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++ Marienstraße: Einbrecher fällt sechs Meter in die Tiefe ++

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Der Einbruchsversuch eines Mannes an der Marienstraße ist nicht nur nach hinten losgegangen, sondern auch nach unten. Bei seinem Fluchtversuch ist der Verdächtige in der Nacht zu Dienstag von einem Außengeländer gestürzt. Er fiel sechs Meter in die Tiefe und verletzte sich dabei schwer. Polizei und Rettungskräfte fanden den Einbrecher noch am Boden liegend vor. Zuvor hatte er versucht, sich durch ein gekipptes Fenster Zugang in eine Wohnung zu verschaffen. Der Bewohner bemerkte aber den Einbruch, sodass es laut Polizeiangaben zu einem Gerangel am Fenster gekommen war. Bei seiner anschließenden Flucht stürzte der 40-Jährige nach unten. Ob er Diebesgut erbeuten konnte, war zunächst unklar.

++ Belastung zu hoch: Weidetorbrücke wird einspurig ++

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Die Weidetorbrücke wird einspurig! Der Grund: Obwohl es längst verboten ist, befahren immer noch viel zu schwere LKW die Messeschnellwegbrücke. Wie die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mitgeteilt hat, greift die Maßnahme bereits ab Mittwoch. Seit Anfang Juli dürfen Fahrzeuge mit mehr als 3,5 Tonnen das Bauwerk über dem Weidetorkreisel nicht passieren. Doch Verkehrsüberwachungen zeigen, dass das Verbot regelmäßig missachtet wird. Da die Bauwerksschäden dadurch weiter zugenommen haben, hat sich die Behörde für eine schmale, einspurige Verkehrsführung entschieden. Es sei die einzige Möglichkeit  die LKW so gezielt und sicher von der Brücke abzuleiten, heißt es in der Mitteilung. Der LKW-Verkehr könne die Schnellwegbrücke über den Weidetorkreisel umfahren. Bestenfalls aber über die A2 und die A7. Zu Stoßzeiten ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Für weitere Untersuchungen hat die Landesbehörde auch eine Vollsperrung für das kommende Wochenende angekündigt. Ab Freitag 15 Uhr bis Montag 5 Uhr ist die Brücke für Belastungstests und Vermessungsarbeiten gesperrt.

++ Brand im Neuen Rathaus: Gebäude geräumt, Feuer schnell gelöscht ++

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Feueralarm im Neuen Rathaus! In einem Elektroschaltraum des Verwaltungsgebäudes am Friedrichswall hat es am Montag gebrannt. Das komplette Rathaus musste geräumt werden. Am Nachmittag gegen 15:30 Uhr schlug die automatische Brandmeldeanlage an, die Feuerwehr Hannover löste daraufhin sofort die erhöhte Alarmstufe aus. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang bereits dichter Rauch aus einer Lüftungsöffnung am Ostflügel. Die sofortige Erkundung des Technikraums ergab, dass einer von zwei 10.000 Volt-Transformatoren in Brand geraten war. Bevor allerdings die Feuerwehr mit den Löscharbeiten starten konnte, mussten die Stadtwerke zunächst die Stromversorgung abstellen. Danach hatten die Einsatzkräfte das Feuer schnell unter Kontrolle. Aus Sicherheitsgründen mussten rund 200 Stadtmitarbeitende und einige Besucher*innen das Gebäude kurzfristig verlassen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

++ Trainingslager-Frust: 96 reist vorzeitig aus Österreich ab ++

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Hannover 96 hat am Wochenende das Trainingslager in Österreich vorzeitig abgebrochen. Die Roten kamen bereits am Samstag zurück nach Hannover, einen Tag früher als eigentlich geplant. Offenbar war der Geduldsfaden von 96-Cheftrainer Kenan Kocak am Ende doch überstrapaziert.  Das Trainingslager in Stegersbach stand von Anfang an unter keinem guten Stern: Der Trainingsplatz durchlöchert, der Ausweichplatz zu weit weg, und im Testspiel gegen TSV Hartberg auch noch eine Niederlage kassiert. Eigentlich war noch ein weiteres Testspiel für Samstag angesetzt. Doch als Kocak erfuhr, dass der geplante Gegner FC Deutschkreutz in der vierten Liga kickt, ließ er die Partie abblasen und kündigte die Abreise an. Nach zwei freien Tagen zur Regeneration wird die Saisonvorbereitung morgen fortgesetzt, denn Samstag testet 96 gegen Bundesligist Werder Bremen.

++ Vahrenheide: Brutales Trio attackiert Fußgänger ++

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In Vahrenheide ist ein Mann brutal zusammengeschlagen worden – und das gleich zweimal hintereinander, denn die Täter verfolgten ihn. Die Polizei hat Ermittlungen wegen versuchter Tötung aufgenommen. Allerdings liegt nur eine vage Täterbeschreibung vor.  Der 32-jährige Mann war am Sonntagmorgen gegen kurz nach 4:30 Uhr an der Straße Alter Flughafen/Fliegerstraße unterwegs als er in Höhe eines Spielplatzes von drei Männer attackiert worden war. Sie schlugen auf ihn ein und traktierten ihn mit Fußtritten. Der 32-Jährige konnte dann zunächst in Richtung Thüringer Straße flüchten – doch dort lauerte ihm das Trio erneut auf. Die Täter brachten ihn zu Boden und traten weiter auf ihn ein. Dann flüchteten die Schläger. Eine Zeugin hatte laute Schreie gehört und die Polizei verständigt. Doch eine Fahndung nach dem Trio lief ins Leere. Das Opfer kam zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus. Wer Hinweise zum Überfall geben kann, soll sich beim Kriminaldauerdienst melden.

++ Messerangriff in Bemerode: Tatverdächtiger in U-Haft ++

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Bei einem Messerangriff in Bemerode ist am Wochenende ein 30 Jahre alter Mann lebensgefährlich verletzt worden. Die Polizei ermittelt wegen versuchter Tötung. Ein 28-jähriger Tatverdächtiger sitzt in Untersuchungshaft. Wie die Behörde am Sonntag mitgeteilt hat, war es in der Nacht zu Samstag vor einer Bar am Kattenbrookstrift zu einer Schlägerei mit 20-30 Beteiligten gekommen. In dem Gerangel soll dann plötzlich der 28-Jährige ein Messer gezückt und seinem Kontrahenten in den Rücken gestochen haben. Mehrere Zeugen alarmierten die Polizei. Als diese eintraf, flüchtete die Gruppe. Der Verletzte blieb am Boden liegen. Bevor der 30-Jährige für eine Notoperation ins Krankenhaus gebracht werden musste, war er aber noch in der Lage den mutmaßlichen Täter zu beschreiben. Die Polizei nahm den Gesuchten wenig später noch in der Nähe fest. Auch die mutmaßliche Tatwaffe ist gefunden und beschlagnahmt worden.

++ Gerichtsurteil zu Prostitution: Bordelle dürfen wieder öffnen ++

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Bordelle und ähnliche Etablissements hier bei uns in Hannover sind dicht wegen Corona. Doch das könnte sich nun ändern, denn das Oberverwaltungsgericht Lüneburg hat die entsprechende Regelung in der Corona-Verordnung des Landes am Freitag gekippt. Ein vollständiges Verbot von Prostitution sei unverhältnismäßig, weil mildere Maßnahmen für den Infektionsschutz bereit stünden, sagte eine Gerichtssprecherin heute der dpa. Das gelte neben Bordellen auch für Straßenprostitution.

Geklagt hatte der Betreiber eines Etablissements. Er verwies auf die schon seit längerem erlaubten körpernahen Dienstleistungen etwa von Frisören. Diese Regeln gelten nun zunächst auch im Bereich der Prostitution, wie das Gericht heute urteilte. Bordellbetreiber, die wieder öffnen wollen, müssen nun ein Hygiene-Konzept vorlegen und etwa auch Kontaktdaten dokumentieren.

++ Nach Schulstart: Corona-Fall an Gymnasium in Barsinghausen ++

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Am Hannah-Arendt-Gymnasium in Barsinghausen hat das neue Schuljahr mit einem Corona-Fall begonnen: Ein Kind, das Donnerstag noch am Unterricht teilgenommen hat, ist nun an dem Virus erkrankt. Die Schüler der Klasse und drei Lehrer müssten nun bis auf weiteres zuhause bleiben, teilte das Hannah-Arendt-Gymnasium am Freitag auf seiner Internetseite mit. Alle Betroffenen seien informiert und das Gesundheitsamt habe den Fall übernommen. Die übrigen Schüler und Lehrer seien nicht von zusätzlichen Einschränkungen betroffen.

Derzeit steigt in Niedersachsen die Zahl der Neuinfektionen vor allem bei jungen Leuten. Von den rund 550 neuen Fällen der vergangenen sieben Tage sei rund ein Viertel der Betroffenen zwischen 20 und 29 Jahren, das sagte die stellvertretende Leiterin des Corona-Krisenstabs Claudia Schröder heute. An den Krankenhauszahlen lasse sich ablesen, dass die Generation der über 60-Jährigen derzeit nicht so betroffen von dem Anstieg sei.

++ Überraschender Goldsegen für die Diakonie ++

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Eine unbekannte, ältere Frau hat der Diakonie Hannover einen Goldbarren gespendet. Quasi im Vorbeigehen drückte sie einer Mitarbeiter den 500 Gramm-Barren in einem Umschlag in die Hand. Mit den Worten „Überraschung – machen sie was Schönes damit“ verabschiedete sie sich und verschwand in Richtung Alstadt. Als die Mitarbeiterin den Brief öffnete endeckte sie den Barren im Wert von mehr als 26.000 Euro und einen Zettel mit der Aufschrift „Für die Ondachlosenarbeit“.  „Wir sind total überrascht und freuen uns riesig“, reagierte Diakoniepastor Rainer Müller Brandes und teilte mit das das Geld für die medizinische Versorgung wohnungsloser Menschen eingesetzt werde.

++ Neues Führungsteam für Rathaus steht fest ++

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Das Mehrheitsbündnis aus SPD, FDP und Grünen im hannoverschen Rat hat sich mit Oberbürgermeister Belit Onay auf drei Kandidaten für Dezernentenposten geeinigt. Auf Wunsch der Grünen soll Hochschullehrer und Unternehmensberater Lars Baumann als Personaldezernent zuständig sein. Neuer Baudezernent und damit Nachfolger von Uwe Bodemann soll auf Wunsch der SPD Thomas Vielhaber werden. Er leitet aktuell das Baudezernat der nordrhein-westfälischen Stadt Arnsberg. Die Wahl der FDP für das Sozialdezernat war bereits bekannt: Sie wollen FDP-Landtagsabgeordnete Sylvia Bruns auf dem Posten sehen. Ende September will der Rat über die Personalvorschläge entscheiden.