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++ Inzidenz weiter unter 50: Region rechnet mit Lockerungen ab Montag ++

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Die Tendenz stimmt. Und wenn es dabei bleibt, können die Menschen in der Region Hannover bereits ab Montag mit den nächsten Lockerungen der Corona-Regeln rechnen.

Mit 35,1 liegt der Inzidenzwert in der Region Hannover am Donnerstag den dritten Werktag in Folge unter 50. Fünf Werktage müssen es sein, um die nächste Lockerungsstufe zu erreichen. Am Samstag könnte das also erfüllt sein. Die Region bereitet dafür aktuell bereits eine Allgemeinverfügung vor, die dann ab Montag gelten würde. Was das dann konkret bedeuten würde, sagte Regionspräsident Hauke Jagau am Donnerstag in einer Videobotschaft. Demnach würde im Einzelhandel die Testpflicht wegfallen, die Maskenpflicht bleibt aber bestehen. Und auch Hannovers Schulen könnten in den Regelbetrieb mit vollen Klassen nach Szenario A zurückkehren. 

Mögliche weitere Lockerungsschritte legt die Corona-Verordnung des Landes fest. Die aktuelle tritt am Sonntag außer Kraft, das Land hat eine neue angekündigt.

++ Ricklinger Kiesteiche: Warnung vor Blaualgen ++

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Kurz bevor das Wetter in Hannover vielleicht tatsächlich mal zum Baden einlädt, warnt die Region Hannover vor Blaualgen in den Ricklinger Kiesteichen. Im Großen Teich und im Siebenmeterteich bestehe derzeit eine verstärkte Konzentration. Die Region bittet Badende, selbst aufmerksam auf die aktuelle Situation zu achten. Zu erkennen ist eine erhöhte Blaualgen-Konzentration an Auftreibungen und Schlieren im Wasser, einer bläulich-grünliche Trübung sowie Sichttiefen von weniger als einem Meter.

Blaualgen können Magen-Darm-Entzündungen, Atemwegserkrankungen oder allergische Reaktionen auslösen. Kinder sind besonders gefährdet, wenn sie zum Beispiel beim Toben größere Mengen Wasser schlucken. Für Hunde und andere Tiere können Blaualgen tödlich sein.

++ SPD fordert 365-Euro-Ticket für die Region Hannover ++

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Die SPD in der Region Hannover schärft vor der Kommunal- und Regionspräsidentenwahl im Herbst weiter ihr Profil. Am Donnerstag hat sie ihre Mobilitätsoffensive vorgestellt. Zentrale Forderung: Die Einführung eines 365-Euro-Tickets für den ÖPNV – also ein Jahresticket für umgerechnet einen Euro pro Tag. „Bus und Bahn müssen günstiger sein als Diesel und Benzin“, so Regionspräsidentenkandidat Steffen Krach.

Weitere Vorhaben im Rahmen der Mobilitätsoffensive: regionsweit zusätzliche 5.000 Park and Ride-Plätze, ein Konzept für eine Ladesäuleninfrastruktur sowie mehr Sicherheit für Fußgänger im Straßenverkehr, etwa durch den Ausbau von Tempo 30-Zonen.

Die nun vorgestellten Forderungen sollen am 5. Juni auf dem Programm- und Nominierungsparteitag der SPD in der Region Hannover beschlossen werden.

++ Vahrenwald: Continentalplatz hat neuen Namen ++

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Es kann nur einen geben: Weil die Conti den Platz an ihrem neuen Verwaltungsgebäude an der Hans-Böckler-Allee „Continentalplaza“ nennen möchte, braucht der bisherige Continentalplatz am Hauptwerk in Vahrenwald einen neuen Namen. Denn sonst könnte zum Beispiel bei Notrufen eine Unterscheidung der beiden sehr ähnlich klingenden Orte schwierig sein.

Auf Wunsche von Continental hat der zuständige Bezirksrat die Umbenennung beschlossen. Neue Namensgeberin des alten Continentalplatzes ist nun Gudrun Pausewang, 2020 verstorbene Schriftstellerin.

Am Donnerstagnachmittag enthüllte Bezirksbürgermeisterin Irma Walkling-Stehmann das neue Straßenschild am Conti-Hauptwerk in Vahrenwald.

++ Staatsoper Hannover: Mit Vorfreude in die neue Spielzeit ++

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Nach vielen schwierigen Monaten blickt auch Hannovers Kulturszene wieder hoffnungsvoll in die Zukunft. Am Donnerstag hat die Staatsoper Hannover ihr Programm für die neue Spielzeit ab September vorgestellt. Der Spielplan besteht sowohl aus Produktionen, die durch Corona entfallen mussten, als auch aus neu angesetzten Inszenierungen. Mit dabei unter anderem: die Science-Fiction-Oper Humanoid, die Oper Denis & Katya – ein Romeo und Julia im Social Media Zeitalter – und auch der Opernball soll 2022 wieder stattfinden.

Opern-Intendantin Laura Berman sagte, sie freue sich vor allem auf die Rückkehr der Zuschauer ins Opernhaus und darauf, sich mit den Gästen austauschen und unterhalten zu können.  

++ Wegen EU-Sanktionen: belarussische Fluggesellschaft streicht Hannover ++

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Die EU-Sanktionen gegen Belarus machen sich nun auch am Hannover Airport bemerkbar. Die staatliche belarussische Fluggesellschaft Belavia wird bis vorerst Ende Oktober nicht mehr in Langenhagen landen. Und auch nicht mehr von hier nach Minsk starten. Alle Flüge zu Zielen in der EU sind eingestellt, teilte die Fluggesellschaft am Donnerstag mit.

Hintergrund ist die Entscheidung der Europäischen Union, keine Starts, Landungen und Überflüge von Fluggesellschaften aus Belarus mehr zu erlauben. Mit den Sanktionen hatte die EU auf die Zwangslandung einer Ryanair-Maschine am Sonntag in Minsk reagiert. An Bord waren Gegner des belarussischen Machthabers Alexander Lukaschenko. Sie wurden verhaftet.

++ Corona-Pandemie: deutlich mehr Datenschutz-Beschwerden ++

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Die Corona-Pandemie war und ist auch eine Herausforderung für den Datenschutz. Im vergangenen Jahr sind in Niedersachsen deutlich mehr Beschwerden eingegangen als zuvor. Das berichtete die Landesdatenschutzbeauftragte Barbara Thiel am Donnerstag bei der Vorlage des Jahresberichts 2020. Hauptsächlich ging es bei den Corona-bezogenen Beschwerden demnach um die Kontaktnachverfolgung – etwa wenn Listen mit persönlichen Daten frei zugänglich ausgelegt wurden und somit auch für Unberechtigte einsehbar waren.

Weitere Problemfelder waren zum Beispiel das korrekte Ausstellen von Attesten zur Befreiung von der Maskenpflicht sowie datenschutzkonformes Arbeiten im Homeoffice oder im Homeschooling. Die Pandemie habe auch in der Bildung die Schwächen des Systems im Bereich Digitalisierung offengelegt, so die Datenschutzbeauftragte Thiel.

++ IHK schlägt Alarm: Stimmung im Tourismus auf Tiefpunkt ++

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So schlecht wie in diesem Frühjahr war die Stimmung in der hiesigen Tourismus-Branche noch nie. Das berichtet die Industrie- und Handelskammer Niedersachsen und macht das an den Ergebnissen einer aktuellen Umfrage fest. Der Branchenklima-Index sank auf einen neuen Tiefststand. Vor Corona lag er bei 130 Punkten, aktuell bei nur noch 26,6.

Die Branche müsse dringend Einnahmen generieren, um wirtschaftlich überleben zu können, so IHK-Niedersachsen-Chef Hendrik Schmitt. Ohne weitere Öffnungsschritte gebe es aber keine Hoffnung auf Besserung. Neben den bereits im niedersächsischen Stufenplan angekündigten Lockerungen fordert die IHK eine Aufhebung aller Beschränkungen ab Juli – nach Auslaufen der Bundesnotbremse. Dem Fortschritt der Impfkampagne solle dann mehr Beachtung geschenkt werden, so Schmitt.

++ Neue Studie schlägt Alarm: Hausärztemangel nimmt bis 2035 deutlich zu ++

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Der Mangel an Landärzten in Niedersachsen könnte schwerwiegender werden als gedacht. Die Robert-Bosch-Stiftung schlägt Alarm. In einer neuen Studie zeigt sie auf, dass bis 2035 in etwa der Hälfte der niedersächsischen Landkreise und Städte ein Ärztemangel droht. Besonders im ländlichen Raum gehen in den kommenden 14 Jahren viele Mediziner in Rente. Eine besonders dramatische Situation zeigt die Studie etwa für den Landkreis Osnabrück auf, wo die Hausärztedichte bis 2035 um 47 Prozent zurückgehen soll. Im Emsland um 43 und im Kreis Aurich um 41 Prozent. Die Region Hannover kommt dabei im Vergleich besser weg. Aber auch hier soll die Hausärztedichte immer noch um zwölf Prozent zurückgehen. Im Nachbarlandkreis Hildesheim werden der Studie zufolge sogar mehr als ein Drittel der Ärzte fehlen. Die Robert-Bosch-Stiftung plädiert dafür, dass die Bundesländer lokale Gesundheitszentren aufbauen, damit Fach- und Hausärzte zusammen mit Pflegekräften ihre Patienten unter einem Dach behandeln können.

++ Dritter Platz für TiHo im Shanghai-Ranking ++

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Die Tierärztliche Hochschule Hannover gehört zu den weltbesten Unis für das Fach Veterinärmedizin. Im renommierten Shanghai-Ranking belegt die TiHo den dritten Platz und verbesserte sich damit im Vergleich zum Vorjahr um einen Rang. "Seit drei Jahren befindet sich die TiHo unter den vier besten Universitäten in diesem Ranking. Überzeugen können wir vor allem mit unserer Vielzahl an Publikationen in den entsprechend wichtigen Wissenschaftsjournalen", sagt TiHo-Präsident Gerhard Greif. Das Shanghai-Ranking listet in der Kategorie Veterinärwissenschaften die besten 300 internationalen Universitäten auf. Bewertet werden dafür vor allem die Forschungsleistungen der Hochschulen. Das jährliche Ranking gibt es seit 2003.