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++ Badewarnung Parksee Lohne: Erhöhte Konzentration Blaualgen ++

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Nach dem Steinhuder Meer und dem Siebenmeterteich in Ricklingen warnt die Region Hannover jetzt auch vor Blaualgen im Parksee Lohne in Isernhagen. Mitarbeiter des Gesundheitsamts haben bei einer routinemäßigen Kontrolle eine erhöhte Konzentration festgestellt. Bei Blaualgen handelt es sich um eine giftige Bakterienart, die zu Übelkeit, Erbrechen, Hautreizungen und Atemnot führen kann. Vor allem Kinder und Hunde sollten nicht ins Wasser gehen. An den betroffenen Gewässern sind entsprechende Schilder mit Verhaltenshinweisen aufgestellt worden. Wer baden möchte, sollte auf die Hinweise vor Ort und auf Trübungen und Schlieren im Wasser achten und die entsprechenden Bereiche meiden.

++ Training abgebrochen: 96-Neuzugang Evina im Krankenhaus ++

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Vom Trainingsplatz ins Krankenhaus: Hannover 96-Neuzugang Franck Evina hat am Dienstag das Training vorzeitig abgebrochen. Der 20-Jährige sei völlig entkräftet gewesen, teilte der Verein mit. Als Vorsichtsmaßnahme ging es für ihn zum Durchchecken ins Friedrikenstift. Der Stürmer hatte zuvor über Magen-Darm-Probleme geklagt. Evina kämpfte sich am Vormittag zunächst noch durch die Trainingseinheit, musste dann aber aufgeben und wurde mit dem Golfcart der Physiotherapeuten abgeholt. Am Abend teilte 96 über Twitter mit, dass Evina das Krankenhaus verlassen durfte. 

++ Revitalisierung Güterbahnhof: Baustart für 3-Sterne-Hotel ++

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In der Nordstadt treibt Immobilienentwickler Aurelis die Umgestaltung des alten Bahngeländes am Weidendamm weiter voran. Nachdem schon unter anderem ein Feinkosthandel, eine Trampolinhalle und ein Kletterpark eingezogen sind, soll jetzt auch noch ein 3 Sterne-Hotel folgen. Und zwar in einem ehemaligen Bahn-Hochhaus auf dem Areal. Die Baugenehmigung ist vor wenigen Wochen erteilt worden, aktuell beginnt der Umbau. Das Gebäude soll sich optisch dem bereits sanierten Hauptgüterbahnhof anpassen. Im kommenden Jahr will die Centro-Gruppe das rund 3.000 qm große Hotel in Betrieb nehmen. Damit steht die Revitalisierung des Geländes kurz vor dem Abschluss: Nach eigenen Angaben investiert Aurelis für alle Projekte insgesamt über 40 Millionen Euro.

++ Nach Rede bei Corona-Demo: Disziplinarverfahren gegen Polizist aus Hannover ++

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Der suspendierte Polizist aus Hannover, der eine Rede vor Corona-Leugnern gehalten hatte, muss jetzt weitere Konsequenzen befürchten. Die Polizeidirektion Hannover hat ein Disziplinarverfahren gegen den 57-jährigen Beamten eingeleitet. Das bestätigte eine Polizei-Sprecherin gegenüber Radio Hannover. Das Handeln der Behörde ist nun der nächste Schritt im Rahmen der Ermittlungen gegen den Kriminalhauptkommissar. Auf welcher Grundlage das Disziplinarverfahren eingeleitet wurde, konnte die Polizei-Sprecherin mit Verweis auf das laufende Verfahren nicht sagen. Die Polizeidirektion hat drei Monate Zeit belastbare Beweise zusammenzutragen und mögliche Sanktionen auszusprechen. Der 57-Jährige hatte sich auf der „Querdenken“-Demo in Dortmund Anfang August mehrfach als Polizist zu erkennen gegeben. In seiner Rede vor Corona–Leugnern stellte er die Gewaltenteilung in Deutschland in Frage, zog Vergleiche zur Nazi-Zeit und rief seine Kollegen zum Widerstand gegen Corona-Befehle auf. Weil der Polizist auch für die Sicherheitsbewertung von jüdischen Einrichtungen zuständig war, lässt die Polizeidirektion nun vorsorglich die Sicherheitskonzepte von einer unabhängigen Stelle überprüfen.

++ Wohnungsdurchsuchungen nach Angriff auf feiernde Jugendliche ++

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Mehrere feiernde Jugendliche waren Ende Juni am Mittellandkanal in Vinnhorst von einer maskierten Bande überfallen und ausgeraubt worden. Jetzt, zwei Monate danach, hat die Polizei auf der Suche nach Beweismitteln die Wohnungen von fünf Tatverdächtigen im Alter von 15 bis 19 Jahren durchsucht. Bei den Durchsuchungen in Kleefeld, Groß Buchholz und Vahrenwald sind mehrere Handys und Waffen gefunden und beschlagnahmt worden. Die fünf Jugendlichen sollen mit weiteren bislang noch unbekannten Mittätern eine private Geburtstagsparty am Mittellandkanal gestürmt haben. Bewaffnet mit Schlagringen, Schlagstöcken und Messern sollen die insgesamt zehn bis fünfzehn Täter auf eine andere Jugendgruppe losgegangen sein, die dort an einer Parkbank Geburtstag feierte. Vier der Opfer wurden verletzt, einer davon sogar schwer. Die Angreifer konnten mit ihrer Beute flüchten. Die Ermittlungen erbrachten später Hinweise auf die fünf Tatverdächtigen, deren Wohnungen nun durchsucht wurden. Die Ermittlungen gegen die unbekannten Komplizen dauern weiter an.

++ Bewerbung zur Kulturhauptstadt läuft virtuell ab ++

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Die Corona-Krise verändert auch Hannovers Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas. Die internationale Jury, die über die Vergabe für das Jahr 2025 entscheidet, wird nicht wie geplant Mitte Oktober nach Hannover kommen, sondern die Stadt virtuell erkunden. Alles findet jetzt digital statt. Hannover und die anderen Bewerberstädte (Hildesheim, Chemnitz, Magdeburg und Nürnberg) werden sich nun mit Livestreams, Filmbeiträgen und Videodiskussionsrunden präsentieren. Der Gewinner zur Kulturhauptstadt 2025 soll am 28. Oktober verkündet werden.

++ Verkehrsunfall auf der A2: Frau fährt entlang der Autobahnböschung ++

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Auf der A2 zwischen Wunstorf-Luthe und Garbsen ist am Montagabend  ein Auto mehrere Meter die Autobahnböschung entlang gerast. Nach Informationen der Feuerwehr Garbsen verlor die Autofahrerin gegen 20 Uhr die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Aus bislang ungeklärter Ursache war die Fahrerin rechts hinter die Leitplanke gekommen. Dort fuhr sie noch mehrere Meter in Schräglage durchs Gebüsch bevor der Wagen in Höhe der Abfahrt Garbsen zum Stehen kam. Da zunächst unklar war, wo sich die Unfallstelle genau befindet, waren gleich mehrere Ortsfeuerwehren aus den Gemeinden Garbsen und Seelze alarmiert worden. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte sich die Unfallfahrerin schon selbst befreien können. Sie kam in medizinische Behandlung. Über die Schwere der Verletzungen ist nichts bekannt.

++ Großeinsatz am HBF: Handtaschendiebstahl mündet in 200 Platzverweisen ++

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Es begann mit einem Handtaschendiebstahl. Doch dann ist der Einsatz der Bundespolizei plötzlich aus dem Ruder gelaufen. Und zwar weil sich andere umstehende Menschen eingemischt haben. Die Bundespolizei sprach insgesamt rund 200 Platzverweise aus. Eigentlich wollten die Einsatzkräfte im Hauptbahnhof „nur“ einen Taschendieb festnehmen. Drei Jugendliche störten den Einsatz aber massiv und beleidigten die Beamten. Ein 15-Jähriger war besonders aggressiv und sollte deshalb ebenfalls festgenommen werden, er konnte aber flüchten. Mit der Zeit bildete sich eine immer größere Menschenmenge um die Einsatzstelle. Pöbeleien und Beleidigungen kamen aus allen Richtungen. Die Beamten konnten die Situation nach Angaben der Bundespolizei aber unter Kontrolle behalten und den Einsatz ohne weitere Zwischenfälle beenden. Der flüchtige 15-Jährige bespuckte später am Thielenplatz noch einen Fahrgast im Bus, nachdem dieser ihn auf die Maskenpflicht hingewiesen hatte. Am Montag konnte die Polizei den Jugendlichen schließlich festnehmen. Auf der Limmerstraße hatte er jemanden mit einem Messer bedroht.

++ Corona-Testzentrum am Flughafen: Rund 3.500 Tests in 48 Stunden ++

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Lange Warteschlangen im Corona-Testzentrum am Flughafen in Langenhagen: Zahlreiche Reiserückkehrer aus Risikogebieten sind  übers Wochenende am Hannover Airport getestet worden. Insbesondere die überraschende Einstufung von nahezu ganz Spanien als Risikogebiet hatte für einen großen Andrang gesorgt. Auch am Montag werden wieder fünf Urlaubsflieger aus Palma de Mallorca in Langenhagen landen. Nach Angaben der Johanniter-Unfallhilfe, die das Testzentrum betreut, sind übers Wochenende bis Montagmorgen 6 Uhr 3.573 Menschen auf das Corona-Virus getestet worden. Im Anschluss mussten sich die Reiserückkehrer in Quarantäne begeben - solange bis ein negatives Testergebnis vorliegt. Das kann gut drei Tage dauern. Am Samstag war es am Testzentrum zu einem handfesten Streit gekommen: Eine Reisegruppe aus der Türkei wollte nach Aufforderung eines Sicherheitsmitarbeiters den Ausgangsbereich  des Testzentrums nicht freimachen. Die vier bis fünf Mann starke Gruppe schubste den Mitarbeiter und schlug mehrfach gegen dessen Kopf. Erst als Kollegen dem Security-Mann zur Hilfe kamen, entfernten sich die Angreifer. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

++ Recken in Saisonvorbereitung: Mehrere Testspiele angekündigt ++

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Bald wird es auch für die Profi-Handballer der TSV Hannover Burgdorf wieder ernst: Die Recken bereiten sich aktuell auf den voraussichtlichen Saisonstart im Oktober vor. Der Ernstfall soll ab nächster Woche in sieben Testspielen geprobt werden, das hat der Verein am Sonntag mitgeteilt. Dabei müssen sich die Recken an durchaus starken Gegnern messen: Neben Duellen mit dem SC Magdeburg, der MT Melsungen sowie einem Turnier in Wilhelmshaven, wo neben dem Gastgeber auch die Ligakonkurrenten GW Minden  und TBV Lemgo Lippe teilnehmen, sind auch Spiele mit den Zweitligisten HSV Hamburg und Vfl Lübeck Schwartau vorgesehen. In der Region Hannover wird es keine Testspiele geben.