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++ Fall "Maddie": Suchten Ermittler nach Speichermedien wegen Kinderpornographie? ++

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Haben die Ermittler bei den Grabungen im Fall "Maddie" womöglich nach Datenträgern gesucht? Nach NP-Informationen haben die Ermittler wahrscheinlich darauf spekuliert, Hinweise auf Kinderpornographie zu finden. In dem durchsuchten Kleingarten in Letter war ein Spühund aus NRW eingesetzt worden. Schäferhund "Jupp" sei dem Bericht zufolge auf das Erspüren von Speichermedien wie USB Sticks oder Festplatten spezialisiert. Der Hauptverdächtige Christian B. war bereits wegen Kindesmissbrauchs verurteilt worden. Die Staatsanwaltschaft hält sich zu dem Einsatz immer noch bedeckt. Der Einsatz des Hundes wurde von offizieller Seite bestätigt. 

++ Motorradfahrer protestieren in Hannover ++

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Mit einer Protestfahrt gegen schärfere Regulationen und drohende Fahrverbote sind Sonntagnachmittag Motorradfahrer durch die Region Hannover gezogen. Laut Medienberichten nahmen etwa 1.200 Biker teil. Ihre Route führte von Hildesheim über Laatzen nach Hannover und aus der Innenstadt über die B3 wieder zurück. Aus Rücksicht auf den Ferienreiseverkehr befuhren sie statt der Autobahnen nur die Bundesstraßen. Sie demonstrierten gegen strengere Gesetze, die der Bundesrat vorsieht. Unter anderem drohen häufigere Fahrverbote für Sonn- und Feiertage. Um Lärm einzudämmen, sollen Motorräder pauschal auf 80 Dezibel begrenzt werden, auch technische Manipulationen an den Maschinen sollen härter bestraft werden können.

++ Feiernde Jugendliche: Polizei löst Partys in Garbsen und am Ihmeufer auf ++

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In Garbsen hat die Polizei am Samstag eine Geburtstagsfeier aufgelöst. Bis zu 50 Gäste hatten den Angaben zufolge in einem Lokal gefeiert. An Abstandsregeln sei sich dabei nicht gehalten worden. Gegen den Ausrichter und den Lokalbetreiber wurden Verfahren eingeleitet. Ein betrunkener Partygast wird außerdem verdächtigt, in derselben Nacht einen Müllcontainer in Brand gesetzt zu haben.

Auch in Hannover Linden ging die Polizei Samstagnacht gegen Partyvolk vor: Am Ihmeufer wurden 130 Platzverweise ausgesprochen. Hauptgrund war allerdings Lärmbelästigung.

Experten sind sich derzeit uneinig, wie mit feiernden Jugendlichen umgegangen werden soll: Manche fordern härteres Durchgreifen – andere finden, die Interessen junger Leute seien in der Pandemie zu wenig beachtet.

++ Darum fiel der Betonbrocken vom Telemoritz ++

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Nachdem ein Betonbrocken vom Telemoritz gestürzt war und fast Fußgänger getroffen hätte, scheint die Ursache klar: Beim Bau des Turms hinterm Hauptbahnhof sei ein sogenanntes Bewehrungseisen falsch gesetzt worden, sagte VW-Nutzfahrzeuge-Sprecher Tobias Riepe am Freitag gegenüber Radio Hannover. Er vermute einen Zusammenhang zwischen dem Baufehler und dem Absturz des kiloschweren Betonbrockens. Sogenannte Bewehrungseisen dienen als Verstärkung in Stahlbetonbauten. Der Telemoritz, der inzwischen VWN gehört, war zwischen 1958 und 59 errichtet worden. Laut Riepe ist der Beton selbst in gutem Zustand. Allerdings will der Konzern mit einem Röntgengerät untersuchen, ob möglicherweise weitere Bewehrungseisen falsch gesetzt seien. Dazu soll ab Montag ein Netz am Telemoritz befestigt werden.

++ Kein Helau und Alaaf: Karneval in Hannover fällt aus ++

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Kein Helau und kein Alaaf: Der Karneval hier bei uns in Hannover fällt in diesem Jahr aus wegen der Corona-Krise. Ein unbeschwertes Feiern sei angesichts der geltenden Abstands- und Hygiene-Regeln undenkbar, sagte der Präsident des Komitees Hannoverscher Karneval, Ronny Jackson, am Freitag. Ein weiterer Grund seien die finanziellen Risiken, die den Karnevalsvereinen entstünden, etwa durch Auflagen wie eine begrenzte Gästezahl. Man habe sich die Entscheidung nicht leichtgemacht, unterstrich Präsident Jackson, aber man schaffe so Planungssicherheit. Immerhin wolle man den Karneval am 14. November symbolisch vor dem Rathaus eröffnen. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hatte zuletzt gesagt, weder Karneval noch Weihnachtsmärkte könnten dieses Jahr wie gewohnt stattfinden.

++ Tui prüft Schließung von Reisebüros - trotz Milliardenhilfen ++

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Der weltgrößte Tourismuskonzern Tui prüft die Schließung von Reisebüros wegen der Corona-Krise. Betriebsrat und Unternehmen verhandelten derzeit darüber, sagte ein Tui-Sprecher hier in Hannover. Genaue Zahlen zu den betroffenen Standorten und Mitarbeitern wollte der Sprecher nicht nennen. Das Touristik-Fachblatt FVW hatte zuvor berichtet, Tui wolle bundesweit bis zu 60 der 450 Reisebüros schließen, das wäre etwa jedes siebte, und das bis Ende September kommenden Jahres. Grund sei neben Corona die Verlagerung des Geschäfts ins Internet. Tui-Chef Fritz Joussen hatte kürzlich erklärt, es gelte den Onlinehandel weiter auszubauen. Der weltgrößte Reisekonzern hat wegen Corona zwischen April und Juni fast nichts verdient, inzwischen sind die Buchungen wieder angestiegen. Dennoch wird Tui vom Staat mit Milliardenkrediten gestützt.

++ Region Hannover will Corona-Fahnder einstellen ++

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Die Zahl der Menschen, die sich mit dem Corona-Virus anstecken, steigt wieder, auch bei uns in Hannover. Um die Ausbreitung zu verlangsamen, sucht das Gesundheitsamt der Region 20 neue Mitarbeiter, sogenannte Corona-Fahnder. Sie sollen die Kontaktpersonen der Infizierten ausfindig machen und so Infektionsketten unterbrechen. Denn auf jeden, der sich mit der Lungenkrankheit Covid-19 ansteckt, kämen etwa 10 bis 20 Menschen, mit denen engerer Kontakt bestand.

Regionspräsident Hauke Jagau sagte am Donnerstag auf Nachfrage von Radio Hannover, die neuen Mitarbeiter im Gesundheitsamt sollten zunächst telefonisch bei den Infizierten nachfragen. Allerdings müssten sie im Zweifel auch darauf dringen, dass sich Menschen in Quarantäne begeben sollen. Hier bei uns sind aktuell 229 Menschen mit dem Virus infiziert, ein Plus von 28 gegenüber gestern. Wer Corona-Fahnder beim Gesundheitsamt werden will, findet die Ausschreibung im Internet.

++ BRRRMMM: Polizei zieht Autoposer aus dem Verkehr ++

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Warum machen einige Sportwagen, die etwa durch die Innenstadt fahren, so viel mehr Lärm als andere? Die Antwort: Weil sie das sollen. Sogenannte Auto-Poser statten die Fahrzeuge mit Soundgeneratoren aus. Die Polizei hat gestern an der Herschelstraße einen ziemlich lauten Mercedes angehalten und kontrolliert – und das schon zum dritten Mal. Im Kofferraum des Wagens steckten zwei Soundgeneratoren, die für ordentlich Gedröhne sorgten. Weil die Beamten 96 Dezibel maßen und damit 25 mehr als erlaubt, zogen sie das Auto aus dem Verkehr. Es war bereits die dritte Beanstandung an dem Fahrzeug binnen weniger Wochen. Die Auto-Poser müssen nun mit einem erhöhten Bußgeld rechnen.  

++ Pilz befällt Ahornbäume in Hannover ++

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Immer mehr Ahornbäume in Hannovers Stadtwäldern und Parks sind von einer Pilz-Art befallen, der sogenannten Rußrindenkrankheit. Der Parasit greift vor allem schwache Bäume mit geringer Vitalität an und führt nach Angeben der Stadt unweigerlich zum Absterben der Bäume. Die Pilzsporen können auch für Menschen gefährlich werden und Atemnot, Reizhusten und Fieber auslösen. Deshalb dürfen die Waldarbeiter die erkrankten Ahornbäume nur fällen, wenn sie Atemschutzmasken und Ganzkörperschutzanzüge tragen. Auch den Abtransport und die Entsorgung führen die Fachleute mit Schutzfolien durch, damit die Sporen nicht durch Wind verbreitet werden können. In der Eilenriede wurden bereits im vergangenen Jahr zahlreiche Ahornbäume gefällt, weil sich von der Rußrindenkrankheit befallen waren. Mit Hinblick auf die andauernde Trockenheit und der enorm geschwächten Ahornbestände erwartet die Stadt, dass die Zahl der befallen Bäume ansteigen wird.

++ Streit um Maskenpflicht: Polizei ermittelt wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung ++

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In einer S-Bahn zwischen Hannover und Hildesheim ist ein Streit um die Maskenpflicht völlig eskaliert. Die Bilanz: ein Faustschlag, ein kaputtes Handy und der Einsatz der Bundespolizei. Der Streit war in der Nacht zu Mittwoch in einer S3 in Richtung Hannover entfacht als ein junger Mann sich weigerte seine Alltagsmaske ordentlich aufzusetzen. Ein 55-jähriger Fahrgast hatte ihn dazu aufgefordert. Als der Ältere merkte, dass seine Bitte ignoriert wird, begann er das Verhalten des Jungen zu filmen. Daraufhin schlug der 19-Jährige dem Mann das Handy aus der Hand. Dieser quittierte es mit einem Faustschlag direkt ins Gesicht. Beamte der Bundespolizei holten die beiden Kontrahenten in Hannover aus dem Zug. Sie stellten die Videoaufnahme sicher und ermitteln jetzt wegen Sachbeschädigung und Körperverletzung.