++ Garbsen: 10-Jährige bei Fahrradunfall schwer verletzt ++

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Ein 10-jähriges Mädchen ist am Dienstag in Garbsen schwer verletzt worden. Das Kind war mit dem Fahrrad „Am Hasenberge“ unterwegs. Am Planetenring fuhr die 10-Jährige offenbar bei Rot über eine Ampel. Eine Autofahrerin erfasste das Kind daraufhin. Die 10-Jährige, die keinen Helm trug, stürzte und verletzte sich schwer am Kopf. Ein Krankenwagen brachte sie in eine Klinik. Laut Polizei besteht aktuell keine Lebensgefahr.

++ Region stellt Haushaltsentwurf vor ++

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Knapp 2 Milliarden Euro, so groß soll der Haushalt der Region im kommenden Jahr sein. Einen entsprechenden Entwurf hat Regionspräsident Hauke Jagau am Dienstag in Hannover vorgestellt. Größte Posten sind Soziales mit einer Milliarde Euro, Jugend und Verkehr mit je gut 250 Millionen. Besonders hervor hob Jagau die geplante Wohnbauprämie hervor: Von 2019 bis 2021 will die Region jährlich 20 Millionen Euro zur Verfügung stellen, die direkt an Kommunen fließen sollen, die Wohnraum schaffen. In den kommenden Wochen beraten die Fraktionen der Parteien über den Entwurf, am 18. Dezember soll der Haushalt für das kommende Jahr beschlossen werden.

++ Hannoveraner machen Urlaub in Hannover ++

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Machen Sie doch mal Urlaub in Hannover. Kein Witz! Wer in der Stadt oder der Region wohnt, kann einen speziellen Kurzurlaub buchen unter dem Motto „Zu Gast in Deiner Stadt“, und zwar in der Zeit vom 30. Oktober bis 1. November, also über den Reformationstag. Das hat die Hannover Marketing und Tourismus mitgeteilt. Die Zimmerpreise in den Hotels richten sich nach der Zahl der Sterne, jeder Stern schlägt mit 18 Euro zu Buche. So kommt man etwa für eine Nacht in einem Drei-Sterne-Hotel auf 54 Euro. Buchbar ist das Ganze ab Montag unter www.hannover.de/zu-gast. Die „Hannover Marketing und Tourismus“ legt die Aktion bereits zum vierten Mal auf.

++ Lehrte: Mutmaßlicher Autodieb stellt sich ++

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Weil Bekannte ihn auf einem Blitzerfoto erkannt haben, hat sich ein 17-Jähriger mutmaßlicher Autodieb in Lehrte der Polizei gestellt. Die Ermittler werfen dem Jugendlichen vor, Ende Mai einen VW Touran in Limmer gestohlen zu haben. Wenig später wurde der Wagen auf der B6 geblitzt. Der 17-Jährige stellte sich am Samstag und gab zu, der Beifahrer auf dem Foto zu sein. Beamte ermittelten daraufhin auch den mutmaßlichen Fahrer, einen 19-Jährigen, und durchsuchten seine Wohnung in Lehrte. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts des schweren Diebstahls gegen das Duo.

++ Kanzlerin Merkel diskutiert mit Jugendlichen in Hannover ++

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Die Bundeskanzlerin ist zu Besuch in unserer Stadt. Angela Merkel diskutierte am Montag mit rund 40 Jugendlichen in der „Conti“-Zentrale über die Zukunft Europas. Das Gespräch ist Teil des sogenannten Bürgerdialogs „Sprechen wir über Europa“. Diskutiert werden sollen Fragen wie „Welche Rolle spielt die EU für Deutschland“ oder „Wie erleben Bürger die EU im Alltag“. Merkel hatte in diesem Jahr bereits in Berlin und Jena am Bürgerdialog teilgenommen, der in mehreren Ländern veranstaltet und live im Netz übertragen wird – so auch am Montag. Einen Bericht zu dem Thema hören Sie am Dienstag morgen hier auf Radio Hannover.

++ Verdi: "Stephan Weils Aussagen verstärken den Unmut in Behörden" ++

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Die Gewerkschaft Verdi schäumt nach einem Appell von Stephan Weil. Der Ministerpräsident hatte zuletzt gefordert, die Beschäftigten in der Verwaltung, insbesondere in Jobcentern und Arbeitsagenturen, müssten einen freundlicheren Umgang pflegen – Menschen würden punktuell herablassend behandelt. Verdi holte nun zum Gegenschlag aus: Weils Aussagen seien befremdlich und diskreditierend, sie würden nicht als Ansporn verstanden, sondern verstärkten eher den Unmut, erklärten Vertreter der Gewerkschaft am Freitag laut einer Mitteilung. Für die Situation in den Behörden sei die Politik verantwortlich. Die Forderungen bei Verdi lauten: Es brauche unter anderem mehr Personal, einfacher gestaltete Formulare und mehr Wertschätzung.

++ Bettina Wulff betrunken am Steuer? ++

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Bettina Wulff soll laut Medienberichten bei einer Trunkenheitsfahrt erwischt worden sein. Die Gattin des früheren Bundespräsidenten Christian Wulff soll mit über 2 Promille im Blut vor dem Steuer gesessen haben – jetzt wird gegen sie ermittelt. Bettina Wulff soll am Montagabend auf einer Landstraße bei Burgwedel unterwegs gewesen sein – ohne weitere Beifahrer. Dabei rammte sie einen Baum, blieb aber unverletzt. Die Bild will erfahren haben, sie habe versucht, einem Wild auszuweichen, woraufhin sie verunfallte. Weitere Details zu dem Vorfall sind bisher aber nicht bekannt.

++ Polizei erwischt 200 Autofahrer am Handy ++

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Allein hier in der Region waren am Donnerstag mehr als 100 Beamte im Einsatz und haben mehr als 400 Verstöße geahndet. Im Fokus des ersten bundesweiten Aktionstages stand jegliche Form der Ablenkung am Steuer, insbesondere aber die Handynutzung. In der Region Hannover erwischte die Polizei mehr als 200 Menschen, die während der Fahrt telefoniert oder getippt hatten. In ganz Niedersachsen waren am Donnerstag fast 800 Beamte im Einsatz. Landesweit müssen rund 1100 Menschen mit einem Bußgeld und einem Punkt in Flensburg rechnen, weil sie während der Fahrt das Handy genutzt haben.

++ Region auf Wachstumskurs ++

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Nie zuvor gab es hier so viele Einwohner, Pendler und Beschäftigte. Die Region Hannover ist auf Wachstumskurs. Das zeigen die neusten Zahlen. 1,15 Millionen Menschen leben hier, das sind 50.000 mehr als noch vor 5 Jahren. Und auch die Zahl der Studenten ist auf Rekordniveau. Aber es gibt auch Probleme in der Region, etwa mit der hohen Arbeitslosigkeit oder der Wohnungsnot, sagt Wirtschaftsdezernent Ulf-Birger Franz: Es müssten dringend neue und günstige Wohnungen gebaut werden. Gerade um dem Studenten-Zuzug gerecht werden zu können, sei dies notwendig. Neben kleinen Apartments fehle es auch an Familienwohnungen, so Franz. Die Region hat mehrere Förderprogramme für den Wohnungsbau aufgelegt.

++ AGV organisiert Frühlings- und Oktoberfeste bis 2021 ++

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Wer darf die Frühlings- und Oktoberfeste in Hannover ausrichten. Lange Zeit hatte es einen Streit zwischen konkurrierender Unternehmen darüber gegeben  - auch vor Gericht. Und nun hat der alte Veranstalter -  Die Arbeitsgemeinschaft für Volksfeste den Zuschlag bekommen. Die Stadt Hannover hat entschieden, dass die AGV die Frühlings- und Oktoberfeste die kommenden drei Jahre  - also bis 2021 - ausrichten darf. Die AG Volksfeste hat nach übereinstimmender Auffassung aller Beteiligter die besten und überzeugendsten Bewerbungen abgegeben, sagte Hannovers Wirtschaftsdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette. Nach vielen Rechtsstreits hatte die Stadtverwaltung ein europäischen Ausschreibungsverfahren gestartet. In einem mehrstufigen Bewertungsverfahren setzte sich die AG Volksfeste durch.

++ Hemmingen: Polizei fasst mutmaßlichen Vergewaltiger ++

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Mitte August ist eine Frau im Hemminger Ortsteil Harkenbleck von ihrem Fahrrad gerissen und in einem Graben vergewaltigt worden. Nun haben die Ermittler einen Tatverdächtigen festgenommen. Eine Übereinstimmung gesicherter Spuren in der DNA-Datenbank führte die Ermittler schließlich auf die Fährte eines 31-Jährigen. Am Mittwoch soll der Mann einem Haftrichter vorgeführt werden. Das Vergewaltigungs-Opfer war im August nachts von einem Mann auf einem Fahrrad verfolgt worden. Irgendwann wurde die Frau dann überholt und vom Rad gerissen. Der Täter schlug mehrfach mit einem Gegenstand auf die 22 Jährige ein und verging sich an ihr. Als ein Fußgänger auf die Hilfeschreie der Frau aufmerksam wurde flüchtete der Mann. Die Polizei hatte mit einem Phantombild nach dem Vergewaltiger gefahndet.

++ Mindestlohn-Kontrolle: Zoll deckt Verstöße auf ++

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Zollfahnder haben in einer groß angelegten Aktion mehrere Betriebe in ganz Niedersachsen kontrolliert. Mit dem Ergebnis, dass es einige niedersächsische Betriebe mit dem gesetzlichen Mindeslohn von 8,84 Euro pro Stunde nicht sehr ernst nehmen. Im Schnitt gab es demnach in jedem zwanzigsten Fall Ungereimtheiten bei der Bezahlung. Demnach müssten mehr als 100 Fälle zum großen teil noch weiter aufgeklärt werden, heißt es. In Hannover befragten die Zöllner 475 Personen zu ihren Arbeitsverhältnissen und checkten 92 Mal Geschäftsunterlagen bei zahlreichen Arbeitgebern. Dabei stießen die Fahnder Die Fahnder des Hauptzollamts Hannover auf 40 Verdachtsfälle. Es wurden bereits zwei Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen den Mindestlohn eingeleitet.

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