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++ Müllgebühren: Aha verteidigt geplante Erhöhungen ++

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Der Abfallentsorger Aha hat die geplante Erhöhung der Müllgebühren in der Region Hannover verteidigt. Ab kommendem Jahr sollen nicht nur die Kosten für die Tonnenleerung um rund 10 bis 20 Prozent steigen, die Abfuhr von Müllsäcken soll teilweise sogar das Doppelte kosten. Aha-Geschäftsführer Thomas Schwarz sagte am Freitag auf Nachfrage von Radio Hannover, in einen Sack passe deutlich mehr Müll als in eine Tonne, deshalb müsse die Abfuhr auch einen höheren Preis haben.

Als weitere Gründe für die geplanten Erhöhungen nannte Schwarz steigende Personalkosten und einen Einbruch bei den Wertstofferträgen. Die Regionsversammlung muss der neuen Kostenstruktur noch zustimmen. Sie soll ab 1. Januar für drei Jahre gelten.

++ Freie Fahrt: Gleisarbeiten an Vahrenwalder Straße fast abgeschlossen ++

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Nach fast drei Monaten Bauzeit ist die Erneuerung der Stadtbahngleise so gut wie abgeschlossen. Zwischen Alter Flughafen und Wiesenau mussten die alten Gleise komplett ausgewechselt werden. Auf dem Streckenabschnitt sind jetzt sogenannte Rasengleise verlegt worden. Sie sind umweltfreundlicher und dämmen gleichzeitig den Lärm. Für die Bauarbeiten mussten auf beiden Seiten der Vahrenwalder Straße die  an die Gleise grenzenden Fahrspuren gesperrt werden – dies führte in den vergangenen Wochen zu Verkehrsbehinderungen. Der größte Teil der Absperrungen ist aber jetzt bereits verschwunden. Die Baumaßnahme  hat rund 3,5 Millionen Euro gekostet.

++ Rekordverdächtig: Die Ärzte-Konzerte blitzschnell ausverkauft ++

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Das ging blitzschnell: Deutschlands Kultband Die Ärzte kommt nächstes Jahr nach Hannover – und binnen Sekunden war der Tourauftakt am 07. November 2020 in der TUI Arena ausverkauft. Nach acht Jahren Auszeit ist es die erste Tour im deutschsprachigen Raum. Die Tickets waren gestern nur über die bandeigene Homepage erhältlich. Fans berichteten, dass teilweise 30 Sekunden nach Vorverkaufsstart keine Karten mehr verfügbar gewesen seien. Dann die Überraschung: Veranstalter Hannover Concerts kündigte plötzlich eine Zusatzshow für den Folgetag an – aber auch das Kartenkontingent war nach weniger als zehn Minuten erschöpft.  Und wer jetzt hofft noch Tickets für andere Städte zu bekommen – keine Chance.

++ Stolzes Jubiläum: 100 Jahre Wochenmarkt auf dem Stephansplatz ++

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 Der Wochenmarkt auf dem Stephansplatz feiert 100-jähriges Bestehen. Die Historie des Marktes lässt sich bis ins Jahr 1919 zurückverfolgen. Inzwischen ist der Wochenmarkt auf dem Stephansplatz der größte in Hannover – auf der rund 5.700 Quadratmeter großen  Verkaufsfläche haben bis zu 85 Marktstände Platz. Der Wochenmarkt auf dem Stephansplatz hat heute (Freitag) noch bis 13 Uhr geöffnet – das Jubiläum wird dort mit einem bunten Rahmenprogramm gefeiert. Die Veranstaltung ist Teil des Zehn-Punkte-Plans, mit dem die Stadt die hannoverschen Wochenmärkte aufwerten und weiterentwickeln möchte.  

++ Sonntags das Auto waschen? Streit um Waschanlagenöffnungszeiten ++

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Sonntags mit dem Auto in die Waschanlage: Das ist in Niedersachsen strengstens verboten! Wie in fünf anderen Bundesländern müssen Waschstraßen auch in Niedersachsen an Sonntagen geschlossen bleiben. Der Tankstellenverband will das aber nun ändern: denn so eine Regelung sei nicht mehr zeitgemäß. Der Verband hat daher die Landesregierung aufgefordert, das Sonntagswaschverbot zu kippen. Die Gewerkschaft Verdi  lehnt das aber entschieden ab: Das Land habe schließlich gerade erst gesetzlich festgelegt, dass für eine Sonntagsöffnung „gesellschaftlich bedeutende Ereignisse“ gegeben sein müssten. Und das sei beim Autowaschen am Sonntag doch nun wirklich nicht der Fall, so Landesfachbereichsleiterin Sabine Gatz. Sechs Tage in der Woche könne man sein Auto an jeder Ecke waschen – da brauche es nicht auch noch den siebten Tag.

++ Vahrenwald: E-Scooter-Fahrer prallt gegen Streifenwagen ++

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Kuriose E-Scooter-Verfolgungsjagd in Vahrenwald: Dort endete die Flucht eines betrunkenen Rollerfahrers in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag an einem Streifenwagen der Polizei. Dem konnte der 20-jährige nämlich nicht mehr ausweichen, nachdem die Beamten ihn zuvor mehrfach aufgefordert hatten, anzuhalten. Die Streife wollte ihn kontrollieren weil er am Vahrenwalder Platz an einer Kreuzung über rot gefahren war. Der 20-Jährige setzte seine Fahrt auf dem E-Scooter aber fort. Kurz vor dem Niedersachsenring stellten die Polizisten ihren Wagen dann schließlich auf den Geh- und Radweg, um dem jungen Mann den Weg zu versperren. Rechtzeitig bremsen konnte der dann aber nicht mehr. Wohl auch weil er vorher ein paar Gläser getrunken hatte: ein Atemalkoholtest ergab 2,1 Promille. Seinen Führerschein ist der Mann nun erstmal los. 

++ NPD plant Demo: Großeinsatz für die Polizei ++

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Die Gewerkschaft spricht bei der Demo gegen einen namentlich genannten Journalisten von „Hetze“. Im Fokus steht NDR-Journalist Julian Feldmann. Der berichtet regelmäßig über das rechte Milieu. Konkret geht es um seinen Bericht über einen NS-Kriegsverbrecher, der in einem Interview den Holocaust relativiert. Die NPD wettert: „Schluss mit steuerfinanzierter Hetze, Feldmann in die Schranken weisen“. Die Polizei rechnet am 23. November mit mehreren hundert Teilnehmern - neben dem NPD-Aufmarsch sind auch sieben Gegendemonstrationen angemeldet. Ort des Geschehens wird die Südstadt sein, Einzelheiten will die Polizei noch bekanntgeben.

++ Nach Hetze im Netz: Politik und Gesellschaft zeigen sich solidarisch mit OB Onay ++

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Menschen aus Politik und Gesellschaft zeigen sich solidarisch mit Hannovers neuem Oberbürgermeister. Belit Onay sieht sich seit Tagen einer Welle der Anfeindung im Netz ausgesetzt.
Parteiübergreifend gab es Zuspruch für den türkischstämmigen OB: Unionspolitiker Dirk Toepffer bezeichnete die Hetze auf Twitter als unerträglich. Ministerpräsident Stephan Weil sprach von plumpen und abwegigen Unterstellungen. Auch die evangelische Landeskirche äußerte sich solidarisch. Selbst Onay war von der Menge an Hassbotschaften überrascht. Die Diffamierungen kommen aus verschiedenen Richtungen, etwa von Rechtsextremen oder radikalen Kurden.

++ Monatelange Bauarbeiten: Westschnellweg wird zum Staubrennpunkt ++

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Der Westschnellweg wird kommendes Jahr monatelang zum Staubrennpunkt. Die Niedersächsische Landesstraßenbaubehörde kündigte umfassende Sanierungen an, das berichtet die Hannoversche Allgemeine. Betroffen ist der Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Herrenhausen und Stöcken. Das sind rund dreieinhalb Kilometer. Die gute Nachricht aber: Der Westschnellweg soll in beiden Richtungen befahrbar bleiben. Derzeit wird von mehreren Monaten Bauzeit ausgegangen, ein genauer Zeitplan sei noch nicht erstellt. Beginn der Arbeiten soll womöglich nach der Hannover Messe Ende April sein.

++ Stadt Hannover plant höhere Steuer für Wettbüros ++

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Um gegen Spielsucht vorzugehen, soll hannoverschen Wettbüros das Leben schwerer gemacht werden. Die Stadt plant, die 30 Einrichtungen mit höheren Steuern zu belasten – einer neuen Wettbürosteuer. Das berichtet die HAZ. Den Antrag dafür brachte das Ampelbündnis aus SPD, Grünen und FDP ein. Damit könnte die Stadt neben der Spielsuchteindämmung jährlich rund 400.000 Euro einnehmen. Betroffen wären Wettbüros, bei denen man zu Liveübertragungen auf Sportveranstaltungen wetten kann. Den Liberalen geht die Steuermaßnahme allerdings noch nicht weit genug, sie wollen auch Glücksspielautomaten mit unter die Steuer fassen. Deswegen soll vorerst erneut über die Pläne beraten werden. Die betroffenen Unternehmen werden sich voraussichtlich zur Wehr setzen.