpft. Noch in dieser Woche sollen die ersten Auszahlungen beginnen. Nach Angaben der Stadtverwaltung sind am Wochenende rund 2.660 Anträge mit einem Volumen von mehr als zehn Millionen Euro eingegangen. Daraufhin hat die Stadt das Online-Portal geschlossen. Die sehr rasche Nachfrage nach den Fördermitteln zeige wie notwendig es in der aktuellen Situation gewesen ist, eine Liquiditätsbrücke für von der Corona-Krise betroffenen Selbständige und Unternehmen zu schlagen, so Finanzdezernent Axel von der Ohe. Genauso zügig wolle die Stadt nun auch die Auszahlungen auf den Weg bringen. Der Fachbereich Finanzen habe bereits mit der Prüfung der vollständigen Anträge begonnen.

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