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++ Elterngeld kommt nicht: Rückstände sollen aufgeholt werden ++

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Wer Elterngeld beantragt, der wartet derzeit schon mal ein paar Monate auf die erste Zahlung. Um Rückstände bei den Anträgen aufzuarbeiten, soll die Elterngeldstelle künftig wochenweise für Publikum geschlossen werden, das hat die Stadt am Montag mitgeteilt. Und zwar erstmals in der kommenden Woche, vom 9. bis 13. Dezember, danach dann wieder im Januar und März. Eltern warten derzeit lange auf das zum Teil dringend benötigte Elterngeld, Grund sind Personalengpässe und Krankenheitsfälle bei der Behörde.

++ Bothfeld: Arzt wegen mutmaßlicher Volksverhetzung angezeigt ++

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Strafanzeige wegen mutmaßlicher Volksverhetzung: Die Staatsanwaltschaft Hannover prüft derzeit, ob sie Ermittlungen gegen einen Arzt aus Bothfeld aufnimmt. Er soll eine Internetseite unter anderem mit judenfeindlichen Inhalten betreiben, berichtet die dpa. Anzeige erstattet hat demnach der Vorsitzende des Landesverbands der jüdischen Gemeinden in Niedersachsen, Michael Fürst. Tatsächlich wird auf der Seite etwa der US-Präsidentschaftskandidat Michael Bloomberg als – Zitat – „Jüdischer Wall Street Bankster“ bezeichnet.

Die AfD soll den Arzt aus Bothfeld inzwischen aufgefordert haben, sein Amt im Vorstand einer Ortsgruppe niederzulegen und aus der Partei auszutreten.

++ St. Pauli-Trainer Luhukay nennt 96 "eins der besten Teams" ++

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Hannover 96 ist eine der besten Mannschaften der Zweite Liga. Sagt Jos Luhukay, der Trainer des FC St. Pauli. Dort am Millerntor sind die „Roten“ morgen zu Gast. 96 sei als einer der Favoriten in die Saison gestartet, so Luhukay, dass die Realität nun eine andere sei, habe keiner erwartet. Er gehe aber davon aus, dass die Mannschaft mit dem neuen Trainer Kenan Kocak Stabilität und Sicherheit wiederfinde. Womöglich ja schon morgen bei St. Pauli. Die Hamburger sind seit sechs Ligaspielen sieglos und rangieren in der Tabelle auf Platz 13, noch deutlich vor den „Roten“ auf Rang 16. Anstoß in Hamburg am Millerntor ist morgen um 13 Uhr.

++ Kirchrode: Stadtbahn schleift 64-Jährige mit - schwer verletzt ++

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Eine Stadtbahn hat am Freitag in Kirchrode eine blinde Frau mitgeschleift. Die 64-Jährige ist dabei schwer verletzt worden. An der Haltestelle Großer Hillen war die Blinde heute Morgen zwischen die Stadtbahn und den Bahnsteig geraten. Der Fahrer bemerkte das laut Polizei nicht und fuhr an. Die 64-Jährige wurde mehrere Meter mitgeschleift und blieb dann schwer verletzt auf dem Gleis liegen. Rettungskräfte brachten die Frau in ein Krankenhaus, Lebensgefahr soll nicht bestehen. Wie genau die blinde Frau zwischen Bahn und Bahnsteig geraten konnte, ist unklar.

++ Zehntausende demonstrieren für Klimaschutz - Aegi blockiert ++

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Kein Durchkommen mehr am Aegi: Nach der Klima-Demo haben die „Fridays for future“ zeitweise den Aegidientorplatz blockiert. Die Polizei rief die Demonstranten auf, den Platz zu räumen. Gegen 16 Uhr zogen die Teilnehmer freiwillig ab.

Nach Angaben der „Fridays for future“ gingen am Freitag rund 45.000 Menschen in Hannover für mehr Klimaschutz und gegen das Klimapaket der Bundesregierung auf die Straße. Die Polizei hatte mit 7000 Teilnehmern gerechnet. Anlass war der vierte weltweite Klimastreik.

„Fridays for future“-Mitveranstalterin Lou Töllner sagte, sie erhoffe sich ein Zeichen für die Weltklimakonferenz in Madrid, die Montag beginnt. Man brauche nun konkrete Maßnahmen für den Klimaschutz.

Zeitgleich zu Demo und Blockade strömten heute Zehntausende in die Innenstadt, um beim sogenannten „Black Friday“ auf Schnäppchenjagd zu gehen. Am Samstag könnte es voll werden in der City. Busse und Bahnen können den ganzen Tag lang kostenlos genutzt werden.

++ Maststallbau in der Wedemark: Entscheidung vertagt ++

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Die Entscheidung, ob zwei neue Hühner-Mastställe in der Wedemark entstehen dürfen, ist am Mittwoch vom Verwaltungsgericht Hannover vertagt worden. Wie die Bürgerinitiative "Contra Industriehuhn Wedemark" gegenüber Radio Hannover mitteilte, soll am 19. Dezember ein Entschluss feststehen. Zuvor hatte der Naturschutzbund NABU gegen die Genehmigung des Stallbaus geklagt. Außerdem trafen sich Anhänger der Bürgerinitiative vor dem Verwaltungsgericht zu einer Demonstration. Konkret geht es dabei um zwei Mastställe eines Landwirts in der Wedemark. Der Betreiber der Anlagen will seine Produktionskapazität um 86.000 Tiere erweitern.

++ Windradsprengung am Kronsberg ++

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Auf dem Kronsberg wird heute ein Windrad gesprengt. Rotorblätter und Gondel sind bei der Windkraftanlage bereits abgebaut, jetzt soll nur noch der Turm aus Stahlbeton zum Einsturz gebracht werden. Das Windrad ging als eines der ersten in Niedersachsen im April 1990 in Betrieb, ist technisch mittlerweile aber veraltet. 
Gesprengt wird das alte Windrad heute im Laufe des Nachmittags. Aus Sicherheitsgründen bittet Enercity darum das Gebiet zu meiden, außerdem sollten Hunde wegen des Knalls an die Leine genommen werden.

++ Schwules Pärchen in der Südstadt: Vermieter lässt Fenster rosa streichen ++

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Rosa Fensterrahmen, stellen Sie sich das mal bitte kurz vor – woran denken Sie da? Vielleicht an gewisse Häuser nahe dem Hauptbahnhof? Vielleicht.

Ein Vermieter in der Südstadt hatte die Fensterrahmen einer Wohnung rosa streichen lassen, in der ein schwules Pärchen lebt. Die beiden Männer hatten zuvor einer Modernisierung der Wohnung widersprochen. Am Mittwoch ist der Prozess wegen Diskriminierung vor dem Amtsgericht Hannover mit einem Vergleich zu Ende gegangen, wie Medien berichteten.Demnach sollen die beiden Männer 1000 Euro als Wiedergutmachung vom Vermieter erhalten. Der wies den Vorwurf der Diskriminierung zurück: Die Fenster seien nicht rosa gestrichen gewesen, sondern lediglich – erdbeerfarben.

++ Waffensammler aus Stöcken muss drei Jahre ins Gefängnis ++

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Ein Waffensammler aus Stöcken muss für drei Jahre ins Gefängnis wegen vorsätzlichen Verstoßes gegen das Waffengesetz. Das hat das Landgericht Hannover am Mittwoch entschieden. Der 30-Jährige hatte unter anderem verbotene Gewehre, Maschinenpistolen und tausende Schuss Munition in seinem Zimmer gehortet. Ein anfänglicher Terrorverdacht hatte sich nicht erhärtet.

Den Vater des 30-Jährigen verurteilte das Gericht zu einer Bewährungsstrafe von sieben Monaten wegen fahrlässigen illegalen Waffenbesitzes. Der 53-Jährige hätte die Machenschaften seines Sohnes, der bei ihm wohnte, überprüfen müssen, so die Richter. Mit den Urteilen blieb das Landgericht deutlich unter den Forderungen der Staatsanwaltschaft.

++ Rathausaffäre geht vor Gericht: Prozessauftakt im Dezember ++

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Die Rathausaffäre geht vor Gericht: Der frühere Oberbürgermeister Stefan Schostok, sein damaliger Büroleiter Frank Herbert und der Ex-Personaldezernent Harald Härke müssen sich ab dem 10. Dezember vor dem Landgericht Hannover verantworten. Der Vorwurf: Untreue im besonders schweren Fall und Anstiftung dazu.

So soll Schostoks Ex-Büroleiter Herbert auf eine Gehaltszulage von 1300 Euro pro Monat gedrängt haben, die ihm Härke zwischen April 2015 und Mai 2018 auch gewährt haben soll. Herbert soll so unrechtmäßig knapp 50.000 Euro kassiert haben. Ex-OB Schostok soll spätestens im April 2017 davon erfahren, die Zahlungen aber nicht unterbunden haben.

Die Staatsanwaltschaft hatte im April dieses Jahres Anklage gegen die drei erhoben. Schostok war im Zuge der Rathausaffäre vorzeitig vom Amt des Oberbürgermeisters zurückgetreten. Der Prozess vor dem Landgericht beginnt am 10. Dezember.