++ Einbruch in Marienburg: Museumsstücke gestohlen ++

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Die Burg galt einst als uneinnehmbare Festung – aber diese Zeiten sind vorbei, wie man am Beispiel Marienburg sieht: Unbekannte haben historische Waffen und eine Skulptur aus dem Schlossmuseum gestohlen, darunter Säbel und sogenannte Vorderlader-Gewehre. Das sagte ein Polizei-Sprecher am Mittwoch gegenüber Radio Hannover. Ein Mitarbeiter der Marienburg hatte am Montagmorgen bei einem Rundgang festgestellt, dass sich jemand Zugang zu den Räumlichkeiten verschafft hatte. Eine Liste der gestohlenen Gegenstände werde derzeit angefertigt, so der Polizeisprecher. Den Wert der Waffen und der Skulptur konnte er nicht beziffern.

++ Autobrände in Linden-Nord: Denkzettel für Falschparker? ++

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 Für die ausgebrannten Fahrzeuge in Linden-Nord sind womöglich anonyme Autohasser verantwortlich – oder zumindest Täter, die ein großes Problem mit Parksündern haben. Alle drei angesteckten Autos seien laut Polizei Falschparker gewesen – konkrete Hinweise, dass das die Ursache war, gibt es aber bislang nicht. Die Polizei ermittelt derzeit in alle Richtungen. Montagnacht waren insgesamt 22 Streifenwagen und ein Hubschrauber im Einsatz, um nach den Brandstiftern zu fahnden. Dass die Feuer vorsätzlich gelegt wurden, darüber besteht kein Zweifel. Der entstandene Gesamtschaden wird von der Polizei auf etwa 30.000 geschätzt. Neben den drei Autos waren ein weiterer PKW und zwei abgestellte Fahrräder durch die Flammen mitlädiert worden.

++ Ungeahnter Mehraufwand: A2-Baustelle dauert 1,5 Monate länger ++

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Baustellen und Fahrbahnverengungen sind auf der A2 nichts Neues mehr – und sie bleiben uns zum Teil noch länger erhalten als vorgesehen. Die Arbeiten zwischen Bothfeld und dem Kreuz Hannover West sollen laut Medienberichten etwa anderthalb Monate länger dauern. Bis Ende Oktober soll die Erneuerung der Leitplanken in Richtung Dortmund nun doch dauern – der Grund: Es hat sich ein massiver Mehraufwand ergeben. Aber auch an anderen Stellen der A2 hakt es weiter – wie etwa nahe Kreuz Ost: Gestern war es dort erneut zu einem schweren Unfall in Fahrtrichtung Berlin gekommen. Ein Kleintransporter raste in einen LKW – ein Fahrer wurde schwer verletzt.

++ Kaufhof und Karstadt: Angst vor Stellenabbau ++

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Wie geht es mit dem Personal bei Karstadt und Kaufhof weiter? Im Zuge der geplanten Fusion der beiden Warenhäuser könnten Jobs auf der Kippe stehen. Hannover gehört zu den Städten, die besonders bangen: Allein hier gibt es insgesamt 4 Standorte – zweimal Kaufhof, ein Karstadt und ein Karstadt Sport. Um die Kaufhof-Filiale am Platz der Weltausstellung hatte es schon in der Vergangenheit Schließungsgerüchte gegeben. Die Gewerkschaft verdi fordert Klarheit in Sachen Stelleabbau. Verhandelt werden soll aber erst in den kommenden Monaten.

++ Burgwedeler Messerangriff: 5 Jahre Jugendhaft für 17-jährigen Syrer ++

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Bei einem Angriff in Burgwedel ist eine junge Frau im März auf offenere Straße niedergestochen und lebensgefährlich verletzt worden. Am Dienstag ist der Haupttäter – ein 17 Jahre alter Syrer - zu fünf Jahren Jugendhaft  wegen versuchten Totschlags verurteilt worden. Damit blieb das Landgericht Hannover unter der Forderung der Staatsanwaltschaft, die sechs Jahre Haft gefordert hatte. Der 14 Jahre alte Bruder des Haupttäters, der die junge Frau und ihren Lebensgefährten mit angegriffen hatte, wurde zu zwei Wochen Jugendarrest verurteilt. Die brutale Attacke soll aus einer Nichtigkeit heraus entstanden sein. Der 14 Jährige hatte sich mit seinem Cousin offenbar in einem Supermarkt nicht benehmen können und war vom späteren Opfer zurecht gewiesen worden. Bei dem späteren Angriff hatten sie den 17 Jährigen hinzugeholt, der schließlich auf die 24 Jährige mit einem Messer einstach. Ihr Freund kassierte bei der Auseinandersetzung mehrere Faustschläge. Der Prozess fand am Landgericht unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, weil beide Verurteilten noch minderjährig sind.

++ Kampf um S-Bahn: Deutsche Bahn gibt nicht auf ++

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Die Deutsche Bahn versucht weiterhin, den drohenden Verlust des hannoverschen S-Bahn Streckennetzes zu verhindern. Die Bahn habe Beschwerde beim Oberlandesgericht Celle eingelegt, berichtet die NP. Zuvor hatte das Unternehmen vor der Vergabekammer Lüneburg eine Nachprüfung beantragt und Verfahrensfehler reklamiert - dieser Antrag war allerdings abgewiesen worden, und das will die Bahn nicht hinnehmen. Wann das Oberlandesgericht in Celle entscheiden wird, steht laut dem Bericht noch nicht fest. Nach derzeitigem Stand soll die Nordwestbahn in drei Jahren das S-Bahnnetz im Raum Hannover übernehmen. Der Deutschen Bahn droht, damit das letzte große Streckennetz im niedersächsischen Nahverkehr zu verlieren.

++ Brandstiftung in Linden-Nord: drei Autos stehen in Flammen ++

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Nächtlicher Großeinsatz in Linden-Nord: Dort sind am Montag gegen 23.30 Uhr mehrere Fahrzeuge in Flammen aufgegangen – vermutlich war es Brandstiftung. Wie die Feuerwehr gegenüber Radio Hannover mitteilte, seien drei Fahrzeuge betroffen gewesen – in Medienberichten war zunächst von vier Autos die Rede. Die Fahrzeuge, die komplett ausbrannten, waren in der Fröbelstraße, in der Asseburgstraße und am Bethlehemplatz abgestellt. Die Polizei, wollte sich aktuell nicht äußern – nach Informationen des NDR handelte es sich bei den Autos womöglich um Falschparker. 22 Streifenwagen und ein Hubschrauber waren im Einsatz – eine Fahndung der Täter blieb in der Nacht zunächst ohne Erfolg.

++ Strengere Regeln für Straßenmusiker in Hannover ++

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Das Thema Straßenmusik hat in Hannover immer wieder für Diskussionen gesorgt – ab sofort gibt es jetzt strengere Regeln: Musiziert werden darf, wie die Stadt Hannover am Montag mitteilte, künftig nur an ausgewiesenen Plätzen, 17 in der Innenstadt 9 auf der Lister Meile. Und nur zwischen 12 und 19.30 Uhr nur jeweils in der ersten halben Stunde. Dann sind eine Spielpause und ein Ortswechsel nötig. Musik-Gruppen dürfen nur noch aus maximal 4 Personen bestehen, CD Player und andere Verstärker sind künftig verboten. Der städtische Ordnungsdienst wird im Rahmen seiner Streife kontrollieren, ob die Regeln eingehalten werden. Die Regeln werden ab Montag in einem Flyer an Straßen-Musiker verteilt, den es in acht Sprachen gibt.

++ Projekt Leinewelle: Fischereiverein wehrt sich ++

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Gegen das Projekt Leinewelle regt sich Widerstand: Fischereiverein und Landesanglerverband wehren sich gegen den Bau einer stehenden Welle in der Altstadt, die das Surfen auf der Leine ermöglicht. Zur Begründung hieß es, das Gebiet sei ein wichtiger Laichplatz, zudem könne der Verein sein Fischereirecht nicht mehr ausüben. Der Initiator der Leinewelle, Heiko Heybey, sieht das Projekt dennoch nicht in Gefahr: "Der Anglerverein hat wie alle anderen beteiligten Umweltverbände, -ministerien, alle die da sozusagen gefragt werden müssen, die Verfahrensunterlagen bekommen und kann sich dazu äußern und hat das auch getan, das ist nichts Ungewöhnliches und ändert für uns überhaupt gar nichts. Wir gucken ganz entspannt und gelassen, wie die Fachleute entscheiden werden." Als Kompromiss schlägt der Fischereiverein einen Fischpass vor, über den Fische am Wehr vorbeischwimmen können. Bis Ende des Jahres will die Region über den Bauantrag entscheiden. In München gibt es bereits eine Welle zum Surfen auf der Isar.

++ Unfall bei Wunstorf: 79-Jährige schwer verletzt ++

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Eine 79-jährige Autofahrerin ist am Sonntag bei einem Unfall nahe Wunstorf schwer verletzt worden. Gegen Viertel nach zwei wollte die Frau auf der B442 Richtung Klein Heidorn abbiegen, dabei übersah sie offenbar eine 54-jährige Autofahrerin. Bei dem Zusammenstoß erlitt die 79-Jährige schwere, die 54-Jährige leichte Verletzungen. Beide wurden in Krankenhäuser gebracht. An den Autos entstand ein Schaden von rund 10.000 Euro. Die B442 war bis 17 Uhr zwischen Wunstorf und Klein Heidorn voll gesperrt.

++ Leinhausen: Investor plant Freilichtbühne ++

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Auf dem Gelände des ehemaligen Eisenbahn-Ausbesserungswerks in Leinhausen soll eine Freilichtbühne entstehen. Das berichtet die „Neue Presse“. Für die bislang geplanten Wohnungen will das Baudezernat keine Genehmigungen erteilen, weil es sich um ein Industriegebiet handelt. Dort gelten Lärmgrenzen, die mit Wohnungsbau nicht vereinbar seien. Laut Bericht will Investor Axel Stelter deshalb die Freilichtbühne für rund 1000 Besucher bauen. Eröffnung soll am 22. September sein. Neben dem Eisenbahn-Ausbesserungswerk will Stelter auch die frühere Eisenbahn-Kantine im Leinhausenpark umbauen – und zwar zu einer Event-Location. Stelter ist Geschäftsführer des Musiktheaters Bahnhof Leinhausen.

++ Uetze: Flex-Arbeiten verursachen Scheunenbrand ++

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Das Feuer in einer Scheune in Uetze am Freitag ist vermutlich durch Funkenflug ausgelöst worden. Brandermittler der Polizei haben die Scheune am Montag untersucht. Sie gehen davon aus, dass Arbeiten mit einem Trennschleifer – einer sogenannten Flex – die Ursache waren. Die Feuerwehr hatte den Brand in der Scheune am Kirchweg am Freitagabend gelöscht. Allerdings wurde das Gebäude stark beschädigt. Der Schaden beträgt rund 20.000 Euro. 

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