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++ Prinz Ernst August offenbar kurzzeitig in Psychiatrie ++

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Ernst August Prinz von Hannover hat scheinbar Ärger – und zwar in Österreich: In seinem Jagdhaus im Almtal soll es zu einer Auseinandersetzung mit der Polizei gekommen sein. Der Prinz sei daraufhin kurz in die Psychiatrie eingewiesen worden. Das berichtet die österreichische „Kronenzeitung“ ohne Angabe von Quellen.

Demnach habe Ernst August den Notruf gewählt und gesagt, er liege in einem Graben und werde ermordet. An dem Ort habe die Polizei dann aber nur ein Pärchen vorgefunden. Als die Beamten mit den beiden beim Jagdhaus eintrafen, habe der Prinz aggressiv reagiert, es kam offenbar zu Handgreiflichkeiten.

Der Welfe beteuerte gegenüber dem Blatt, er habe den Notruf nur gewählt, weil er eine Unterzuckerung hatte. Warum die Beamten aggressiv reagiert hätten, könne er sich nicht erklären. Und Ernst August hat inzwischen offenbar angekündigt, Polizei und Psychiatrie verklagen zu wollen.

++ Mord an Stewardess in der Südtstadt: Angeklagter gesteht offenbar ++

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Er hat offenbar gestanden – der Mann, der im Verdacht steht, eine junge Frau aus der Südstadt umgebracht zu haben. Jedoch soll der 35-Jährige aus Dessau das Geständnis nicht vor dem Landgericht abgelegt haben, dort läuft derzeit der Prozess gegen ihn, sondern bei einem psychiatrischen Sachverständigen. Das berichten mehrere Medien. Demnach könne sich der Angeklagte selbst nicht erklären, warum er die Stewardess Anfang des Jahres in ihrer Wohnung in der Südstadt umbrachte. Der Mann hatte die Frau offenbar schon seit 2017 gestalked, sie angerufen und ihr aufgelauert. Am 11. Januar 2020 sei er dann in die Wohnung des Opfers eingebrochen und habe sie mit Messer und Elektroschocker traktiert. Der Prozess gegen den Mann soll noch bis Oktober laufen.

++ Ferienstart in Niedersachsen: Pistorius appelliert an Vernunft im Straßenverkehr ++

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Endlich Ferien – auch in Niedersachsen. Auch wenn die Ferienzeit in diesem Jahr für viele sicherlich anders ausfällt als eigentlich geplant. Durch die Corona-Pandemie werden einige Familien ihren Urlaub in Deutschland und den Nachbarländern verbringen. Verkehrsexpert*innen rechnen daher insbesondere zum Ferienstart mit einem hohen Verkehrsaufkommen auf den Straßen. Gemeinsam mit dem ADAC, der Landesverkehrswacht und der Johanniter-Unfallhilfe ruft Niedersachens Innenminister Boris Pistoiuris zu mehr Toleranz und Nachsicht im Straßenverkehr auf. Auf den Straßen gelten die gleichen Regeln wie aktuell im Alltag, so Pistoirus. „Abstand halten, Geduld haben und Ruhe bewahren.“ Mit einem vorausschauenden und defensiven Verhalten könne jeder dazu beitragen, Unfälle zu verhindern.

++ Umbenennung Hindenburgstraße: FDP sieht Klärungsbedarf ++

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Der Streit um die Umbenennung der Hindenburgstraße reißt nicht ab. Die FDP wirft SPD und Grüne jetzt einen nicht akzeptablen Politikstil vor. Eigentlich sollte die Prachtstraße im Zooviertel noch vor der Sommerpause umbenannt werden. Im Bezirksrat Mitte zeichnet sich bereits eine rot-rot-grüne Mehrheit für den Namen Loebensteinstraße ab. Im Herbst soll der Bezirksrat über einen Namen abstimmen.  Der stellvertretende Bezirksbürgermeister und FDP-Politiker Wilfried Engelke sieht allerdings noch Klärungsbedarf: Es sei für ihn nicht nachvollziehbar, warum das Ergebnis der Bürgerbefragung bei der Namenswahl keine Rolle spielt. Dort hatte eine breite Mehrheit für die Beibehaltung der Hindenburgstraße votiert, gefolgt von dem Wunsch nach einem neutralen Namen wie Zooallee. Der Vorschlag Loebensteinsreiße war einmal genannt worden. Nach Auffassung von Engelke missachte der rot rot grüne Mehrheitsbeschluss den Bürgerwillen.

++ Horror-Baustelle im Ex-Hotel: Region fordert Corona-Tests und Hygienekonzept ++

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Die Region Hannover reagiert auf die Missstände auf der Baustelle im früheren Maritim-Hotel und schickt alle Arbeiter zum Corona-Test. Das hat eine Regionssprecherin gegenüber Radio Hannover bestätigt. Außerdem wolle die Behörde die Einleitung eines Ordnungswidrigkeitsverfahrens gegen den Bauunternehmer prüfen.  Bei Kontrollen des Gesundheitsamts und des Gewerbeaufsichtsamt waren auf der Baustelle mangelhafte Arbeitsbedingungen ans Licht gekommen: Offenbar hatten etwa 50 Arbeiter aus Osteuropa in dem ehemaligen Hotel nicht nur gearbeitet, sondern auch übernachtet – auf engen Raum, ohne ausreichend Trinkwasser und Sanitäranlagen. Die Behörden hatten daraufhin einen sofortigen Auszug angeordnet. Sie fordern jetzt vom Bauunternehmer ein Hygienekonzept und kündigten weitere Kontrollen an. Das alte Maritim-Hotel am Friedrichswall soll stark schadstoffbelastet sein. Es gehört der Immobilienfirma Intown, die bis vergangenes Jahr auch Eigentümerin des Ihme-Zentrums war.

++ Altes Maritim-Hotel: Arbeiter übernachten dort - ohne WC oder Dusche ++

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Es erinnert ein bisschen an den Skandal in der Fleischindustrie, was sich im früheren Maritim-Hotel am Friedrichswall gegenüber dem Rathaus abgespielt hat: 50 Bauarbeiter aus Osteuropa haben dort bis Dienstag nicht nur gearbeitet, sondern auch übernachtet – ohne fließend Wasser, Toiletten oder Waschmöglichkeit. Das haben Gewerbeaufsichtsamt und Gesundheitsbehörde bei einer Kontrolle festgestellt, wie mehrere Medien gleichlautend berichteten. Die Arbeiter dürften seither nicht mehr im Maritim übernachten.Es habe auch keinen Ansprechpartner auf der Baustelle gegeben, der Deutsch gesprochen hätte, monierten die Behörden. Deshalb solle es heute weitere Kontrollen geben, bei denen der Arbeitsschutz im Mittelpunkt stehen soll.

Das alte Maritim-Hotel am Friedrichswall soll stark schadstoffbelastet sein. Es gehört der Immobilienfirma Intown, die bis vergangenes Jahr auch Eigentümerin des Ihme-Zentrums war. Der Generalunternehmer, der für die 50 Bauarbeiter verantwortlich ist, kommt offenbar aus der Nähe von Potsdam. Eine Internetseite oder Telefonnummer gibt es nicht.

++ Zweiter Corona-Nachtragshaushalt: Land beschließt Milliardenhilfen ++

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Es ist das größte Hilfsprogramm in der Geschichte Niedersachsens: Die rot-schwarze Koalition hat heute den zweiten Corona-Nachtragshaushalt in diesem Jahr verabschiedet, diesmal über 8,4 Milliarden Euro. Das Geld soll unter anderem Krankenhäusern, Sporteinrichtungen und der Kultur zugutekommen. Finanzminister Reinhold Hilbers sprach am Mittwoch im Landtag in Hannover von einem „Jahrhundert-Ereignis“.

Grüne, FDP und AfD stimmten gegen das Hilfspaket. FDP-Fraktionschef Stefan Birkner warf SPD und CDU vor, Milliarden-Schulden zu Lasten der künftigen Generation zu machen. Ein Teil des Geldes habe noch nicht einmal einen konkreten Corona-Bezug, so Birkner.

Es war bereits der zweite Nachtragshaushalt in diesem Jahr. Im März hatte die Landesregierung bereits 4,4 Milliarden schwere Hilfen verabschiedet. Für die Rückzahlung veranschlagt die Landesregierung 25 Jahre ab 2024.

++ Moia rollt wieder durch Hannover - nach den Sommerferien ++

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Der Fahrdienst Moia geht wieder an den Start hier in Hannover: Ab dem 21. August werde der Betrieb wieder aufgenommen – allerdings mit verkleinerter Flotte. 40 Fahrzeuge sollen zunächst zum Einsatz kommen, teilte die VW-Tochter am Mittwoch mit. Fahrgäste müssen demnach Masken tragen, wenn sie mit einem der Kleinbusse unterwegs sind. Der Fahrgastraum soll mit Folie abgetrennt werden. Moia hatte den Betrieb in Hannover am 1. April wegen Corona eingestellt.

++ Sanierung am Maschsee: Radweg wird neu Asphaltiert ++

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Für rund 150.000 Euro wird der Radweg auf der Westseite des Maschsees saniert. Die Arbeiten sollen entlang des Karl-Thiele-Wegs vom Courtyard-Hotel bis zum Aspria durchgeführt werden. Auf der drei Kilometer langen Strecke wird eine neue Asphaltschicht aufgetragen, die Risse und Unebenheiten ausgleichen soll. Vom kommenden Montag bis Freitag bleibt die Strecke voraussichtlich gesperrt, Radfahrer sollen dann auf den Gehweg ausweichen.

++ Kontrolle am Raschplatz: drei mutmaßliche Dealer festgenommen ++

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Im Einsatz gegen die Drogenkriminalität am Raschplatz hat die Polizei am Montag drei mutmaßliche Dealer festgenommen. Nach Angaben der Beamten kontrollierten Zivilbeamte am Raschplatz, dabei ging ihnen offenbar zuerst ein 23-Jähriger in der Georgsstraße ins Netz. Bei ihm wurden ein Joint und 270 Euro beschlagnahmt. Später beobachteten sie einen anderem Mann, der offenbar Kokain an eine Abnehmerin verkaufte.