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++ Angst vor zweiter Welle: Deutlich mehr Corona-Infizierte in Hannover ++

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Die Zahl der Corona-Fälle in der Region Hannover ist erstmals seit rund einem Monat wieder dreistellig. Derzeit sind genau 100 Menschen mit dem Virus infiziert, wie die Region am Freitag mitteilte. 42 von ihnen kommen demnach aus Hannover, 14 aus Garbsen und 12 aus Seelze. Grund für den Anstieg ist laut Gesundheitsamt die zunehmende Vernachlässigung der Abstands- und Hygieneregeln im privaten Bereich, dazu kämen einzelne Reiserückkehrer. Einen großen Infektionsherd wie zuletzt bei UPS in Langenhagen gebe es derzeit nicht.

Auch die Landesregierung hat heute vor einer zweiten Corona-Welle gewarnt. Der Krisenstab verfolge den Anstieg mit Sorge und wappne sich entsprechend. Zuletzt war die Zahl der Corona-Infektionen in der Region Hannover Ende Juni dreistellig gewesen, zwischenzeitlich aber stark gesunken.

++ Leiche treibt in der Leine bei Laatzen-Grasdorf ++

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Leichenfund in Laatzen: Die Feuerwehr hat am Freitag einen leblosen Körper aus der Leine geborgen. Ein Radfahrer hatte die Leiche gegen 11 Uhr nahe einer Brücke im Ortsteil Grasdorf entdeckt und die Rettungskräfte alarmiert. Die Laatzener Ortsfeuerwehr fuhr mit einem Boot zu der Stelle in der Leine, wo die Leiche trieb. Nach der Bergung untersuchte die Polizei den Körper. Die Beamten gehen derzeit davon aus, dass es sich um einen Unfall handelt. Spuren von Fremdeinwirkung waren offenbar nicht nur sehen.

++ Verbraucherpreise sinken im Juli - aber Friseurbesuch wird teurer ++

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Hannovers Geschäfte geben die Mehrwertsteuersenkung offenbar überwiegend an die Kunden weiter. Zu dieser Erkenntnis kommt das Statistische Landesamt, denn die Verbraucherpreise in Niedersachsen sind im Juli gesunken, und zwar um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Allerdings sei die Preisentwicklung von etlichen Faktoren abhängig.

Um die Wirtschaft in der Corona-Krise anzukurbeln, hat die Bundesregierung beschlossen, die Mehrwertsteuer in der zweiten Jahreshälfte zu senken von 19 auf 16 bzw. von 7 auf 5 Prozent. Weniger bezahlen mussten die Menschen bei uns im Juli vor allem für den öffentlichen Nahverkehr, für Öl, Benzin und Diesel, aber auch für Kleidung, Möbel oder Lebensmittel. Teurer wurden Tabak und Dienstleistungen wie etwa der Besuch beim Friseur.

++ Towart Esser kommt zurück zu Hannover 96 ++

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Paukenschlag bei Hannover 96: Torwart Michael Esser kommt zurück. Nach einem halben Jahr in Hoffenheim wechselt der 32-Jährige wieder an die Leine. Der umstrittene Ron-Robert Zieler dürfte damit kaum noch Zukunftsaussichten bei den „Roten“ haben. Esser sagte laut Verein, es fühle sich ein bisschen an, als sei er gar nicht weg gewesen. Er habe sich in der Hinrunde letztes Jahr in keiner schönen Situation befunden, nun habe er aber entschieden, die Aufgabe bei 96 unbedingt annehmen zu wollen. Esser war in der Bundesliga-Saison 2018/19 Stammkeeper der „Roten“, zu Beginn der abgelaufenen Spielzeit verlor er den Posten aber an Ron-Robert Zieler. Allerdings soll Trainer Kenan Kocak mit dessen Leistung nicht zufrieden sein. Kocak sagte, man habe sich entschieden, Esser als neue Nummer eins zu verpflichten. Er sei der Torwart, den 96 in der derzeitigen Situation brauche.

++ Hochsommer in Hannover: Annabad will Corona-Regeln lockern ++

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Es soll hochsommerlich werden hier bei uns in Hannover. Die Temperaturen dürften am Freitag die 30 Grad überspringen – bestes Freibad-Wetter also. Entsprechend will das Annabad die Corona-Regeln lockern und bis zu 1500 Menschen einlassen, bislang durften knapp 1000 rein. Das Einhalten der Abstandsregeln sei bei dieser Zahl ohne Probleme möglich, hieß es zur Begründung. Normal seien 7000 bis 8000 Besucher. Auch die Namen der Gäste sollten nicht mehr erfasst werden.

Anders bei den städtischen Freibädern: Im Lister Bad, in Ricklingen, Misburg sowie im Naturbad Hainholz werde weiter mit Registrierung gearbeitet. Auch die Besucherzahl bleibe wie gehabt. Die meisten Badegäste passen ins Lister Bad und nach Hainholz mit derzeit jeweils 960. Im Volksbad Limmer soll die Obergrenze bei knapp 1000 bleiben.

++ Kleingarten in Letter: Ermittler finden Kellerraum ++

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Einen merkwürdigen Fund haben die Ermittler offenbar in dem Kleingarten gemacht, der seit Kurzem auseinandergenommen wird: Sie sollen bei ihren Grabungen auf einen Kellerraum gestoßen sein. Die Polizei entfernte demnach Fundamentreste aus der Grube. Der unterirdische Raum gehörte wohl zu einem mittlerweile abgerissenen Häuschen des Grundstücks. Die Ermittler halten sich über Erkenntnisse allerdings weiterhin bedeckt – auch wonach genau gesucht wird im Zusammenhang mit dem Fall Maddie, wollte die Staatsanwaltschaft Braunschweig bisher nicht sagen. Im australischen Fernsehen soll ein anderer Sprecher allerdings gesagt haben, es gebe einen "Beweis-gestützten Verdacht", dass das Mädchen tot und der Verdächtige Christian B. schuldig sei. Die Untersuchungen in dem Kleingarten in Letter sollen noch bis Donnerstagabend andauern. Der Sichtschutz wurde am Mittwoch nochmal verstärkt. Sogar eine Flugverbotszone wurde über dem Garten eingerichtet.

++ Corona-Krise: Hannover und andere Städte fordern direkten Zugang zu EU-Aufbauprogrammen ++

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Um sich von den Kosten der Coronakrise zu erholen, wünschen sich deutsche Großstädte direkten Zugang zu einem finanziellen Aufbauprogramm der EU. Dafür richteten 16 Oberbürgermeister ein Schreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel. Auch Hannovers OB Belit Onay ist unter den Unterzeichnern. Hintergrund ist, dass sich die Regierungschefs in der Europäischen Union auf einen mehrjährigen Finanzrahmen geeignigt haben. Unter anderem geht es um das Programm "Next Generation EU" mit einem Volumen von 750 Milliarden Euro – damit sollen die Städte als EU-Partner entlastet werden. Das Städtenetzwerk aus 16 Städten betonte die schweren finanziellen Belastungen im Zuge der Pandemie. Laut Onay sei ein direkter Zugang zu den Geldern wichtig, um auf lokaler Ebene möglichst gut davon zu profitieren.

++ Nicht mehr nutzbar: Sanierungsbedürftige Labore des LKA geschlossen ++

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Labore des Landeskriminalamts sind in ihrer Nutzbarkeit derart eingeschränkt, das Gewerbeaufsichtsamt hat die Labore am Waterlooplatz jetzt aus Arbeitsschutzgründen schließen lassen. Das bestätigte das LKA am Dienstag nach zwei Medienberichten. Hintergrund ist der Sanierungsstau bei den Räumlichkeiten. Das Kriminaltechnische Institut (KTI) muss für über 100 Millionen Euro erneuert werden. Die Ermittlungen in den Bereichen Doping, Drogen und Giftstoffe verzögern sich damit nun. Das niedersächsische Innenministerium will womöglich andere Bundesländer um Unterstützung bitten.

++ Stadtverwaltung: Feuerwache kostet nur 16 Mio. Euro mehr ++

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Vier Jahre Bauverzögerung und teurer als geplant: Der Neubau der Feuerwache am Weidedamm sorgt immer wieder für Aufsehen. Die Kostensteigerung werde trotzdem weit unter 40 Millionen Euro bleiben, betont die Stadt. Zu dieser Klarstellung sah sich die Verwaltung nun wegen mehrerer entsprechender Zeitungsberichte veranlasst. Bereits Ende 2015 seien Gesamtkosten vom 71,6 Millionen Euro dem Rat vorgelegt worden, heißt es in dem Statement. Im zweiten Bauabschnitt seien dann mit technischer Nachbesserung etwa 4 Millionen hinzugekommen, plus weitere 12 Millionen in einem vereinbarten Vergleich für Änderungswünsche. Somit liege die Steigerung der Gesamtkosten bei nur 16 Millionen Euro, so die Stadtverwaltung.

++ Fall Maddie: Kleingarten in Letter umgegraben ++

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Großes Medieninteresse hat heute der Polizeieinsatz in einem Kleingarten ausgelöst. Zwischen Ahlem und Letter gab es seit dem Dienstagmorgen umfassende Untersuchungen. Der Einsatz steht im Zusammenhang mit dem Fall Maddie McCann.

Viel konnte man jedoch nicht erkennen, von den Untersuchungen auf dem Grundstück direkt am Stichkanal Linden. Die Polizei stellte Sichtschutzzäune auf, ließ auch keine Kameras oder Mikrofone in unmittelbarer Nähe zu. Viele Presseteams, darunter nicht nur Deutsche, hatten sich dort heute positioniert, um etwas herauszubekommen. Die Polizei war in dem Kleingarten mit Spürhunden vor Ort, auch ein Bagger soll im Einsatz gewesen sein. Was man zumindest sehen konnte, war ein Loch im Boden, in dem gegraben wurde. Einzelheiten über den Einsatz wollte die Staatsanwaltschaft auf Anfrage nicht nennen. Über Jahre stellte der Fall Maddie die Ermittler vor Rätsel. Der Hauptverdächtige Christian B. hatte eine Zeit lag auch in Hannover-Linden gelebt.