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++ Niedersachsenderby: Polizei zieht positive Bilanz ++

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Dieses Niedersachsenderby war anders als gewohnt: Die HDI Arena - nicht ausverkauft, die Gästefans der Eintracht Braunschweig – nicht angereist. Und Hannover 96 am Ende mit einem 4:1 – deutlich überlegen. Aber auch für die Polizei verlief das Derby am vergangenen Samstag ungewohnt: Während eine solche Begegnung traditionell eigentlich für einen Großeinsatz sorgt, verlief der Spieltag unter Corona-Einschränkungen weitestgehend ruhig. Die Behörde zog eine vorläufige, grundsätzlich positive Bilanz. Die Polizeikräfte stellten vor allem die Einhaltung der Corona-Regeln sicher. Erst nach dem Spiel mussten sie vermehrt einschreiten. Als in Stadionnähe mehrere hundert Fans ausgelassen den Derbysieg feierten. Dabei kam es auch zu Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz. Ein abschließendes Fazit zum Einsatz steht noch aus. 

++ Maskenstreit im HBF: Jugendlicher kommt in Gewahrsam ++

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Im Hauptbahnhof Hannover hat sich ein aufmüpfiger Jugendlicher partout geweigert eine Maske zu tragen. Der Maskenstreit endete für den 17-Jährigen in Polizeigewahrsam. Der Junge aus Sahlkamp war in der Nacht zu Sonntag im Hauptbahnhof unterwegs. Als ihn eine Polizeibeamtin auf die Maskenpflicht hinwies, eskalierte die Situation: Nach Angaben der Behörde war der 17-Jährige völlig uneinsichtig und aggressiv. Auch Ausweisen wollte er sich nicht. Die Polizeikräfte entschieden sich den Jungen vorläufig festzunehmen. Während sich der 17-Jährige massiv dagegen wehrte, störte und filmte sein Begleiter die Festnahme. Nach zwei Stunden in der Gewahrsamszelle wurde der Junge dem Betreuer der Familie übergeben. Die Polizei ermittelt wegen Widerstands, Beleidigung und Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz.

++ Kitas, ÖPNV, Müllabfuhr: Hannover stehen wieder Streiks bevor ++

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Hannover stehen weitere Streiktage bevor: Am Dienstag sollen die städtischen Kitas dichtmachen, am Mittwoch bleiben die Busse und Bahnen voraussichtlich erneut in ihren Depots, und am Freitag soll die Müllabfuhr streiken. Der Grund: Die Gewerkschaft Verdi will den Druck auf die kommunalen Arbeitgeber erhöhen – mit Streiks nicht nur in Hannover, sondern auch in anderen Städten in Niedersachsen.

Für den öffentlichen Personennahverkehr fordert Verdi etwa einen bundesweiten Rahmentarifvertrag. Allerdings gebe es derzeit eine Zitat „Totalverweigerung“, wie die Gewerkschaft mitteilte. Wer nicht verhandeln wolle, müsse deshalb fühlen, hieß es weiter. Bereits am vergangenen Dienstag hatte es den ersten Warnstreik im ÖPNV gegeben.

++ Sehnde: SEK stürmt Wohnung und nimmt Unruhestifter fest ++

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SEK-Einsatz in Sehnde: Ein Spezialeinsatzkommando der Polizei hat einen Unruhestifter in seiner Wohnung im Sehnder Ortsteil Evern festgenommen. Der 51-Jährige hatte gedroht, eine Schusswaffe gegen Polizisten einzusetzen. Vorausgegangen war ein Nachbarschaftsstreit. So soll der Mann einen Nachbarn unter anderem beleidigt und mit einem Messer bedroht haben. Als die Polizei am Donnerstagnachmittag mit dem 51-Jährigen sprechen wollte, beleidigte er auch die Beamten. Durch ein geöffnetes Wohnungsfenster warf er zudem Holzlatten und Metallstangen und traf eine Polizistin, die aber nicht verletzt wurde. Schließlich drohte er, eine Schusswaffe einzusetzen.

Die Polizei sperrte daraufhin die B65 im Sehnder Ortsteil Evern ab und forderte das Spezialeinsatzkommando an. Das SEK holte den 51-Jährigen aus seiner Wohnung. Er muss sich nun wegen des Verdachts mehrerer Straftaten verantworten.

++ Döhren: Lkw steckt unter Südschnellweg-Brücke fest ++

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Unter einer Südschnellweg-Brücke in Döhren ist am Freitag ein Lkw stecken geblieben. Verletzt wurde niemand. Gegen kurz nach 10 wollte der 44-jährige Fahrer mit seinem Lkw von der Willmer- in die Zeißstraße in Döhren abbiegen. Auf der Ladefläche hatte er noch einen Transporter. Das Gespann war höher als die erlaubten 3 Meter 80 und verkeilte sich unter der Südschnellwegbrücke. Der 44-Jährige versuchte noch, den Lkw mit Motorkraft zu befreien, das misslang aber.

Einsatzkräfte der Feuerwehr sicherten den Transporter schließlich, und ein Abschleppdienst konnte den Lkw unter der Brücke hervorziehen. Das Ganze dauerte etwa eine Stunde. Der Sachschaden beläuft sich auf zirka 5000 Euro.

++ Niedersachsen bekommt "Silicon Valley" für Quantencomputer ++

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Die USA haben das Silicon Valley – Niedersachsen bekommt das „Quantum Valley Lower Saxony“. Klingt nicht ganz so sexy, aber es geht ja auch um was anderes: nämlich um die Entwicklung eines Quantencomputers bis 2025. Dazu haben sich das Land Niedersachsen, mehrere Forschungseinrichtungen, Unis und Unternehmen zusammengeschlossen. Darunter etwa die Leibniz Uni hier in Hannover, die TU Braunschweig und die Volkswagen-Stiftung.

Quantencomputer sind um ein Vielfaches schneller und leistungsfähiger als herkömmliche Rechner und sollen künftig beispielsiwese die Verarbeitung riesiger Datenmengen in kurzer Zeit ermöglichen. Eine Geschäftsstelle soll ab 2021 Forschung und Wirtschaft vernetzen. Das Land hat 25 Millionen Euro für das „Qantum Valley Lower Saxony“ in Aussicht gestellt.

++ Bomben-Blindgänger in Seelhorst: 6300 Menschen werden evakuiert ++

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Rund 6300 Menschen in den Stadtteilen Seelhorst und Waldheim müssen am Donnerstagabend ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Grund ist ein zehn Zentner schwerer Bomben-Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg, der auf dem Gelände der Kleingartenkolonie „Rosenhain“ in Seelhorst gefunden worden ist, und der unschädlich gemacht werden muss.

Die Feuerwehr hat eine Sammelstelle für betroffene Bürger eingerichtet in der Sporthalle der Grundschule Suthwiesenstraße. Die Corona-Abstandsregeln sollen bei der Evakuierung und Unterbringung der Menschen eingehalten werden.

Auch der Feierabendverkehr ist von der Bombenräumung betroffen: Etliche Straßen in Seelhorst und Waldheim werden gesperrt, darunter auch der Südschnellweg in beiden Richtungen zwischen Hildesheimer Straße und Seelhorster Kreuz. Auch im Bahnverkehr und bei den Bussen und Bahnen der Üstra kann es zu Verzögerungen kommen.

Weitere Informationen, darunter auch eine Liste mit den gesperrten Straßen, gibt es unter www.hannover.de

++ Star-Pianist Igor Levit erhält Bundesverdienstkreuz ++

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Bundesverdienstkreuz für Igor Levit: Hannovers Starpianist hat die Auszeichnung am Donnerstag von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue in Berlin entgegengenommen. Steinmeier würdigte das künstlerische Schaffen und das gesellschaftliche Engagement des 33-Jährigen. Ganz besonders hob er Levits Klavierkonzerte während des Corona-Shutdowns hervor.

Steinmeier lobte auch das Engagement des Musikers gegen Antisemitismus und für die Demokratie – und dass er sich davon weder durch Morddrohungen noch Hetze im Netz abbringen lassen habe. Insgesamt wurden heute 15 Bürger mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet, darunter auch der Virologe Christian Drosten.

++ Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus wechselt zum Videobeweis ++

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Deutschlands wohl bekannteste Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus hat ihre Karriere beendet – dem Fußball kehrt sie aber nicht den Rücken. Steinhaus macht als Videoassistentin beim Deutschen Fußball-Bund weiter, wie die 41-jährige Hannoveranerin am Donnerstag mitteilte. So könne sie ihre sportlichen Ambitionen weiter unter Beweis stellen und mit den Kollegen in Kontakt bleiben.

Steinhaus hatte am Mittwochabend in München ihre Karriere beendet nach dem Spiel des FC Bayern gegen Borussia Dortmund. Bayern-Trainer Hansi Flick würdigte die Leistung der 41-Jährigen, die habe ihre Sache „sensationell gut gemacht“. Niedersachsen Innen- und Sportminister Boris Pistorius sagte, Steinhaus habe den Grundstein dafür gelegt, dass Frauen heute gleichberechtigt auf dem Fußballplatz stehen.

++ Autofahrer mit 5 Promille am Steuer erwischt ++

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Einen so hohen Alkoholwert hatte die Polizei bei ihrer Verkehrskontrolle wohl nicht erwartet. Ein Autofahrer saß mit fünf Promille am Steuer. Zum Glück ist aber niemand zu Schaden gekommen. Ein Zeuge hatte bei Marienwerder gesehen, wie der 38-Jährige stark schwankend in sein Fahrzeug gestiegen und dann in Richtung Haselvse davon gefahren war. Der Zeuge informierte die Polizei. Eine Streifenwagenbesatzung konnte den sturzbetrunkenen Autofahrer kurze Zeit später ausfindig machen und stoppen. Die Beamten nahmen den 38-Jährigen mit zur Wache und beschlagnahmten Führerschein und Autoschlüssel. Den Mann erwartet jetzt ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.