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++ 96-Torwart Esser in Quarantäne ++

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Hannover 96 muss vorerst auf seinen Stamm-Torhüter verzichten. Michael Esser hat sich wegen eines Corona-Falls im engsten Familienkreis in Quarantäne begeben. Das hat der Verein mitgeteilt. Esser selbst sowie das gesamte 96-Team wurden aber negativ auf das Virus getestet. 96 befindet sich nach eigenen Angaben mit der Region Hannover und der Deutschen Fußball Liga im engen Austausch. Hinsichtlich der Fortsetzung des Trainings- und Spielbetriebs gebe es keinerlei Bedenken. Wie lange Esser aussetzen muss, teilte der Verein nicht mit. Hannover 96 spielt am Sonntag gegen die Würzburger Kickers.

++ Explosionsgefahr: Haus nach Gasaustritt evakuiert ++

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Ein kaputter Gaszähler hat in Groß-Buchholz Dienstagvormittag für Aufruhr gesorgt. Die Feuerwehr musste ein Mehrfamilienhaus im Vichowweg evakuieren. Den Angaben zufolge war die Konzentration des ausgetretenen Gases derart hoch, dass unmittelbar Explosionsgefahr bestand. Gemeinsam mit der Polizei musste die Einsatzstelle weiträumig abgesperrt werden, auch das Nachbarhaus war betroffen. Ein 58-Jähriger hatte offenbar Gas eingeatmet und musste im Krankenhaus behandelt werden. Nach großer Lüftungsaktion konnten die Menschen wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Warum der Gaszähler im Untergeschoss abgerissen war, wird derzeit ermittelt.

++ Ärger und Enttäuschung um neues Kita-Gesetz ++

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Mehr Personal für Hannovers Kita-Gruppen ist offenbar kein Thema mehr. Die neue geplante Gesetzesnovelle sorgt deshalb für breite Verärgerung. Seit Jahren fordern Erzieher eine dritte Fachkraft pro Gruppe, um so mehr Zeit für die Betreuung von Kindern zu haben. Entsprechende Gelöbnisse seien immer wieder aufgeschoben worden, sagen Kritiker, zuletzt aufs Jahr 2025. Im aktuellen Entwurf ist vom dritten Erzieher nun gar nicht mehr die Rede. Ein Bündnis aus Pädagogen, Eltern, Gewerkschaften und Verbänden fordert jetzt Nachbesserung bei der Novelle. Am Dienstag wurde sie freigegeben, damit der Landtag darüber diskutiert. Laut Plan soll das niedersächsische Kitagesetz zum 1. August in Kraft treten.

++ 1000 Arztpraxen in Nds bieten bisher Schnelltests an ++

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Seit dieser Woche haben alle Bürgerinnen und Bürger in Niedersachsen die Möglichkeit, sich einmal wöchentlich kostenlos auf Corona testen zu lassen. Und immer mehr Arztpraxen erklären sich bereit, Schnelltests durchzuführen. Waren es am Montag noch 600, so sind es inzwischen mehr als 1000 niedersächsische Arztpraxen. Das hat eine Umfrage der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen ergeben. Sie hat am Wochenende alle Praxen angefragt und um eine Rückmeldung gebeten, ob sie Schnelltests anbieten. In welchen Praxen bereits ein kostenloser Corona-Schnelltest möglich ist, dass erfahren Interessierte auf der Internetseite arztauskunft-niedersachsen.de. Unter dem Auswahlpunkt "Besonderheiten" lässt sich dort nach Corona-Schnelltestmöglichkeiten suchen. Die Liste wird derzeit ergänzt und nach und nach wachsen, so die KVN. Im Stadtgebiet von Hannover bieten laut der Online-Liste inzwischen 44 Arztpraxen die Schnelltests an. Weil aber noch nicht überall genügend Tests vorrätig sind, sollten Interessierte vor dem Besuch in der jeweiligen Praxis anrufen.

++ Staatsgerichtshof: Regierung hätte Landtag informieren müssen ++

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Niedersachsens Landtagsopposition fühlte sich zu Beginn der Pandemie von der rot-schwarzen Landesregierung ungenügend über die Corona-Verordnungen informiert. Zu Recht, sagt der Staatsgerichtshof in Bückeburg und hat der Klage von FDP und Grüne stattgegeben. Das Gericht urteilte, dass die Landesregierung ihrer Informationspflicht nicht in erforderlichem Maße nachgekommen ist. Die Regierung sei nach der Landesverfassung aber verpflichtet, den Landtag über Regelungen grundsätzlicher Bedeutung wie die Corona-Verordnungen zu unterrichten, heißt es in der Urteilsbegründung. Und zwar als Bringschuld und nicht erst auf Anfrage. Laut Staatsgerichtshof stehe es nicht im Ermessen der Regierung, darauf in besonderen Lagen zu verzichten.

++ Lebensqualität: Studie zu Hannovers Stadtbezirken ++

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Wo lebt es sich am familienfreundlichsten? Wo gibt es die meisten Freizeitangebote oder die beste Verkehrsanbindung? Eine Studie hat jetzt die Lebensqualität in Hannovers Stadtbezirken untersucht – und dabei Fragen wie diese beantwortet.

Die Studie wurde vom Baufinanzierungsunternehmen Baufi24 durchgeführt. Dabei kam unter anderem raus: Familien mit Kindern leben in Bothfeld-Vahrenheide am besten. Hauptgründe sind verhältnismäßig geringe Mietpreise und ein großes Angebot an Schulen, Kitas oder Spielplätzen. Als besonders vielseitig gilt der Bezirk Mitte, dieser sei besonders grün und reich an Sport- und Kulturangeboten. Mitte gewann in den meisten Kategorien und damit auch die Gesamtauswertung. Es folgen Vahrenwald-List (Platz 2) und Linden-Limmer (Platz 3) – ganz unten landete Misburg-Anderten (Platz 13).

++ Freibäder: Saison könnte schon zu Ostern starten / Neubau Misburger Bad beschlossen ++

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Das Wetter muss zwar auch mitspielen, die Inzidenz sowieso, aber die Freibadsaison könnte in Hannover schon früher in den Startlöchern stehen als vorgesehen: Zumindest zwei städtische Freibäder sollen bestenfalls schon am 3. April öffnen, das Lister Bad und das Ricklinger Bad wären die ersten. Das sieht der Sportausschuss vor, wie die Hannoversche Allgemeine Zeitung berichtet. Misburger Bad und Hainhölzer Naturbad würden im Mai starten.

Für das Misburger Bad steht indes nach diesem Sommer ein Neubau an: Am Montag wurde dem millionenschweren Plan in der Sitzung des Sportausschusses zugestimmt. Im Herbst könnte das Bauvorhaben bereits losgehen: Laut Schätzungen belaufen sich die Gesamtkosten auf mindestens 20 Millionen Euro, 3 Millionen kommen als Zuschuss aus Bundesmitteln.

++ Nasenbär aus Isernhagen wieder aufgetaucht ++

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5.000 Euro Belohnung waren ausgesetzt für einen verschwundenen Nasenbären: Eine Wildtierstation in Isernhagen hatte ihn Ende Februar als vermisst gemeldet und war von einer Entführung ausgegangen. Jetzt wurde der Nasenbär wiedergefunden. Ein Zeuge entdeckte das verletzte Tier gestern laut Medienberichten auf einem Parkplatz – er rief die Polizei und verwahrte den Nasenbären derweil bei sich im Auto. Vom Verschwinden des verschreckten Tieres, das ihm auch noch in den Finger biss, hatte der Zeuge gar nichts mitbekommen. Ob er die Belohnung erhält, blieb bisher unbekannt. Erst ermittelt werden muss auch, was dem in Südamerika beheimateten Tier widerfahren ist.

++ B217 bei Ronnenberg: Schwerer Unfall mit sechs Verletzten ++

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Polizei, Feuerwehr und drei Rettungshubschrauber: Großeinsatz Montagnachmittag auf der B217. Bei Ronnenberg an der Anschlussstelle Weetzen waren mehrere Fahrzeuge in einen schweren Unfall verwickelt. Sechs Menschen wurden verletzt, davon zwei schwer, zwei andere sogar lebensbedrohlich, teilte die Polizei mit. Auslöser für den Massenzusammenstoß war, dass eine Polo-Fahrerin ihren Wagen stoppte, um bei einer ersten Hilfe am Straßenrand zu helfen – dort musste ein 70-Jähriger reanimiert werden. Dessen Auto stand bereits direkt auf der Beschleunigungsspur. Noch bevor die Frau zum Stehen kam, um zu helfen, prallten vier andere Wagen in ihren Polo. Ein Fahrzeug überschlug sich beim Aufprall. Wegen Rettungs- und Bergungsarbeiten war die B217 zeitweise vollgesperrt – bis in den Montagabend kam es zu Staus.

++ Hotelauslastung 2020: Branche in Trümmern ++

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Die Corona-Pandemie zwingt die Hotellerie in die Knie. Die Branche liege in Trümmern, warnt der Dehoga Region Hannover mit Blick auf die Hotelauslastung für das Jahr 2020. Der Gastgewerbe-Verband sieht 30.000 Arbeitsplätze in Gefahr. Mit 2,1 Millionen Übernachtungen seien die Zahlen im Vergleich im Vorjahr um mehr als 50 Prozent zurückgegangen. Aktuell sei noch keine Trendwende in Sicht. Mit einer normalen  Auslastung rechnet der Verband erst wieder im Jahr 2025. Mit seinen Existenzsorgen sieht sich der Dehoga allerdings von Stadt und Region Hannover allein gelassen. Der Verband fordert ein gemeinsames Bekenntnis für die Branche und spürbare finanzielle Unterstützung durch die Kommunen, um den Standort Hannover aus der Krise zu helfen.