++ Trostloser Sommer in Hannover: Volksfeste, Konzerte und Events finden nicht statt ++

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Bittere Gewissheit gibt es jetzt für den Sommer in Hannover: Wie am Mittwoch beschlossen wurde, bleiben Großveranstaltungen bis 31. August untersagt. Damit fällt der Pandemie auch das beliebte Maschseefest zum Opfer. Das Fest gehört mit bis zu 2,5 Millionen Besuchern jährlich zu den wichtigsten Events der Stadt. Besonders schmerzhaft sei die Absage für die Gastronomen, sagte Hans Christian Nolte von Hannover Tourismus. Auch das Schützenfest und etliche Open Air-Konzerte (Paul McCartney, AnnenMayKantereit, Volbeat) werden abgesagt. Auch der Feuerwerkswettbewerb wurde auf nächstes Jahr verschoben.

++ Schrittweise zurück: Geschäfte bis 800 m² dürfen ab Montag wieder öffnen ++

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In kleinen Schritten zurück in die Normalität: Kanzlerin Angela Merkel hat sich mit den Ministerpräsidenten gestern auf erste Lockerungen nach dem Shutdown verständigt. Der Schulbetrieb hier bei uns in Hannover soll ab dem 27. April wieder starten, zunächst nur für Abschlussklassen. Eine Woche später, am 4. Mai, sollen weitere Klassenstufen folgen, das erklärte Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil am Mittwochabend in Hannover. Auch in der Wirtschaft soll es nach und nach wieder losgehen: Friseure nehmen auch ab 4. Mai unter Auflagen ihren Betrieb auf. Geschäfte dürfen unterdessen ab kommenden Montag wieder öffnen, wenn sie maximal 800 Quadratmeter groß sind. Diese Regelung stößt unter Hannovers Händlern auf gemischte Gefühle: Das Signal bewerteten viele laut Medienberichten positiv. Insbesondere Händler mit größerer Verkaufsfläche, wie etwa Möbelhäuser, kritisierten die Regelung aber scharf.

++ Messerangriff am Maschsee: Tatverdächtiger stellt sich ++

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Drei Tage nach dem schweren Messerangriff am Maschsee hat sich am Mittwochnachmittag der gesuchte Tatverdächtige gestellt. Der 21 Jährige erschien in Begleitung seines Anwalts beim Amtsgericht. Er gab an, sich gegen das Opfer am Maschsee gewehrt zu haben. Nähere Angaben zur Tat oder den Hintergründen des Streits machte der junge Mann aber nicht. Der zuständige Richter erließ einen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags. Der 21-Jährige sitzt nun in Untersuchungshaft. Am Ostersonntag soll er bei einer Auseinandersetzung am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer auf einen Gleichaltrigen eingestochen haben. Das Opfer musste notoperiert werden. Die Polizei prüft Hinweise auf eine Beziehungstat.

++ Kirchrode: Leiche auf Friedhofsgelände entdeckt ++

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Auf dem Gelände des Jabobi-Friedhofs am Kleinen Hillen in Kirchrode ist am Mittwochmorgen die Leiche eines Mannes gefunden worden. Die Polizei geht nach ersten rechtsmedizinischen Untersuchungen von einem Gewaltverbrechen aus und ermittelt wegen eines Tötungsdeliktes.  Die Leiche des Mannes war gegen 7 Uhr von Friedhofs-Mitarbeitern entdeckt worden. Die genauen Hintergründe der Tat, die Todesursache und die Identität des Mannes sind noch unklar. Genauere Aufschlüsse soll eine Obduktion bringen. Die Polizei befragte vor Ort Anwohner und sicherte Spuren am Tatort. Die Ermittler suchen nun Zeugen, die seit Gründonnerstag verdächtige Beobachtungen auf dem Friedhof gemacht haben.

++ Lange Schlangen vor Wertstoffhöfen ++

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Ob in Burgdorf, Pattensen Bissendorf oder Gehrden: Am ersten Tag der Wiedereröffnung von Wertstoffhöfen und Grünannahmestellen hat die Polizei am Mittwoch in der Region Hannover den Verkehr an einigen Standorten regeln müssen. Dutzende Autos standen Schlange und es bildeten sich lange Rückstaus. Es gab aber auch Verwechslungsprobleme: So warteten zum Beispiel etliche Autos vergeblich vor dem Wertstoffhof in Ronnenberg, obwohl dieser Werstoffhof gar nicht zu denen gehört, die wieder offen sind. Bislang sind nach Angaben der Abfallwirtschaft Aha nur zehn Wertstoffhöfe in der Region wieder offen. Und es werden zunächst auch nur Sperrabfälle und pflanzliche Gartenabfälle angenommen. Zusätzlich sind 51 Grüngutannahmestellen geöffnet.

++ Zusätzliche Unterkunft für Obdachlose in Jugendherberge ++

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Hannovers Obdachlose sind durch die Einschränkung vieler Hilfsangebote durch die Corona-Krise zusätzlich belastet. Um diesen Menschen schnell und unbürokratisch eine alternative Rückzugsmöglichkeit zu geben und gleichzeitig die Gefahr der Virus-Ausbreitung auf der Straße zu minimieren, hat die Stadt nun die Jugendherberge als zusätzliche Unterkunft für Obdachlose angemietet. Der Caritasverband und das Diakonische Werk haben sich bereit erklärt, sowohl soziale Betreuung und ärztliche Checks zur Verfügung zu stellen als auch Ansprechpartner für die Menschen vor Ort zu sein. Die Kosten für Anmietung, Versorgung und Verpflegung werden zu je einem Drittel vom Land Niedersachen, der Region Hannover und der Stadt Hannover getragen. Die Jugendherberge bietet Platz für rund 200 Menschen und hat heute den Betrieb aufgenommen. Als weiteres Angebot stellt die Stadt im Stadionbad Duschmöglichkeiten für obdachlose Menschen zur Verfügung.

++ Bund fördert intelligentes Verkehrsmanagement der Region ++

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Der Bund fördert ein Projekt der Region Hannover für ein intelligentes Verkehrsmanagement mit fast 550.000 Euro. Der entsprechende Zuwendungsbescheid ist nun eingegangen. Bei dem insgesamt rund 1,1 Millionen Euro teuren Projekt geht es um große LED-Anzeigetafeln, die bis Ende 2021 an zehn Standorten um die Stadt aufgestellt werden sollen -  in der Regel an Kreuzungen und insbesondere auf den Schnellwegen. Sie sollen bei Großveranstaltungen dabei helfen den Verkehr zu lenken. Die LED-Tafeln werden dann mit Informationen aus der Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen bestückt. Damit sollen Autofahrer bei Engpässen oder Störungen auf Hannovers Hauptverkehrsstraßen schon auf den Zulaufstrecken über Alternativrouten informiert werden und idealerweise zu Park-and-Ride-Plätzen geleitert werden, wo der Umstieg auf Busse und Bahnen möglich ist.

++ LKA: Zahl der Fahrraddiebstähle gesunken ++

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Die Zahl der Fahrraddiebstähle in Niedersachsen hat abgenommen. Das Landeskriminalamt teilte mit dass im vergangenen Jahr 31.000 Tausend 565 Fahrräder gestohlen wurden- und damit rund 500 Räder weniger als noch im Vorjahr. Damit nimmt die Zahl der gestohlenen Fahrräder weiter ab- ein Trend der sich bereits seit 2014 fortsetzt. Damals wurden noch über 39.000 Fahrräder entwendet.

Aber auch wenn die tatsächliche Fallzahl sinkt, steigt die Schadenshöhe. Womöglich liegt das daran, dass immer mehr E-Bikes und Pedelecs gestohlen werden. Außerdem liegt die Dunkelziffer gestohlener Räder nach Angaben der Polizei vermutlich deutlich höher als registriert. Offenbar werden nur die wenigsten Diebstähle angezeigt. Vermutlich eben vorallem die besonders teurer Räder.

++ KEP 2030: Stadt stellt Kulturentwicklungsplan vor ++

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Der Blick geht „vorwärts nach weit“ und zwar bis ins Jahr 2030: Die Stadt Hannover hat unter dem Titel „vorwärts nach weit“ ihren Kulturentwicklungsplan für die nächsten zehn Jahre vorgestellt. Mit den vier angepeilten Handlungsfeldern und 133 Maßnahmen setzt die Verwaltung nach eigenen Angaben wichtige Leitlinien auf dem Weg zur Kulturhauptstadt 2025. Bis dahin soll die Finanzierung auch kontinuierlich weiter aufgestockt werden. Für den Kulturetat ist eine jährliche Steigerung in Höhe von 1,5 Prozent vorgesehen.

++ Ärztekammer Niedersachsen empfiehlt Arztbesuche in dringenden Fällen ++

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Trotz der Corona-Ausbreitung empfiehlt die Ärztekammer Niedersachsen weiterhin in wichtigen Fällen zum Arzt zu gehen. Sollten bei Ihnen Vorsorge oder Impftermine anstehen scheuen sie nicht den Weg zum Arzt so die ÄKN. Das schließt besonders Menschen ein die zum Beispiel an Bluthochdruck oder Diabetes leiden. Demnach müssten Ärzte sowieso Vorkehrungen treffen um Corona-Ansteckungen in der eigenen Praxis zu verhindern. Außerdem sei es nur mit frühzeitiger Diagnose und Therapie möglich Risiken  noch vor dem Ausbruch einer Krankheit abzuwenden.  Die Kammer beschränkt die Empfehlung nicht nur auf Allgemeinmediziner.

++ MHH-Forscher testen Impfstoff gegen Corona ++

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Hoffnung im Kampf gegen Corona: Wissenschaftler der Medizinischen Hochschule testen derzeit einen Impfstoff, der die Abwehrkräfte des Körpers gegen das Virus stärken soll. Der Leiter der Studie, Professor Christoph Schindler sagte der HAZ, es gebe Grund für Optimismus. Man könne theoretisch bereits in zwei bis drei Monaten erste Aussagen über die Wirksamkeit treffen.

Bei dem Impfstoff werden dem Körper offenbar kleinste Mengen an genetisch veränderten Tuberkuloseviren zugeführt, das soll das Immunsystem aktivieren und Abwehrkräfte aufbauen. Die Forscher hoffen, dass schwere Corona-Verläufe so verhindert werden können. Ende April soll der Impfstoff an bundesweit 1000 Menschen getestet werden, 300 an der MHH.

++ 7100 Corona-Fälle landesweit, jeder fünfte in Hannover ++

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Mehr als 7100 Menschen in Niedersachsen haben sich mit Corona angesteckt. Das ist Plus von rund 260 gegenüber gestern, wie die Leiterin des Krisenstabs der Landesregierung, Claudia Schröder, am Donnerstag in Hannover mitteilte. 157 Menschen sind inzwischen an Corona gestorben. Zwar zeigten die Verhaltensregeln schon Wirkung, so Schröder, das reiche aber noch nicht.

Hier bei uns in der Region Hannover ist die Zahl der Infizierten auf 1389 gestiegen, das ist ein Plus von 79 gegenüber gestern. 23 Menschen sind an Corona gestorben.

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