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++ Öffnungs-Wirrwarr: Region ist Hochinzidenzkommune ++

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Öffnungs-Wirrwarr in der Region Hannover: Einige Geschäfte in und um Hannover haben am Montag ihre Türen geöffnet. Darunter große Möbel- und Modehäuser. Doch eigentlich mussten die Läden für Terminshopping geschlossen bleiben. Denn der Inzidenzwert für die Region liegt nach Angaben des Landesgesundheitsamts bei 103,8. Für Lockerungen ist nicht der landesweite Wert entscheidend. Für Verwirrung sorgen aber offenbar auch die unterschiedlichen Angaben der Inzidenzwerte: So hatte das Robert Koch Institut am Montagmorgen noch einen Wert von knapp unter 100 für die Region vermeldet. Auf Nachfrage von Radio Hannover betonte Regionspräsident Hauke Jagau, dass beim Thema Lockerungen die Informationen des Landesgesundheitsamtes entscheidend sind. Nach der aktuellen Corona-Verordnung ist die Region nun als Hochinzidenzkommune eingestuft. Daher dürfen nur Buchhandlungen und Bibliotheken wieder öffnen. Bevor das Landesgesundheitsamt die tagesaktuelle Inzidenz für die Region vermeldete, hatten sich u.a. die Möbelhäuser Staude und Hesse für eine Öffnung entschieden. Auch Modeketten wie C&A und Zara hatten am Vormittag kurzzeitig geöffnet.

++ Vorsorge vor Vogelgrippe: Stallpflicht im Süden der Region ++

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Die Vogelgrippe ist im Süden der Region Hannover angekommen. Ab Dienstag gilt eine Stallpflicht in den Risikogebieten Hemmingen, Laatzen und Pattensen. Das hat die Region Hannover mitgeteilt, nachdem sich am Montag ein zweiter Fall von der Vogelgrippe bestätigt hatte. An den Koldinger Teichen war eine Wildgans gefunden und positiv auf den Erreger getestet worden. Vom neuen Aufstallungsgebot sind 63 Betriebe und Geflügelhaltungen betroffen. Sie dürfen ihre Tiere nicht mehr im Freien halten, sondern nur noch im Stall oder unter einer Schutzvorrichtung. Bereits im November hatte es einen bestätigten Fall im Nordwesten der Region gegeben. Seitdem gilt die Aufstallungspflicht für Geflügelbetriebe rund um das Steinhuder Meer.

++ Impfungen für Grundschulpersonal ++

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Das Personal in Niedersachsens Kitas und an den Grund- und Förderschulen kann ab sofort geimpft werden. Der Erlass dafür ist an die Impfzentren geschickt worden, das haben das Gesundheitsministerium und das Kultusministeriumdes Landes gestern in Hannover mitgeteilt. Jetzt sollen die Impfzentren Termine mit den Einrichtungen ausmachen. Kultusminister Grant Hendrik Tonne bezeichnete das Angebot als gutes Signal der Fürsorge. Nach und nach müssten nun alle Schulformen Impfangebote erhalten. Das Personal das nun geimpft werden soll erhält den Impfstoff von Astrazeneca.

 

++ Mutmaßlicher Dealer schlägt Polizisten ++

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Mit 25 abgepackten Kugeln Kokain im Mund ist ein mutmaßlicher Dealer am Samstagabend festgenommen worden. Nach Polizeiangaben schlug der Verdächtige dabei so heftig auf die Beamten ein, dass einer der Polizisten mit dem Rettungswagen abgeholt werden musste. Der 24 Jährige  mutmaßliche Dealer sollte offenbar von einer Zivilstreife an der Nikolaistraße in Hannover Mitte kontrolliert werden leistete aber Widerstand. Er schlug so gezielt zu, dass der Polizist vorübergehend dienstunfähig war, konnte der Festnahme so aber trotzdem nicht entgehen. Die Beamten fixierten ihn am Boden und holten rund 6,4 Gramm Kokain aus dem Mund des Mannes. Gegen ihn wird nun wegen unerlaubten Handels mit Kokain und tätlichen Angriffs und Widerstands gegen die Beamten ermittelt.

 

++ Spritztour mit gestohlenem Auto ++

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Hannovers Polizei hat drei junge Männer, die mit einem gestohlenen Auto aus Bremen unterwegs waren, aus dem Verkehr gezogen. Nach Angaben der Beamten fiel der Wagen am frühen Sonntagmorgen auf dem Messeschnellweg ins Auge. Das Auto hatte Bremer Kennzeichen und war offenbar bereits vor zwei Monaten geklaut worden. Die Polizei versuchte den Wagen zu stoppen der Fahrer reagierte aber nicht. Stattdessen sprangen der 19 Jährige und ein 17 Jähriger Mitfahrer an der Ecke im Heidkampe/Laher Kirchweg aus dem Auto. Sie flüchteten in Richtung Podbielskistraße. Einen weiteren jungen Mann der offenbar unter Drogeneinfluss im Auto zurück blieb nahmen die Beamten fest. Die Polizei hat die Ermittlungen gegen das Trio aufgenommen.

++ Region Hannover fordert mehr Klarheit von Bund und Land ++

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Und zwar sowohl in Bezug auf Schnelltests, als auch mit Blick auf die Öffnungen von Schulen und Kitas. Eigentlich soll ab kommenden Montag jeder Bürger einmal pro Woche einen kostenlosen Schnelltest machen können – dies hatte Bundesgesundheitsminister Spahn angekündigt. Doch weder vom Bund, noch vom Land gebe es verlässliche Aussagen zur Umsetzung. Daher könne die Region sich nicht dazu äußern, wie eine gelungene Umsetzung durchgeführt werden soll, schrieb sie am Nachmittag in einer Stellungnahme. Und auch mit Blick auf die Öffnungen von Schulen, Kitas und Geschäften übt die Region deutliche Kritik. Lockerungen könnten nicht nur von einem geringfügig wechselnden Inzidenzwert abhängen gemacht werden. Vielmehr sollte zudem die jeweilige Lage vor Ort, die Auslastung der Kliniken und die Frage der Verteilung von Infektionen betrachtet werden. Die jetzige Lösung der Landesregierung sei daher problematisch und werde dazu führen, dass die Akzeptanz in der Bevölkerung weiter sinke, so die Region Hannover.

++ Raubüberfall in Barsinghausen-Göxe: Polizei sucht Zeugen ++

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In Göxe ist heute in den frühen Morgenstunden ein Ehepaar in seiner Wohnung überfallen worden. Der bislang unbekannte Täter schlug die Fensterscheibe einer Gaststätte an der Golterner Straße ein und gelangte in den Gastraum. Von dort aus ging er in die Wohnräume im Obergeschoss. Das dort wohnende Paar wurde durch die Geräusche geweckt und traf unvermittelt auf den Einbrecher. Dieser bedrohte beide mit einem Messer und forderte Geld. Dann durchsuchte er die Wohnung nach Wertsachen und flüchtete. Was genau der Dieb mitgenommen hat, ist noch unbekannt. Beide Bewohner erlitten leichte Verletzungen – wahrscheinlich durch das Messer. Der Täter ist männlich, circa 1,70 groß, schlank und zwischen 20-25 Jahren alt. Er trug eine dunkle Kapuzenjacke mit Reißverschluss und einen schwarzen Mundschutz mit weißer Applikation. Die Polizei bittet Zeugen, die etwas in Göxe gesehen haben um Hinweise.

++ Schnelltests für Schüler und Lehrer nach Ostern ++

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Alle Schüler und Lehrkräfte in Niedersachsen sollen nach den Osterferien mit Schnelltests auf Corona getestet werden. Das teilte die neue Gesundheitsministerin Daniela Behrens auf Anfrage der Grünen im Landtag mit. Bereits am 15. März wolle das Land mit den Corona-Schnelltests an den Schulen beginnen. Vorrausichtlich in der letzten Schulwoche vor den Osterferien solle dann eine „Testwoche“ angeboten werden, kündigte Behrens an. Alle Schüler, die in dieser Woche in die Schulen gehen, könnten dann unter Anleitung der Lehrkräfte einen Selbsttest durchführen. Danach sollen Testungen wochenweise und bei bestimmten Anlässen folgen – zum Beispiel nach Ferien oder wenn die Inzidenz am Schulort besonders hoch ist. Für die Wochen vor und nach Ostern soll das Land 3,2 Millionen Selbsttests gekauft haben.

++ Region Hannover wächst weiter ++

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Im Vergleich zum Herbst 2020 verzeichnet die Region einen Zuwachs von rund 1.000 Personen. Die meisten davon zogen in die Stadt Hannover, gefolgt von Langenhagen. Im Umland blieben die Zahlen weitestgehend konstant. Am stärksten gesunken ist die Anzahl der Bevölkerung in Garbsen. Hier leben, laut den aktuellen Zahlen der Region, rund 150 Menschen weniger. Damit wohnen aktuell etwas mehr als 1,2 Millionen Menschen in der Region Hannover.

++ Polizei Hannover kommt falschen Handwerkern auf die Schliche ++

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Die Trickbetrüger sollen unter anderem einen 96-jährigen Rentner in der Südstadt bestohlen haben. Im Rahmen der Ermittlungen haben die Beamten zwei Wohnungen in Groß-Bucholz und Misburg-Süd durchsucht. Dabei entdeckten sie knapp 5.000 Euro Bargeld, eine hochwertige Armbanduhr und diverse Edelsteine – vermutlich alles Diebesgut. Zudem beschlagnahmten die Polizisten Mobiltelefone und Pfandleihscheine. Den beiden Männern wird nun vorgeworfen, sich als verkleidete Handwerker Zutritt zur Wohnungen verschafft zu haben. Während einer der beiden die Bewohner ablenkt haben soll, durchsuchte der andere den Rest der Wohnung und entwendete Wertgegenstände.