++ Thomas-Cook-Pleite: Urlaubs-Aus am Flughafen Hannover ++

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Von der Pleite des Reisekonzerns „Thomas Cook“ mit Töchtern wie Neckermann, Öger Tours und Bucher sind rund 140.000 Urlauber aus Deutschland betroffen – etliche auch in unserer Stadt. Viele Reisende am Flughafen Hannover waren am Montag verwirrt, frustriert und ärgerlich, wie Medien berichteten. Denn die meisten, die bei Thomas Cook oder den Töchtern gebucht haben, konnten ihren Urlaub nicht antreten und mussten nach Hause fahren.

Bei vielen Reisebüros in Hannover liefen die Telefone heiß, so auch bei Anika Warnecke von Travelbox in der List. Thomas Cook habe für Montag und Dienstag alle Reisen abgesagt. Wie es danach weitergehe, könne man derzeit nicht sagen, so Warnecke.

Der Ferienflieger Condor hat heute angekündigt, keine Thomas-Cook-Kunden mehr zu befördern. Zuvor hatte der britische Reisekonzern heute früh Insolvenzantrag gestellt, nachdem Verhandlungen mit den Geldgebern gescheitert waren. Kunden erhalten Informationen im Internet auf thomascook.de und bei ihrem Reisebüro.

++ Tochter in Hundebox gesperrt: Mutter verteidigt sich vor Gericht ++

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Die 44-Jährige, die ihre kleine Tochter wiederholt in eine Transportbox für Hunde gesperrt haben soll, hat sich heute zum Prozessauftakt vor dem Landgericht verteidigt. Sie habe die Sechsjährige nur ein einziges Mal in die Box gesperrt, sagte die Frau laut Medien, um zu verhindern, dass sie nach draußen vor ein Auto rennt. Das Mädchen habe sich zudem Geschichten ausgedacht und in der Schule erzählt, die nicht stimmten. Die Anklage wirft der 44-Jährigen vor, das Mädchen zwischen 2016 und 17 in Burgwedel immer wieder in die Box gesperrt haben. Darüber hinaus habe sie die Tochter gezwungen, ein Elektrohalsband für Hunde zu tragen, mit dem Stromstöße verabreicht werden können – und das immer dann, wenn die Tochter nicht gut genug oder frech war, das sagte Oberstaatsanwalt Thomas Klinge. Seine Behörde wirft der 44-Jährigen auch vor, die Tochter in einem Wald ausgesetzt und mit Peitsche, Ledergürtel und Holzstücken geschlagen zu haben. Die Mutter selbst ist bei Pflegeeltern aufgewachsen, der Vater lebt nicht bei der Familie. Auch gegen ihn wird ermittelt. Das Jugendamt hat die Tochter und ihre kleine Schwester in Obhut genommen.

++ Gewaltausbruch bei TSV Burgdorf: C-Jugend-Trainer schockiert ++

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Nach dem Gewaltausbruch bei einem C-Jugend-Fußballspiel der TSV Burgdorf gegen den FC Lehrte ist die TSV nun bis ins kommende Jahr gesperrt, das hat das Sportgericht des Niedersächsischen Fußballverbands entschieden. Der Trainer der TSV Peter Kehl zeigte sich am Montag gegenüber Radio Hannover schockiert über den Vorfall.

Am Samstag hatten mehrere Jugendliche der TSV Burgdorf einen 13-Jährigen Lehrter so stark geschlagen und getreten, dass er mit inneren Blutungen ins Krankenhaus gebracht werden musste. Zuvor hatten sie den Spieler gefoult. Als der sich wehrte, kam es zu dem Angriff. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Das Sportgericht sperrte die C-Jugend der TSV bis ins kommende Frühjahr, auch mit Blick auf vergangene Vorfälle.

Trainer Kehl sagte, man werde nun prüfen, ob man die Mannschaft auflöse. Jugendliche der C-Jugend sind in der Regel zwischen 12 und 14 Jahre alt.

++ Betrunken auf dem E-Scooter: 22-Jährige muss sich verantworten ++

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Dass Leih-E-Scooter nicht unbedingt die beste Möglichkeit sind, um nach einer wilden Partynacht Heim zu kommen hat jüngst ein Fall in der Südstadt bewiesen. Dort ist eine junge Frau Freitagmorgen mit 2,9 Promille gestoppt worden. Die Beamten wurden nach eigenen Angaben gegen drei Uhr auf die 22-Jährige aufmerksam, als sie an der Berliner Allee gerade einen E Scooter startete. Sie fuhr offenbar mit hoher Geschwindigkeit auf die Fahrbahn zu und konnte gerade noch rechtzeitig an der Bordsteinkante abspringen. Ihr 28-Jähriger Begleiter konnte das Gefährt auffangen. Im Anschluss wurde die junge Frau kontrolliert und die Beamten stellten knapp drei Promille fest. Die 22-Jährige muss sich jetzt wegen Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten.

++ Dreister Raub in Bothfeld: Unbekannter reißt Senior Kette von Hals ++

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Ein dreister Räuber hat einem Senior in Bothfeld die Halskette heruntergerissen und ist unerkannt geflüchtet. Einer Mitteilung der Polizei zufolge saß der 77-Jährige bei geöffneter Tür in seinem geparkten Auto am Eichenweg. Ein 30 bis 40 Jahre alter Mann kam vorbei und bot ihm Feigen an. Der Senior lehnte zwar ab, doch der Mann übergab ihm trotzdem zwei Früchte. Als er sich in den Wagen beugte griff er nach der goldenen Kette des Opfers, griff zu und flüchtete vom Parkplatz. Zeugenaussagen zufolge wurde er begleitet von einem ebenfalls unbekannten Begleiter. Weitere Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Ost entgegen.

++ Was tun nach dem Abschluss? - Lange Nacht der Berufe informiert ++

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Was mache ich bei der Ausbildung, wie lange geht das Studium und welche Karrieremöglichkeiten habe ich später - bei der langen Nacht der Berufe konnten sich Schülerinnen und Schüler ab der neunten Klasse am Freitag über ihre perspektiven nach dem Abschluss informieren. Ab 17 Uhr bietet die Stadt gemeinsam mit der Region und der Agentur für Arbeit Einblicke in das Berufsleben. Im Rathaus, auf dem Trammplatz, an der Dr. Buhmann Schule und im Freiwilligenzentrum werden Informationen aus erster Hand vermittelt. Mit dabei sind 145 Unternehmen, Universitäten, Kammern und Innungen. Die lange Nacht der Berufe dauert bis Freitagabend, 22 Uhr.

++ 96-Fehlstart: Klappt der Befreiungsschlag gegen Kiel? ++

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Es dürfte ein Schlüsselspiel werden am Freitagabend für Hannover 96 in Kiel. Gelingt die Trendwende? Oder rutschen die Roten noch weiter rein in den Tabellenkeller? Und: Kriegt Trainer Mirko Slomka seine Mannschaft noch in den Griff? Nach dem Zweitliga-Fehlstart könnte Slomkas Job bei einer weiteren Niederlage auf dem Spiel stehen. Obwohl er, wie er am Donnerstag sagte, das Vertrauen der Clubführung spüre. Wichtiger sei ihm aber ohnehin, dass seine Mannschaft ungestört und fokussierte arbeiten kann: "Das ist eigentlich das alles entscheidende gewesen, auch in dieser Woche, dass wir an die Mannschaft irgendwelche Stresssituationen nicht heranlassen. Stress kriegen sie sowieso genug durch mich, durch Analysen und durch Gespräche und deswegen war es mir wichtig, dass da, was die Mannschaft angeht, Ruhe einkehrt." Hannover 96 im Kellerduell gegen Holstein Kiel: Anpfiff in Kiel ist heute Abend um 18:30 Uhr. 1.600 Fans werden die Roten im hohen Norden anfeuern.

++ 96-Fehlstart: Klappt der Befreiungsschlag gegen Kiel? ++

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Es dürfte ein Schlüsselspiel werden am Freitagabend für Hannover 96 in Kiel. Gelingt die Trendwende? Oder rutschen die Roten noch weiter rein in den Tabellenkeller? Und: Kriegt Trainer Mirko Slomka seine Mannschaft noch in den Griff? Nach dem Zweitliga-Fehlstart könnte Slomkas Job bei einer weiteren Niederlage auf dem Spiel stehen. Obwohl er, wie er am Donnerstag sagte, das Vertrauen der Clubführung spüre. Wichtiger sei ihm aber ohnehin, dass seine Mannschaft ungestört und fokussierte arbeiten kann: "Das ist eigentlich das alles entscheidende gewesen, auch in dieser Woche, dass wir an die Mannschaft irgendwelche Stresssituationen nicht heranlassen. Stress kriegen sie sowieso genug durch mich, durch Analysen und durch Gespräche und deswegen war es mir wichtig, dass da, was die Mannschaft angeht, Ruhe einkehrt." Hannover 96 im Kellerduell gegen Holstein Kiel: Anpfiff in Kiel ist heute Abend um 18:30 Uhr. 1.600 Fans werden die Roten im hohen Norden anfeuern.

++ Baustelle nahe der Goseriede: Stadtbaurat Bodemann gibt konkrete Pläne bekannt ++

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Während die Zukunft des Steintorplatzes weiter offen ist, gibt es quasi nebenan nun schon konkrete Pläne: Nahe der Goseriede, dort wo jetzt noch das alte Postgebäude steht, entsteht demnächst Hannovers größtes Innenstadtprojekt: Die Baum Unternehmensgruppe und das Immobilienunternehmen "meravis" investieren dort um die 150 Millionen Euro. Geplant ist unter anderem ein 64 Meter hohes Hochhaus und viele neue Wohnungen. Stadtbaurat Uwe Bodemann: "Wir reden hier über so ungefähr 300 Wohneinheiten, die gebaut werden. Es kommt dazu vielleicht Hotel, Büros, Geschäfte, eine Kita: Das, was man sich vom urbanen Leben einer Innenstadt vorstellt, soll hier realisiert werden. Es gibt einen Stadtplatz, um den herum sich dann neue Geschäfte ansiedeln können, sodass auch ein Beitrag für die Nachbarschaft entsteht." 2022 sollen die Arbeiten beginnen. Zwei bis drei Jahre später könnte das neue „Goseriede-Quartier“ zwischen Celler Straße, Brüder- und Herschelstraße fertig sein.

++ Auf Rekordkurs: Recken schlagen auch Stuttgart ++

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Der Startrekord ist perfekt: Im sechsten Saisonspiel in der Handball Bundesliga haben die Recken der TSV Hannover Burgdorf am Donnerstagabend ihren sechsten Sieg gefeiert. Auswärts in Stuttgart gewannen sie mit 28 zu 23. Ein ungefährdeter, aber nicht immer schöner Sieg.

Als Tabellenführer sind die Recken das einzige Team in der Liga ohne jeglichen Punktverlust. Der erste ganz große Härtetest steht aber auch erst nächsten Donnerstag an. Dann kommt Handball-Schwergewicht SG Flensburg Handewitt nach Hannover in die TUI-Arena.

++ Drogenrazzia in Linden: zwei Kokain-Dealer festgenommen ++

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Offener Drogenkonsum, herumliegende Spritzen, Schmutz: Immer wieder hatten sich Anwohner in den vergangenen Wochen bei der Polizei beschwert – über die Zustände in den Grünanlagen an der Auestraße in Linden-Süd. Diesen Hinweisen ist die Polizei in den vergangenen Wochen nachgegangen, mit Erfolg. Und jetzt hat sie mitgeteilt, dass sie bereits am Montag zwei mutmaßliche Drogendealer festnehmen konnte. Nach vorherigen verdeckten Ermittlungen beobachteten die Beamten die beiden 22 und 24 Jahre alten Männer dabei wie sie Kokain verkauften. Es folgte eine Wohnungsdurchsuchung, bei der die Polizei 145 Gramm Kokain und 600 Euro Dealgeld fanden. Ein Richter schickte die Verdächtigen daraufhin in U-Haft.

Weitere Kontrollen in der Drogenszene in der Nähe des Skaterparks an der Auestraße führten am Donnerstag dann zu noch mehr Strafverfahren, auch wegen weiterer Drogendelikte. Auch Stichwaffen stellten die Beamten sicher.

++ Fridays for Future: Klimastreik legt City lahm ++

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Für einen konsequenteren Klimaschutz demonstrieren und gleichzeitig: Hannover lahmlegen. Das ist das erklärte Ziel der Fridays for Future-Aktivisten: am Tag des dritten globalen Klimastreiks. 8.000 Teilnehmer sind für die Demo angemeldet, es könnten aber auch deutlich mehr werden. Von fünf verschiedenen Orten aus werden die Teilnehmer durch die City ziehen. Und dadurch den Verkehr in der Tat lahmlegen. Die Verkehrsmanagementzentrale appelliert an Autofahrer: Bitte bringen Sie Verständnis mit. Und: Meiden Sie wenn möglich den Citybereich. Zwischen 12 und mindestens 16 Uhr müssen Sie mit Behinderungen rechnen. Auch im Busverkehr wird es zu Einschränkungen kommen: Die Innenstadtlinien werden ab 12 Uhr 30 nicht fahren.

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