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++ Sitech: auch aktuelle Produktion gefährdet? ++

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Die Sorge um den Standort der VW-Tochter Sitech geht weiter. Das Werk in Stöcken läuft offenbar Gefahr, auch die Autositzproduktion für den aktuellen VW-Bulli T6.1 zu verlieren. Nach Angaben der Gewerkschaft IG Metall hat der Autozulieferer Faurecia die Vorrausetzungen dafür geschaffen, um zumindest einen Teil der Sitzherstellung im Werk in Stadthagen übernehmen zu können. IG Metall fordert von Volkswagen Nutzfahrzeuge nun ein klares Bekenntnis zum geschlossenen Vertrag mit Sitech. Alles andere wäre ein handfester Skandal der nichts mit Sozialpartnerschaft und einem fairen Umgang mit den Beschäftigten zu tun hat, so Dirk Schulze, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Hannover. Der Sitech-Standort in Stöcken mit rund 470 Beschäftigten ist von der Schließung bedroht. Zuerst hatte das Werk den Auftrag für die Sitze des ID Buzz verloren, nun soll auch der Großauftrag für den neuen T7 ins Ausland gehen.

++ Hannover 96 verliert 0:1 in Regensburg ++

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Hannover 96 hat den Start ins Fußball-Jahr 2020 gehörig in den Sand gesetzt. Nach einer enttäuschenden Leistung in der zweiten Halbzeit unterlagen die Roten bei Jahn Regensburg mit 0:1. Trainer Kenan Kocak und seine Mannschaft hatten sich soviel vorgenommen, wollten in Regensburg den Grundstein für erfolgreiche Monate legen, doch am Ende war 96 davon meilenweit entfernt. In der ersten Halbzeit war die Leistung noch in Ordnung, kurz vor der Pause verursachte Waldemar Anton dann einen dummen und dazu noch spielentscheidenden Foul-Elfmeter. Denn im zweiten Abschnitt fand 96 praktisch nicht mehr statt – die Leistung war ein Rückfall in vergessen geglaubte Zeiten. Es gibt nun einiges Aufzuarbeiten – und das schnell, denn so wie gestern sind die Roten ein Abstiegskandidat. Bereits am Samstag geht es für 96 mit dem Heimspiel gegen Wehen-Wiesbaden weiter.

++ Missbrauchs-Urteil: Pfleger muss fast fünf Jahre in Haft ++

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Vier Jahre und neun Monate Gefängnis: So lautet das Urteil gegen den ehemaligen Pfleger, der drei schwerstbehinderte Frauen sexuell missbraucht haben soll. Das Landgericht sprach den 59-Jährigen am Dienstag des Missbrauchs von widerstandsunfähigen Personen in zwölf Fällen schuldig. Strafmildernd habe sich das umfassende Geständnis des Angeklagten ausgewirkt. Der 59-Jährige hatte die Taten mit seiner schlechten Verfassung nach der Trennung von seiner Freundin begründet. Mit dem Urteil blieb das Landgericht aber nur knapp unter der Forderung der Staatsanwaltschaft von fünf Jahren Gefängnis. Der Heimbetreiber hatte den Pfleger angezeigt, nachdem Filme von den Übergriffen auf seinem Handy entdeckt worden waren. Die Taten ereigneten sich zwischen 2011 und 2018.

++ Metall- und Elektroindustrie schlägt Alarm ++

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Die Unternehmen rechneten mit noch schlechteren Geschäften als bislang. Besonders in der Autobranche sei die Situation alarmierend, sagte Niedersachsenmetall-Chef Volker Schmidt am Dienstag in Hannover. Einer Umfrage unter 800 Unternehmen zufolge bezeichnet jedes zweite sowohl die aktuelle Geschäftslage als auch die Aussichten als schlecht. Dazu komme, dass knapp vier von fünf Autozulieferern ihre Investitionen verringern oder komplett streichen wollten, so Schmidt. Er forderte die Politik auf, Unternehmen einen leichteren Zugang zu Kurzarbeit zu gewähren. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil signalisierte Zustimmung.

Die Metall- und Elektroindustrie steckt in einer Rezession. Die deutschen Autobauern hatten im vergangenen Jahr deutlich weniger Fahrzeuge produziert. Bei VW liefen die Geschäfte noch vergleichsweise gut, doch Konzernchef Herbert Diess hat seine Belegschaft inzwischen auch auf eine Konjunkturflaute vor allem in den USA und China vorbereitet.

++ 75 Jahre seit Auschwitz-Befreiung: Onay warnt vor Vergessen ++

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Die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau jährt sich zum 75. Mal. Deshalb haben in Hannover Oberbürgermeister Belit Onay und Regionspräsident Hauke Jagau an die Opfer des Holocaust erinnert. An der „Wand der Namen“ der Gedenkstätte Ahlem legten beide am Montag einen Kranz nieder. „Diese Erinnerung schmerzt. Vor allem schmerzt es, miterleben zu müssen, wie das heute von vielen Menschen vergessen wird. Es darf keinen Schlussstrich geben. Es braucht diese Erinnerungskultur“, sagte Oberbürgermeister Onay gegenüber Radio Hannover. Im KZ Ausschwitz-Birkenau in Polen haben die Nazis zwischen 1940 und 1945 zwischen 1,1 und 1,5 Millionen Menschen umgebracht. Rund 90 Prozent davon waren Juden.

++ E-Scooter: Hunderte fahren Betrunken ++

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Allein in den letzten fünf Monaten des vergangenen Jahres hat die Polizei 245 Trunkenheits-Fahrten mit Elektrorollern festgestellt – und das ist nur die Zahl der bekannten Fälle. Rund 60 Prozent der Fahrer hatten dabei mehr als eine Promille oder waren an einem Unfall beteiligt. Erst vergangene Woche war ein 22-Jähriger wegen einer Trunkenheits-Fahrt auf einem E-Roller vom Amtsgericht verurteilt worden. Der Mann muss seinen Führerschein für acht Monate abgeben.

++ Fieses Jucken: Zahl der Krätze-Fälle steigt ++

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Die Hautkrankheit Krätze hat sich in den vergangenen Jahren wieder stärker in der Region Hannover ausgebreitet. Waren es 2017 laut Landesgesundheitsamt noch etwas mehr als 200 Fälle, so ist die Zahl im vergangenen Jahr auf mehr als 500 geklettert – vor allem in Kitas und Schulen. Die Behörden beraten dazu aktuell betroffene Einrichtungen. Krätze wird durch Milben verursacht, die starken Juckreiz auslösen. Allerdings muss man minutenlangen Körperkontakt zu einer erkrankten Person haben, um sich anzustecken.

++ Hannover 96: Noch ein neuer Torwart verpflichtet ++

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Nach dem Verletzungs-Aus des neuen zweiten Torwarts Martin Hansen, hat Hannover 96 reagiert: Die „Roten“ haben Michael Ratajczak vom SC Paderborn als Torwart verpflichtet. Er bekommt einen Vertrag bis 2021, wie 96 heute mitteilte. Man sei froh, mit dem 37-Jährigen einen erfahrenen Mann verpflichtet zu haben, so der sportliche Leiter Gerhard Zuber.  Ratajczak sagte, er fühle sich topfit und habe keinen Moment gezögert. Der Däne Hansen hatte sich im Training eine Verletzung zugezogen. Die „Roten“ hatten ihn frisch verpflichtet. Morgen Abend spielt 96 auswärts gegen Jahn Regensburg. Anpfiff ist um 20.30 Uhr.

++ Verbotszone: Taschenmesser am Hauptbahnhof tabu ++

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Taschenmesser, Äxte und Baseballschläger: Das alles sind keine Waffen im rechtlichen Sinn, trotzdem sind sie seit heute tabu – und zwar rund um den Hauptbahnhof. Zwischen Berliner Allee, Lister Meile und Fernroder Straße dürfen die potenziell gefährlichen Gegenstände abends und nachts zwischen 22 und 6 Uhr nicht mehr mitgeführt werden. Bei Verstoß droht ein Bußgeld bis zu 5000 Euro. Ein Sicherheitsdienst soll die Einhaltung der Verbotszone überwachen. Stadt, Polizei und Bahn hatten im Juni angekündigt, gemeinsam gegen das Gewalt- und Trinkerproblem vorgehen zu wollen. Die Polizei darf seither hinter dem Hauptbahnhof ohne Angabe von Gründen jeden kontrollieren. Vor allem im Dunstkreis der Drogenhilfe-Station „Stellwerk“ hatte es mehrere Gewaltverbrechen gegeben.

++ Wechselgerüchte um 96-Stürmer Weydandt ++

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Wechselt 96-Stürmer Hendrik Weydandt an die Weser? Das berichtet zumindest die „Bild“ ohne Angabe von Quellen. Demnach steht Hendrik Weydandt auf der Einkaufsliste von Werder Bremen, die derzeit offenbar nach Ersatz für den verletzten Niclas Füllkrug suchen. 96-Trainer Kenan Kocak wollte die Gerüchte nicht kommentieren. Weydandts Vertrag bei den „Roten“ läuft noch bis Saisonende. Gewissheit gibt es spätestens am 31. Januar, dann schließt sich das Transferfenster.