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++ Mit Schlangenlinien auf der A2: Polizei stoppt volltrunkenen Lastwagenfahrer ++

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Ein volltrunkener Lkw-Fahrer ist am Donnerstagmorgen von der Polizei auf der A2 gestoppt worden. Der Mann war mit gut 3,5 Promille unterwegs. Die Weiterfahrt ist ihm entsprechend untersagt worden. Der Lkw-Fahrer aus Brandenburg machte gegen 7:30 Uhr mit Schlangenlinien auf sich aufmerksam. Wenig später kontrollierten ihn Polizeibeamte auf dem Parkplatz Varrelheide. Trotz der Mund-Nasenbedeckung war für die Beamten der starke Alkoholgeruch direkt zu riechen. Ein Atemalkoholtest bestätigte dann den Verdacht. Der 55-jährige Fahrer musste mit auf die Polizeiwache und seinen Führerschein abgeben. Die Polizei kontaktierte den Arbeitgeber, der nun einen Ersatzfahrer losgeschickt hat um den Sattelzug abzuholen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ist der Fahrer wieder entlassen worden.

++ Bilanz nach Schulstart: Tonne verteidigt Konzept ++

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Seit einer Woche gehen in Niedersachsen wieder alle Schülerinnen und Schüler gleichzeitig in die Schule. Einige Klassen und Jahrgänge mussten aber bereits isoliert werden, da sich jemand mit dem Coronavirus infiziert hatte – auch in der Region Hannover. Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne verteidigt aber sein Konzept. Stand heute sei es richtig gewesen, den mehr als eine Million Kindern und Jugendlichen die Chance auf Bildung in der Schule zu geben, sagte der Minister der Neuen Osnabrücker Zeitung. Die Einschränkungen für einige Schülerinnen und Schüler seien bedauerlich, aber nicht überraschend. Nach Angaben des Kultusministeriums gibt es aktuell an 13 Schulen coronabedingte Einschränkungen. In der Region Hannover müssen das Schulzentrum in Mellendorf, die IGS in Hannover-Linden und die Gymnasien in Barsinghausen und Seelze auf Corona-Fälle reagieren. Noch am Mittwochabend hatte das Gesundheitsamt der Region den kompletten neunten Jahrgang und vier Lehrkräfte des Seelzer Georg-Büchner-Gymnasiums in häusliche Quarantäne geschickt.

++ Wohnungsdurchsuchung in Linden: Fast ein Kilo Heroin sichergestellt ++

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Bei einer Wohnungsdurchsuchung in Linden hat die Polizei rund ein Kilogramm Heroin sichergestellt – im Wert von mehreren Tausend Euro. Der mutmaßliche Eigentümer sitzt seit Mittwoch in Untersuchungshaft. Nach ersten Erkenntnissen hatte sich der Tatverdächtige am Dienstagabend im Von Alten Garten aufgehalten. Der 56-Jährige saß mit einem Begleiter auf einer Parkbank als Polizeibeamte auf ihn aufmerksam wurden – bei einer Kontrolle bestätigte sich ihr Anfangsverdacht: Direkt neben dem 56-Jährigen lag eine geringe Menge Heroin auf der Bank. In seiner Kleidung stießen die Polizisten dann auch noch auf etwas Kokain. Bei seinem Begleiter entdeckten sie keine Drogen. Die Funde reichten der Staatsanwaltschaft Hannover für eine Wohnungsdurchsuchung. In der Wohnung an der Blumenauer Straße wurden insgesamt 998,6 Gramm Heroin sowie neun Gramm Kokain beschlagnahmt. Der Straßenverkaufswert des Heroins wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt.

++ Schwerer LKW-Unfall auf A2: Lastwagen brennt komplett aus ++

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Dichter Rauch auf der A2: Kurz vor dem Autobahnkreuz Hannover Buchholz ist am Mittwochmorgen ein LKW komplett ausgebrannt. Der Fahrer konnte sich noch rechtzeitig retten. Nach ersten Informationen war der LKW-Fahrer in Fahrtrichtung Dortmund unterwegs – als er gegen halb 9 einem anderen Lastwagen auffuhr. Dabei fing das Fahrzeug sofort Feuer, der Sattelzug war mit Plastikflaschen beladen. Der Unfallfahrer hatte Glück im Unglück: Er konnte sich durch die zerstörte Windschutzscheibe selbstständig befreien. Allerdings verletzte er sich dabei und kam zur Weiterbehnadlung in die Medizinische Hochschule Hannover. Der andere LKW-Fahrer blieb unverletzt, sein Lastwagen allerdings nicht. Die Schadenssumme ist noch nicht bekannt. Die Feuerwehr Hannover war mit einem Großaufgebot vor Ort: 40 Rettungskräfte waren fast zwei Stunden im Einsatz. Dadurch kam es zu Verkehrsbehinderungen. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

++ Studie bestätigt: Illegale Medikamententests in Kinder- und Jugendpsychiatrie Wunstorf ++

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In einer Psychiatrischen Klinik in Wunstorf sind in der Nachkriegszeit illegale Medikamentenversuche an Kindern durchgeführt worden. Nach einem ersten Verdacht hat dies nun eine zweite Studie bestätigt. Das niedersächsische Gesundheitsministerium will die damaligen Missstände lückenlos aufarbeiten. Ein Institut der Robert-Bosch-Stiftung war vom Ministerium beauftragt worden, die Erkenntnisse einer ersten Studie aus dem vergangenen Jahr zu vertiefen. Nun zeigt sich: Insbesondere in der KJP Wunstorf hat es zwischen 1945 und 1978 schwere Menschenrechtsverstöße gegeben. Auch andere Einrichtungen in Niedersachsen werden belastet. Gesundheitsministerin Carola Reimann spricht von einem erschreckenden Ausmaß, das die neue Studie aufdeckt. Was wir heute für die Betroffenen tun können, sagte sie, sei, die Taten öffentlich zu machen und das erlittene Leid anzuerkennen. Dafür wurde auch eine neue Stiftung ins Leben gerufen. Rund 4 Prozent aufgenommener Kinder in der Wunstorfer Psychiatrie waren damals rein zu Versuchszwecken Arzneimittel verabreicht worden.

++ 96 kickt Urgesteine: verträge von Prib und Felipe aufgelöst ++

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Hannover 96 kickt zwei Urgesteine: Der Club hat am Dienstag die Verträge von Edgar Prib und Felipe aufgelöst, den dienstältesten Spielern bei den Roten. Beide Verträge hätten noch eine Laufzeit bis zum Sommer 2021 gehabt. Innenverteidiger Felipe war vor acht Jahren an die Leine gekommen. Doch in dieser Zeit verfolgte den 33-Jährigen immer wieder das Verletzungspech und so absolvierte er nur 61 Ligaspiele für die Roten. Seine Abfindungssumme soll laut Medienberichten bei 200.000 Euro liegen; Mittelfeldspieler Edgar Prib habe etwas weniger bekommen.  Der 30-Jährige trug sieben Jahre das 96-Trikot, spielte in 137 Partien und erzielte neun Tore. Im April vergangenen Jahres feierte er nach zwei Kreuzbandrissen und 21 Monaten Pause ein emotionales Comeback gegen Mainz 05 in  der HDI Arena.  

++ Verschärfte Sparmaßnahmen: Conti will noch mehr Stellen streichen ++

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Große Sorge bei Conti-Mitarbeitern: Der hannoversche Automobilzulieferer Continental will noch mehr Stellen streichen als zunächst geplant. Wie der Konzern am Dienstag mitgeteilt hat, werden weltweit rund 30.000 Arbeitsplätze von einem verschärften Sparkurs  betroffen sein, davon 13.000 in Deutschland. Das heißt, sie werden entweder verändert, verlagert oder aufgegeben. Bis 2023 will die Continental jährlich 500 Millionen Euro sparen, danach sollen Einsparungen von einer Milliarde folgen. Das Technikunternehmen begründet die Entscheidung mit der Verschärfung der Konjunkturkrise durch die Corona-Pandemie sowie der weltweit rückläufigen Fahrzeugproduktion. Um zukunftsfähig zu bleiben, seien die Verlagerung oder Schließung von Anlagen und Betriebsteilen notwendig – etwa an Standorten mit zu hohen Kosten, auslaufenden Technologien oder absehbarer unwirtschaftlicher Auslastung. Bis 2025 sollen 90 Prozent der Anpassungen abgeschlossen sein.

++ Üstra und regioBus rüsten auf: Busflotten ab sofort mit freiem WLAN ++

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Ab sofort gibt es kostenloses Internet in Hannovers Bussen. Üstra und Regiobus haben am 1. September ihr neues Serviceangebote für Fahrgäste vorgestellt. Alle Buslinien sind neuerdings mit freiem WLAN ausgestattet – bei den SprintH-Bussen haben die Linien 500 und 700 einen Zugang.

++ Erfolg für Cold-Case-Einheit: Polizei hat Mordverdächtigen im Visier ++

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Die Cold-Case-Einheit der Polizei Hannover hat am 1. September einen großen Erfolg feiern können. 25 Jahre nach dem Mord an Norbert Schardin haben die Ermittler einen Tatverdächtigen im Visier. Der LKW-Fahrer Schardin war auf einem Speditionsgelände in Misburg erschossen worden.

++ Arbeitslosigkeit im August: Hannover mit höchstem Stand seit zehn Jahren ++

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Hannover hat den höchsten Arbeitslosenbestand seit zehn Jahren. Das geht aus dem aktuellen Report der Agentur für Arbeit hervor. Demnach war die Zahl der Arbeitslosen im August knapp zweieinhalb Prozent höher als im Vormonat Juli. Im Vergleich zum vergangenen Jahr, also August 2019, stieg der Wert in Hannover sogar um mehr als 25 Prozent. Am deutlichsten war der Anstieg an Arbeitslosen bei den Jugendlichen unter 25 Jahren. Es seien aber auch erste Lichtblicke erkennbar, hieß es von der Arbeitsagentur. Viele Unternehmen zeigten wieder zunehmend Bereitschaft, freie Stellen zu besetzen.